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Downloads zum Themenbereich Mediennutzung allgemein

Digitale Kluft in NRW: Bildung und Alter haben Einfluss auf die Internetnutzung

Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) vom 24.04.09

Das statistische Landesamt "Information und Technik NRW" hat eine Studie zum Thema "Die Digitale Kluft in Nordrhein-Westfalen" veröffentlicht. Für diese Untersuchung wurde eine europaweite Haushaltsbefragung zur Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) durchgeführt, wobei in Nordrhein-Westfalen im April 2007 etwa 4.700 Menschen ab 10 Jahren aus 2.300 verschiedenen Haushalten interviewt wurden. Der Autor der Studie, Dr. Hans-Ullrich Mühlenfeld, kommt zu dem Ergebnis, dass in NRW eine digitale Kluft existiert.

Die These der Digitale Kluft besagt: Je besser die Bildung und das Einkommen, desto mehr werden die neuen Informations- und Telekommunikationstechnologien genutzt. Weitere Faktoren, die eine Digitale Kluft forcieren können, sind Alter und Geschlecht. Diese Indikatoren spiegeln sich auch im Ergebnis der Studie wieder: Eine gute Bildung und ein angemessenes Einkommen erlauben die Freiheit, sich mit den neuen Technologien auszustatten und diese auch intensiv zu nutzen.

Laut Bericht von Dr. Hans-Ullrich Mühlenfeld besitzen in NRW 70,2 Prozent der Haushalte einen Computer, knapp 63,3 Prozent der Haushalte haben auch einen Internetanschluss. Dieses Ergebnis ist im Vergleich zum Durchschnitt der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union sehr gut: Der Anteil der Haushalte mit Internetanschluss liegt innerhalb der EU bei nur 54 Prozent. Auch das Nettoeinkommen der Haushalte sowie der Anteil der Haushalte, die mit einem Computer ausgestattet sind, sind in NRW sehr hoch und genau das ist ein Problem, denn es existiert keine gleichmäßige Verteilung.

Während 94,5 Prozent der Haushalte einen Computer besitzen und ein Einkommen von 3600 Euro haben, liegt das Nettoeinkommen bei 46,6 Prozent der Haushalte mit Computer bei knapp 1300 Euro oder darunter. Es zeigt sich außerdem: 91 Prozent der Haushalte verdienen 3600 Euro oder mehr und haben einen Internetanschluss, wohingegen nur 62,9 Prozent derjenigen, die zwischen 1300 und 2600 Euro monatlich verdienen, bei sich zu Hause ins Internet gehen können. Dr. Hans-Ullrich Mühlenfeld erklärt in seinem Bericht, diese Ergebnisse seien erste Indikatoren für eine bestehende Digitale Kluft.

Auch im Hinblick auf die Schulbildung machen sich bei der Internetnutzung in NRW gravierende Unterschiede bemerkbar. Insgesamt haben 71,4 Prozent der Bürger in NRW schon einmal im Netz gesurft, 64,3 Prozent sind sogar fast täglich online. Jedoch: 92,5 Prozent der Surfer, die schon einmal im Netz waren, haben Abitur. Doch auf der anderen Seite haben nur 46,3 Prozent der Nutzer mit einem Hauptschul- oder Volksschulabschluss schon einmal das Internet besucht.

Am häufigsten wird von 84,9 Prozent der Onliner die E-Mailfunktion genutzt, davon haben jedoch 79,8 Prozent einen Hauptschul- oder Volksschulabschluss und 92,6 Prozent die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife. Gerne wird im Internet die Suche nach Informationen zu Waren oder Dienstleistungen in Anspruch genommen: 82,7 Prozent nutzen diese Möglichkeit, hiervon haben anteilig 82,4 Prozent einen Hauptschul- oder Volksschulabschluss und 91,1 Prozent die Fachhochschulreife.

Auch die Altersstruktur der Nutzer in NRW spiegelt die Digitale Kluft wieder, gerade ältere Menschen brauchen länger, um sich den neuen Technologien anzunähern. IN NRW haben bereits 98 Prozent der 10 bis 15-jährigen Kinder und Jugendlichen schon einmal einen Computer benutzt, in der Kategorie der 45 bis 54-Jährigen sind es 89,5 Prozent und bei den 65 bis 74-Jährigen immerhin noch 44,3 Prozent. Lediglich 17,7 Prozent der Menschen über 75 Jahre haben schon einmal Kontakt mit einem Computer gehabt.

