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Bedeutung und Nutzung von IKT und E-Government-Lösungen in Brandenburger Unternehmen
von: GLOBIS GmbH, Auftraggeber: Ministerium für Wirtschaft, Brandenburg vom 04.06.05

Informations- und Kommunikations-Technik (IKT) können einen
entscheidenden Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen leisten, allerdings stellt der Einsatz der neuesten IuK Techniken viele Unternehmen vor große Herausforderungen. In einer Vielzahl von Unternehmen breitet
sich daher die Nutzung von IKT nur sehr langsam aus, was nachteilig für die Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen ist.
Die Wirtschaftspolitik will dieser Entwicklung entgegenwirken und Unternehmen im Wettbewerb zu stärken. In diesem Kontext erfüllt die vorliegende Studie das Ziel Informationen und Daten für eine effizientere Ausgestaltung der Wirtschaftspolitik und -förderung des Landes Brandenburg bereitzustellen. Die Studie wurde im Auftrag des
Ministeriums für Wirtschaft des Landes Brandenburg in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg und dem Ministerium des Inneren des Landes Brandenburg durchgeführt von der IT- und Managementberatung
GLOBIS Berlin durchgeführt.
Im Rahmen einer Umfrage wurden 540 Brandenburger Unternehmen
zumeist schriftlich mittels eines umfangreichen Fragebogens zum Einsatz von IuK-Techniken befragt.
Ca. 80 Prozent der befragten Unternehmen messen der IKT eine größere Bedeutung bei, ca. 75 Prozent haben zumindest in Teilbereichen eine IKT-Strategie und ca. 70 Prozent betrachten sich relativ zur Branche als gleichwertig oder fortschrittlich. Bzgl. der Infrastruktur in Form vorhandener Computer, Internetzugänge und Firmennetze ist kein Nachholbedarf bei der breiten Masse zu erkennen.
Zahlreiche Hemmnisse für den Einsatz von IuK-Techniken werden angeführt, angeführt von dem Argument der zu hohen Kosten - absolut und im Vergleich zum erwarteten Erfolg -, und dass oftmals die eigene Produkte und Dienstleistungen als ungeeignet für den Vertrieb über das Internet gesehen werden, und zwar unabhängig von der Branche. Weitere häufig genannte Hemmnisse waren Sicherheitsbedenken und fehlende Breitbandzugänge.
Insgesamt überwiegt der Einsatz einfacher IKT-Anwendungen. So wird z.B. die Anwendung E-Mail von 88 % der befragten Unternehmen eingesetzt.
Weitere Anwendungen:
- allgemeine Büroanwendungen (83 %),
- Internetrecherchen (81 %),
- Online-Banking (70 %)
- die eigene Internetseite (65 %).
26 Prozent der Unternehmen planen die Einführung von Internettelefonie.
Im Bereich E-Government wünschen sich die Unternehmen vor allem die Bereitstellung von Informationen, wie einen umfassenden Behördenführer oder ein Formular-Center, die Möglichkeit zur E-Mail-Kommunikation mit Behörden, transaktionsbasierte Anwendungen wie die Online-Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung und der Steuererklärung, ein Online-Antrag des Mahnbescheids sowie die Abwicklung des Personalwesens.
Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass die Nutzung von
IKT in Brandenburger Unternehmen im Vergleich zum deutschen
Durchschnitt weniger ausgeprägt ist. Diese Interpretation wird jedoch eingeschränkt, da andere Studien mehrheitlich größere als kleinere Unternehmen ansprechen.
Die Studie schlägt auf Basis der erhobenen Daten Handlungsfelder für die Wirtschaftspolitik vor wie z.B. Abbau von Hemmnissen, Förderung spezifischer IKT-Anwendungen, Demonstrationen des Mehrwerts und Bekanntmachung und Zugänglichkeit der Anwendungen.
"Bedeutung und Nutzung von IKT und E-Government-Lösungen in Brandenburger Unternehmen" herunterladen
(pdf, 1.379 MB)
Im Angebot der SDC seit 03.08.05 (jch)
- Verwandte
Themenbereiche:
- Wirtschaftspolitik, Ländliche Regionen, Ökonomische Entwicklung / Wirtschaftlichkeit, Technische Unterstützung, E-Commerce
Declaration on human rights in the Information Society - CM(2005)56 final
von: Europarat
Quelle: PM Europarat vom 13.05.05
Die "Declaration of the Committee of Ministers on human rights and the rule of law in the Information Society" soll die Normen für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in der Informationsgesellschaft für Mobiltelefone, Internet und Computerkommunikation festlegen. Sie wurde vom
Europarat in Straßburg verabschiedet und auf dem Warschauer Europaratsgipfel am 16./17. Mai 2005 bekannt gegeben.
Die Erklärung ist ein erster internationaler Versuch, in dieser Angelegenheit ein Rahmenwerk aufzustellen. Die Prinzipien der Menschenrechtskonvention des Europarates werden darin dem Internetzeitalter angepasst.
Die Erklärung greift Themen um staatliche und private Zensur, Schutz privater Informationen und Daten, Medien-Ethik, IT und Demokratie sowie das Recht auf Versammlungsfreiheit im Cyberspace auf.
Die Deklaration wird der Beitrag des Europarats zur Tunis-Phase des UN-Weltgipfels zur Informationsgesellschaft vom 16.-18. November 2005 sein.
"Declaration on human rights in the Information Society - CM(2005)56 final" herunterladen
(pdf, 0.154 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.coe.int/t/cm/Home_en.asp
Im Angebot der SDC seit 03.06.05 (jch)
- Verwandte
Themenbereiche:
- Bürgerrechte, Informationsfreiheit, Datenschutz, Zensur von Inhalten, Internetpolitik, Mediennutzung allgemein, Aktivitäten der EU-Organe
Multimedia in Kommunen und Regionen
von: Arbeitsgruppe 6, Forum Informationsgesellschaft - forum info 2000 vom 01.05.98
Der vorliegende Arbeitsgruppenbericht der AG 6 ?Multimedia in Kommunen und Regionen? des forums info 2000 beschäftigt sich mit der IT-Infrastruktur in Kommunen und Regionen. Es wird der Frage nachgegangen, welche Kommunikationsmöglichkeiten und Chancen zur Interaktion zwischen Bürger, Gemeinde und Wirtschaft heute bereits realisiert sind oder neu entwickelt werden. Die Broschüre versucht einen Überblick über die Vielfalt der kommunalen Informationssysteme zu geben.
Behandelt werden die folgenden Themenkomplexe: Stadt und Land im Wandel, die neuen Möglichkeiten durch Multimedia, Anwendungspotentiale in Städten und Regionen, Entwicklungsstand und Entwicklungslinien mit Fallbeispielen sowie die Herausforderungen in Bezug auf Bedarf, Know-how, Kosten und Erlöse, Subsidiarität und Recht.
"Multimedia in Kommunen und Regionen" herunterladen
(pdf, 3.313 MB)
Im Angebot der SDC seit 26.02.02 (jch)
Forum Informationsgesellschaft - forum info 2000
Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.
- Verwandte
Themenbereiche:
- Bürgerbeteiligung, Städte / urbane Regionen, Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung, E-Government, Mediennutzung allgemein
Telefon, Brief, E-Mail - Beim Kontakt mit Ämtern und Behörden ist Vielfalt gewünscht
vom 25.05.04
Die Anzahl der Menschen, die in den USA E-Government zum Kontakt mit den Behörden nutzen ist von 2002 bis 2003 um 50 Prozent angestiegen. Doch Internetnutzer wie auch -nichtnutzer ziehen es vor, verschiedene Kontaktmöglichkeiten zu haben. Dieses Ergebnis erbrachte die neue Studie "How Americans get in Touch With Government" des Pew Internet & American Life Project.
Für diese Studie wurden im Zeitraum vom 25. Juni 2003 bis zum 3. August 2003 2.925 zufällig ausgewählte US-Amerikaner im Alter von über 18 in einer telefonischen Umfrage befragt.
Die Studie liegt in englischer Sprache vor.
"Telefon, Brief, E-Mail - Beim Kontakt mit Ämtern und Behörden ist Vielfalt gewünscht" herunterladen
(pdf, 0.901 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org
Im Angebot der SDC seit 26.05.04

