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Downloads zum Themenbereich Mediennutzung allgemein

Sechster Jahresbericht zur Lage der US-Medien

Quelle: Pew Research Center vom 20.03.09

Das unabhängige Pew Research Center ist ein Forschungsinstitut, das Informationen zu Standpunkten oder Trends bereitstellt, die Amerika und die restliche Welt betreffen. Eines der Projekte des Institutes ist eine Organisation, die sich mit Spitzenleistungen im Journalismus beschäftigt und die jetzt den sechsten Jahresbericht zur Lage der US-Medien unter der Überschrift "State oft the News Media 2009" veröffentlicht hat.

Die Studie beschriebt die schlechte Situation des Zeitungsmarktes sehr deutlich: Schwierigstes Problem sind die Anzeigenrückgänge, in den letzten zwei Jahren um 23 Prozent. Durch den Wegfall dieser wichtigen Einnahmequelle kam es zu großen Verlusten in den Verlagen, manche Zeitungen gingen Bankrott oder verloren dreiviertel ihres Gewinns. Ähnlich sieht es im lokalen Fernsehen aus, dort gab es finanzielle Einbrüche um sieben Prozent. Als Grund nennt die Studie die kleiner werdende Belegschaft in den Sendern, die ihr Zielpublikum nicht mehr ausreichend mit Nachrichten bedienen kann.

Parallel dazu beschleunigte sich jedoch die Anzahl der Amerikaner, die online aktuelle Nachrichten lesen, in den letzten zwei Jahren um 19 Prozent. In 2008 erhöhte sich die Nutzung der 50 wichtigsten Nachrichtenwebseiten um 27 Prozent. Deutlich wird, dass Journalismus sich nicht mehr länger durch das Anzeigenmodell finanzieren lässt, in der Studie heißt es daher, die Nachrichtenindustrie müsse sich schneller neu erfinden als angenommen.

Diesen Trend belegen auch die aktuellen Zahlen: Die Anzahl der Amerikaner, die die meisten nationalen und internationalen Nachrichten dem Internet entnahmen, stieg laut Studie in den letzten vier Jahren um 67 Prozent. Im letzten Jahrzehnt hat sich der Anteil von Internetanzeigen, die aus dem lokalen Geschäft abgezweigt werden, verdoppelt. Aber die meisten dieser Anzeigen, in 2007 waren es 57 Prozent, wandern jetzt laut Studie ab zu internationalen Webseiten wie Google und Yahoo ab.

In der Studie wird erklärt, die Rezipienten würden neue Wege des Nachrichtenkonsums wählen. Sie würden jagen und erfassen was sie wollen und wann sie es wollen. Dieses Verhalten wirkt sich auch auf den US-Zeitungsmarkt aus: Die Auflagen der Tageszeitungen fiel um 4.6 Prozent, die der Sonntagszeitungen um 4.8 Prozent. Die gesamten Anzeigeneinkünfte fielen um 16 Prozent auf etwa 38 Millionen Dollar in 2008. Das liegt 23 Prozent unter dem Wert, der zwei Jahre zuvor erzielt wurde. Sogar Online-Anzeigen, die als große Hoffnungsträger galten, ergaben in ihrem Umfang weniger als 10 Prozent der Einkünfte.

Etliche Zeitungen wollen Produktions- und Lieferkosten sparen und beliefern ihre Zeitungsleser mehrere Tage in der Woche weniger. Einige Zeitungen stoppten ihre Printausgabe und veröffentlichen jetzt nur noch im Internet. Die Studie hat für 2009 insgesamt sechs wichtige Trends identifiziert, einer davon ist, dass die Nachrichtenorganisationen im Web sich darauf konzentrieren, soviel Inhalt wie möglich zu veröffentlichen, dies impliziert auch die Sozialen Medien wie RSS-Feeds, Twitter oder Netzwerke wie Facebook. Die Studie weist darauf hin, dass diese Bewegung zur Natur des Internets gehört und dass die Nachrichtenindustrie dagegen nicht ankämpfen, sondern diese Entwicklung vielmehr nutzen sollte. Die Studie "State oft the News Media 2009" steht bei uns zum Download bereit.



