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Die TOMORROW FOCUS AG ist einer der führenden Internetkonzerne in Deutschland und hat aktuell eine Studie zum Thema "Mobile Effects - wie geht die mobile Reise in 2011 weiter?" veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden im Januar 2011 insgesamt 5.537 Deutsche zur mobilen Internetnutzung befragt. Die Ergebnisse zeigen: 90 Prozent der Befragten nutzen ein Mobiltelefon, im August 2010 sind es noch 88,4 Prozent gewesen. Bei der Frage, über welche Ausstattung ihr Handy verfügt, gaben 74,6 Prozent der Befragten einen Internetzugang an. Dabei wird deutlich: 28,2 Prozent der Befragten nutzen mit ihrem Mobiltelefon auch die Möglichkeiten des mobilen Internet. 22 Prozent der Befragten verwenden das Handy zum Abrufen von Webseiten, 18,7 Prozent versenden mit dem Handy E-Mails und 17,9 Prozent verwenden kostenlose Apps.
Bei der Frage "Planen Sie im kommenden Jahr die mobile Internetnutzung?" zeigt sich: 10,2 Prozent der befragten Deutschen planen die zukünftige Internetnutzung per Mobiltelefon und 22,1 Prozent wollen vielleicht ihr Handy für die Nutzung des Internet verwenden. Die Untersuchung hat beleuchtet, warum die Studienteilnehmer bisher noch nicht die mobile Internetnutzung mit ihrem Handy in Anspruch genommen haben. So gaben im Januar 2011 insgesamt 71,2 Prozent der Befragten an, dieser Dienst sei ihnen zu teuer. Zum Vergleich: Im Mai 2010 ist dieses Argument noch für 78,6 Prozent der Handybesitzer der entscheidende Grund gewesen, nicht den mobilen Netzzugang anzuwenden.
Die Studie verdeutlicht, dass sich Flatrate und Prepaid bei den Handybesitzern durchsetzen: Im Januar 2011 nutzten 58,5 Prozent der befragten Untersuchungsteilnehmer eine Flatrate, um das Internet mobil zu nutzen und 17 Prozent verwendeten dafür ein Prepaid-Modell. Das datenbasierte Abrechnungsmodell (Abrechnung nur per Volumen) wird zudem von 10,5 Prozent der Studienteilnehmer favorisiert. Die Frage, wie oft die Handybesitzer ihr mobiles Internet nutzen, wurde von 44,5 Prozent der Untersuchungsteilnehmer im Januar 2011 mit "mehrmals täglich" beantwortet. 15,6 Prozent der Mobiltelefonbesitzer sind zudem täglich mit dem Gerät im Netz und 16,2 Prozent nutzen das Handy mehrmals pro Woche, um online zu sein.
Die Studie hat analysiert, welche Charaktereigenschaften der typische mobile Internetnutzer aufweist: 31,2 Prozent der mobilen Onliner sind bis 19 Jahre alt, 12,2 Prozent der mobilen Internetnutzer sind zwischen 20 und 29 Jahre alt und 16,2 Prozent sind zwischen 30 und 39 Jahre alt. 83 Prozent der mobilen Internetnutzer sind außerdem männlich und 17 Prozent sind weiblich. 31,3 Prozent der mobilen Onliner haben einen Hochschulabschluss und 24,7 Prozent haben Abitur. Erforscht wurde auch, an welchen Orten das mobile Internet gerne genutzt wird: 17,7 Prozent der Handybesitzer nutzen den Onlinezugang sehr häufig im Zug, am Flughafen oder bei der Fahrt im Nahverkehr. 19,1 Prozent der Mobiltelefonbesitzer gehen sehr häufig mit dem Gerät online, wenn sie sich in der Schule, in der Universität oder am Arbeitsplatz aufhalten. 16,3 Prozent der Studienteilnehmer, die ein Mobilfunkgerät besitzen, gehen damit auch häufig zu Hause ins Netz. 15,6 Prozent sind mit dem Gerät häufig online, wenn sie bei Freunden oder Verwandten zu Besuch sind.
