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Educational Disadvantage in Rich Nations
Quelle: Pressemitteilung der UNICEF vom 26.11.02
Der Bildungsstand der Eltern entscheidet in Deutschland stärker als in den meisten anderen Industrienationen über die Schullaufbahn und den Bildungserfolg der Kinder. Dies zeigt die Studie "Educational Disadvantage in Rich Nations" von UNICEF. Danach haben deutsche Kinder aus Familien mit niedrigem Bildungsstand eine dreimal höhere Wahrscheinlichkeit, nur unzureichend Lesen und Schreiben zu lernen als ihre Altersgenossen aus privilegierteren Elternhäusern.
In fast allen Industrieländern wirken sich solche Benachteiligungen durch das Elternhaus weniger deutlich aus. In Finnland, das sich in diesem Ranking gemeinsam mit Irland und Polen Platz eins teilt, ist die Wahrscheinlichkeit schlechter Lese- und Rechtschreibfähigkeiten bei benachteiligten Kindern nur 1,4 mal höher.
Besondere Aufmerksamkeit widmet die Studie auch der Chancengleichheit beim Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe. Danach haben bis heute Schüler aus bildungsfernen Familien bei gleichen Leistungen eine deutlich geringere Chance, das Gymnasium zu besuchen, als ihre Klassenkameraden aus bildungsbewussten Familien.
Die frühzeitige Festlegung der Schullaufbahn bildet nicht die tatsächlichen Fähigkeiten und Potenziale der Kinder ab. So erbringen zum Beispiel im achten Schuljahr 40 Prozent der Realschüler und sechs Prozent der Hauptschüler bessere Mathematikleistungen als das schlechteste Viertel der Gymnasiasten. Zudem klafft die Schere zwischen guten und schlechten Schülern erschreckend weit auseinander. Volle fünf Schuljahre müssten die schwächsten deutschen Achtklässler nachholen, um auf das durchschnittliche Niveau ihrer Mitschüler zu kommen.
Ein Arbeitspapier zur Chancengleichheit im deutschen Schulsystem (PDF, 345 KB) steht hier in englischer Sprache
zum Download zur Verfügung.
Die vollständige Studie kann in englischer Sprache ebenfalls hier herunter geladen werden.
"Educational Disadvantage in Rich Nations" herunterladen
(pdf, 0.277 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.unicef.org
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- Internationale Aspekte, Grund-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Mediennutzung durch Kinder / Aktivitäten für Kinder, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche
OECD-Veröffentlichung „Bildung auf einen Blick 2003“: Wesentliche Aussagen der OECD zur Ausgabe 2003
vom 16.09.03
Mit ihrer jährlich erscheinenden Publikation "Education at a Glance / Bildung auf einen Blick" bietet die OECD ein stets aktuelles Werk zu wichtigen bildungspolitischen Fragen an. Bildung auf einen Blick verzeichnet Veränderungen in den verschiedenen Bildungssystemen, weist auf neue Entwicklungen
hin und ermöglicht den beteiligten Staaten eine Einschätzung, wo sie im internationalen Vergleich stehen. Der OECD-Bericht 2003 erteilt der deutschen Bildungspolitik der vergangenen 20 Jahre schlechte Noten: Die im internationalen Vergleich geringe Zahl von Abiturienten und Hochschulabsolventen in Deutschland ist nach dieser Studie mitverantwortlich für die aktuelle Wirtschaftsschwäche der Bundesrepublik. Deutschland liegt nach OECD-Berechnungen mittlerweile sowohl bei den Gesamtausgaben für Bildung als auch beim Anteil Hochqualifizierter weit hinter dem OECD-Durchschnitt. Besonders gespart wird bei Kindergärten und Grundschulen.