Download vorhanden  "Sechster Jahresbericht zur Lage der US-Medien" herunterladen
(pdf, 0.243 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://pewresearch.org/pubs/1151/state-of-the-news-media-2009


Im Angebot der SDC seit 20.03.09 (yze)

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Fortschrittsbericht zum Binnenmarkt in der Telekommunikation von der Europäischen Kommission vorgest

Quelle: Europäische Kommission vom 25.03.09

Die Europäische Kommission hat am 25. März 2009 ihren Fortschrittsbericht zum Binnenmarkt in der Telekommunikation vorgestellt. Eines der wichtigsten Ergebnisse: Die Erlöse des Telekommunikationssektors der Europäischen Union sind gegenüber 2007 im Jahre 2008 um 1.3 Prozent auf über 300 Mrd. Euro gestiegen. Die restliche Wirtschaft konnte ihr Wachstum leidglich um nur 1 Prozent steigern. Der Bericht der Europäischen Kommission zum gibt einen Überblick über die Situation der Telekommunikationsbranche in 27 europäischen Ländern, er geht zudem gesondert auf jedes einzelne Land innerhalb der Europäischen Union ein.

Auf die Europäische Union bezogen zeigt der Bericht, dass innerhalb der EU immer mehr Menschen Hochgeschwindigkeits-Internetzugänge über das Festnetz nutzen: 2008 waren es bereits 114 Millionen Zugänge. Sogar weltweit führend in der Breitbandverbreitung sind die Länder Dänemark und Niederlande, die so mehr als 35 Prozent der Bevölkerung erreichen. Alternativen zum Festnetz-Breitband ist Mobiles-Breitband, das beispielsweise durch Datenkarten genutzt wird. Fortschrittlich in diesem Sektor ist Österreich, 11,4 Prozent der Bevölkerung nutzt Mobiles Breitband. Es folgen Finnland mit 9.1 Prozent und Portugal mit 8.3 Prozent. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Europäischen Kommission erhältlich.

Der Bericht für Deutschland ist in vielen Bereichen positiv: Fallende Preise und Anstieg der Marktdurchdringung, so beurteilt die Europäische Kommission das Jahr 2008 für Handykonsumenten. So gab es im Bereich der mobilen Angebote eine Marktdurchdringung von 129 Prozent, im Bereich des Breitband Internetmarktes einen Durchbruch von 27.5 Prozent. Gleichzeitig weist der Bericht darauf hin, dass regulative Entscheidungen manchmal zu langsam und ineffizient sind, um Wettbewerbsprobleme auf dem Deutschen Telekommunikationsmarkt zu lösen.

Die Marktdurchdringung von Festnetz-Breitband lag im Januar 2009 in Deutschland bei 27.5 Prozent, innerhalb der EU betrug sie 22.9 Prozent. Die Durchdringung im Bereich Mobilen Breitband lag im Januar 2009 hingegen bei 2.3 Prozent in Deutschland, innerhalb der EU bei 2.8 Prozent. In ländlichen Gegenden wird Festnetz-Breitband zwar um 87.5 Prozent abgedeckt, dennoch sagt der Bericht: Millionen Deutscher Einwohner sind auf dem Lande von Breitbrandverbindungen abgeschnitten, während parallel dazu in städtischen Gebieten eine Abdeckung von 99 Prozent vorherrscht. Der Bericht zur Situation des Deutschen Telekommunikationsmarktes steht auch hier zum Download bereit.



Download vorhanden  "Fortschrittsbericht zum Binnenmarkt in der Telekommunikation von der Europäischen Kommission vorgest" herunterladen
(pdf, 0.134 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/09/473&form at=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en


Im Angebot der SDC seit 25.03.09 (yze)

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Neue Technologien, Internetpolitik, Mediennutzung allgemein





Europäische Kommission veröffentlicht Fortschrittsbericht zum Binnenmarkt in der Telekommunikationsbranche

Quelle: Europäische Kommission vom 25.03.09

Die Europäische Kommission hat am 25. März 2009 ihren Fortschrittsbericht zum Binnenmarkt in der Telekommunikation vorgestellt. Eines der wichtigsten Ergebnisse: Die Erlöse des Telekommunikationssektors der Europäischen Union sind gegenüber 2007 im Jahre 2008 um 1.3 Prozent auf über 300 Mrd. Euro gestiegen. Die restliche Wirtschaft konnte ihr Wachstum leidglich um nur 1 Prozent steigern. Der Bericht der Europäischen Kommission gibt einen Überblick über die Situation der Telekommunikationsbranche in 27 europäischen Ländern und geht zudem gesondert auf jedes einzelne Land innerhalb der Europäischen Union ein.