Interessanterweise beschäftigen sich jedoch 46,9 Prozent der Gruppe der 75-jährigen und älteren Nutzer, die sich bereits mit einem Computer angefreundet haben, jeden Tag mit dieser Technologie. Es wird deutlich, dass sich auch ältere Menschen gerne noch mit aktuellen Entwicklungen auseinandersetzen. Weitere Informationen zu der Studie "Die Digitale Kluft in Nordrhein-Westfalen" von Dr. Hans-Ullrich Mühlenfeld entnehmen Sie bitte dem Download.



Download vorhanden  "Digitale Kluft in NRW: Bildung und Alter haben Einfluss auf die Internetnutzung" herunterladen
(pdf, 0.153 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2009/pres_058_09.html


Im Angebot der SDC seit 28.04.09 (yze)

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LfM-Forschungsbericht : Heranwachsen mit dem Social Web

Quelle: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) vom 29.04.09

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat die aktuelle Studie "Heranwachsen mit dem Social Web" veröffentlicht. Untersucht wurde der Umgang junger Menschen zwischen 12 und 24 Jahren mit dem Social Web, auch Web 2.0 genannt. Zur Begriffsklärung: Das wichtigste Kennzeichen des Web 2.0 ist der sogenannte "user-generated-content", denn durch den wechselseitigen Austausch von Informationen verändern sich die Rollen der Anbieter und Nutzer von Medienangeboten. Für die Studie wurden die Funktionen des Social Web untersucht, eine Erhebung in Form von zwölf Gruppendiskussionen und 29 Einzelinterviews sowie eine Repräsentativbefragung mit 650 Onlinern durchgeführt. Die Studie soll klären, inwiefern das Web 2.0 als Kommunikationsdienst wird und welchen Stellenwert die Anwendungen des Web 2.0 im Leben der Befragten einnimmt.

Der LfM-Forschungsbericht zeigt, wie schwierig es heutzutage für Jugendliche ist, ihre eigene Identität zu finden und sich mit anderen zu messen. Das Web 2.0 bietet eine Reihe von Handlungsmöglichkeiten, die diesen Prozess unterstützen. Dies geschieht durch die Beteiligung bei einem Sozialen Netzwerk wie SchülerVZ oder Facebook, aktuelle Informationen sind durch den Feed Reader erhältlich und mit Weblogs können Nutzer andere Onliner an ihrem Leben teilhaben lassen. Junge Menschen nutzen diese Möglichkeiten der Kommunikation gerne: 85 Prozent der befragten 12 bis 24-Jährigen nutzen das Internet mehrmals in der Woche, im Durschnitt sogar zwei Stunden pro Tag. 69 Prozent der Onliner nutzen die Netzwerkplattformen, die meistgenutzten Angebote im Social Web sind Youtube mit 89 Prozent und Wikipedia mit 85 Prozent der Nutzer.

Um die Frage zu beantworten, wofür die jungen Menschen das Web.20 nutzen, wurden die jeweiligen Nutzercharaktere nach sechs Handlungstypen eingeteilt:

  • Tpy 1: Die Angebote des Social Web werden neugierig und kreativ rezipiert.

  • Typ 2: Das Social Web dient zur Kommunikation und zum Austausch von Informationen.

  • Typ 3: Das Social Web ist wichtig für die Selbstpräsentation.

  • Typ 4: Das Social Web ist nur zum Beziehungsmanagement wichtig.

  • Typ 5: Das Social Web ist nur Mittel zum Zweck, um Beziehungen zu pflegen und Neuigkeiten zu erfahren.

  • Typ 6: Das Social Web wird benutzt, um soziale Probleme zu verarbeiten.

