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Sicherheit im Internet - Studie 2005

von: Jutta Croll, Stiftung Digitale Chancen
Quelle: PM AOL Deutschland vom 18. Mai 2005 vom 18.05.05


'Sicherheit im Internet' lautet der Titel einer Studie, die das Meinungsforschungsinstitut TNS EMNID im Auftrag der Initiative D21 und AOL Deutschland durchgeführt hat. Im Zeitraum vom 28. April bis 2. Mai 2005 wurden 1.033 per Zufall ausgewählte Internetnutzer ab 14 Jahren telefonisch befragt.

Persönliche Erfahrungen und Einschätzungen des Risikopotenzials

Eine große Mehrheit der Befragten (63%) hält das Internet für unsicher. Die gängigen Risiken des Internet sind nahezu allen Nutzern bekannt. 98% kennen die Bedrohung durch Viren, 92% die Gefahr durch SPAM. Persönlich betroffen waren 55% von Viren und 67% von SPAM. Entsprechend wird deren Gefährdungspotenzial von der Mehrheit als hoch eingeschätzt. Die Gefahr von Dialern ist 89% der Nutzer bekannt, knapp ein Viertel machte bereits negative Erfahrungen damit, aber nur die Hälfte der Nutzer schätzt sie als Bedrohung ein. Auch Phishing-Betrug ist weitgehend bekannt (89 %) wird aber nur von 46% als Bedrohung angesehen. Jugendgefährdende oder illegale Inhalte sehen nur 38% als hohe und 25% als sehr hohe Bedrohung an.

Informationsgrad und Anwendung von Schutzmaßnahmen

Die Nutzer fühlen sich zum größten Teil ausreichend über die Möglichkeiten der sicheren Internetnutzung informiert. Technische Schutzvorrichtungen und persönliche Verhaltensmaßnahmen sind weitgehend bekannt. Ihr Einsatz hat im Vergleich zu 2003 deutlich zugenommen.

Vor allem Kindersicherheit wird vernachlässigt

Große Defizite gibt es insbesondere beim Kinderschutz im Internet. Lediglich 29% der Eltern haben ein Programm zur Kindersicherung installiert. Außerdem gaben nur 76% der Eltern an zu wissen, was ihre Kinder im Internet machen, und 27% kennen die Lieblingsinternetseite ihrer Kinder nicht.

Download vorhanden  "Sicherheit im Internet - Studie 2005" herunterladen
(pdf, 3.183 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.aol.de/unternehmen/presse


Im Angebot der SDC seit 18.05.05 (jcr)

TNS-EMNID


Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


Verwandte
Themenbereiche:
Datenschutz, Verbraucherschutz, Jugendschutz, Filterverfahren





Informationspapier zur Problematik des Phishing

von: Bitkom Bundesverband Berlin
Quelle: PM Bitkom vom 27.04.05


Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien BITKOM hat ein Informationspapier erstellt, welches über die Problematik des Phishing aufklärt und kurze, verständliche Tipps gibt, wie sich Verbraucher und Firmen schützen können.

Phishing ist die Abkürzung für 'Password Fishing'. Die Passwort-Fisher (Phisher) versuchen durch Aufforderungen in E-Mails an Passwörter und Kontodaten der Internet-Nutzer zu kommen.

Phishing nimmt aktuellen Zahlen zufolge zu und wird auch zunehmend professioneller in der Fälschung von Webseiten und gefährlicher durch die Kombination mit Viren und Würmern, zudem werden über selbstinstallierende Schadprogramme auf den aufgerufenen Seiten weitere Informationen ausgespäht. Phishing ist damit ein über die konkreten Einzelfälle hinausgehendes Problem das Vertrauen der Verbraucher ins Internet betreffend und stellt eine Gefährdung des wirtschaftlichen Potentials des elektronischen Handels dar.

Download vorhanden  "Informationspapier zur Problematik des Phishing" herunterladen
(pdf, 0.038 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.bitkom.org


Im Angebot der SDC seit 18.05.05 (jch)
Logo: BitKom

BITKOM

Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

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Verwandte
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Verbraucherschutz, Filterverfahren, Mitarbeiterschulung, E-Commerce, Email





Phishing Schutz im Online-Banking - Datenklau auf falschen Websites

Quelle: Fraunhofer SIT vom 16.11.04

Phishing - Immer öfter versuchen Internetbetrüger mit gefälschten Emails und Webseiten an Daten von Online-Kunden zu kommen. Insbesondere auf Nutzer von Online-Banking haben sie es abgesehen. Wie gut die Banken ihre Kunden beim Schutz vor solchen Phishing-Attacken unterstützen, hat das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT jetzt in einer unabhängigen, nicht-repräsentativen Studie überprüft. Ergebnis: Von zwölf getesteten Webangeboten erreichte nur eines die Note 'sehr gut', eine Online-Bank hingegen erhielt die Note 'mangelhaft'.

'Insgesamt zeigt der Test, dass die meisten Banken beim Schutz vor Phishing Nachholbedarf haben', sagt Sven Türpe, Fraunhofer-Mitarbeiter im Testlabor für IT-Sicherheit. 'Andererseits demonstriert das Ergebnis des Testsiegers auch, dass unsere Testkriterien erfüllbar sind.'

