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Teens and Technology - Jugendliche und Technik

von: Amanda Lenhart, Mary Madden, Paul Hitlin, Pew Internet & American Life Project
Quelle: PEW vom 27.07.05


Buchtitel: Teens and Technology  - Jugendliche und Technik

Jugendliche führen den Wandel zur vernetzten und mobilen Nation an

Die Zahl der amerikanischen Jugendlichen, die das Internet nutzen, ist in den vergangenen vier Jahren um 24 % gestiegen; 87 % der jungen Menschen zwischen 12 und 17 Jahren sind online. Dies sind die Ergebnisse der Studie 'Teens and Technology' des Pew Internet & American Life Projects von Juli 2005. Datengrundlage sind Interviews mit 1.100 US-amerikanischen Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren und 1.100 Eltern von 12 - 17-Jährigen zwischen dem 26.10.04 und dem 28.11.04.

Verglichen mit dem Stand von vor vier Jahren hat sich die Internetnutzung der Jugendlichen intensiviert und erweitert, denn sie gehen öfter ins Netz, nutzen es für vielfältigere Zwecke und zudem von zahlreicheren Orten aus.
  • Etwa die Hälfte der amerikanischen Jugendlichen nutzt das Internet täglich.
  • 51 % der Online-Jugendlichen leben in Haushalten mit Breitbandanschluss.
  • 81 % der Jugendlichen mit Internetanschluss spielen online; diese Zahl liegt um 52 % höher als vor vier Jahren.
  • 76 % der Online-Jugendlichen lesen online Nachrichten; das sind 38 % mehr als vor vier Jahren.
  • 43 % haben bereits online eingekauft; das sind 71 % mehr als vor vier Jahren.
  • 31 % nutzen das Internet, um sich über Gesundheitsthemen zu informieren; das sind 47 % mehr als vor vier Jahren.
Nicht nur die Anzahl der Nutzer hat zugenommen, sondern auch die Vielfalt der Technologien, mit denen die Jugendlichen ihre Kommunikations-, Such- und Unterhaltungswünsche verfolgen. Wenn sie nach dem Besitz von vernetzten Geräten wie z.B. Desktop-PC´s, Laptops, Handys und Blackberries gefragt werden, antworten 84 % der Jugendlichen, sie besäßen zumindest eines dieser Geräte.

Diese Technologien ermöglichen eine Vielzahl von Methoden und Kanälen über die Jugendliche miteinander, den Eltern und anderen Stellen kommunizieren können. E-Mail, einst die ultimative Anwendung, eine so genannte 'Killer App', verliert zurzeit ihren privilegierten Platz bei vielen Jugendlichen. Diese ziehen es vor, per Instant Messaging (IM) und SMS mit ihren Freunden in Verbindung zu treten. E-Mails wurden von den Jugendlichen zunehmend als Mittel zur Kommunikation mit "Erwachsenen" gesehen - wie z.B. mit Lehrern und Institutionen wie Schulen sowie für die Informationsverbreitung in großen Gruppen.

Ganz vorn in der Nutzung der neuen Technologien liegen die älteren weiblichen Teenager, die damit ihren bereits ausgefeilten Kommunikationsstil unterstützen. Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren sind die Power User unter den Jugendlichen.
  • 97 % der 15- bis 17-Jährigen Mädchen haben Instant Messaging genutzt, verglichen mit 89 % der jüngeren Jungen und Mädchen und 87 % der älteren Jungen;
  • 57 % der älteren Mädchen haben bereits eine Text Message verschickt, verglichen mit 40 % der älteren Jungen;
  • 51 % der älteren Mädchen haben online Einkäufe gemacht;
  • 79 % der 15- bis 17-Jährigen Mädchen haben online nach Informationen über Schulen gesucht, auf die sie eventuell gehen wollen, verglichen mit 70 % der älteren Jungen;
  • Ältere Mädchen suchen mit höherer Wahrscheinlichkeit nach Informationen zu Gesundheitsthemen - sowohl banalen als auch sensiblen, sowie nach Informationen zu Spiritualität und Religion und nach Unterhaltungsthemen wie Lieblingssportarten, Filmstars oder Fernsehprogrammen.
Der Report steht hier zum Download bereit. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des 'Pew'-Projects.