Auf die Europäische Union bezogen zeigt der Bericht, dass innerhalb der EU immer mehr Menschen Hochgeschwindigkeits-Internetzugänge über das Festnetz nutzen: 2008 waren es bereits 114 Millionen Zugänge. Sogar weltweit führend in der Breitbandverbreitung sind die Länder Dänemark und Niederlande, die so mehr als 35 Prozent der Bevölkerung erreichen. Alternativen zum Festnetz-Breitband ist Mobiles-Breitband, das beispielsweise durch Datenkarten genutzt wird. Fortschrittlich in diesem Sektor ist Österreich, 11,4 Prozent der Bevölkerung nutzt Mobiles Breitband. Es folgen Finnland mit 9.1 Prozent und Portugal mit 8.3 Prozent. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Europäischen Kommission erhältlich.

Der Bericht für Deutschland ist in vielen Bereichen positiv: Fallende Preise und Anstieg der Marktdurchdringung, so beurteilt die Europäische Kommission das Jahr 2008 für Handykonsumenten. So gab es im Bereich der mobilen Angebote eine Marktdurchdringung von 129 Prozent, im Bereich des Breitband Internetmarktes einen Durchbruch von 27.5 Prozent. Gleichzeitig weist der Bericht darauf hin, dass regulative Entscheidungen manchmal zu langsam und ineffizient sind, um Wettbewerbsprobleme auf dem Deutschen Telekommunikationsmarkt zu lösen.

Die Marktdurchdringung von Festnetz-Breitband lag im Januar 2009 in Deutschland bei 27.5 Prozent, innerhalb der EU betrug sie 22.9 Prozent. Die Durchdringung im Bereich Mobilen Breitband lag im Januar 2009 hingegen bei 2.3 Prozent in Deutschland, innerhalb der EU bei 2.8 Prozent. In ländlichen Gegenden wird Festnetz-Breitband zwar um 87.5 Prozent abgedeckt, dennoch sagt der Bericht: Millionen Deutscher Einwohner sind auf dem Lande von Breitbrandverbindungen abgeschnitten, während parallel dazu in städtischen Gebieten eine Abdeckung von 99 Prozent vorherrscht. Der Bericht zur Situation des Deutschen Telekommunikationsmarktes steht auch hier zum Download bereit.



Download vorhanden  "Europäische Kommission veröffentlicht Fortschrittsbericht zum Binnenmarkt in der Telekommunikationsbranche" herunterladen
(pdf, 0.134 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/09/473&form at=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en


Im Angebot der SDC seit 25.03.09 (yze)

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Der mobile Unterschied: Studie zur Nutzung der I und K-Technologien

Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 27.03.09

Das Pew Internet & American Life Project arbeitet gemeinnützig und veröffentlicht Informationen über Verhalten und Trends der US-Amerikaner und der restlichen Welt. Die Initiative ist eines der sieben Projekte des Pew Research Centers und hat jetzt einen neuen Report zum Thema "Der mobile Unterschied" veröffentlicht. Um besser untersuchen zu können, welchen Einfluss verkabelte und mobile Informations- und Kommunikationsgeräte auf das Verhalten der US-amerikanischen Nutzer haben, wurden die Nutzer in zehn verschiedene Typen eingeteilt und ihr Verhalten bezüglich Vorlieben und Neigungen untersucht.

Der Report sagt, dass diejenigen, die sich auf beweglichem Wege an Informations- und Kommunikationstechnologien anschließen könne, auch aktiver in Bezug auf das digitale Leben agieren. Fünf der insgesamt zehn Gruppen, sie machen etwa 39 Prozent der erwachsenen Bevölkerung aus, haben bemerkt, dass die Häufigkeit ihre Internetnutzung in dem Maße zunahm, in dem das Vertrauen in mobile Geräte wuchs. Zum Vergleich: 14 Prozent der US-Amerikaner sind bisher noch vollkommen weg vom Netz.

Die meisten drahtlosen US-Amerikaner bewerten die mobile Beschleunigung in Bezug auf ihre digitalen Angewohnheiten positiv. Zu den fünf Gruppen, die sich durch die Mobilität motiviert fühlen und zu denen 39 Prozent der US-Amerikaner gehören, zählen: Die Gruppe der "digitalen Kollaborateure", das sind acht Prozent der Erwachsenen. Sie vertiefen sich in den digitalen Lifestyle, um sich mit anderen Online-Nutzern auszutauschen. Eine weitere Gruppe ist die der "Media Movers", sie machen sieben Prozent aus und nutzen ihre Informationsapparate als Plattform, um digitalen Inhalt mit anderen auszutauschen.

Die "Roving Nodes" (übersetzt: Faserknoten), das sind neun Prozent der Nutzer, setzten mobile Verbindung ein, um persönliche Produktivität zu nutzen. Die "ambivalenten Netzwerker" sind zusammengesetzt aus sieben Prozent der US-Amerikaner, die mobile Verbindungen gerne für soziale Netzwerke nutzen, aber gereizt sind, weil sie für andere so erreichbar sind. Außerdem gibt es die Gruppe der "Mobilen Neuen", sie machen acht Prozent aus und haben sich gerade an Mobiltelefone gewöhnt.

