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Dokumentation 2003/2004
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1. Internationale Berliner Gespräche zur Digitalen Integration - Tagesordnung
20. Juni 2005, 11.00 – ca. 17.00 Uhr
Digital auf dem Lande: (Un)begrenzte Möglichkeiten?
Programm
| 11.00 Uhr | Begrüßung Prof. Dr. Herbert Kubicek |
| 11.15 Uhr | David Wortley, Mass Mitec UK: Vorstellung der Erde Lernpartnerschaft: Bildung – Medien – Interaktion = Neue Beziehungen, neue Begegnungen
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| 11.30 Uhr | Dr. Monika Michael, Deutscher Landfrauenverband: Projekt IT-LandFrauen |
| 11.50 Uhr | Markus Marquard, Zentrum für Angewandte Wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Ulm: Projekt Senior-InternethelferIn im Rahmen des Programms doIT-regional Baden-Württemberg |
| 12.10 Uhr | Adolf Jändl, Regionetz GmbH: Projekt alp-i-ville |
| 12.30 Uhr | Piotr Andrzej Bochenek, 'Ludo' Youth Group of Village Renewal, Malechewo Polen
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| 12.45 Uhr | Resumee des Vormittags – Fragen und Antworten (Herbert Kubicek) |
| 13.15 Uhr | Mittagsimbiss |
| 14.00 Uhr | Fred Garnett, Ideas Lab at Sussex University und BECTA: 'The Community Development Model of Learning' |
| 14.20 Uhr | Laurent Straskraba: Niederösterreich ans Netz |
| 14.40 Uhr | Franz Nahrada: Open Source Villages |
| 15.00 Uhr | István Bessenyei, Insitute of Business Informatics of the University of West Hungary: The Hungarian telehouses and their elearning potential
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| 15.20 Uhr | Iris Gebauer, Universität Stuttgart: Forschungsprojekt Erfolgs- und Hemmnisfaktoren von Telearbeits- und Teleservicezentren im ländlichen Raum an der Universität Stuttgart |
| 15.45 Uhr | Kaffeepause |
| 16.00 Uhr | Abschließende Podiumsdiskussion mit
- Franz-Reinhard Habbel, Deutscher Städte- und Gemeindebund
- Dr. Dieter Klumpp Direktor der Alcatel SEL Stiftung
- Prof. Dr. Herbert Kubicek, Institut für Informationsmanagement Bremen
- Iris Gebauer, Universität Stuttgart
- Andrius Kulikauskas, Director Mincius Sodas Network
- Franz Nahrada
- Jens Mofina, City & Bits, Berlin
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| ca. 17.00 Uhr | Austausch und persönliche Gespräche im Foyer des Ludwig-Erhard-Haus
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In ländlichen und strukturschwachen Regionen liegt die Zahl der Internetnutzer auch international nach wie vor deutlich unter dem Durchschnitt. Die Digitale Integration hat die Bevölkerung dort noch nicht in gleichem Maße erreicht, obwohl gerade auf dem Lande die Menschen besonders profitieren können.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Internet kann im ländlichen Raum Potentiale der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Teilhabe erschließen, neue Dienstleistungsangebote im Bereich E-Government und E-Commerce zugänglich machen, durch E-Learning und Telearbeit neue Arbeitsmarktchancen eröffnen und infrastrukturelle Defizite ausgleichen.
Kommunen im ländlichen Raum können auf diese Weise von der Entwicklung zur Informationsgesellschaft profitieren und mit neuen Dienstleistungen die Attraktivität ihres Standortes erhöhen. Vor allem Bildungseinrichtungen – gerade der Erwachsenenbildung – kommt eine Schlüsselrolle bei der Verfügbarmachung des Mediums Internet in ländlichen Räumen zu, weil sie einen niedrigschwelligen Zugang zu den Technologien bieten und die Benutzer zum Umgang mit dem Internet hinführen können.
Folgende Fragen werden diskutiert:
- Was heißt ländlich/rural im europäischen Zusammenhang?
- Wodurch ist die Zielgruppe der Menschen auf dem Lande in EU-Mitgliedstaaten charakterisiert?
- Liegt die geringe Internetverbreitung an der mangelnden Infrastruktur oder an den nicht vorhandenen Erfahrungsorten und zielgruppengerechten Inhalten?
- Oder kumulieren in dieser Bevölkerungsgruppe Faktoren wie Geschlecht, Alter, Bildung und Einkommen, die auch allgemein Einfluss haben auf die Bereitschaft zur Internetnutzung.
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Eine Aktion in Zusammenarbeit mit:
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