|
![]() |
|
||||
|
Start |
||||||
Das Pew Internet & American Life Project ist ein Projekt des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat eine internationale Studie zum Thema "Internet-, Breitband- und Handystatistiken" veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden zwischen November und Dezember 2009 insgesamt 2.258 Erwachsene per Festnetz- und Mobiltelefon in den USA befragt. Teilweise wurden die Interviews in Spanisch abgehalten. Die Ergebnisse zeigen: 74 Prozent der US-amerikanischen Erwachsenen nutzten das Internet, eine Zahl, die sich nicht wesentlich verändert hat seit 2006, damals wurde eine US-amerikanische Online-Bevölkerung von 73 Prozent errechnet.
Deutlich wird an Hand der Studie jedoch auch, dass der Anteil der Onliner in der Altersgruppe der 18 bis 29-Jährigen bei insgesamt 93 Prozent lag, in der Gruppe der 30- bis 49 Jährigen lag er bei 81 Prozent, in der Gruppe der 50 bis 64-Jährigen bei 70 Prozent und in der Altersgruppe 65plus bei nur 38 Prozent. Im Hinblick auf die Gemeindetypen der Internetnutzer zeigte sich, dass der Anteil der Stadtbewohner bei 74 Prozent lag, der Anteil der Vorortbewohner betrug 77 Prozent und der Anteil der ländlichen Nutzer nur 70 Prozent. Zudem hatten 39 Prozent der Internetnutzer weniger als einen High School-Abschluss, 63 Prozent verfügten über einen High School-Abschluss, 87 Prozent hatten das College abgeschlossen und 94 Prozent hatten einen College- oder sogar höheren Abschluss.
Außerdem gaben 60 Prozent der US-Amerikaner, inklusive der Spanisch sprechenden Bevölkerung an, über einen Breitbandanschluss zu verfügen. Der Anteil der amerikanischen Frauen, die einen Breitbandanschluss besaßen, lag bei 58 Prozent, der Anteil der männlichen Nutzer lag hingegen bei 61 Prozent. In der Altersgruppe der 18 und 29 Jährigen lag der Anteil der Breitbandnutzer bei 76 Prozent, in der Gruppe der Nutzer, die zwischen 30 und 49 Jahre alt waren, lag er 67 Prozent und bei den Onlinern, die zwischen 50 und 64 Jahre alt waren, lag er bei 56 Prozent. In der Gruppe 65plus betrug der Anteil der Breitbandnutzer nur 26 Prozent. Zudem waren 61 Prozent der Breitbandnutzer in städtischen Regionen ansässig, 64 Prozent lebten in der Vorstadt und 47 Prozent derjenigen Surfer mit Breitbandanschluss wohnten ländlich.
Die Untersuchung ergab außerdem, dass insgesamt 55 Prozent der US-Amerikaner das Internet mit WLAN nutzen. Zudem wurde die Nutzung der Geräte für den kabellosen Zugang untersucht: 46 Prozent der US-amerikanischen Erwachsenen besitzen heutzutage einen Laptop und von ihnen waren 83 Prozent über WLAN und 28 Prozent über kabellosen Breitband (schneller Internetzugang) verbunden. Von den 83 Prozent der US-amerikanischen Erwachsenen, die ein Mobilfunkgerät oder ein Smartphone (Mobiltelefon inklusive Kalender- oder Adressverwaltung, kann auch über einen Touchscreen verfügen) besaßen, besuchten 35 Prozent das Internet mit ihrem Handy. Weitere Informationen zur Studie "Internet-, Breitband- und Handystatistiken" entnehmen Sie bitte dem Download.
Das Pew Internet & American Life Project ist ein Projekt des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat aktuell eine Studie veröffentlicht, die sich mit dem Thema "Soziale Medien und junge Erwachsene" beschäftigt. Der Report setzt sich aus Erkenntnissen zusammen, die die Nutzung Sozialer Medien von Jugendlichen betreffen. Als Soziale Medien (Social Media) werden beispielsweise Soziale Netzwerke (Facebook oder MySpace), Wikis und Blogs verstanden.
Die Untersuchungsergebnisse von Jugendlichen stammen aus einer Erhebung, die zwischen Juni und September 2009 mit 800 Heranwachsenden zwischen 12 und 17 Jahren durchgeführt wurde. Die Ergebnisse von Erwachsenen sind einer Untersuchung entnommen, die zwischen August und September 2009 mit 2.253 Erwachsenen ab 18 Jahren durchgeführt wurde.
