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Nutzung von Webcams - Use of webcams

von: Lee Rainie, Pew Internet & American Life Project vom 20.06.05, Juni

16 % der amerikanischen Internetnutzer haben Personen oder Orte per Webcam angesehen

Einer von sechs erwachsenen Internetnutzern in Amerika (16%) geht ins Internet, um eine andere Person oder einen Ort per Webcam zu beobachten. Das bedeutet, dass ca. 21 Millionen Menschen Material von Webcams angeschaut haben. An einem beliebigen Tag betrachten etwa 2 Millionen Internetnutzer fremde Orte oder Menschen mit Hilfe von Webcams.

Diese Daten stammen von einer Telefonbefragung des Pew Internet & American Life Projects, welche die Non-Profit-Initiative zwischen dem 21. Februar und dem 21. März 2005 durchführte. Befragt wurden 1450 amerikanische Internetnutzer. Da es sich um die erste Studie zur Webcam Benutzung handelt, gibt es noch keine Vergleichsdaten, welche Aussagen über eine Zu- oder Abnahme der Nutzung gestatten würden. Aus verschiedenen Gründen wird aber angenommen, dass die Verwendung in den letzten Jahren zugenommen hat:
Webcams sind relativ billig und die Verbreitung schneller Internetzugänge erleichtert Darstellung und Zugang zu den von Webcams produzierten Bildern auf dem Rechner. Außerdem nehmen die Nutzungsarten von Webcams zu: z.B. zur direkten Übertragung von Videomaterial über das Internet, für Video-Chats und Video-Konferenzen, im Kontext von Reality-TV-Shows, um entfernte Personen oder Lokalitäten zu sehen, zur Sicherheitsüberwachung von Straßen und Gebäuden, zur Kontrolle der Verkehrslage z.B. für Berufspendler und zur Kommunikation zwischen US-Militärpersonal im Irak und deren Familien.

Die Nutzung von Webcams ist bei den amerikanischen Männern etwas stärker ausgeprägt als bei Frauen: 19% der Männer mit Internetanschluss haben schon einmal eine Webcam genutzt gegenüber 13% der Frauen. In den übrigen demographischen Kategorien wurden keine nennenswerten Unterschiede festgestellt.

Download vorhanden  "Nutzung von Webcams - Use of webcams" herunterladen
(pdf, 0.055 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org


Im Angebot der SDC seit 11.07.05 (jch)
Logo: Pew Internet & American Life Project

Pew Internet & American Life Project

Das Pew Internet & American Life Project ist eine überparteiliche Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington, DC. Sie untersucht die sozialen Effekte des Internet auf das Leben in den USA.

Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


Verwandte
Themenbereiche:
Internationale Aspekte, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein





Stopping Spam: Creating a Stronger, Safer Internet

von: Anti-Spam Task Force
Quelle: Information Distribution Centre Communications and Marketing Branch Industry Canada vom 17.05.05


Buchtitel: Stopping Spam: Creating a Stronger, Safer Internet
Der Report "Stopping Spam: Creating a Stronger, Safer Internet" enthält die abschließenden Empfehlungen der Anti-Spam Task Force an die kanadische Regierung vom 17.05.05. Entwickelt wurden Vorschläge zur Bekämpfung von Spam und ähnlichen Bedrohungen der Sicherheit im Internet (wie Botnets, Spyware, Keylogger).

Die Anti-Spam Task Force wurde vor einem Jahr, im Mai 2004, anlässlich des Anti-Spam Action Plans der kanadischen Regierung ins Leben gerufen.

Der Report der Task Force empfiehlt der kanadischen Regierung zur wirksamen Bekämpfung von Spam klare Gesetze zu erlassen, die Spam und ähnliche Bedrohungen unter Strafe stellen und bestehende Gesetze anzupassen.

Die Anti-Spam-Force listet die E-Mail Aktion, die unter Strafe zu stellen sind, auf - z.B. falsche oder irreführende Header oder Betreff-Inhalte - und macht Vorschläge zum Strafmaß das auf die Missachtung der Gesetze folgen sollte. Firmen, die ihre Produkte mit Spam bewerben lassen, sowie davon profitierende Dritte, sind nach den Empfehlungen der Spam Force, zur Verantwortung zu ziehen.

Darüber hinaus enthält der Report Best-Practice Tipps für das richtige E-Mail-Marketing - aber auch für den Privatnutzer sind die Tipps zum Schutz vor Spam und Phishing, sowie das Glossar mit den (englischen) Fachbegriffen empfehlenswert.

