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Presseinfo Kontakt Dokumentation 2003/2004
| Berliner Gespräche zur Digitalen Integration
Dokumentation der Berliner Gespräche am 18.11.2003 Zukunftschancen - Medienkompetenz für sozial- und bildungsbenachteiligte Jugendliche Die Vermittlung von Medien- und Internetkompetenz an Jugendliche zur Verbesserung ihrer Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt war Thema der ersten Berliner Gespräche zur Digitalen Integration. Jugendliche gelten gemeinhin als die Bevölkerungsgruppe, die das Internet am schnellsten erobert hat, mehr als 80 % der 14- 19-Jährigen sind bereits online. Aber wer surfen, chatten und mailen kann, ist nicht unbedingt auch schon in der Lage, eine qualifizierte Recherche zu erledigen, mit einer Verwaltung online in Kontakt zu treten oder einen sicheren Bestellvorgang abzuwickeln, Anforderungen, die in der Berufswelt der Informationsgesellschaft an viele Mitarbeiter gestellt werden. Gerade Jugendliche aus sozial benachteiligenden Verhältnissen benötigen besondere Fördermaßnahmen, die über die Angebote in Schulen und Freizeiteinrichtungen hinausgehen. Deshalb sind Initiativen, die in der beruflichen Bildung angesiedelt sind oder das soziale Umfeld mit einbeziehen, gefragt. Im Rahmen der Gespräche wurden zwei solche Projekte vorgestellt. In der Diskussion mit dem Auditorium wurde erörtert, inwieweit diese als Best Practice Beispiele taugen, welche Ansätze es darüber hinaus gibt und durch welche Partnerschaften die Digitale Integration aller Jugendlichen erreicht werden kann.
Dokumentation der Berliner Gespräche am 13.01.2004 Integrationsmotor Internet - Digitale Chancen für Migrantinnen und Migranten Sich eigenständig und erfolgreich in der Informations- und Wissensgesellschaft zu bewegen, setzt Zugang und Teilhabe an allen gesellschaftlichen Bereichen voraus. Dabei kann das Internet eine entscheidende Rolle für Migrantinnen und Migranten spielen. Mehrsprachige Angebote, die den jeweiligen Hintergrund der verschiedenen Kulturen einbeziehen, sind zunehmend vorhanden. Allerdings zeigen jüngere Untersuchungen, dass in Haushalten von Menschen mit Migrationshintergrund Computer erst verzögert Einzug finden. Aufgrund der Heterogenität der Zielgruppe sind individuelle Konzepte der Vermittlung von Medienkompetenz erforderlich. Zugang erhalten Menschen über das Berufsleben und die Ausbildung in Schule und Betrieb - häufig entscheidet der Grad der Bildung über die Zugangschancen. Angebote in öffentlichen und sozialen Einrichtungen sind eine sinnvolle Ergänzung. Sie zeigen, dass es durch die individuell betreuende Vermittlung von Internet- und Medienkompetenz gelingt, auch Nutzerinnen und Nutzer zu gewinnen, die in den klassischen Bildungsinstitutionen nicht erreicht werden. Im Rahmen der Berliner Gespräche zum Thema Integrationsmotor Internet wurden Praxisbeispiele zur gesellschaftlichen Integration und beruflichen Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten diskutiert.
Dokumentation der Berliner Gespräche am 24.02.2004 Barrierefreier Zugang zu neuen Medien Menschen mit Behinderungen haben längst den Nutzen des Internet für sich erkannt: Blinde oder hörgeschädigte Menschen profitieren ebenso wie mobilitätseingeschränkte Nutzer von E?Commerce und online zu erledigenden Behördengängen sowie selbst bestimmter Informationsbeschaffung. Das Internet erschließt ihnen neue Berufsfelder und ermöglicht die selbständige und eigenverantwortliche Recherche nach Stellenausschreibungen. Doch die Gestaltung vieler Webseiten schließt Menschen mit Behinderungen von der Nutzung aus. Wer die besonderen Bedürfnisse Behinderter bei der Erstellung seines Internetangebots nicht berücksichtigt, verhindert chancengleichen Zugang und schränkt zugleich seine eigenen Möglichkeiten ein. Umso wichtiger ist es, Anbieter und Webdesigner für dieses Problem zu sensibilisieren und ihnen den besonderen Nutzen z. B. von barrierefrei gestalteten Online-Transaktionen zu verdeutlichen. Mit dem Bundesbehindertengleichstellungsgesetz und der barrierefreie Informationstechnik-Verordnung wurde im Jahr 2002 der gesetzliche Rahmen geschaffen. Nun ist erforderlich, die Umsetzung zu unterstützen und die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu fördern. Im Rahmen der Berliner Gespräche zum Thema Barrierefreier Zugang zu neuen Medien wurden die Möglichkeiten der barrierefreien Internetgestaltung diskutiert und Praxisbeispiele zur gesellschaftlichen Teilhabe und beruflichen Qualifizierung von Menschen mit Behinderungen vorgestellt.