Die Studie zeigte: Annähernd 63 Prozent der jugendlichen Internetnutzer gehen jeden Tag ins Netz, 36 Prozent der Teenager surfen sogar mehrmals pro Tag im Internet und 27 Prozent sind einmal täglich online. Zudem zeigte die Befragung, dass 26 Prozent der Jugendlichen wöchentlich online sind. Unter den erwachsenen Internetnutzern sind hingegen 68 Prozent jeden Tag online, 21 Prozent gehen mehrmals pro Woche und 10 Prozent sind weniger als mehrmals pro Woche im Netz.
Laut Studie gehen jugendliche Internetnutzer, damit sind diejenigen unter 30 Jahren gemeint, nicht häufiger ins Internet als Nutzer, die 30 Jahre alt und älter sind. Dennoch: Erwachsene Internetnutzer, die zu Hause über eine Breitbandverbindung verfügen, und Erwachsene, die das Internet mit dem lokalen Funknetz W-LAN betreten, gehen unabhängig von ihrem Alter wesentlich häufiger ins Netz als andere Internetnutzer.
Die Untersuchung hat gezeigt, dass annähernd 79 Prozent der Teenager ein iPod oder andere MP3-Player besaßen. Bereits eine Studie im September 2009 hatte Erwachsene zu ihrem Nutzungsverhalten im Hinblick auf technische Geräte wie Computer, Spielkonsolen und E-book Reader befragt. Damals hatte sich gezeigt, dass 43 Prozent der Befragten einen MP3-Player besaßen und nur 3 Prozent der Erwachsenen einen E-book Reader hatten.
Bei den Jugendlichen werden MP3-Player ebenfalls favorisiert, dreiviertel der 18 bis 24-Jährigen besitzen einen MP3-Player. Zudem haben 80 Prozent der Teenager zwischen 12 und 17 Jahren eine Spielkonsole wie beispielsweise Nintendo Wii, Xbox oder eine Play Station, Zum Vergleich: 37 Prozent der Erwachsenen berichten in der Studie, dass sie eine Spielkonsole wie Xbox oder Play Station besaßen und 18 Prozent waren im Besitz einer portablen Spielgerätes wie beispielsweise Nintendo DS.
Die aktuelle Untersuchung zeigte außerdem: Während 82 Prozent der Teenager zwischen 14 und 17 Jahren, die online waren, Soziale Netzwerke nutzten, waren ein wenig mehr als die Hälfte der Jugendlichen, die zwischen 12 und 13 Jahre alt sind und im Netz surfen, in Sozialen Netzwerken angemeldet. Pew Internet & American Life Project gibt an, dass diese Ergebnisse im Licht der Altersbeschränkungen sinnvoll erschienen, diese legen fest, dass 12-Jährige davon ausgeschlossen sind, sich zu registrieren oder ihr Profil zu posten, aber nicht aktiv davon abgehalten werden. Weitere Informationen liefert das Download, das für Sie bereit gestellt ist.
Die EU-"Cyber Security"-Agentur - ENISA (European Network and Information Security Agency, Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit) hat den dritten "Anti-Spam Measures Survey", den Report zum Thema "Anti-Spam Maßnahmen" veröffentlicht und untersucht darin Maßnahmen, die E-Mail Service-Provider vornehmen, um Spam zu reduzieren. Die Untersuchung wurde mit 92 Mail-Anbietern aus 30 verschiedenen Ländern durchgeführt, aus Deutschland nahmen drei Anbieter teil, aus den USA ein Anbieter und aus Österreich kamen sogar 13 Anbieter.
Die wichtigste Kernaussage der Untersuchung war: Nahezu alle Befragten behandeln Spam-Mails als einen Teil des Sicherheitsvorkehrungen und der Durchschnitt der Befragten antwortete im Hinblick auf die Wichtigkeit der Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf Spam, dass diese signifikant seien. Laut Bericht variieren die Anti-Spam Budgets je nach Größe des Providers, denn während kleinere Provider ein jährliches Budget von über 10.000 Euro aufweisen, können die größten Provider sogar ein Budget von mehreren Millionen Euros haben.