Laut der Studie nutzen die meisten Jugendlichen das Web 2.0 zu Kontaktpflege und um das zu tun, was viele andere Jugendliche auch tun: Also um mitzureden. Jugendliche mit einer guten Bildung nutzen das Web 2.0 gerne auch, um ihre Interessen auszuleben, zum Beispiel um ein Video zu drehen oder einen Song aufzunehmen. Zudem benötigen die wenigsten Jugendlichen das Web 2.0 um sich idealisiert einer Öffentlichkeit zu präsentieren und um damit wie der Handlungstyp 6 mögliche Unzulänglichkeiten zu verarbeiten. Auch möchten Nutzer wie der Handlungstyp 1 kreative Angebote nicht ausschließlich zur Selbstdarstellung nutzen, vielmehr ist die Beteiligung eine Möglichkeit, sich einer Gruppe zugehörig zu zeigen und sich damit zu positionieren. Der Forschungsbericht kommt zu dem Ergebnis, dass das Web 2.0 wichtig zur Selbstfindung für den Alltag junger Menschen ist. Häufig herrscht schlichte Unkenntnis im Hinblick auf Gefahren im Bereich des Datenschutzes oder es mangelt an Medienkompetenz. Eine Kurzfassung des Endberichts der Studie "Heranwachsen mit dem Social Web" steht hier zum Download bereit.



Download vorhanden  "LfM-Forschungsbericht : Heranwachsen mit dem Social Web" herunterladen
(pdf, 0.096 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.lfm-nrw.de/presse/index.php3?id=651


Im Angebot der SDC seit 29.04.09 (yze)

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Medienkompetenz, Mediennutzung durch Kinder / Aktivitäten für Kinder, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein





Breitbandausbau als Standortfaktor im ländlichen Raum Baden-Württembergs: Eine Studie

Quelle: Institut für Geographie der Universität Stuttgart vom 26.05.09

Das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geographie der Universität Stuttgart und unter der Leitung von Dr. Iris Gebauer eine Studie zum Thema "Breitbandzugang als Standortfaktor für Unternehmen im ländlichen Raum Baden-Württembergs" durchgeführt. Befragt wurden von Oktober bis Dezember 2008 etwa 1007 Unternehmen aus den Bereichen verarbeitendes Gewerbe, Handel oder Dienstleistung, die in den ländlichen Regionen Baden-Württembergs ansässig sind. Ebenfalls wurden Freiberufler und Selbständige dabei einbezogen. Kerngedanke der Untersuchung war, dass die Informations- und Kommunikationstechnologien und ihre Nutzung in einer vernetzten Welt immer mehr an Bedeutung gewinnen. Voraussetzung für die Anwendung der Technologien ist eine gut ausgebaute Infrastruktur, dies ist jedoch gerade im Hinblick auf die Breitband-Infrastruktur in ländlichen Räumen oft nicht gegeben.

Der wichtigste Grund für die mangelhafte Versorgung auf dem Lande ist darin zu suchen, dass sich der teure Breitbandausbau durch die dünne Besiedelung von Flächen für Telekommunikationsdienstleister nicht immer lohnt. Die Folge: Die digitale Kluft vergrößert sich und ländlichen Regionen fehlt der Standortfaktor Breitband. Im schlimmsten Fall droht eine Abwanderung der Unternehmen, denn sie sind auf neue Technologien, insbesondere das Internet, angewiesen. Die Studie wertet daher die Bedeutung des Standortfaktors Breitbandinfrastruktur aus. Von den Unternehmen, die befragt wurden, existieren 65 Prozent seit mehr als zehn Jahren, etwa 25 Prozent wurden zwischen 1999 und 2003 gegründet und 12 Prozent der Unternehmen bestehen höchstens seit fünf Jahren. Insgesamt machten 661 Unternehmen detaillierte Angaben zum Umsatz: Bei 50 Prozent der Unternehmen lag der Jahresumsatz bei unter 200.000 Euro, bei etwa 33 Prozent der Unternehmen liegt der Umsatz zwischen 200.000 und eine Million Euro und 17 Prozent der Unternehmen verzeichnen einen Umsatz von mehr als einer Million Euro.