Die Gründe, warum das mobile Internet mit dem Mobiltelefon beziehungsweise Smartphone genutzt wird, sind laut Studie vielfältig: 49,3 Prozent gehen zum Zeitvertreib mit dem Handy ins Netz, 44,6 Prozent wollen auf diese Weise Zeit sparen und 40,2 Prozent der Befragten möchten Nachrichten zum aktuellen Zeitgeschehen verfolgen. Bei dem Vergleich, wie häufig die verschiedenen Medien genutzt werden, wird erkennbar: Das stationäre Internet wird von den 66,2 Prozent der Untersuchungsteilnehmer mehrmals täglich genutzt. 27,2 Prozent der Befragten nutzen außerdem mehrmals täglich das Radio, 25,6 Prozent schalten mehrmals am Tag den Fernseher ein und 10,6 Prozent lesen mehrmals täglich die Zeitung. Die Studienteilnehmer wurden dazu aufgefordert, ihre "tägliche Mediennutzungszeit in Minuten" einzuschätzen. Hier zeigt sich, dass das Internet von den Befragten 218 Minuten genutzt wird, der Tablet PC wird 117 Minuten verwendet und das Radio ist täglich 236 Minuten in Gebrauch.
Die Initiative D21 hat auch in diesem Jahr im Rahmen des (N)ONLINER Atlas die Sonderstudie "Die digitale Gesellschaft - Sechs Nutzertypen im Vergleich" veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden im Oktober 2010 insgesamt 1.001 Deutsche per Telefon interviewt. Die Studie ist repräsentativ für die deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahren. Ziel war es, die digitale Infrastruktur und das digitale Nutzungsverhalten zu analysieren. Zu diesem Zweck wurden auf der Basis der erhobenen Daten wieder sechs Nutzertypen gebildet, denen hervorstechende Merkmale und Nutzereigenschaften zugeordnet wurden. Die Nutzertypen weisen in diesem Jahr folgende Eigenschaften auf:
Das Forschungsinstitut TNS Emnid hat in Kooperation mit der Radiozentrale GmbH die Studie "Medien to go - was unterwegs ankommt" veröffentlicht: Befragt wurden im Januar 2010 von TNS Emnid 1.416 Menschen ab 14 Jahren. Der Hintergrund der Studie: Das mobile Web und die neuen internetfähigen Geräte machen Mediennutzung fast an jedem Ort und zu jeder Zeit möglich.
Bei der ersten Frage ging es darum, welche Informationsmedien von den Studienteilnehmern in den letzten zwei Wochen unterwegs aktiv genutzt worden waren. Insgesamt 81,5 Prozent aller Befragten gaben hier das Medium Radio an, 11,2 Prozent nutzten Audioportale und 9,6 Prozent den Fernseher. Bei der Frage, welchen Empfangsweg bei der Radionutzung in den letzten zwei Wochen gewählt wurde, sagten 10,1 Prozent aller Befragten, sie hätten in den letzten zwei Wochen ein Handy, Smartphone oder iPhone verwendet. Außerdem waren 19,3 Prozent der Befragten zum Radiohören ins Netz gegangen und 12,3 Prozent hatten zum Radiohören in den letzten zwei Wochen einen MP3-Player oder ein iPod genutzt.
Bei einer weiteren Frage sollten die Teilnehmer erklären, ob sie unterwegs, beispielsweise in Wartehallen, im Fitnessstudio oder beim Einkaufen, gerne häufiger mobile Medien, unabhängig von eventuellen Mehrkosten, nutzen würden. Hier gaben 1,6 Prozent aller Befragten an, sie würden gerne sehr häufig mobile Geräte verwenden, insgesamt 10,5 Prozent würden gerne häufig mobile Medien nutzen und 23,2 Prozent der Befragten waren der Auffassung, es würde ausreichen, gelegentlich mobile Endgeräte einzusetzen. Bei der Frage, welches Medium die Studienteilnehmer unterwegs gerne mobil mehr nutzen würden, nannten insgesamt 78,5 Prozent aller Befragten das Radio, bei 30,2 Prozent der Befragten waren es Audioportale und immerhin 30,4 Prozent aller Befragten würden gerne unterwegs mehr Fernsehen.
Die Studie zeigt, über welchen Empfangsweg Radio, Audioportale oder Fernsehen aus Sicht der jungen Nutzer, die zwischen 14 und 29 Jahre alt sind, gerne genutzt werden würden. In dieser Nutzergruppe sagten 42 Prozent, sie würden Radio gerne mehr über das Handy hören und 17,9 Prozent würden gerne verstärkt Radio über Notebook und Computer hören. Auch Fernsehen steht bei den Heranwachsenden hoch im Kurs, so würden 31,3 Prozent gerne über das Mobiltelefon Fernsehen schauen und 27,1 Prozent würden dies gerne via Notebook und Computer machen. Weitere Informationen zur Studie "Medien to go - was unterwegs ankommt" entnehmen sie bitte dem Download, der für Sie bereit steht.
