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Das Projekt "Pew Internet & American Life Project" der Non-Profit-Organisation Pew Research Center hat die aktuelle Studie "Social networking sites and our lives" veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden zwischen Oktober und November 2010 insgesamt 2.255 US-amerikanische Erwachsene befragt. Darunter befanden sich insgesamt 1.787 Internetnutzer sowie 974 Nutzer sozialer Netzwerke (Social Networking Sites, SNS) wie beispielsweise Facebook, MySpace oder Twitter. Hervorzuheben ist: 92 Prozent der Nutzer sozialer Netzwerke sind bei Facebook registriert, 29 Prozent haben ein Profil bei MySpace und 13 Prozent gehören der Twitter-Gemeinde an. Zudem posten 31 Prozent der Facebook-Nutzer sowie 20 Prozent der Twitter-Freunde mehrmals täglich auf den Portal einen Beitrag für Freunde und Bekannte.
Die Altersstruktur der Nutzer sozialer Netzwerkseiten zeigt: Der Anstieg der Anzahl der Nutzer wird besonders in der Altersgruppe ab 35 Jahren deutlich. In 2008 nutzten nur 18 Prozent der Onliner, die 36 Jahre alt und älter waren, ein soziales Netzwerk. Im Jahre 2010 waren es in dieser Alterskategorie schon 48 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahre 2008 hatten 63 Prozent der 18- bis 35-Jährigen sich in einem sozialen Netzwerk angemeldet, zwei Jahre später waren es bereits 80 Prozent. Zudem sind 56 Prozent der Nutzer sozialer Netzwerke im Jahre 2010 weiblich und 44 Prozent sind männlich. Im Jahre 2008 waren noch 53 Prozent der Nutzer weiblich und 47 Prozent männlich.
Die Daten verdeutlichen: Twitter ist das Netzwerk, dass den größten Wachstum in den letzten Jahren erlebt hat. Außerdem ist die Anzahl der Neuzugänge beim sozialen Netzwerk MySpace im letzten Jahr sehr schwach gewesen: Nur 3 Prozent aller MySpace Nutzer haben sich in den letzten 6 Monaten neu angemeldet. Zum Vergleich: Nahezu 60 Prozent aller Twitter-Freunde haben sich alleine im letzten Jahr neu dort registriert.
Die Studienexperten haben außerdem untersucht, was Mitglieder der Facebook-Gemeinde an einem normalen Tag auf dem Portal machen:
Die unterschiedliche Nutzung der Geschlechter und der Altersgruppen verdeutlicht: 18 Prozent der Frauen aktualisieren ihren Status mindestens einmal am Tag. Bei den Männern sind es hingegen 11 Prozent. Zudem posten 13 Prozent der Facebook-Nutzer in der Altersgruppe 18 bis 22 Jahre mehrmals täglich eine Status-Aktualisierung und erklären dabei, was sie gerade tun oder wo sie sich gerade aufhalten. In der Altersgruppe der 36- bis 49-Jährigen posten lediglich 4 Prozent der Facebook-Mitglieder mehrmals täglich, welche Aktivitäten sie gerade ausführen. Durchschnittlich 48 Prozent des gesamten Freundeskreises eines Facebook-Mitgliedes halten sich ebenfalls in diesem sozialen Netzwerk auf.
Die Facebook-Mitglieder in der Studie wurden gebeten, ihre Freunde bei Facebook zu klassifizieren: Der durchschnittliche Facebook-Nutzer kennt 56 seiner dortigen Freunde von der High School, 30 Freunde sind aus der College- oder Universitätszeit und nur durchschnittlich 4 eingetragene Freunde auf Facebook sind unmittelbare Familienangehörige. Weitere Informationen der Studie "Social networking sites and our lives" entnehmen Sie bitte dem Download in englischer Sprache.
Das Pew Internet & American Life Project ist ein Projekt der Non-Profit-Organisation Pew Research Center und hat den aktuellen Report "E-Reader Ownership Doubles in Six Months" (Der Besitz von E-Readern hat sich in den letzten 6 Monaten verdoppelt) veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden zwischen April und Mai 2011 insgesamt 2.277 erwachsene US-Amerikaner befragt. Zur Erklärung: Mit Hilfe eines E-Readers können Inhalte eines Buches sowie periodisch erscheinender Printprodukte in digitalisierter Form gelesen werden. Zudem können digitale Bücher von Portalen wie beispielsweise Amazon heruntergeladen werden. Die Ergebnisse zeigen: Derzeit nutzen 12 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner E-Reader, im November 2010 waren es noch 6 Prozent.
Zum Vergleich: Der Besitz von Tablet-PCs stieg nicht so stark an wie der Besitz von E-Readern. Mit Tablet-PCs können ebenfalls E-Books gelesen werden, zusätzlich jedoch beispielweise Filme angesehen oder Apps heruntergeladen werden. Außerdem können Nutzer eines Tablet-PCs auch im Internet surfen. Zurzeit nutzen 8 Prozent der Befragten einen Tablet-PC, dazu gehören beispielsweise das iPad oder das Smartphone Samsung Galaxy. Im Januar 2011 sind es noch 7 Prozent gewesen. Derzeit besitzen außerdem 3 Prozent aller erwachsenen US-Amerikaner einen E-Reader und zusätzlich noch einen Tablet-Computer.