Die Autoren der Studie haben herausgefunden, dass die Breitbandanbindung auf Grund der Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität ein wichtiger Standortfaktor für die ansässigen Unternehmen ist: Bei der Befragung gaben 88,5 Prozent der Unternehmen an, dass Breitband ein wichtiger oder sogar sehr wichtiger Faktor ist. Von den Unternehmen, die ihren Kundenstamm lokal und regional pflegen, sind immerhin etwa 80 Prozent der Auffassung, Breitband sei wichtig oder sehr wichtig. Dies sagen auch Unternehmen mit nationalen und internationalen Kunden. Auch bei der Frage nach Standortnachteilen wird deutlich, dass die ausreichende Verfügbarkeit von Breitband fehlt. Hinzu kommen die Wünsche nach geringem bürokratischem Aufwand und nach Fachkräften. Die Teilnehmer der Studie mussten außerdem Thesen hinsichtlich ihrer Richtigkeit bewerten und auch dabei wurde das Breitbandproblem deutlich: Von den befragten Unternehmen sind 80 Prozent der Auffassung, der geringe Breitbandausbau sei ein Verlust der Wettbewerbsfähigkeit und eine Verminderung der Standortattraktivität sowie ein herber Imageverlust. Insbesondere sind 90 Prozent der Befragten der Auffassung, dass der Breitbandausbau Arbeitsplätze schaffen könne.

Die Wichtigkeit des Breitbandanschlusses wird bedingt durch einen gut funktionierenden Internetanschluss: 80 Prozent der Befragten tauschen via Internet Daten mit Kunden aus, 70 Prozent konferieren im Netz mit Zulieferern und 60 Prozent mit Kooperationspartnern. Außerdem betreiben 50 Prozent der Unternehmen einen Shop im Internet. In Bezug auf den Breitbandbedarf antworteten 930 Unternehmen auf die Frage, ob ihre Internetanbindung für Unternehmenszwecke ausreichend ist: 497 Unternehmen finden die Verbindung unzureichend. Bei etwa 80 Prozent der Unternehmen liegt der Breitbandbedarf zudem bei über 6 Megabit pro Sekunde, viele Unternehmen sehen ihren Bedarf jedoch künftig bei 16 Megabit pro Sekunde. Deutlich wird, dass der Wunsch nach besseren und schnelleren Datenübertragungen vorhanden ist. 65 Prozent der Befragten könnten mit einer höheren Bandbreite ihre Produktivität steigern. Die Unternehmen wünschen sich daher zukünftig die staatliche Unterstützung durch Kommunen oder politische Akteure beim Breitbandausbau im ländlichen Raum. Die Studie "Breitbandzugang als Standortfaktor für Unternehmen im ländlichen Raum Baden-Württembergs" steht auch hier zum Download bereit.



Download vorhanden  "Breitbandausbau als Standortfaktor im ländlichen Raum Baden-Württembergs: Eine Studie" herunterladen
(pdf, 3.833 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de


Im Angebot der SDC seit 26.05.09 (yze)

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Ländliche Regionen, Forschung, Mediennutzung allgemein, Breitband/DSL, Mobile Nutzung





Studie zu Internetnutzung im Vereinigten Königreich: Breitbandanschluss ist zu Hause notwendig

Quelle: Communications Consumer Panel vom 04.06.09

Das Communications Consumer Panel ist ein unabhängiges Beratungsgremium für Konsumenten- und Bürgerinteressen in den Bereichen Telekommunikation, Rundfunk sowie Absatzmärkte und hat seinen Sitz in Großbritannien. Jetzt hat die Beratungsgesellschaft einen Forschungsbericht zum Thema "Nicht online, nicht eingeplant: Konsumenten sagen, Breitband ist für alle notwendig" veröffentlicht. Die Untersuchung im Vereinigten Königreich bestand aus zwei verschiedenen Komponenten, so gab es bei der qualitativen Untersuchung ein Programm mit 16 Diskussionsgruppen und außerdem fand quantitativ eine face-to-face Omnibus-Befragung mit 2000 erwachsenen Bürgern statt.