Das Marktforschungsunternehmen TNS Infratest hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie die Studie "Monitoring-Report Deutschland Digital - Der IKT-Standort im internationalen Vergleich" im Dezember 2009 veröffentlicht. Der Report zeigt, ob sich der Informations- und Kommunikationstechnologienstandort (IKT) Deutschland im internationalen Vergleich behaupten kann. Im Jahre 2008 lag Deutschland gemeinsam mit Norwegen auf Platz sieben der 15 weltweit führenden IKT-Nationen Europas, Asiens und den USA. Im Bereich der Infrastruktur lag Deutschland auf Platz acht der 15 besten IKT-Nationen und im Bereich der Marktentwicklung gemeinsam mit den Niederlanden sogar auf Platz fünf.
Laut Studie muss es im Rahmen der so genannten IKT-Standortstrategie 2013 zu einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands kommen, dies kann geschehen durch eine verstärkte Zielkonzentration und der Umsetzung konkreter Maßnahmen. In einem ersten Schritt wurden Chancen und Risiken verschiedener Handlungsfelder wie Deutschlands Datensicherheit, Innovationspolitik, Bildungspolitik oder auch der Breitbandausbau beziehungsweise die Telekommunikationspolitik näher untersucht:
Laut Untersuchung hat das Bundeskriminalamt bekannt gegeben, dass die IKT-Kriminalität im Jahre 2008 Schäden in Höhe von 37 Millionen Euro angerichtet hat und es wurden insgesamt 37.900 Fälle der IKT-Kriminalität festgehalten. Bei diesen Zahlen wird empfohlen, das Datenschutzrecht zu aktualisieren, denn ohne Vertrauen in Datensicherheit könne das IKT-Wirtschaftswachstum nicht gesteigert werden.
Die Studie besagt, dass aktuell 650 Millionen Euro für Forschung- und Entwicklung vom Bund für den IKT-Standort Deutschland ausgegeben werden. Zudem wird geraten, bessere Bedingungen für Forschung- und Entwicklung im Bereich der IK-Technologien zu schaffen, dazu gehören unter anderem die Steigerung der Ausgaben auf etwa 4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes bis zum Jahre 2015 sowie Transparenz im Hinblick auf die Mittelvergabe in den Bereichen Forschung und Entwicklung zu schaffen. Außerdem wäre es sinnvoll, wenn die Aufwendungen aus den Bereichen Forschung und Entwicklung steuerlich absetzbar wären.
Nach Studienangaben waren im Jahre 2008 etwa 830.000 Arbeitnehmer in der Informations- und Kommunikationstechnologiebranche beschäftigt. Andererseits waren im Sommer 2009 zwar viele offene Stellen in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu vergeben, doch nur wenige Fachkräfte aus diesen Fächern waren arbeitslos gemeldet. Daher weist die Studie explizit auf einen strukturell bedingten Fachkräftemangel hin, um dem entgegen zu wirken sollten unter anderem IKT-Fachkräfte Weiterbildungsmöglichkeiten in Unternehmen und Hochschulen haben.
Im Jahre 2008 lag Deutschland bei der Breitbanddichte im globalen Vergleich auf Platz sieben. Zudem werden in Deutschland in neun von zehn Fällen Breitbandanschlüsse mit DSL genutzt und nur sechs Prozent werden über das TV-Kabel genutzt. Für eine flächendeckende Auslastung von Hochgeschwindigkeit- und Glasfasernetzen werden in den nächsten Jahren Investitionen bis zu 50 Milliarden Euro notwendig sein, diese sind eine wichtige Voraussetzung für neue Innovationen.
Die vollständige Studie "Monitoring-Report Deutschland Digital - Der IKT-Standort im internationalen Vergleich" steht für Sie bei uns zum Download bereit.