Zudem wurde festgestellt, dass Spam sich auf den Betrieb eine Service Providers im Hinblick auf die Qualität der Angebote auswirkt. Einige Anbieter bemerkten in dem Report, dass ein signifikanter Anteil der Anrufe bei den Hepldesks das Thema Spam behandelten, die meisten der Studienteilnehmer gaben jedoch an, dass weniger als 10 Prozent der Hepldesk-Anrufe das Thema Spam behandelten. Auch zeigen Daten über die abgebrochenen SMTP (E-Mailsendeverfahren), dass Anti-Spam Maßnahmen erfolgreich scheinen: Nahezu 80 Prozent der SMTP wurden als Spam ausgefiltert.
Laut Report bewähren sich Anti-Spam Maßnahmen generell effektiv, dennoch können diese Anstrengungen noch verbessert werden: So sollten unter anderem Blicklist-Manager sicherstellen, dass es einfacher sei, eine Domain oder einen Server von der Blacklist zu beseitigen, wenn Spamprobleme korrigiert wurden. Und mit so vielen verschiedenen Blicklists im Gebrauch, sollten laut ENISA die gemeinschaftlichen Bemühungen, Daten von Servern zu teilen, die von der Blicklist entfernt werden sollten, dabei helfen, das Problem anzugehen. Der vollständige Report zu den Anti-Spam Maßnahmen steht bei uns zum Download bereit.
Das Pew Internet & American Life Project hat in Kooperation mit der amerikanischen "Elon University" (North Carolina) die vierte Studie zum Thema "Die Zukunft des Internets" veröffentlicht. Die Untersuchung wurde mittels eines Online-Fragebogens mit einer ausgewählten Expertengruppe und einer hoch engagierten Internetöffentlichkeit zwischen Dezember 2009 und Januar 2010 durchgeführt.
Insgesamt wurden 895 Personen befragt: Institutionen, bei denen die Befragten einer Beschäftigung nachgehen, sind unter anderem Nokia, Cisco Systems, Microsoft oder British Telecom. Die Antworten der Untersuchungsteilnehmer gliedern sich in zwei Spalten: Einerseits werden die Antworten der 371 Langzeitexperten gezeigt, die regelmäßig an der Studie teilnehmen. Außerdem werden die Antworten aller Teilnehmer gezeigt, inklusive der 524 Personen, die von anderen Experten angeworben wurden.
Die Studienteilnehmer wurden dazu befragt, die Zukunft der internetbasierten Welt in einem Zeitraum von jetzt bis 2020 zu überprüfen. Zu diesem Zweck sollten die Teilnehmer verschiedene Zukunftsszenarien beurteilen, um Aussagen einer möglichen Evolution des Internets besser zu reflektieren. Im ersten Teil der Untersuchung sollten sich die Teilnehmer unter dem Aspekt "Die Zukunft der Intelligenz" darüber Gedanken machen, ob Google die Menschen dumm macht. 76 Prozent aller 895 Studienteilnehmer stimmten folgender Aussage zu:
Der Experte Paul Jones (University of North Carolina - Chapel Hill) begründete die Zustimmung dieser Aussage mit dem Argument, dass Google uns erlaubt, kreativer im Umgang mit Problemen und integrativer in unserem Denken zu werden. Daher würden wir zukünftig die Zeit mehr damit nutzen, Lösungen hervorzubringen. Esther Dyson (Langzeit-Internetexpertin und Investorin) sagt hingegen, das Problem sei nicht Google, sondern dass, was Google uns hilft zu finden. Für einige wird Google nutzlosen Inhalt finden, aber für andere Nutzer wird Google Antworten für Fragen liefern, um die Welt erforschen zu können.
Ein weiteres Zukunftsszenario untersuchte die Meinungen der Studienteilnehmer im Hinblick darauf, welchen Einfluss das Internet auf das Lesen, Schreiben und Erbringen von Wissen hat. 65 Prozent aller Studienteilnehmer und 69 Prozent der Langzeitexperten stimmten folgender Aussage zu:
32 Prozent aller 895 Experten und 27 Prozent der Langzeitexperten stimmten jedoch einer anderen Aussage zu:
Der Experte Alex Halavais (Association of Internet Researchers) äußerte zu dieser Frage die Stellungnahme, dass er der Auffassung sei, eine marginal größere Anzahl von Menschen wird zukünftig in den Prozess der Medienentwicklung beteiligt sein, sowohl visuell als auch textlich. Als Ergebnis daraus wird das gesamte Bildungsniveau ansteigen. Der Experte Kevin Novak (World Wide Web Consortium) meint zudem, das Schreiben und Lesen würde sich verbessern, weil diejenigen, die das Internet und den Wert der Informationen nutzten, weiterhin einem großen Wortschatz und kontextualen Informationen ausgesetzt seien. Weitere Informationen zu der Studie "Die Zukunft des Internets" entnehmen Sie bitte dem Download.