Den Teilnehmern der Studie wurde die Frage gestellt: "Wie wichtig ist der Breitbandanschluss zu Hause?" Von den Befragten mit Breitband zu Hause, antworteten 42 Prozent bei der quantitativen Untersuchung, dass Breitband für sie persönlich zu Hause notwendig sei und sie nicht ohne Breitband auskommen könnten. Für 31 Prozent der Befragten war Breitband zudem sehr wichtig. Von denjenigen, die keinen Breitbandanschluss zu Hause haben, antworteten 53 Prozent, dass Breitband grundsätzlich nicht für sie wichtig sei, da kein Interesse am Internet bestünde. Bereits an dieser Stelle wird die digitale Spaltung in Großbritannien und Nordirland sehr deutlich.

Zwar wissen viele Bürger des Vereinigten Königreichs, wie wichtig der Zugang zum Internet ist, doch eine verbesserte Aufklärung scheint notwendig. Bei der quantitativen Untersuchung wurde die Frage gestellt: "Was meinen Sie, wie wichtig der Internet-Breitbandschluss zu Hause für Sie in den nächsten zwei bis fünf Jahren sein wird?" Von denjenigen ohne Breitbandanschluss antworteten 41 Prozent, der Anschluss sei genauso wichtig wie jetzt, 17 Prozent sagen sogar, er sei weniger wichtig für sie. Von denjenigen mit Breitbandanschluss waren 43 Prozent der Auffassung der Zugang zu Hause würde in der Zukunft die gleiche Bedeutung haben wie jetzt und 29 Prozent glauben immerhin, er könne an Bedeutung gewinnen.

Den Studienteilnehmern wurde außerdem die Frage gestellt, womit sich die Nutzer, die in den letzten 12 Monaten im Internet waren, gerne beschäftigen: Insgesamt 90 Prozent der Nutzer suchen im Internet nach Informationen. 78 Prozent kommunizieren im Netz und 71 Prozent erledigen ihre Bankgeschäfte, Einkäufe oder Verkäufe online. 55 Prozent wollen sich außerdem im Internet durch Videos, Filme oder Onlinespiele unterhalten lassen. Beim Vergleich der Interessen zwischen Menschen, die in ländlichen Gegenden wohnen und Menschen, die nicht auf dem Lande wohnen zeigt sich: 70 Prozent der ländlichen Bevölkerung kommuniziert gerne via Internet, bei der Bevölkerung, die nicht in ländlichen Gegenden wohnt, sind es hingegen 79 Prozent. Insbesondere sind 89 Prozent der ländlichen Bevölkerung an der Informationssuche im Netz interessiert, genauso wie 90 Prozent der nicht-ländlichen Bevölkerung.

Bei der Studienfrage, wie wichtig der Breibandanschluss für alle sei, stimmten 85 Prozent der quantitativ Befragten zu, dass es möglich sein sollte, einen Breitbandzugang zu Hause zu haben, unabhängig davon, wo Menschen lebten. Außerdem waren 81 Prozent der Meinung, dass jeder Mensch das Recht haben sollte, Internet-Breitbandanschluss zu Hause zu haben. Zudem waren 73 Prozent der Meinung, es solle jedem Menschen ein Internet-Breitbandanschluss zu Hause ermöglicht werden, auch wenn das Einkommen niedrig sei. Weitere Ergebnisse entnehmen Sie bitte der Studie, die bei uns für Sie als Download bereit steht.



Download vorhanden  "Studie zu Internetnutzung im Vereinigten Königreich: Breitbandanschluss ist zu Hause notwendig" herunterladen
(pdf, 6.036 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.communicationsconsumerpanel.org.uk/smartweb/news-releases/s oon-it-will-be-essential-for-everyone-to-have-broadband


Im Angebot der SDC seit 04.06.09 (yze)

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Ländliche Regionen, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein, Breitband/DSL





Studie zur Gesundheitsvorsorge im Internet: Online-Patienten wollen Alternativen vergleichen

Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 11.06.09

Das "Pew Internet & American Life Project" ist ein Projekt des "Pew Research Centers" und bietet Informationen zu Trends, die in den USA und anderen Ländern gegenwärtig sind. Zudem werden Studien veröffentlicht, die den Einfluss des Internets im Hinblick auf Familienleben, Arbeit oder Familie untersuchen. Aktuell hat das Pew Internet & American Life Project einen Report zum Thema "Das soziale Leben der Gesundheitsinformationen" veröffentlicht. Untersucht wurde das Phänomen des E-Patienten (Online-Patienten), dabei handelt es sich um Internetnutzer, die sich online über Gesundheitsthemen informieren und in Communities austauschen.