Das Marktforschungsunternehmen TNS Infratest sowie der Münchner Kreis, die EICT GmbH und die Deutsche Telekom haben die internationale Delphi-Studie 2030 "Zukunft und Zukunftsfähigkeit der Informations- und Kommunikationstechnologien und Medien" im November 2009 herausgegeben. Das Ziel der Untersuchung ist es, Entwicklungen und Trends in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Medien in den nächsten 20 Jahren einzuschätzen. Die Befragung von Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik erfolgte in zwei Wellen, insgesamt wurden 795 Experten angeschrieben. An der ersten Welle nahmen 551 Experten teil und an der zweiten Welle 439 Führungskräfte. Die Studie vermittelt fünf Kernbotschaften:
Laut Studie werden in etwa 10 Jahren bereits mehr als 95 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland, aber auch in Europa und in den USA das Internet nutzen. Hierfür ist es wichtig, dass Maßnahmen zur Überwindung der Digitalen Spaltung unternommen werden. Damit Deutschland im internationalen Vergleich im Hinblick auf die sich entwickelnde Informationsgesellschaft konkurrenzfähig bleibt, wird unter anderem dazu geraten, in der Schule das Schulfach "Medienkunde" zu etablieren, um die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu fördern.
Die Untersuchung prognostiziert, dass es in sechs bis zehn Jahren für Nutzer digitaler Medien in Deutschland und Europa möglich ist, die Hilfe eines digitalen vernetzten Assistenten beim Umgang mit digitalen Daten in verschiedenen Nutzungszusammenhängen in Anspruch zu nehmen. An dieser Stelle rät die Studie, dass Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor dem Missbrauch privater Daten seitens Politik, Wirtschaft und Wissenschaft geschaffen werden müssen. Dazu gehören unter anderem eine sichere E-Mailkommunikation und eine sichere E-Signatur.
Das Thema "Breitband" steht bei dieser Kernbotschaft im Vordergrund, denn eine moderne Kommunikationsinfrastruktur ermöglicht innovative Entwicklungen, steigert das Wirtschaftswachstum und eröffnet neue Absatzmärkte. Unter anderem wird in der Studie geraten, die Möglichkeiten von Speicher- und Prozessorchips zu nutzen, denn diese Medien seien wichtige Zukunftskomponenten.
Laut Studie wird insbesondere das mobile Internet in den nächsten Jahren eine wichtige Entwicklung für die moderne Informationsgesellschaft darstellen. Um dieses Potential zu nutzen, sollten Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Entwicklung dieses Trends fördern. Vorausgesagt wird, dass Funktionen wie Ortungs- und Location-based Services (Dienste, die standortbezogen sind. Nötig ist hierfür ein Endgerät, ein Dienstanbieter und ein Positionsermittler) sowie Communities und die Augmented Reality (Schaffung einer erweiterten Realität durch technische Hilfsmittel wie Kamera oder Unterstützungssoftware) erfolgreich durch das mobile Internet genutzt werden können.
Politik, Wirtschaft und Technologieforschung sollten laut Studie ihre Schwerpunkte auf Zukunftsthemen wie Grüne Technologie, Elektroauto und Energieeffizienz oder auf den Mediensektor legen. Durch die Förderung der Forschung und Entwicklung von IKT-Schlüsseltechnologien kann das langfristige Ziel, den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken, nachhaltig umgesetzt werden.
Die vollständiege Studie "Zukunft und Zukunftsfähigkeit der Informations- und Kommunikationstechnologien und Medien" steht bei uns zum Download bereit.
Bundesregierung legt Bericht zum Politikprogramm "iD2010 - Informationsgesellschaft Deutschland 2010" vor
Die Bundesregierung hat heute einen Fortschrittsbericht zum Aktionsprogramm der Bundesregierung "iD2010 - Informationsgesellschaft Deutschland 2010" (kurz: iD2010) verabschiedet, der Bericht fasst die Ergebnisse ihrer Politik für den IT-Standort Deutschland seit Beginn des Programms iD2010 im Jahr 2006 zusammen.
Ein zentrales Ergebnis des Berichts ist, dass Deutschland bei der Gestaltung der Informationsgesellschaft im Berichtszeitraum 2006 bis 2009 eine erfolgreiche Entwicklung genommen hat. So nutzen heute schon gut zwei Drittel der Deutschen das Internet. Im Jahr 2006 war es erst die Hälfte der Bevölkerung. Zudem ist die Zahl der deutschen Haushalte, die Breitbandanschlüsse für den Zugang ins Internet nutzen, seit 2006 deutlich angestiegen. Sie liegt derzeit bei 57 Prozent. Damit nimmt Deutschland im europäischen Vergleich einen vorderen Platz ein. Weiterhin zeigt der Bericht, dass die Bundesregierung mit iD2010 diverse Maßnahmen und Projekte in zentralen Handlungsfeldern angestoßen hat. Hierzu zählen zum Beispiel die Verbesserung der rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen für IKT, die beschleunigte Integration von Bürgern und Staat in die Informationsgesellschaft, die Schaffung einer sicheren Informationsgesellschaft sowie der Ausbau der IKT-Forschung und die Stärkung der IKT-Investitionen. Zur erfolgreichen Umsetzung des Programms iD2010 hat insbesondere der von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit dem 1. IT-Gipfel 2006 in Potsdam gestartete hochrangige Dialog von Politik, IKT-Wirtschaft und Wissenschaft beigetragen.
