Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Deutsche Kinderhilfswerk e. V. haben gemeinsam den medius-Preis für innovative, wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten ausgelobt: Absolventen und Dozenten können Arbeiten von Fachhochschulen und Hochschulen einreichen, die im Jahr der Ausschreibung oder im Vorjahr abgeschlossen worden sind. Prämiert werden Arbeiten, die sich mit Innovationen aus dem Medienbereich, der Pädagogik oder dem Jugendmedienschutz auseinandersetzen. Die Arbeiten werden nach drei Kriterien bewertet:
- Interdisziplinarität: Impulse, die Medientheorie und Praxis mit anderen Disziplinen der Sozialpädagogik oder Schulpädagogik verknüpfen.
- Theorie-Praxis-Verbindung: Die sinnvolle Verbindung und kritische Reflexion von Medientheorie und -praxis, eine Beschäftigung mit der Lebenswelt von Kindern und deren Chancengleichheit ist hierbei im besonderen Maße erwünscht.
- Internationalisierung: Arbeiten, die über den Blick auf internationale Entwicklungen die Mediensituation in der Bundesrepublik reflektieren.
Die Bewerbungen für den Wettbewerb sollten folgende Unterlagen enthalten:
- Die Abschlussarbeit.
- Eine Begründung, warum die Arbeit für den medius vorgeschlagen wird.
- Ein Gutachten des Dozenten.
- Eine Zusammenfassung des Inhalts.
Eine Fachjury wird die eingegangenen Bewerbungen sichten, Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2010. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert, die Preisvergabe erfolgt im Rahmen der FSF-Veranstaltungsreihe medien impuls Anfang 2011 in Berlin.