Laut Studie verändert sich das Verhalten der Internetnutzer und insbesondere auch das Verhalten derjenigen, die sich über das Gesundheitswesen informieren mit zunehmender Mobilität des Internetzugangs. Im Jahre 2000 besaßen 5 Prozent der Haushalte eine Breitbandversbindung und 25 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner sahen sich online nach Gesundheitsinformationen um. Aktuell sind 57 Prozent der Haushalte mit Breitband versorgt und 61 Prozent der Nutzer interessieren sich für Gesundheitsfragen.

Die Studienteilnehmer wurden gefragt, welche Quellen sie in medizinischen oder gesundheitlichen Dingen nutzten und 86 Prozent gaben als Antwort, dass sie einen Arzt konsultieren würden. 68 Prozent würden hingegen Freunde oder Familienmitglieder fragen und 57 Prozent der Befragten antworteten, das Internet sei eine Informationsquelle. Diese so genannten E-Patienten nutzen das Internet für sich, um Alternativen zu vergleichen und Beistand bei ihren Entscheidungen zu bekommen.

So haben bereits 41 Prozent der E-Patienten die Kommentare von anderen Nutzern über gesundheitliche oder medizinische Erfahrungen in einer Newsgroup oder in einem Blog gelesen und 24 Prozent der E-Patienten haben Ranglisten oder Bewertungen von Krankenhäusern oder medizinischen Einrichtungen zu Rate gezogen. 19 Prozent haben im Internet eingewilligt, Werbung oder einen Newsletter zu gesundheitlichen oder medizinischen Themen zu bekommen.

E-Patienten mischen sich jedoch auch aktiv im Netz ein: 5 Prozent haben bereits Kommentare in einem Blog geschrieben, 5 Prozent der E-Patienten haben schon einmal Online-Bewertungen über einen Arzt geschrieben und 4 Prozent haben online Fotos, Videos oder Audiodateien zu medizinischen Angelegenheiten genutzt. Das Alter spielt bei den Online-Aktivitäten im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle, so haben zwei Drittel der E-Patienten im Alter zwischen 18 und 49 Jahren schon einmal zu medizinischen Themen einen Beitrag in einem Blog geschrieben, Bewertungen von Krankenhäusern im Internet genutzt oder ähnliche Aktivitäten ausgeführt. Dies tat auch die Hälfte der E-Patienten, die 50 Jahre oder älter waren.

Den E-Patienten wurde auch die Frage gestellt, ob die Online-Informationen zum Thema Gesundheit eine hohe Auswirkung auf ihre Gesundheitsvorsorge oder den Umgang mit anderen haben: 13 Prozent der E-Patienten antworteten, dass ihre letzte Online-Nachfrage einen großen Einfluss auf ihr Verhalten hatte, 44 Prozent der E-Patienten antworteten, es hätte eine geringe Auswirkung auf sie gehabt und 41 Prozent sind der Auffassung, die Online-Anfrage hätte keine Auswirkung gehabt.

Nach Auffassung der Studienautoren ist das Thema Gesundheitsvorsorge inklusive der Suche nach Onlineinformationen zu dem Thema eine soziale Aktivität. So nutzen auch 39 Prozent der E-Patienten ein Soziales Netzwerk wie "MySpace" oder "Facebook", um sich auszutauschen und 12 Prozent der E-Patienten sind beim Microblogging-Dienst "Twitter" vertreten. Weitere Informationen rund um das Thema "E-Patienten" entnehmen Sie bitte der Studie, die bei uns zum Download bereit steht.