Dokumentation der Berliner Gespräche am 30.03.2004 Markt der Möglichkeiten - Internet für den ländlichen Raum In ländlichen und strukturschwachen Regionen Deutschlands liegt die Zahl der Onliner lt. (N)Onliner Atlas 2004 nach wie vor deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Die Digitale Integration hat die Bevölkerung dort noch nicht in gleichem Maße erreicht wie in den Städten. Dabei liegen die Vorteile auf der Hand: Das Internet kann gerade im ländlichen Raum Potentiale der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Teilhabe erschließen, neue Dienstleistungsangebote im Bereich E?Government und E?Commerce zugänglich machen, durch E?Learning und Telearbeit neue Arbeitsmarktchancen eröffnen und infrastrukturelle Defizite ausgleichen. Wodurch ist die Zielgruppe der Menschen auf dem Lande charakterisiert? Weshalb zeigt sie nicht ein entsprechendes Interesse am Internet wie die Menschen in urbanen Regionen? Fehlt es an Erfahrungsorten, an zielgruppengerechten Inhalten oder kumulieren in dieser Bevölkerungsgruppe Faktoren wie Geschlecht, Alter, Bildung und Einkommen, die auch sonst Einfluss haben auf die Bereitschaft zur Internetnutzung? Diese Fragen wurden im Rahmen der Berliner Gespräche zum Thema Markt der Möglichkeiten - Internet für den ländlichen Raum diskutiert. Die Chancen der Internetnutzung für die Landbevölkerung wurden aufgezeigt und Praxisbeispiele zur Förderung der Nutzung im ländlichen Raum vorgestellt.
Dokumentation der Berliner Gespräche am 11.05.2004 Digitale Integration gesellschaftlicher Randgruppen Das Internet kann dazu beitragen, die gesellschaftliche und berufliche Integration von sozial benachteiligten Menschen zu befördern und ihnen neue Chancen zu eröffnen. In Deutschland hat die Digitale Integration inzwischen einen Grad von über 50 Prozent der Bevölkerung erreicht. Im Aktionsprogramm der Bundesregierung "Informationsgesellschaft Deutschland 2006" ist als Zielmarke die Zahl von 75 Prozent definiert. Das kann nur erreicht werden, wenn die Maßnahmen auch diejenigen Bevölkerungsgruppen mit einschließen, die bisher noch nicht von den Chancen des Internet profitieren. Wie können diese Menschen motiviert werden, das Internet zu nutzen? Welche Angebote gibt es bereits, sie mit Informations- und Kommunikationstechnologien vertraut zu machen? Wie können durch Programme zur Qualifizierung ihre Chancen auf Teilhabe am Arbeitsmarkt verbessert werden? Diese Fragen wurden im Rahmen der Berliner Gespräche zum Thema Digitale Integration gesellschaftlicher Randgruppen diskutiert. Die Chancen der Internetnutzung gerade auch für am Rande stehende Bevölkerungsgruppen wurden aufgezeigt und Praxisbeispiele zur Förderung der gesellschaftlichen und beruflichen Integration Benachteiligter vorgestellt. Darüber hinaus ging es in dieser Veranstaltung, nachdem bereits verschiedene Bevölkerungsgruppen betrachtet wurden, auch darum aufzuzeigen, welche weiteren Maßnahmen notwendig sind, um neue Nutzergruppen zu erschließen, damit das Ziel des Aktionsprogramms bis 2006 verwirklicht werden kann.
Eine Aktion in Zusammenarbeit mit: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||