Bereich net.werker Bereich Experten Bereich Presse Bereich Einsteiger Bereich Experten
Logo der Stiftung Digitale Chancen
Über die Stiftung
Service für Experten
Schriftgrad ändern  
Schriftgrad 1Schriftgrad 2Schriftgrad 3
   Start    Suche News    Termine  Forum    Newsletter    Broschüren    Kontakt


 > Literaturtipps
Zugangsorte finden:
:   

  ::  detailliert suchen
  ::  Zugangsort melden

Machen Computer Kinder dumm?

von Ullrich Dittler / Michael Hoyer (Hrsg.)
kopaed, München (2006)
rezensiert von Jutta Croll


Buchtitel: Machen Computer Kinder dumm?

Wirkung interaktiver, digitaler Medien auf Kinder und Jugendliche aus medienpsychologischer und mediendidaktischer Sicht

16,80 €

Bei dem vorliegenden Band handelt es sich um eine Sammlung von Beiträgen, die auf den Vorträgen des 1. Medienkongress Villingen-Schwenningen (30. – 31. 03. 2006) basieren.

Für interessierte Leserinnen und Leser sei vorausgeschickt, dass die im Titel des Bandes formulierte Frage 'Machen Computer Kinder dumm?' nur bedingt beantwortet werden kann. Das liegt vor allem daran, dass ein großer Teil der Beiträge nicht die Computernutzung, sondern andere Medien – wie Fernsehen – oder die Nutzung von Mobiltelefonen, deren Funktionalität nur bedingt unter dem Begriff der Medien zu fassen ist, behandeln. Die Nutzung von Computern wird in erster Linie im Zusammenhang mit Computerspielen thematisiert, die Nutzung des Internet mittels Computer und der PC als Arbeitsmittel und Lerngerät werden nur am Rande berücksichtigt.

Den Herausgebern, Ullrich Dittler und Michael Hoyer, ist es gelungen, hochrangige Autorinnen und Autoren für die Mitwirkung am Kongress und an der Publikation zu gewinnen und so ein interessantes Spektrum von Positionen aufzufächern. Beigetragen haben Walter Klinger & Sabine Feierabend, Ralf Vollbrecht, Nicola Döring, Peter Sicking, Norbert Neuß, Thomas Feibel, Michael Kunczik & Astrid Zipfel, Jürgen Fritz, Christa Gebel, Stefan Gundelach, K.-Peter Gerstenberger, Katrin Hille und Peter Winterhoff-Spurk.

Hervorzuheben ist, dass die meisten der Beiträge wissenschaftlich fundiert argumentieren und sich so aus der Zusammenschau ein differenziertes Bild der Auseinandersetzung mit den Folgen des Medienkonsums durch Kinder und Jugendliche ergibt.

Erstaunlich ist allerdings, dass gegenüber dem alten Medium Fernsehen die kritischen Stimmen überwiegen, während das oft in der öffentlichen Kritik stehende neue Medium der Computerspiele in diesem Band vor allem Fürsprecher findet – vielleicht, weil es dieser Verteidigung bedarf.

Im Angebot der SDC seit 25.09.06 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Grund-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Medienkompetenz, Mediennutzung durch Kinder / Aktivitäten für Kinder, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche, Forschung, Kindergarten/Kinderhort




 Nach oben

Copyright 2012, SDC.