Download vorhanden  "Studie zur Gesundheitsvorsorge im Internet: Online-Patienten wollen Alternativen vergleichen" herunterladen
(pdf, 3.164 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org/Reports/2009/8-The-Social-Life-of-Health-In formation.aspx


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Trendstudie "Webshopping 2009": Für 93 Prozent der Onliner sind Einkäufe im Internet bequem

Quelle: Unternehmen Quelle vom 16.06.09

Das Unternehmen "Quelle" hat eine aktuelle Trendstudie zum Thema "Webshopping 2009" veröffentlicht, die im April 2009 mit insgesamt 1047 Personen zwischen 18 und 64 Jahren online durchgeführt wurde. Die Untersuchung ergab: Deutsche Internetnutzer kaufen zunehmend mehr online ein: 24,3 Prozent der Befragten bestellen pro Jahr 20 Mal oder häufiger Produkte im Netz. Im Jahre 2007 hatten hingegen noch 15,6 Prozent so häufig Internetshopping betrieben. Bei der Frage, ob die Studienteilnehmer heutzutage mehr Geld im Internet ausgeben würden oder weniger Geld als früher, stellte sich heraus, dass 44,3 Prozent mehr Geld für ihre Einkäufe im Internet ausgegeben hatten.

Die Gründe für den Einkauf im Internet sind vielfältig: 93 Prozent sind laut Studie der Auffassung, dass dieser Weg besonders bequem sei, für 92,2 Prozent der Befragten ist es wichtig, unabhängig von Öffnungszeiten einzukaufen, knapp 90 Prozent sagen, sie hätten im Internet eine große Produktauswahl und 86 Prozent kaufen gerne online ein, weil sie sich zu Hause noch überlegen können, was sie wirklich gerne haben möchten. Bei der Frage, was die Kriterien für den Kauf eines bestimmten Produktes sind, wurde bei der Studie insgesamt und hinsichtlich der unterschiedlichen Altersgruppen unterschieden: Insgesamt ist 48,4 Prozent der Internetkäufer ein gutes Preis-Leistungsverhältnis wichtig, außerdem bevorzugen 27,4 Prozent eine gute Produktbeschreibung und 16,4 Prozent orientieren sich an Kundenbewertungen.

Bei der Betrachtung der Altersgruppen wird deutlich, dass jüngere Zielgruppen andere Maßstäbe beim Kauf im Internet setzen: Dass Kundenbewertungen und Empfehlungen den Kauf im Internet fördern könnten, fanden auch 27,2 Prozent der 18 bis 29-Jährigen, 16 Prozent der 30 bis 39-Jährigen und nur 12,1 Prozent der 50 bis 64-jährigen Nutzer. Auf Produktbeschreibungen legen hingegen 31,3 Prozent der 50 bis 64-jährigen Surfer, aber nur 26,2 Prozent der 40 bis 49-Jährigen und 24,4 Prozent der 18 bis 29-jährigen Internetnutzer wert. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis wünschen sich außerdem insbesondere 55,6 Prozent der 40 bis 49-jährigen und 50,4 Prozent der 50 bis 54-jährigen Onliner.

Den Studienteilnehmern wurde auch die Frage gestellt, ob die Web 2.0 Angebote wie Soziale Netzwerke oder der Microblogging-Dienst Twitter Einfluss auf persönliche Kaufentscheidungen haben. Dabei gaben insgesamt 11,8 Prozent an, dass diese Angebote ihre Einkäufe im Netz beeinflussen würden, dieser Meinung waren auch 18,9 Prozent der 18 bis 29-jährigen Onliner. Zudem sollten die Teilnehmer der Quelle-Studie über ihre Einkaufserfahrungen berichten und Gründe nennen, warum sie bereits einmal einen Interneteinkauf abgebrochen hatten: Hier sagten 44,6 Prozent, dass die Zahlungsmodalitäten unklar gewesen seien, 34,1 Prozent wollten zwar bestellen, aber die Webseite ließ sich nicht mehr aufrufen und 33,5 Prozent der Nutzer waren die Ausführungen auf der Seite zu langsam. Weitere Ergebnisse entnehmen Sie bitte direkt der Trendstudie "Webshopping 2009", die bei uns zum Download bereit steht.

Download vorhanden  "Trendstudie "Webshopping 2009": Für 93 Prozent der Onliner sind Einkäufe im Internet bequem" herunterladen
(pdf, 0.106 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.quelle.com


Im Angebot der SDC seit 16.06.09 (yze)

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