Das "Internet & American Life Project" und das"Project for Excellence in Journalism" sind Projekte der nonprofit Organisation "Pew Research Center" und haben gemeinsam einen Report zum Thema "Das Verstehen des teilnehmenden Nachrichtenkonsumenten" veröffentlicht. Ziel war es, zu untersuchen, wie Internet- und Mobilfunknutzer Nachrichten in soziale Erfahrungen verwandelt haben. Zum Verständnis: Das "Project for Excellence in Journalism" widmet sich dem Verstehen der informationellen Revolution und analysiert Ergebnisse der Presse, der Schwerpunkt ist die inhaltliche Analyse. Die aktuelle Untersuchung basiert auf Telefoninterviews, die zwischen Dezember 2009 und Januar 2010 mit 2.259 Erwachsenen ab 18 Jahren und älter in den USA durchgeführt wurden.
Die Ergebnisse zeigen: 92 Prozent der US-Amerikaner nutzen mehrere Plattformen, um aktuelle Tagesnachrichten zu erhalten. Zu den Quellen gehören nationales und lokales Fernsehen, Internet, die lokale Tageszeitung, Radio und nationale Tageszeitungen. Insgesamt gaben 46 Prozent der US-Amerikaner bei der Studie an, sie würden aktuelle Meldungen von vier bis sechs verschiedenen Medienplattformen pro Tag erhalten. Nur sieben Prozent sagten, dass sie ihre Tagesmeldungen von nur einer Nachrichtenplattform erhielten.
Laut Studie ist das Internet der Mittelpunkt, auf Grund dessen sich die Beziehung von Menschen zu tagesaktuellen Meldungen verändert hat. So entnehmen 59 Prozent der US-Amerikaner an einem typischen Tag die aktuellen Meldungen einer Kombination aus Online und Offline-Angeboten. Zudem steht das Internet an dritte Stelle der am meisten genutzten Nachrichtenplattformen, hinter lokalen Fernsehnachrichten und nationalen Fernsehnachrichten.
Laut Studie ist die Ursache der US-Amerikaner, warum diese Nachrichten verwerten, opportunistischer Natur. Während die Nutzer online seien, würden die meisten von ihnen nach Aussage des Pew Research Centers sagen, sie nutzten zwischen zwei und fünf Online-Nachrichtenquellen. Zudem gaben 65 Prozent an, sie hätten keine favorisierte Nachrichtenwebseite und 21 Prozent sagten, sie würden sich routinemäßig auf eine Nachrichtenwebseite verlassen.
So kommt dann die aktuelle Studie zu der Erkenntnis, dass die Beziehung der Nutzer zu den Nachrichten in dieser neuen Multimediaumgebung auf den Attributen portabel, personalisiert und partizipatorisch basiert: 33 Prozent der Mobiltelefonnutzer erhalten Meldungen über ihr Telefon, 28 Prozent der Internetnutzer haben ihre Homepage darauf abgestimmt, dass diese Meldungen von Quellen und über Themen enthält, die sie interessieren. Zudem haben 37 Prozent der Nutzer zur Nachrichtenerstellung beigesteuert, sei es durch ihr Kommentieren oder durch das Posten in Sozialen Netzwerken wie Facebook oder via Twitter.
Insgesamt verfügen 80 Prozent der US-Amerikaner über ein Mobiltelefon und 37 Prozent von ihnen gehen damit auch online. 26 Prozent aller US-Amerikaner sagen, sie bekämen heutzutage Meldungen über ihr Mobiltelefon, dies entspricht 33 der Mobiltelefonnutzer. Diese funkbasierten Nachrichtenkonsumenten erhalten folgende Nachrichtentypen auf ihr Telefon: 26 Prozent der mobilen Nutzer erhalten Informationen zum Wetter, 25 Prozent der mobilen Nutzer erhalten Meldungen und Infos zu aktuellen Vorkommnissen, 16 Prozent bevorzugen hingegen Sportergebnisse und 12 Prozent informieren sich gerne über finanzielle Themen.