Pew Internet & American Life Project
Das Pew Internet & American Life Project ist eine überparteiliche Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington, DC. Sie untersucht die sozialen Effekte des Internet auf das Leben in den USA.
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Themenbereiche:
- Internationale Aspekte, E-Government
Zuwanderungsgesetz als PDF-Download
Quelle: Bundesministerium des Innern vom 20.06.02
Das Gesetz zur Steuerung und Begrenzung der
Zuwanderung und zur Regelung des Aufenthalts
und der Integration von Unionsbürgern und
Ausländern (Zuwanderungsgesetz) vom 20. Juni
2002 ist im Bundesgesetzblatt (BGBl. I S. 1946)
verkündet worden.
Laden Sie es hier im Originaltext herunter.
"Zuwanderungsgesetz als PDF-Download " herunterladen
(pdf, 0.317 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.bmi.bund.de/frameset/index.jsp
Im Angebot der SDC seit 05.08.02 (ohi)

Making Information Society Work For Culture
von: Cliche, Danielle; Mitchell, Ritva; Wiesand, Andreas, ERICarts-European Research Institute for Comparative Culture vom 01.03.01
Die Studie Making Information Society Work For Culture' wurde von D. Cliche, R. Mitchell und A. Wiesand für ERICarts im Namen des Europarats im März 2001 durchgeführt. Sie verschafft einen Überblick über die europäische Entwicklung bezüglich der Nutzung der Möglichkeiten der Informationsgesellschaft für den Kulturbereich. Es wird ein Überblick dieser Entwicklung entlang einzelner europäischer Mitgliedsstaaten gegeben. Es wird einerseits die Integration kulturpolitischer Belange seitens nationaler politischer Strategien zur Informationsgesellschaft untersucht und andererseits soll die Einbeziehung von Informations- und Kommunikations-Technologien und neuen Medien in kulturpolitische Rahmenbedingungen und Programme ermittelt werden.
Die explorative Untersuchung wurde mittels eines Fragebogens durchgeführt, der im Dezember 2000 an Experten aus Forschung oder Regierung der Mitgliedsstaaten geschickt wurde. Der Fragebogen und die Ergebnisse der Untersuchung liegen nur in Englisch vor.
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Themenbereiche:
- Internationale Aspekte, Kunst, Bildungspolitik / Bildungswesen, Forschung