In der Gesamtübersicht liegt die Nutzung der beiden Geräte E-Reader und Tablet-PC hinter der Nutzung andere technischer Neuheiten: 83 Prozent der US-Amerikaner ab 18 Jahren besitzen ein Mobiltelefon, 57 Prozent nutzen einen Desktop-PC und 56 Prozent verwenden einen Laptop. Bei der Betrachtung der verschiedenen Nutzergruppen, die aktuell einen E-Reader besitzen, wird deutlich: 12 Prozent der Nutzer sind männlich und 11 Prozent sind weiblich. Außerdem sind 10 Prozent der Besitzer von E-Readern zwischen 18 und 29 Jahre alt, 14 Prozent von ihnen sind zwischen 30 und 49 Jahre alt und lediglich 6 Prozent sind 65 Jahre alt oder älter. Bei den Nutzergruppen, die einen Tablet-PC besitzen, ist erkennbar: 10 Prozent sind männlich und 6 Prozent sind weiblich. 12 Prozent sind zwischen 18 und 29 Jahre alt und 2 Prozent sind 65 Jahre alt oder älter. Weitere Informationen zu der Studie "E-Reader Ownership Doubles in Six Months" entnehmen Sie bitte dem Download in englischer Sprache.
Das "Pew Internet & American Life Project" gehört zu den Projekten des Pew Research Centers und hat eine Studie zur Smartphone-Nutzung veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden zwischen April und Mai 2011 insgesamt 2.277 US-amerikanische Erwachsene befragt. Die Ergebnisse verdeutlichen: 35 Prozent der US-Amerikaner besitzen ein Smartphone. Das Smartphone wird in diesem Zusammenhang definiert als ein Mobiltelefon mit erweiterten Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise mit Internetzugang. Dazu gehört auch die Möglichkeit, Apps zu installieren. Zudem werden iPhones sowie Blackberrys und Telefone, die Android-, Palm- oder Windowsbasierte Systeme installiert haben, ebenfalls als Smartphone definiert.
Die Altersstruktur der Smartphone-Besitzer zeigt: 49 Prozent der 18- bis 24-Jährigen besitzen ein Gerät, ebenso 58 Prozent der 25- bis 34-Jährigen und 28 Prozent der 45- bis 54-Jährigen. Bei der Betrachtung des Smartphone-Besitzes in Abhängigkeit mit dem Einkommen der Besitzer zeigt sich: 21 Prozent der Haushalte mit einem Einkommen von weniger als 10.000 Dollar im Jahr haben ein Gerät in ihrem Besitz. Zum Vergleich: Bei den Haushalten mit einem Einkommen zwischen 40.000 und 50.000 Dollar im Jahr sind es 44 Prozent. Bei den Haushalten mit einem Einkommen zwischen 75.000 und 100.000 Dollar im Jahr haben 53 Prozent ein Smartphone angeschafft.
Die Untersuchung verdeutlicht, dass viele Smartphone-Besitzer noch andere technische Geräte nutzen: 70 Prozent der Smartphone-Besitzer verfügen auch über ein Laptop, ebenso wie 52 Prozent der Besitzer anderer Mobiltelefone. Außerdem verwenden 20 Prozent der Smartphone-Fans auch E-Book-Reader, ebenso wie 9 Prozent der Besitzer anderer Geräte. Die Studienexperten wollten von den Teilnehmern eine kurze Erklärung haben, wie diese über ihr Gerät denken und welche Adjektive sie ihrem Gerät zuschreiben würden: 10 Prozent der Smartphone-Besitzer geben an, sie fänden das Gerät gut. 7 Prozent der Besitzer bezeichnen das Gerät als großartig sowie komfortabel. Insgesamt verwenden 72 Prozent der Smartphone-Besitzer eine positive Bezeichnung für ihr Gerät. Weitere Informationen der Studie zum Thema "Smartphone-Nutzung" entnehmen Sie bitte dem Download in englischer Sprache.
Das Pew Internet & American Life Project, ein Projekt der Non-Profit-Organisation Pew Research Center, hat eine aktuelle Studie zum Thema "Americans and their cell phones" (Amerikaner und ihr Mobiltelefon) veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden 2.277 erwachsene US-Amerikaner zwischen April und Mai 2011 befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass 83 Prozent der US-Amerikaner ein Mobiltelefon besitzen und das Gerät für vielfältige Möglichkeiten nutzen: 73 Prozent versenden Textnachrichten, 54 Prozent versenden Videos oder Fotos und 44 Prozent nutzen das Handy für den Internetzugang. Zudem verwenden 31 Prozent das Handy, um damit Apps zu downloaden und 26 Prozent sehen sich damit Videos an.
