von Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Referat Kommunikation und Internet
e-f@cts-Ausgabe Nr. 17, 11/04, Berlin (2004)
BMWA-Broschüre 'E-Business-Kommunikation und Spam' gibt Auskunft über den Schutz vor Spam und über Möglichkeiten für erwünschtes Online-Direktmarketing
Jeder, der eine E-Mail Adresse besitzt, kennt das Problem: Regelmäßig kommen E-Mails herein, die für Produkte oder Dienstleistungen werben. Gemeinhin werden solche unverlangten Mails als 'Spam' bezeichnet. Diese Abkürzung für ein aus den USA stammendes Frühstücksfleisch (Spiced Pork And Meat) hat sich als Name für unverlangt eingehende kommerzielle E-Mails durchgesetzt.
Massen-Mails sind für den Absender kostengünstig. Wenn er eine Nachricht an 100.000 E-Mailadressen schickt, entstehen bei ihm nur minimale Kosten. Der größte Teil fällt bei Providern und Empfängern an. Der Server des Providers muss die Liste der 100.000 Mailadressen abarbeiten und die vielen Empfänger jeweils ihre Mails abrufen. Es gibt mittlerweile sogar Programme, die den vollautomatischen Versand von Millionen von E-Mails ermöglichen.
Den privaten Empfänger kostet der Spamdownload vor allem Zeit und Speicherkapazitäten sowie das Entgelt für die Online-Verbindung. Für Unternehmen kommen unter Umständen merkliche Produktivitätsverluste hinzu, da das Aussortieren der Spams in erheblichem Umfang Arbeitszeiten der Mitarbeiter bindet.
Wie können sich Verbraucher und Unternehmen gegen Spam schützen, ohne den Verlust wichtiger E-Mails zu riskieren? Welche Möglichkeiten gibt es, unverlangt erhaltene Newsletter wirksam abzubestellen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden sich in der e-f@cts-Ausgabe Nr. 17.
Doch längst nicht jede Werbe-E-Mail ist unerwünscht: Unternehmen haben auf diesem Weg die Möglichkeit auf sich und ihre Produkte aufmerksam zu machen, und Kunden können sich auf diesem Weg schnell und einfach etwa über Produktneuheiten informieren lassen. Welche Regeln eingehalten werden müssen und wie die rechtlichen Rahmenbindungen in Deutschland aussehen, auch darüber informieren die e-f@cts.
Die vom Verband der Deutschen Internetwirtschaft e.V. (eco) herausgegebene 'Richtlinie für erwünschtes Online-Direktmarketing' gibt Tipps und Hilfestellungen für Unternehmen, die E-Mails als Werbemittel einsetzen wollen.
Die Broschüre 'E-Business-Kommunikation und Spam' ist
im Internet als PDF-Download beim
BMWA-Bestellservice erhältlich. Dort kann über den Online-Bestellservice auch eine Print-Ausgabe kostenfrei angefordert werden - bei der Bestellung größerer Mengen fallen Porto- und Versandkosten an.
Im Angebot der SDC seit 17.01.05 (jch)