"OECD-Veröffentlichung „Bildung auf einen Blick 2003“: Wesentliche Aussagen der OECD zur Ausgabe 2003" herunterladen
(pdf, 0.372 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.bmbf.de/pub/20030916_eag_langfassung.pdf
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- Bildungspolitik / Bildungswesen



E-Learning in Europa
Quelle: Nationale Agentur Bildung für Europa vom 03.11.03
Die bedeutsame Rolle der neuen Lerntechnologien bei der Berufsausbildung ist unbestritten. Das Tempo der Veränderungen, der Übergang der Ausbildungsphilosophie von "just-in-case" (für den Fall, dass...) zu "just-in-time" und die Veränderungen bei den Arbeitskräften selbst unterstreichen diese Entwicklung. Informations- und Kommunikationstechniken (IKT) fördern die Innovation und verändern den modernen Arbeitsplatz, die Produktion und die Geschäftsabläufe. Dadurch entstehen neue Arbeitsplatzbeschreibungen und Qualifikationsprofile, die in das System der Berufsausbildung eingepasst werden müssen.
Dieser Bericht befasst sich mit einer Reihe von Themen:
- Er enthält eine Zusammenfassung der wichtigsten Forschungsfragen und Innovationen im Bereich E-Learning, unter Berücksichtigung der letzten politischen Maßnahmen der EG.
- Der Bericht analysiert den potentiellen Beitrag relevanter Leonardo-da-Vinci-Projekte zur Entwicklung von innovativen Ansätzen im Themenbereich E-Learning mit besonderer Berücksichtigung ihrer Struktur und der projektinternen Kommunikation. Er definiert die Bedingungen für eine effektive Weitergabe dieser Praxis an andere Mitgliedsstaaten.
- Weiterhin identifiziert die Studie die Mittel und Methoden, mit denen in den Projekten mit Innovation umgegangen wird.
- Außerdem werden mit Hilfe der Ergebnisse Entwicklungen und Lücken identifiziert, die im Rahmen neuer Ausschreibungen weiterentwickelt werden können.
- Und schließlich enthält die Studie Empfehlungen für das weitere Vorgehen bei der Erfassung der behandelten Themen.
Die Studie kann außerdem in der Printversion bestellt werden bei:
Nationale Agentur Bildung für Europa
beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
53043 Bonn
"E-Learning in Europa" herunterladen
(pdf, 0.552 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.na-bibb.de/home/
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- Berufliche Aus- und Weiterbildung, Forschung, E-Learning
eSkills-Kompetenzstudie zeigt umfassend Kompetenzanforderungen
Quelle: PM Initiative D21 e. V. vom 16.06.04
90 Prozent der Personalverantwortlichen erwarten von Schulabgängerinnen und Schulabgängern heute Fachkompetenzen wie Textverarbeitung, gefolgt von Tabellenkalkulation und Präsentationstechniken. Noch wichtiger sind persönliche Kompetenzen: 99 Prozent der Personalverantwortlichen halten zum Beispiel die Persönlichkeitsmerkmale "engagiert und verantwortungsbewusst sein" für "wichtig" bzw. "sehr wichtig".
Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt die "eSkills-Kompetenzstudie", für die die Initiative D21 rund 1.200 Personalverantwortliche in Wirtschaft und Verwaltung befragt hatte. Im Zentrum der Studie steht die Frage nach den Kompetenzen, die Schulabgängerinnen und Schulabgänger im Zeitalter von Informations- und Kommunikationstechnologien benötigen. Erstmals wurden dafür verschiedene Kompetenzfelder mit dem Begriff "eSkills" übergreifend definiert und abgefragt.
Zentrale Ergebnisse:
Alle fünf Kompetenzfelder werden von den Personalverantwortlichen als wichtig bis sehr wichtig eingeschätzt. Top: Die Persönlichkeit der Bewerberinnen und Bewerber! Die wichtigste Einzelkompetenz über alle Kompetenzfelder ist "Deutsch in Wort und Schrift", dicht gefolgt von den Persönlichkeitsmerkmalen "verantwortungsbewusst und engagiert" und "zuverlässig sein".