Getestet wurden in Deutschland aktive Banken, die Girokonten für Privatkunden anbieten. Bei regional organisierten Banken - Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken - erfolgte der Test jeweils anhand eines willkürlich gewählten Vertreters. Mit 14,5 von 15 möglichen Punkten erhielt das Online-Angebot der Deutschen Bank als einziges unter den zwölf zum Test ausgewählten Bank-Instituten die Bestnote 'sehr gut'. Eine befriedigende Bewertung erzielten Postbank, Commerzbank, Dresdner Bank sowie die DiBa und die Comdirect. Die Citibank bietet ihren Kunden zwar technisch die nötigen Sicherheitsvorkehrungen, aber informiert sie zu wenig über Gefahren und Gegenmaßnahmen.

Die Sparkasse Leipzig und die Netbank zeigten sowohl auf technischem Gebiet Schwächen als auch bei der Information der Kunden. Schlusslicht ist die Sparda-Bank Hamburg, die große Schwächen in den technischen Sicherheitsvorkehrungen aufweist.

Download vorhanden  "Phishing Schutz im Online-Banking - Datenklau auf falschen Websites" herunterladen
(pdf, 0.573 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.sit.fraunhofer.de


Im Angebot der SDC seit 24.11.04

Verwandte
Themenbereiche:
Datenschutz, Verbraucherschutz, Internetkritik





BITKOM-Leitfaden zur IT-Sicherheit in Unternehmen

Quelle: PM BITKOM vom 15.10.03

Die Gefährdungen durch neue Computerviren, Hackerangriffe oder andere Bedrohungen in der digitalen Welt nehmen rasant zu. Im ersten Quartal 2003 wurden weltweit mehr als 160 Millionen IT-Sicherheitsvorfälle registriert. Der finanzielle Schaden liegt bei über einer Milliarde Euro und lässt sich durchschnittlich pro Virenbefall und Unternehmen auf rund 5.800 Euro beziffern. Im Gesamtjahr 2003 wird die Zahl weltweiter Sicherheitsvorfälle nach BITKOM-Schätzungen bei mehr als 700 Millionen liegen. Die IT-Systeme zu sichern ist deshalb für Unternehmen jeder Größe eine der wichtigsten Aufgaben. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) hat hierzu einen Leitfaden „Sicherheit für Systeme und Netze in Unternehmen“ erstellt. Die 64-seitige Broschüre gibt in verständlicher Form Empfehlungen für die Praxis.

Download vorhanden  "BITKOM-Leitfaden zur IT-Sicherheit in Unternehmen" herunterladen
(pdf, 0.679 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.bitkom.org


Im Angebot der SDC seit 23.10.03
Logo: BitKom

BITKOM

Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

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Arbeitswelt, Infrastruktur





Jugendschutzmedien-Staatsvertrag (Entwurf)

vom 09.11.02

Von den Rundfunkexperten der Länder vorgelegter Entwurf für einen Staatsvertrag über den Schutz der Menschenwürde und den Jugendschutz in Rundfunk und Telemedien (Stand 9. November 2001

Download vorhanden  "Jugendschutzmedien-Staatsvertrag (Entwurf)" herunterladen
(pdf, 0.143 MB)


Im Angebot der SDC seit 17.01.02 (jcr)

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Themenbereiche:
Jugendschutz, Mediennutzung durch Kinder / Aktivitäten für Kinder, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche





Sicherheit im Internet - Realität oder Rarität?

Quelle: PM AOL-Deutschland vom 20.05.03

Kein Medium hat in so kurzer Zeit einen so bedeutenden Platz im Alltagsleben der Menschen eingenommen, wie das Internet. Sicher aufgehoben fühlt sich allerdings nur jeder Vierte im weltweiten Datennetz. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit und AOL Deutschland. So haben 65 Prozent der Befragten schon schlechte Erfahrungen im Internet gemacht. Vor allem das Empfangen von ungewollten Massen-Emails (Spam) und Viren verunsichert die Internet-Nutzer. Beim Thema "Sicherheit" sieht sich jeder Zweite selbst in der Verantwortung. Für 66 Prozent der Internet-Nutzer kann keine Software die Kompetenz und den Menschenverstand des Nutzers ersetzen. Trotzdem verwendet die überwiegende Mehrheit zusätzlich mindestens eine "elektronische" Schutzmöglichkeit. Ein Großteil der Online-Nutzer achtet zudem darauf, regelmäßig seine Daten zu sichern (57 Prozent) und keine persönlichen Informationen ins Internet zu stellen (52 Prozent). Auffällig ist, dass zwar 62 Prozent der Onliner angeben, selbstaktivierbare Spam-Filter zu kennen, aber nur 33 Prozent diese auch nutzen. Für 80 Prozent der Befragten ist das Thema Sicherheit ausschlaggebend bei der Wahl eines Providers. Auch in Haushalten mit Kindern ist ein Unterschied zwischen Theorie und Praxis feststellbar: Obwohl 75 Prozent der Befragten die Möglichkeit kennen, über Kindersicherungen Webseiten zu sperren, wendet nur ein Viertel diese Funktion auch an. Die Mehrheit der Eltern, 59 Prozent, glaubt, dass ihr Kind besser mit dem Internet umgehen kann als sie selbst. Dennoch behaupten 49 Prozent zu wissen, was ihr Kind im Internet macht. Über 40 Prozent der befragten Eltern lassen den Nachwuchs sogar allein surfen.

Download vorhanden  "Sicherheit im Internet - Realität oder Rarität?" herunterladen
(pdf, 0.216 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.aol.de/unternehmen/presse


Im Angebot der SDC seit 21.05.03

Verwandte
Themenbereiche:
Datenschutz, Verbraucherschutz, Jugendschutz, Filterverfahren, Sicherheit






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