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Pew Internet: Neun Prozent der US-Amerikaner kommunizieren via E-Mail mit den Nachbarn

Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 10.06.10

Das Pew Internet & American Life Project ist eine Initiative des Pew Research Centers. Diese Non-Profitorganisation stellt Informationen zu Themen oder Trends bereit, welche die USA und die restliche Welt betreffen. Aktuell hat das Pew Internet Projekt eine Studie veröffentlicht, die sich mit Nachbarschaftskommunikation beschäftigt und den Titel "Nachbarn Online" trägt. Der Report basiert auf Daten von Telefoninterviews, die zwischen November und Dezember 2009 mit 2.258 erwachsenen US-Amerikanern durchgeführt wurde. Befragt wurde das Kommunikationsverhalten mit den Nachbarn in den letzten zwölf Monaten.

Die Studienteilnehmer wurden befragt, ob sie die Namen ihrer engen Nachbarn wüssten und dabei kam heraus, dass 19 Prozent der Befragten alle Namen kannten und 24 Prozent zumindest die meisten Namen wussten. Die Studie zeigt außerdem, dass US-Amerikaner vielfältige Ansätze nutzen, um sich darüber zu informieren, was in ihrer Gemeinde vor sich geht und die Online-Aktivitäten wirken dabei ergänzend. So erstreckt sich die Kommunikation auf der direkten Ebene von Angesicht zu Angesicht bis hin zu lokalen Blogs und Mailinglisten.

Die Daten der Untersuchung verdeutlichen: 46 Prozent der US-Amerikaner reden im direkten Kontakt mit ihren Nachbarn über Gemeindeangelegenheiten, 21 Prozent diskutieren via Telefon über Gemeindeangelegenheiten, neun Prozent tauschen E-Mailnachrichten mit den Nachbarn aus und vier Prozent der US-Amerikaner kommunizieren via SMS und Mobiltelefon mit den Nachbarn. Zudem nutzen zwei Prozent den Twitterdienst, um neueste Meldungen von ihren Nachbarn zu erfahren.

Auch Blogs sind viel genutzte Kommunikationsmittel: 14 Prozent der Internetnutzer, das sind elf Prozent der erwachsenen US-Amerikaner, lesen einen Blog zu Themen ihrer Gemeinde. Nachbarschaftsblogs werden jedoch, im Kontrast zur Telefon- oder E-Mailinteraktionen zunehmend von Jüngeren genutzt, denn 16 Prozent der 18 bis 29-Jährigen lasen schon einmal einen Blog zu Gemeindethemen, dies taten auch 15 Prozent der 30 bis 64-Jährigen und nur neun Prozent derjenigen, die 65 Jahre alt und älter waren.

Interessanterweise besteht ein Zusammenhang darin, ob jemand den Namen seines Nachbarn kennt und in welcher Form die Person mit diesem kommuniziert: Zwischen denjenigen, die alle Namen der Nachbarn kennen, haben 70 Prozent Gemeindebelange direkt besprochen, im Vergleich zu 12 Prozent von denjenigen, die keinen einzigen ihrer Nachbarn kannten. Wenn es um die Kommunikation via Telefon ging, nutzten 33 Prozent derjenigen, die alle ihre Nachbarn mit Namen kannten, in den letzten zwölf Monaten die Anrufe, um sich über lokale Ereignisse auszutauschen. Dies taten nur sechs Prozent derjenigen, die keinen einzigen Nachbarn mit Namen kannten.

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen auch, dass sich 22 Prozent der US-Amerikaner angemeldet haben, um Meldungen zu Gemeindethemen via E-Mail oder SMS zu erhalten. Dabei meldeten sich 13 Prozent an, um über Schulereignisse informiert zu werden, elf Prozent waren an Schlechtwetterwarnungen interessiert, fünf Prozent wollten mehr über Kriminalität in der Nachbarschaft erfahren und vier Prozent wollten sich dadurch über Straßensperren informieren. Weitere Informationen zur Studie "Nachbarn Online" entnehmen Sie bitte dem Download, das in englischer Sprache zur Verfügung steht.



Download vorhanden  "Pew Internet: Neun Prozent der US-Amerikaner kommunizieren via E-Mail mit den Nachbarn" herunterladen
(pdf, 0.604 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://pewinternet.org/Reports/2010/Neighbors-Online.aspx


Im Angebot der SDC seit 10.06.10 (yze)

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Pew Internet: 82 Prozent der US-amerikanischen Internetnutzer suchen auf einer Regierungswebseite nach Informationen

Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 03.05.10

Das Pew Internet & American Life Project ist ein Projekt des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat eine aktuelle Studie zum Thema "Government online" (Regierung online) veröffentlicht. Die Kernaussage lautet: Das Internet ermöglicht Bürgern neue Zugangswege zu Regierungsinformationen und Regierungsdienstleistungen. Die Studie basiert auf den Ergebnissen eines Telefoninterviews, das von November bis Dezember 2009 mit 2.258 US-amerikanischen Erwachsenen, die 18 Jahre alt und älter waren, durchgeführt wurde.