Als Fachkompetenz ist - neben Deutsch - der Umgang mit neuen Technologien besonders wichtig. Er rangiert noch vor mathematisch-naturwissenschaftlichen
oder wirtschaftwissenschaftlichen Kenntnissen. Über 90 Prozent der Personalverantwortlichen erwarten von Schulabgängerinnen und Schulabgängern klare Kenntnisse in Textverarbeitung, gefolgt von Tabellenkalkulation und Präsentationstechniken. Als wichtigste Fremdsprache fordern 95 Prozent die internationale Sprache des Internets: Englisch.
"eSkills-Kompetenzstudie zeigt umfassend Kompetenzanforderungen" herunterladen
(pdf, 0.294 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.initiatived21.de
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- Berufliche Aus- und Weiterbildung, Arbeitswelt
Studie zur 'Ausstattung sächsischer Schulen mit Computern und Bewertung des Informatikunterrichts'
vom 01.05.03
Wir leben heute in einer Kommunikations- und Wissensgesellschaft. Egal ob im Berufs-
oder Privatleben. Überall werden wir mit den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien
konfrontiert und gehen auch gern damit um, da sie uns das Leben um
ein Vielfaches vereinfachen.
Für zukünftige Auszubildende ist das Beherrschen der neuen Techniken oft sogar eine
Voraussetzung, um die gewünschte Lehrstelle zu erhalten. Doch besitzen unsere Schulabgänger
eine umfassende und qualitativ hochwertige informatische Bildung?
Umfasst der gesamte Bildungsweg von der Grundschule, über die Mitteschule, das
Gymnasien bzw. die berufsbildende Schule die Vermittlung der Informations- und
Kommunikationstechniken? Derzeit muss das wohl eher verneint werden.
Die Ursachen sind vielfältig, haben jedoch in ihrer Summe eine negative Auswirkung
auf die Allgemeinbildung und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Wirtschaft benötigt
gut ausgebildete Schulabgänger und zukünftige Fachkräfte.
Neben vielen anderen Ursachen, wie z.B. schlechter Ausstattung und einer erstarrten
Fächerstruktur, ist vor allem die mangelnde Computerausbildung der Lehrer der Grund
für das geringfügige Einsetzen von Computern im Unterricht. Deutschland ist Schlusslicht
in Bezug auf die Computerausbildung der Lehrer in der EU.
...
Die Fähigkeit zur Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien für das
lebenslange Lernen vom Kindesalter an ist die Grundlage für soziale und berufliche
Integration. Nur wer diese Techniken beherrscht kann zukünftig im Vereinten Europa
und im internationalen Wettbewerb bestehen.
Dr. Gröber
Vorsitzender des Vorstandes SAX-IT
"Studie zur 'Ausstattung sächsischer Schulen mit Computern und Bewertung des Informatikunterrichts'" herunterladen
(pdf, 2.097 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.sax-it.de
Im Angebot der SDC seit 17.04.04 (pko)
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Themenbereiche:
- Bildungspolitik / Bildungswesen, Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung
Memorandum Kunst und Kultur in einer demokratischen und wettbewerbsfähigen Informationsgesellschaft
von: AG Kunst und Kultur, Forum Informationsgesellschaft vom 17.07.02
Die AG Kunst und Kultur des Forums Informationsgesellschaft befasst sich in diesem Memorandum mit den gesellschaftlichen Veränderungen, die durch die Entwicklung zur Informationsgesellschaft hervorgerufen werden. Das Memorandum zeigt auf, welche Rolle den Kunst- und Kulturschaffenden in diesem Prozess zukommt und welche Aufgabe und Verwantwortung sie als Mittler zwischen kulturellem Erbe und medialer Gegenwart bei der Gestaltung einer pluralen Informationsgesellschaft übernehmen können.
"Memorandum Kunst und Kultur in einer demokratischen und wettbewerbsfähigen Informationsgesellschaft" herunterladen
(pdf, 0.539 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.forum-informationsgesellschaft.de
Im Angebot der SDC seit 17.07.02 (jcr)
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Themenbereiche:
- Kunst, Bildungspolitik / Bildungswesen, Sonstige kulturelle Einrichtungen