Download vorhanden  "Stopping Spam: Creating a Stronger, Safer Internet" herunterladen
(pdf, 1.633 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://e-com.ic.gc.ca/epic/internet/inecic-ceac.nsf/en/h_gv00248e.html


Im Angebot der SDC seit 01.06.05 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Internationale Aspekte, Datenschutz, Verbraucherschutz, Filterverfahren, E-Commerce, Email





Spam and Phishing: US-Nutzer reagieren gelassener

von: Deborah Fallows, PEW Internet & American Life Project
Quelle: PEW - Internet Reports on Public Policy vom 10.04.05


Spam und Phishing (Mails mit Nachfragen nach persönlichen finanziellen Informationen):
E-Mail-Nutzer erhalten mehr Spam, aber die schädlichen Wirkungen dieser unaufgefordert geschickten Nachrichten nehmen ihrer Meinung nach ab. Über ein Drittel der E-Mail-Nutzer haben Phishing-Mails bekommen.

Über ein Jahr nach Inkrafttreten des CAN-SPAM-Gesetzes in Amerika geben E-Mail-Nutzer an, sie erhielten etwas mehr Spam als zuvor, aber es mache ihnen weniger aus. Eine Untersuchung des Pew Internet & American Life Project, welches zwischen dem 13. Januar und dem 9. Februar 2005 2.201 Erwachsene ab 18 telefonisch interviewte, ergab Folgendes:
  • 28 % der Nutzer mit einem persönlichen E-Mail-Account geben an, sie erhielten mehr Spam als vor einem Jahr, 22 % sagen, sie bekämen weniger.
  • 21 % der Nutzer mit einem E-Mail-Account am Arbeitsplatz geben an, sie erhielten mehr Spam als vor einem Jahr, 16 %
  • 53 % der E-Mail-Nutzer erklärten, wegen Spam hätten sie weniger Vertrauen in den E-Mail-Dienst; vor einem Jahr waren es noch 62 %.
  • 22 % der E-Mail-Nutzer gaben an, wegen Spam hätten sie ihre E-Mail-Nutzung insgesamt reduziert; vor einem Jahr waren es 29 %.
  • 67 % der E-Mail-Nutzer sagten, durch Spam werde der Aufenthalt im Netz unangenehm oder ärgerlich; vor einem Jahr sagten dies 77 %
Insgesamt klagte mehr als die Hälfte der Internet-Nutzer (52 %), Spam sei ein großes Problem.

Unter anderem wurde in der Untersuchung festgestellt, dass die Leute weniger Porno-Spam erhielten, eine besonders ärgerliche Form des Spam nach Meinung der meisten Nutzer, speziell der Frauen. 63 % der E-Mail-Nutzer geben jetzt an, sie hätten Porno-Spam erhalten - das sind acht Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Von diesen sagen 29 %, sie bekämen jetzt weniger Porno-Spam, während 16 % angeben, sie bekämen mehr.

In einer ersten Untersuchung des 'Phishing', d.h. unaufgefordert geschickter E-Mails, in denen nach persönlichen finanziellen Informationen gefragt wird, erklärten 35 % der Nutzer, sie hätten solche E-Mails bekommen; von ihnen haben 2 % geantwortet und die Informationen zur Verfügung gestellt.

Download vorhanden  "Spam and Phishing: US-Nutzer reagieren gelassener" herunterladen
(pdf, 0.408 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org/PPF/r/155/report_display.asp


Im Angebot der SDC seit 01.05.05 (jch)
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Pew Internet & American Life Project

Das Pew Internet & American Life Project ist eine überparteiliche Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington, DC. Sie untersucht die sozialen Effekte des Internet auf das Leben in den USA.

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Internationale Aspekte, Verbraucherschutz, Forschung





Search Engine Users

von: Deborah Fallows, Pew Internet and American Life Project vom 23.01.05

Amerikanische Nutzer sind mit Internet-Suchmaschinen ausgesprochen zufrieden. Dies ermittelte das Pew Internet & American Life Project in Telefoninterviews zwischen Mai und Juni 2004. Befragt wurden 2.200 Amerikaner ab 18 Jahren. Es zeigte sich, dass 84% der amerikanischen Bevölkerung bereits von einer Suchmaschine Gebrauch gemacht haben, für ein Drittel der Nutzer ist das Suchen im Netz bereits zu einer täglichen festen Gewohnheit geworden. Die Studie weist aber auch auf einen zu vertrauensvollen und unbedarften Umgang mit Suchmaschinen hin.