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Peter Hintze: "Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind zu einem entscheidenden Treiber für Wachstum, Beschäftigung und Innovation geworden. Gerade angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftskrise darf nicht nachgelassen werden, in Schlüsseltechnologien wie die IKT zu investieren, um die Position Deutschlands im internationalen Wettbewerb weiter auszubauen."
Ebenso zeigt der Fortschrittsbericht, dass die im Rahmen des Programms iD2010 gesetzten Ziele zur Breitbandversorgung durch bestehende Initiativen der Bundesregierung im Zusammenwirken mit Ländern, Landkreisen, Kommunen und Wirtschaft bereits erreicht wurden. Die Bundesregierung gibt sich jedoch hiermit nicht zufrieden, sondern hat sich mit ihrer im Februar 2009 beschlossenen Breitbandstrategie neue, ehrgeizige Ziele gesetzt. So sollen bis spätestens Ende 2010 die Lücken in der Breitbandversorgung geschlossen und flächendeckend leistungsfähige Breitbandanschlüsse verfügbar sein. Bis 2014 sollen bereits für 75 Prozent aller Haushalte und möglichst bald nach 2014 auch flächendeckend Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit/Sekunde zur Verfügung stehen. Die Strategie beinhaltet insgesamt 15 Maßnahmen, von denen einige bereits umgesetzt sind. So ist beispielsweise die Hebung von Synergien durch die Nutzung bestehender Infrastrukturen der Energie- und Wasserwirtschaft für den Breitbandausbau auf den Weg gebracht worden. Mit dem Beschluss des Bundesrates vom 12. Juni 2009 zur Freigabe der Frequenzen der so genannten "Digitalen Dividende" wurde zudem die Voraussetzung für eine bessere Breitbandversorgung insbesondere ländlicher Räume geschaffen. Ebenso wurden bestehende Fördermaßnahmen aufgestockt und um neue Fördertatbestände ergänzt. Durch die Maßnahmen der Breitbandstrategie und die hierdurch angestoßenen Projekte wird ein zusätzlicher, signifikanter Investitionsschub erwartet, so dass mit einer Erreichung der Strategieziele gerechnet werden kann.
Staatssekretär Hintze: "Unsere Breitbandstrategie definiert klare Ziele und strukturierte Maßnahmen. Wir haben einerseits die sehr wichtige, kurzfristige Schließung von Versorgungslücken in der Fläche im Blick, andererseits aber auch ein Konzept zur Schaffung einer langfristig tragfähigen Breitbandinfrastruktur. Das Ergebnis ist ein zukunftsweisender, für jeden nachvollziehbarer Fahrplan. Eine zentrale Stärke unserer Strategie ist es, dass wir nicht alle, lokal teilweise sehr unterschiedlichen Herausforderungen über einen Kamm scheren. Wir aktivieren die großen Potenziale und Innovationskräfte, die in dezentralen Lösungen liegen, damit die Menschen eine schnelle und flexible Lösung bekommen, die gemessen an den Gegebenheiten vor Ort die Beste ist."
Der Fortschrittsbericht zeigt weiterhin, dass im Rahmen der jährlichen IT-Gipfel zahlreiche zukunftsweisende Vorhaben innovativer IT-Anwendungen auf den Weg gebracht werden konnten. Mit mehreren Projekten sollen intelligente IKT-Lösungen für das Internet der Zukunft und für neue Wachstumsmärkte entwickelt werden. Die Grundlagen für das zukünftige Internet der Dienste werden beispielsweise mit dem FuE-Projekt THESEUS geschaffen. Durch Entwicklung neuer semantischer Internettechnologien soll der Zugang zu Informationen und Wissen im Internet für die Nutzer erheblich vereinfacht und erleichtert werden.