Download vorhanden  "Teens and Technology - Jugendliche und Technik" herunterladen
(pdf, 0.465 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org


Im Angebot der SDC seit 01.08.05 (jch)
Logo: Pew Internet & American Life Project

Pew Internet & American Life Project

Das Pew Internet & American Life Project ist eine überparteiliche Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington, DC. Sie untersucht die sozialen Effekte des Internet auf das Leben in den USA.

Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


Verwandte
Themenbereiche:
Internationale Aspekte, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche, Neue Technologien, Internetzugang, Email, Anwendungen





Studie: Vorschulkinder und Computer

von: Prof. Dr. Stefan Aufenanger
Quelle: PM Hessisches Sozialministerium vom 20.01.05


Kinder zeigen schon früh außergewöhnliche Fähigkeiten im Umgang mit dem PC - wenn Eltern und Erzieher ebenfalls fit im Umgang mit Bits und Bytes sind. Dies ist eines der ersten Ergebnisse des Forschungsprojektes 'Vorschulkinder und Computer - Sozialisationseffekte und pädagogische Handlungsmöglichkeiten in Tageseinrichtungen für Kinder'.

Der Medienpädagoge Prof. Dr. Stefan Aufenanger, Universität Hamburg, untersucht hier, ob und unter welchen Umständen Computer in Kindereinrichtungen sinnvoll sind.

Bislang war wissenschaftlich nicht geklärt, welchen Einfluss der Computer im Kindergarten auf die Entwicklung der Kinder hat - inwieweit er Anregungen vermittelt, eine Lernhilfe sein kann oder auch die Entwicklung der Sprach- und Sozialkompetenz von Kindern behindert.

Die Zwischenergebnisse der Studie zeigen bislang keine negativen Aspekte bei der Computernutzung von Kindern im Vorschulalter. 'Die Kinder helfen sich gegenseitig, versuchen sich auf Fehler hinzuweisen und regeln in den meisten Fällen selbständig, wer mit wem und wann an den Computer darf', fasst Prof. Aufenanger die bisherigen Ergebnisse zusammen. Voraussetzung sei allerdings, dass die Erzieher und auch die Eltern ihrerseits das Medium beherrschten und die Kinder zu einem sinnvollen Umgang mit dem Medium anleiten könnten.

Neben den theoretischen Erkenntnissen sollen auch praktische Handreichungen für Eltern und Erzieher entwickelt werden und gegen Ende des Jahres als Broschüre veröffentlicht werden.

Das Projekt wurde von der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk initiiert und wird vom Hessischen Sozialministerium und von IBM Deutschland unterstützt.

Download vorhanden  "Studie: Vorschulkinder und Computer" herunterladen
(pdf, 0.023 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.aufenanger.de/


Im Angebot der SDC seit 20.01.05 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Medienkompetenz, Mediennutzung durch Kinder / Aktivitäten für Kinder, Kindergarten/Kinderhort





AOL Safer Media Award

von: AOL Deutschland vom 06.06.06

Logo des AOL Safer Media Award

Beispielhafte Projekte zur Vermittlung von Medienkompetenz

Am 24. Mai 2006 haben AOL Deutschland und die Stiftung Digitale Chancen erstmalig den AOL Safer Media Award im Rahmen des Medienforums NRW verliehen. Prämiert wurden Projekte zur Vermittlung von Medienkompetenz, welche in herausragender Weise zur Steigerung der Sicherheit von Medienangeboten und zum Schutz in den Medien beitragen.

Der Award wurde in den Kategorien TV/Film, Gaming/Spiele und Mobile Nutzung ausgeschrieben. Zusätzlich vergab der deutsche Knotenpunkt des Safer Internet Programms der EU Kommission, Klicksafe, den Klicksafe-Preis für Sicherheit im Internet.

Das anhängende PDF bietet Materialien zum Award und stellt die prämierten Projekte vor.