Aktuelle Meldungen zu erhalten, ist laut Studie oft ein wichtiger sozialer Akt. So gaben 72 Prozent der US-Amerikaner, die Nachrichten konsumieren, in der Studie an, sie würden den Nachrichten interessiert folgen, um anschließend mit ihren Mitmenschen darüber zu sprechen und 69 Prozent sagten, sich mit Nachrichten auf dem Laufenden zu halten sei eine soziale oder zivile Pflicht. Im Bereich des Internets sagten 75 Prozent der Konsumenten von Onlinemeldungen, Meldungen würden ihnen durch E-Mails oder Bekanntmachungen in Sozialen Netzwerken zukommen. Weitere Informationen zur Studie entnehmen Sie bitte dem Download, das für Sie bereit steht.
Bei der Frage "Haben Sie es jemals verweigert, persönliche Informationen an Unternehmen zu geben, weil ihnen dies nicht nötig oder zu persönlich erschien?" gaben insgesamt 88 Prozent an, dies schon einmal getan zu haben. Bei der Betrachtung der Altersstruktur der Studienteilnehmer zeigt sich, dass in der Altersgruppe der 45 bis 54-Jährigen insgesamt 93 Prozent der Befragten diese Frage bejahten, wohingegen 82 Prozent der Studienteilnehmer in der Gruppe der 18 bis 24-Jährigen dem zustimmten.
Zudem sollten die Studienteilnehmer zu folgender Aussage Stellung nehmen: "Jeder, der ein Foto oder Video von mir an den Orten im Internet hoch laden möchte, wo ich registriert bin, sollte von mir dazu die Erlaubnis erhalten": Hier stimmten 86 Prozent der Studienteilnehmer zu. Bei der Betrachtung der Altersgruppen zeigt sich, dass 91 Prozent der Befragten im Alter von 55 bis 64 Jahren dem zustimmten und in der Gruppe der 25 bis 34-Jährigen insgesamt 81 diese Aussage bejahten. Insgesamt stimmten 13 Prozent aller Studienteilnehmer dieser Aussage nicht zu, von ihnen waren 16 Prozent in der Kategorie der 18 bis 24-Jährigen zu finden.
In der Studie sollten die Teilnehmer außerdem über folgende Frage nachdenken: "Denken Sie, es sollte ein Gesetz geben, das Webseitenbetreiber und Werbeunternehmen dazu auffordert, alle aufbewahrten Informationen eines Nutzers zu löschen oder denken Sie, so ein Gesetz sei nicht nötig?" Insgesamt stimmten 92 Prozent alle Befragten für solch ein Gesetz. In der Kategorie der 55 bis 64-Jährigen, die befragt wurden, stimmten 94 Prozent für dieses Gesetz und in der Kategorie der 18 bis 24-Jährigen stimmten immerhin 88 Prozent für das Gesetz.
Bei der Frage "Lesen Sie die Datenschutzrichtlinien von Webseiten?" gaben 14 Prozent der 18 bis 24 Jährigen sowie 16 Prozent der 35 bis 44-Jährigen und 14 Prozent der 55 bis 54-Jährigen an, dies oft zu tun. Hingegen sagten 24 Prozent der 25 bis 34-Jährigen und 22 Prozent der 65plus-Generation, dies nie zu tun. Die Wissenschaftler erklärten zu diesen Ergebnissen, die Unterschiede zwischen älteren und jüngeren Nutzern seien insgesamt nicht von großer Bedeutung.
Insgesamt waren die Wissenschaftler in ihrer Schlussfolgerung der Auffassung, dass es in politischen Kreisen ein Klischee geworden sei, junge Menschen anzuklagen, sich nicht um ihre Privatsphäre zu bemühen. So gäbe es zwar viele heikle Anekdoten rund um junge Internetnutzer, insbesondere bei der Nutzung der sozialen Netzwerke wie Facebook oder MySpace, doch die Wissenschaftler kamen einhellig zu der Auffassung, dass sich junge Menschen durchaus um ihre Privatsphäre Gedanken machen würden. An Hand der Daten der Untersuchung sei erkennbar, dass junge und ältere Nutzer häufig ähnliche Ansichten zum Thema Privatsphäre hätten.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Download, das in englischer Sprache für Sie bereit steht.