Nutzer sind ihrer Suchmaschine treu

Die überwiegende Mehrheit benutzt nur eine (44%) bis maximal drei (48%) Suchmaschinen. Bei erfolgloser Suche wird eher die Eingabe verändert, statt eine andere Suchmaschine auszuwählen. Lediglich eine kleine Gruppe der Nutzer (7%) gibt an, die Suchmaschine entsprechend der Suchanfrage auszuwählen und dabei auf mehr als 3 Maschinen zurückzugreifen.
Nutzer, die nur eine Suchmaschine benutzen, sind häufig nicht so ernsthafte, engagierte und häufige Informationssucher und verfügen auch über eine geringere Erfahrung im Netz. Sie könnten zu 55 % wieder auf Suchmaschinen verzichten. Ohne Suchmaschinen zu leben wäre dagegen für 30% der Nutzer unvorstellbar. Diese 30% gehören zum harten Kern der Internet-Nutzer - den sogenannten Power-Usern. In der Tendenz ist dies immer noch die Gruppe der besser gebildeten und besser verdienenden Nutzer.

Naive Nutzung von Suchmaschinen

Die überwiegende Mehrheit vertraut Suchmaschinen und hält sie für eine faire und ausgeglichene Informationsquelle. Die Methoden bezahlter Sucheinträge sind nur 38% der Nutzer bewusst. Auch die Speicherung der Nutzerdaten ist zuwenig bekannt und würde einige Nutzer sogar von der Suche mit ihrer Suchmaschine abbringen, wenn sie informiert wären.

Der Report beleuchtet weitere Aspekte, wie Vertrauen in die eigene Suchfähigkeit, geschlechtsspezifische Aspekte und die Art der gesuchten Informationen. Er kann hier heruntergeladen werden.

Download vorhanden  "Search Engine Users" herunterladen
(pdf, 0.421 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org/
Download vorhanden  PEW-Internet-Report 'Search Engine Users' Fragebogen/ Daten
(pdf-Datei, 0.13 MB)


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Internationale Aspekte, Datenschutz, Verbraucherschutz, Medienkompetenz, Forschung, Internetkritik





Wahlkampf im Netz

von: John Horrigan, Kelly Garrett, Paul Resnick, Pew Internet & American Life Project vom 27.10.04

USA-Karte mit eingefärbten Wahlbezirken
Immer mehr US-Bürger beziehen ihre Informationen zu den Präsidentschaftswahlkampagnen online, und das Internet fördert ihre Aufnahmebereitschaft für eine größere Breite politischer Sichtweisen.

In steigendem Maß benutzen Amerikaner das Internet, um politische Nachrichten und Kommentare abzufragen. Eine neue Untersuchung des Pew Internet & American Life Projects stellt fest, dass das Internet zu einer umfassenderen Wahrnehmung politischer Aspekte während des diesjährigen Wahlkampfes beiträgt.

Dies ist deshalb bemerkenswert, weil namhafte Kommentatoren Bedenken dahingehend geäußert haben, dass die zunehmende Nutzung des Internet sich eher problematisch auf die demokratische Willensbildung auswirken könnte. Sie befürchten, dass die Bürger das Medium nutzen, um solche Informationen aufzusuchen, die ihre eigenen politischen Vorlieben bestärken, und solches Material zu umgehen, das ihre eigene Sichtweise eher in Frage stellt. Dies würde die Möglichkeiten der Bürger beeinträchtigen, sich an kompetenten Debatten zu beteiligen.

Die neue Studie des Pew Internet & American Life Projects in Zusammenarbeit mit der University of Michigan School of Information Survey widerlegt solche Bedenken. Sie zeigt, dass Internetnutzer über eine größere Bandbreite von politischen Argumenten verfügen, dazu zählen auch Argumente, die die vorgefasste Neigung zu Kandidaten und deren Positionen zu einigen Kernthemen in Frage stellen.

Download vorhanden  "Wahlkampf im Netz" herunterladen
(pdf, 0.641 MB)


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Informationsfreiheit, Bürgerbeteiligung, Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung





Online Health Search 2006

von: Susannah Fox, Pew Internet and American Life Projekt, vom 29.10.06

Buchtitel: Online Health Search 2006

Online-Suche nach Gesundheitsinformationen

Amerikanische Internetnutzer sind mit den online auffindbaren Gesundheitsinformationen sehr zufrieden - allerdings überprüfen die wenigsten die Qualität dessen, was sie finden. So das Fazit einer Untersuchung des Pew Internet and American Life Projekts, Washington DC, vom Oktober 2006 zur Nutzung von Online-Gesundheitsinformationen.
Zwischen dem 1. und 31 August 2006 wurden für die Studie 2928 per Zufallsstichprobe ausgewählte über 18-jährige Personen in den USA in Telefoninterviews befragt.

Lesen Sie den Artikel mit weiteren Informationen zur Studie im Portal der Stiftung Digitale Chancen.

Zum englischsprachigen Bericht der Studie gelangen Sie hier:

Download vorhanden  "Online Health Search 2006" herunterladen
(pdf, 0.115 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org


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