Download vorhanden  "AOL Safer Media Award" herunterladen
(pdf, 0.595 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.digitale-chancen.de/aol-award/index.cfm


Im Angebot der SDC seit 12.06.06 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Datenschutz, Verbraucherschutz, Jugendschutz, Sicherheit





Jugendarbeit im Ganztag der SEK. I Schule - Eine Arbeitshilfe für die Jugendarbeit

von: Karlheinz Timm, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJ);
Quelle: Zusammenfassung von Jeanette Christu, SDC vom 14.03.05


Buchtitel: Jugendarbeit im Ganztag der SEK. I Schule - Eine Arbeitshilfe für die Jugendarbeit
Die Borschüre liefert wertvolle Arbeitshilfen für SozialpädagogInnen, die im Rahmen ganztägiger Jugendarbeit Kooperationsprojekte mit Schulen durchführen oder durchführen wollen. LehrerInnen, die Ganztagsprojekte steuern und durchführen, können von den Anregungen und Informationen profitieren; sie sind aber nicht die primäre Zielgruppe der Handreichungen.

Die ersten drei Kapitel widmen sich allgemeinen Fragen zur Positionsbestimmung der Jugendarbeit und zu Kooperationsmodellen. Die in der Fachdiskussion zentralen Konstruktionen des additiven und des integrativen Ansatzes werden anschaulich dargestellt.

Die weiteren Kapitel sind konkret als Arbeitshilfen für die Praxis konzeptioniert.

Im Kapitel 'Wie funktioniert Schule im Alltag' gibt Katrin Kantak Hintergrundinformationen und Tipps für die Zusammenarbeit mit Schulen. Sie erläutert wie Jugendarbeit überhaupt Eingang in die Schule findet und welche Mentalitäten in der Schule bedingt durch ihre Organisationsstruktur beachtet werden müssen.
Das Kapitel 'Rahmenbedingungen für den Ganztag im Land Brandenburg' erläutert konkret für das Land Brandenburg, welche rechtlichen Vorraussetzungen zu beachten sind und fasst die zentralen Aussagen zusammen. Speziell wird auch behandelt, worauf man bei einem Kooperationsvertrag achten sollte.
Im Kapitel 'Kooperation konkret' wird u.a ein Leitfaden für die Entwicklung kooperativer Ganztagsschulangebote in der Sek I bereitgestellt.
Das letzte Kapitel bietet eine kurze übersichtliche Darstellung der Stolpersteine, gefolgt von Handreichungen und Expertentipps für ein Gelingen der Kooperation.

Eine Liste nützlicher Online-Adressen wird im Anhang bereitgestellt.


Dr. Karlheinz Thimm ist Lehrer und Diplom-Pädagoge und arbeitet in der Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe in Potsdam.


Die Broschüre steht hier zum Download (Pdf) bereit. Sie kann auch als Print-Ausgabe bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung unter 'Publikationen' online bestellt werden.

Download vorhanden  "Jugendarbeit im Ganztag der SEK. I Schule - Eine Arbeitshilfe für die Jugendarbeit" herunterladen
(pdf, 0.698 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.dkjs.de


Im Angebot der SDC seit 14.03.05 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Grund-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Sonstige kulturelle Einrichtungen





Bildung für Berlin - Jugendmedienschutzbericht Berlin

von: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Berlin, Redaktion: Referat Jugendarbeit, Stefan Heinig vom 07.02.06

Buchtitel: Bildung für Berlin - Jugendmedienschutzbericht Berlin

Bericht über die Maßnahmen zum Jugendmedienschutz in Berlin

Der Berliner Senat hat auf Vorlage des Senators für Bildung, Jugend und Sport, Klaus Bögner, am 7. Februar 2006 den Bericht an das Abgeordnetenhaus über die ‚Maßnahmen zum Jugendmedienschutz Berlin’ beschlossen. Der Bericht stellt Maßnahmen und Programme des Berliner Senats zum Jugendmedienschutz vor. Er betont die besondere Wichtigkeit die der Förderung der Medienkompetenz zukommt.