Die übriggeblieben 61 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner sind die eher unbewegliche Mediennutzermehrheit. Viele von ihnen sind zufrieden, an eine Breitbandverbindung angeschlossen zu sein, um zu kommunizieren und sich auszutauschen. Die Nutzer dieser fünf Gruppen verwenden ihre mobilen Geräte hauptsächlich zum Telefonieren und weniger zum Verbinden mit dem Internet. Außerdem finden sie hereinkommende Nachrichten oft aufdringlich. Weitere Informationen zum Report entnehmen Sie bitte dem Download.



Download vorhanden  "Der mobile Unterschied: Studie zur Nutzung der I und K-Technologien" herunterladen
(pdf, 3.448 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org/Press-Releases/2009/The-Mobile-Difference.a spx


Im Angebot der SDC seit 27.03.09 (yze)

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Studie: Die Rolle des Internets während der Wahlkampagne 2008 in den USA

von: Yvonne Zerbe
Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 16.04.09


Das Pew Internet & American Life Project ist eines von sieben Initiativen des Pew Research Centers. Diese Non-Profitorganisation stellt Informationen zu Themen oder Trends bereit, die US-Amerika und die restliche Welt betreffen. Die Organisation nimmt zu politischen Fragen nicht Stellung und hat jetzt aktuell die Rolle des Internets während des Wahlkampfs in Amerika 2008 untersucht. Die Zahlen überraschen, denn 74 Prozent der Internetnutzer waren während der Wahlen 2008 online, um daran teilzunehmen oder um Meldungen und Neuigkeiten über die Wahlkampagne zu erfahren. Dies repräsentiert laut des Pew Internet & American Life Project 55 Prozent der gesamten erwachsenen Bevölkerung in den USA.

Weiterhin sagt die Studie, dass das Internet in der Medienumgebung an vorderster Front agiert. Das Internet ist bei der Berichterstattung von Wahlkampfkampagnen ebenso eine wichtige Quelle wie Zeitungen geworden. So erhalten 26 Prozent der Erwachsenen Neuigkeiten zu Wahlen aus dem Internet, im Vergleich zu 28 Prozent, die ihre Neuigkeiten durch Zeitungen beziehen. Dies ist erstaunlich, denn noch dominiert der Fernseher in diesem Land als Quelle für die politische Berichterstattung, er wird von etwa 78 Prozent der Erwachsenen genutzt.

Auch ein weiterer Trend ist in den USA laut Studie abzusehen: Die politisch aktiven Internetnutzer wechseln von Webseiten, die keine Stellung beziehen, hin zu Onlineauftritten, die mit ihrer politischen Richtung übereinstimmen. Für 2008 sagten bereits 44 Prozent der Demokraten und 35 Prozent der Republikaner, sie würden Webseiten nutzen, die ihrem politischen Standpunkt entsprächen. Der größte Wechsel im Nutzerverhalten macht sich bei der Gruppe der 18 bis 24-jährigen Nutzer deutlich: 2004 sagten noch 22 Prozent, ihre besuchten Webseiten stimmten mit ihren persönlichen Ansichten überein. Im Jahre 2008 teilten sogar schon 43 Prozent der Nutzer diese Auffassung.

Die aktuelle Studie des Pew Internet & American Life Project geht auch direkt auf das Verhalten von Barack Obama Wählern und John McCain Wählern ein: Demnach waren die Befürworter von John McCain mit 83 Prozent mehr Internetnutzer als die Fans von Barack Obama mit einem Anteil von nur 76 Prozent. Dies entspräche der Tatsache, dass McCain-Unterstützer einen größeren Bildungsumfang und ein höheres Einkommen als die Demokraten hätten. Andererseits hätten sich 22 Prozent aller Obama-Anhänger mehr untereinander mit dem Handy verständigt und dadurch Informationen von der Partei erhalten, im Vergleich zu 14 Prozent der John McCain Wähler.

Eine weitere wichtige Erkenntnis der Studie ist, dass die jungen Erwachsenen den größten Anteil der politisch engagierten Internetnutzer ausmachen. In der Kategorie der 18 bis 29-jährigen politischen Onlinenutzer sind es 72 Prozent, in der Gruppe der 30 bis 49-Jährigen engagieren sich 65 Prozent politisch und in der Altersklasse der 65-jährigen und älteren politisch aktiven Onliner sind es immerhin noch 22 Prozent. Weitere Studienergebnisse entnehmen Sie bitte dem hier bereit gestellten Download.