Die Altersstruktur der Mobiltelefonbesitzer zeigt: 95 Prozent der 18- bis 29-Jährigen senden oder empfangen Textnachrichten, ebenso 85 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und 24 Prozent der Nutzergruppe 65 Jahre und älter. Außerdem sind 64 Prozent der 18- bis 29-Jährigen mit dem Handy im Internet. Auch nutzen 54 Prozent der 30- bis 49-Jährigen sowie 26 Prozent der 50- bis 64 Jährigen das Handy, um ins Netz zu gehen. Zum Vergleich: In der Nutzergruppe derjenigen, die 65 Jahre alt und älter sind, gehen nur 10 Prozent mit dem Gerät ins Netz. Auch Online- und Offlinespiele werden gerne von den jüngeren Nutzern mit dem Mobiltelefon gespielt: 53 Prozent der 18- bis 29-Jährigen nutzen dieses Angebot, ebenso 44 Prozent der 30- bis 49-Jährigen. In der Nutzergruppe der 50- bis 64-Jährigen haben 18 Prozent Interesse daran, mit dem Mobiltelefon Spiele zu spielen und in der Gruppe 65plus sind es 7 Prozent.
Die Studienexperten haben durch eine Anzahl von Fragen ermittelt, welche unterschiedlichen Erfahrungen Nutzer mit ihrem Gerät gemacht haben: So nutzen 42 Prozent der Befragten das Gerät, wenn sie gelangweilt sind und 40 Prozent konnten sich dank des Mobiltelefons bereits aus einer Notlage befreien. 29 Prozent der Nutzer schalten außerdem ihr Gerät hin und wieder ab, um sich davon eine Pause zu gönnen. Die Gewohnheiten der Nutzer zeigen je nach Altersgruppe unterschiedliche Ausprägungen: 70 Prozent der 18- bis 29-Jährigen nutzen ihr Mobiltelefon, wenn sie sich langweilen oder zur Unterhaltung. Zum Vergleich: In der Altersgruppe derjenigen, die 65 Jahre alt und älter sind, nutzen 7 Prozent ihr Gerät für diese Zwecke. Zudem schalten 32 Prozent der 18- bis 29-Jährigen ihr Gerät ab, wenn sie davon eine Pause brauchen. Ebenso wie 26 Prozent der 50- bis 64-Jährigen und 23 Prozent der Nutzergruppe 65plus.
Die Forscher der Untersuchung haben auch den Smartphone-Besitz der Befragten näher beleuchtet. Dabei wird deutlich, dass 35 Prozent der US-Amerikaner ein solches Gerät besitzen und auch gerne die vielfältigen Möglichkeiten ausnutzen: 92 Prozent nutzen das Gerät, um Textnachrichten zu erhalten oder zu versenden und 84 Prozent gehen mit dem Smartphone ins Internet. 64 Prozent der Besitzer eines solchen Gerätes spielen gerne Online- und Offlinespiele und 59 Prozent nutzen mit dem Smartphone ein soziales Netzwerk und nehmen Eintragungen an ihrem Profil vor. Zudem heben sich die Erfahrungen der Smartphone-Nutzer in einigen Punkten von denen der Mobiltelefonnutzer ab: 72 Prozent der Smartphone-Besitzer nutzen ihr Gerät, wenn sie gelangweilt sind und 36 Prozent sind frustriert über das langsame Download-Tempo. Zudem hatten 34 Prozent Probleme, Dinge umzusetzen, da sie ihr Smartphone nicht bei sich hatten. Weitere Informationen zur der Studie "Americans and their cell phones" entnehmen Sie bitte dem englischsprachigen Download.
Die Studie "Teens, Kindness and Cruelty on Social Network Sites" beschäftigt sich mit dem positiven und negativen Verhalten amerikanischer Jugendlicher in Sozialen Netzwerken. 69 Prozent der Jugendlichen, die soziale Netzwerke nutzen, gehen größtenteils freundlich innerhalb der Sozialen Netzwerke miteinander um. Doch 88 Prozent von diesen Jugendlichen geben an, bereits gemeines und grausames Verhalten in sozialen Netzwerken beobachtet zu haben und 15 Prozent waren bereits Opfer von gemeinem und grausamem Verhalten.
Erwachsene Nutzer von sozialen Netzwerken geben weniger häufig an dieses negative Verhalten beobachtet zu haben, aber berichten, dass es verbreitet ist: 69 Prozent der Erwachsenen, die soziale Netzwerke nutzen, sagen, dass sie andere bei diesem Verhalten innerhalb des Sozialen Netzwerks beobachtet haben.
Für diese Studie wurden in einer nationalen repräsentativen Erhebung 12-17-jährige amerikanische Jugendliche und ihre Eltern befragt und sieben Fokusgruppen mit Jugendlichen durchgeführt. Das Pew Research Center’s Internet & American Life Project setzte die Studie gemeinsam mit dem Family Online Safety Institute (FOSI) und der Stiftung Cable in the Classroom (CIC) um.
Hier können Sie die Studie als PDF-Datei herunterladen:
Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.