Filterprogrammen seien zwar eine Möglichkeit, kinder- und jugendgefährdende Inhalte zu blockieren, aber sie können der Meinung des Senats zufolge keinen Ersatz für die Vermittlung von Medienkompetenz darstellen. Medienkompetenz wird als eine der wichtigsten Fähigkeiten für den individuellen Erfolg in der Informations- und Wissensgesellschaft gesehen und schließt den Erwerb sozialer Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit ein. Soziale Kompetenz und Chancengleichheit entwickeln sich nicht als automatische Folge technischer Entwicklung. Der Medienkompetenz kommt zudem die Aufgabe zu, eine Ausweitung der Wissenslücke zwischen informierten und uninformierten jungen Menschen zu verhindern, denn die Chancen junger Menschen, Fähigkeiten und Kenntnisse im Umgang mit den neuen Medien zu erwerben, hängen immer noch sehr von der sozialen Stellung der Eltern ab. Medienkompetenz kommt auch angesichts der Tatsache, dass Computer und Internet zu einem festen Bestandteil heutiger Jugendkultur geworden sind, eine wichtige gesellschaftliche Bedeutung zu. Sie ist Grundlage für Gegenwarts- und Zukunftschancen der jungen Generation und zudem die wichtigste Vorraussetzung für einen effektiven Jugendmedienschutz. Der selbstverantwortlicher Umgang mit dem Internet gewinnt vor dem Hintergrund der eingeschränkten Möglichkeiten das weltumspannende Internet zu regulieren, besondere Bedeutung.

Der Bericht stellt verschiedene Maßnahmen, Programme und Projekte vor, die Kindern und Jugendlichen, Pädagoginnen und Pädagogen und Erzieherinnen und Erziehern Medienkompetenz vermitteln können und gleichzeitig den Kinder- und Jugendmedienschutz zu gewährleisten:
  • In den Kindertagesstätten ist das Berliner Bildungsprogramm für die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen bis zu ihrem Schuleintritt' Arbeitsgrundlage;
  • das IBM-Förderprogramm KidSmart' und die Bildungsinitiative von MicrosoftSchlaumäuse' unterstützen gegenwärtig in 208 Berliner Kindertagesstätten den Bildungsprozess der Kinder und der Erzieherinnen und Erzieher;
  • für die schulische Bildung wurde die Bildungsinitiative CidS! Computer in die Schule' erfolgreich umgesetzt und seit 2005 ist der eEducation Masterplan Berlin Handlungsschwerpunkt;
  • in der außerschulischen Bildung wird erfolgreich das Berliner Landesprogramm ,jugendnetz-berlin.de’ realisiert;
  • Projekte der Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen, medienpädagogischen Ausund Weiterbildung von Pädagoginnen und Pädagogen, Erzieherinnen und Erziehern und Multiplikatoren und im IT-Bereich sind Schwerpunkte bei der Förderung durch den Europäischen Sozialfonds.
Als Anlagen sind dem Bericht beigefügt:
  • Informations- und Beratungsangebote zur Medienpädagogik und zum Kinder- und Jugendschutz,
  • zusammenfassende Informationen zum IBMFörderprogramm KidSmart in Berlin
  • zum Fortbildungsprogramm BITS 21
  • zum eEducation Masterplan Berlin
  • zum Landesinstitut für Schule und Medien
  • und zum Landesprogramm ‚jugendnetz-berlin.de’.


Download vorhanden  "Bildung für Berlin - Jugendmedienschutzbericht Berlin" herunterladen
(pdf, 1.625 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.senbjs.berlin.de


Im Angebot der SDC seit 13.02.06 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Jugendschutz, Medienkompetenz, Regierungsaktivitäten auf Länderebene, Förderprogramme auf Ebene der Länder, Mediennutzung durch Kinder / Aktivitäten für Kinder, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche





Ergebnisse der KIM 2005

Quelle: mpfs 7.2.06 vom 07.02.06

Buchtitel: Ergebnisse der KIM 2005
Die KIM-Studie (Kinder und Medien) wurde bereits zum fünften Mal vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) durchgeführt. Hierfür wurden 2005 ca. 1.200 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren und deren Haupterzieher befragt. Anbei finden Sie als Download eine Übersicht der Ergebnisse. Eine kurze Beschreibung der wichtigsten Ergebnisse finden Sie hier.

Die vollständige Studiendokumentation zur KIM-Studie2005 ist Ende unter www.mpfs.de erhältlich. Sie können hier ein Pdf mit wichtigen Analysen und Tabellenmaterial herunterladen.

Download vorhanden  "Ergebnisse der KIM 2005" herunterladen
(pdf, 0.668 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.mpfs.de


Im Angebot der SDC seit 09.02.06 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Datenschutz, Jugendschutz, Mediennutzung durch Kinder / Aktivitäten für Kinder






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