Download vorhanden  "Studie: Die Rolle des Internets während der Wahlkampagne 2008 in den USA" herunterladen
(pdf, 5.753 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org/Reports/2009/6--The-Internets-Role-in-Campa ign-2008/1--Summary-of-Findings.aspx?r=1


Im Angebot der SDC seit 16.04.09 (yze)

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22. Tätigkeitsbericht zum Datenschutz für die Jahre 2007-2008 erschienen

Quelle: Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit vom 23.04.09

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit hat am 21. April 2009 den "22. Tätigkeitsbericht zum Datenschutz für die Jahre 2007 und 2008" an den Präsidenten des Deutschen Bundestages überreicht. Der Bericht greift aktuelle Themen auf, weißt auf Mängel in der in der Datensicherheit hin und zieht Bilanz: Es wird darauf hingewiesen, dass die Transparenz im Hinblick darauf, welche persönlichen Daten eines Einzelnen durch die Komplexität des Internets und anderer Technologien veröffentlich werden, heutzutage erschwert wird. Datenschutzklauseln stiften laut Bericht eher Verwirrung beim Anwender, daher sei es wichtig, die neuen Technologien datenschutzgerecht zu entwickeln.

Der Report nennt Probleme und Entwicklungen des Datenschutzes in den wichtigsten gesellschaftlichen Bereichen. In Bezug auf das Wirtschaftssystem wird beispielsweise auf eine Einstellungsänderung im Hinblick auf das Recht der informationellen Selbstbestimmung hingewiesen. Dieses Recht impliziert einerseits Freiheit, andererseits jedoch auch eine erhöhte Wachsamkeit im Zuge einer sich rasant entwickelnden Informationsgesellschaft. Diese Selbstverantwortung scheitert jedoch in mancher Hinsicht an der Digitalen Spaltung, daher wird betont, dass der Staat den Bürger schützen müsse.

Im Bereich "Rechtswesen und Innere Verwaltung" wird erläutert, dass der Datenschutz meldepflichtiger Bürger einer Reform bedarf. Zudem weist der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, darauf hin, dass das Bundesmeldegesetz und die Entwicklung eines zentralen Bundesmelderegisters (BMR) auch unter Einbeziehung neuer Kommunikations- und Informationstechnologien an aktuelle gesellschaftliche Bedürfnisse angepasst werden muss. Peter Schaar betont, dass ein Bundesmelderegister mit allen wichtigen Bürgerdaten zu tief in das Datenschutzrecht eines Einzelnen eingreifen würde und dies auch den Datenmissbrauch vorantreiben könne. Zudem dürfe das BMR nicht den Weg für Zusammenführung persönlicher Daten aus unterschiedlichen Quellen ebnen.

Der Bereich "Elektronische Identität" beschäftigt sich mit persönlicher Anonymität, die sich im Hinblick auf Chipkarten, E-Government oder Internetnutzung zunehmend schwieriger gestaltet. Überall hinterlegen Bürger ihre Datenspuren, problematisch daran ist, dass einzelne Daten wiedererkannt und zugeordnet werden könnten. Die Folgen: Der Missbrauch persönlicher Daten hat sich in den letzten Jahren beispielsweise in den Bereichen Kreditkartenbetrug oder Bankbetrug drastisch erhöht. Der Schutz für Identitätsmissbrauch ist daher laut Tätigkeitsbericht unumgänglich, dazu gehört jedoch auch, dass die Bürger bei der Nutzung digitaler Angebote so wenig persönliche Daten wie möglich von sich offenlegen müssen.

Peter Schaar weist daher auf die Dringlichkeit eines modernen Identitätsmanagement hin, das bestimmte Anforderungen einzuhalten hat. Hierzu gehört unter anderem, die zentrale Zusammenführung von Identitätsdaten zu unterbinden und die Offenlegung von Datenpannen. Der vollständige "22. Tätigkeitsbericht des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit" steht auch hier zum Download bereit.



Download vorhanden  "22. Tätigkeitsbericht zum Datenschutz für die Jahre 2007-2008 erschienen" herunterladen
(pdf, 3.733 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.bfdi.bund.de/cln_027/nn_533554/DE/Oeffentlichkeitsarbeit/Pr essemitteilungen/2009/PM12__UebergabeTB.html


Im Angebot der SDC seit 23.04.09 (yze)

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Datenschutz, Medienkompetenz, Mediennutzung allgemein






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