Die Untersuchung verdeutlicht: Die US-Amerikaner wenden sich in großer Anzahl den Regierungswebseiten zu, um dort an wichtige Informationen zu gelangen. Insgesamt 82 Prozent der Internetnutzer, diese repräsentieren 61 Prozent aller US-amerikanischen Erwachsenen, surften in den letzten 12 Monaten auf einer Regierungswebseite, um nach Informationen zu suchen oder um ein Rechtsgeschäft abzuschließen. Zu den typischen Aktivitäten der US-Amerikaner auf den Regierungswebseiten gehören:

  • 41 Prozent der Internetnutzer haben Regierungsformulare heruntergeladen.
  • 35 Prozent der Surfer suchten nach offiziellen Regierungsdokumenten oder Statistiken.
  • 19 Prozent der Nutzer haben auf diesem Wege Informationen erhalten, wie sie sich für eine Stelle bei der Regierung bewerben können.
  • 15 Prozent der Nutzer haben auf diesem Wege ein Bußgeld, beispielsweise für ein Parkticket, bezahlt.

Derzeit haben viele Regierungsbehörden angefangen, Daten wie Besucherzahlen auf den Webseiten oder politische Geldspenden zu veröffentlichen, um Offenheit und Transparenz der Regierungen zu stärken. Laut der Studie haben US-Amerikaner großes Interesse an diesen Details, in den letzten zwölf Monaten waren 40 Prozent der Nutzer im Netz auf der Suche nach Daten von Regierungsgeschäften. Die Untersuchung zeigte:

  • 23 Prozent der erwachsenen Onliner aus den USA waren im Netz, um nachzusehen, wie das Geld aus dem letzten Konjunkturpacket ausgegeben wurde.
  • 22 Prozent lasen oder luden sich Gesetzestexte von den Regierungswebseiten herunter.
  • 14 Prozent sahen sich nach Informationen darüber um, wer an den Kampagnen ihrer gewählten Regierungsvertreter teilnahm.

Die Studie hat auch das Verhalten der "online government participators" (auf Deutsch: Onliner, die sich an den Geschehnissen der Regierung beteiligen) untersucht. Diese Internetnutzer haben in den letzten zwölf Monaten Kommentare gepostet oder sich mit anderen Onlinern über Regierungsaktivitäten ausgetauscht. Von ihnen gehörten 12 Prozent einer Gruppe an, die versuchte, die Regierungspolitik zu beeinflussen, 11 Prozent von ihnen veröffentlichten Kommentare über die Regierungspolitik, drei Prozent von ihnen nahmen gerne an einer Online-Rathaussitzung teil und 2 Prozent schrieben Kommentare in einem Regierungsblog. Weitere Informationen zur Studie "Government online" entnehmen Sie bitte dem Download, der für Sie in englischer Sprache bereit steht.



Download vorhanden  "Pew Internet: 82 Prozent der US-amerikanischen Internetnutzer suchen auf einer Regierungswebseite nach Informationen" herunterladen
(pdf, 2.094 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://pewinternet.org/Reports/2010/Government-Online.aspx


Im Angebot der SDC seit 03.05.10 (yze)

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Internationale Aspekte, E-Government, Mediennutzung allgemein





Pew Research Center: Einer von drei US-amerikanischen Teenagern sendet mehr als 100 SMS pro Tag

vom 23.04.10

Das Pew Internet & American Life Project gehört zu den sieben Projekten des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat die Studie "Teenager, Handy und SMS-Schreiben" veröffentlicht. Die Studie basiert auf eine Untersuchung mit Eltern und Kindern, die mit 800 US-amerikanischen Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren sowie ihren Eltern durchgeführt wurden und auf einer Untersuchung mit Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren. Die Ergebnisse zeigen: Das Schreiben von SMS ist ein bevorzugter Kommunikationskanal zwischen Jugendlichen und ihren Freunden geworden.

Einer von drei Teenagern sendet mehr als 100 Textnachrichten pro Tag, das sind 3000 Texte pro Monat. Das tägliche Schreiben von SMS hat seit 2008 rapide zugenommen. Ungefähr 38 Prozent der befragten Teenager waren tägliche SMS-Schreiber im Februar 2008 und diese Anzahl stieg auf 54 Prozent im September 2009 an. Von den 75 Prozent der Jugendlichen, die ein eigenes Handy besaßen, nutzten 87 Prozent mindestens teilweise die SMS-Funktion. Zwischen diesen jungen SMS-Schreibern:

  • sendeten 15 Prozent der Jugendlichen mehr als 200 SMS pro Tag, oder 6000 SMS pro Monat.
  • Jungen sendeten und erhielten typischerweise 30 SMS pro Tag. Mädchen sendeten und erhielten 80 SMS-Nachrichten pro Tag.
  • Jugendliche zwischen 12 und 13 Jahren sendeten und erhielten 20 Nachrichten pro Tag.

Eltern gebrauchen einige Methoden der Kontrolle über das Mobiltelefon der Kinder, dazu gehören das Limitieren der Nutzung, das Checken der Inhalte und das Überprüfen, wo die Kinder sind. Tatsächlich ist die letztgenannte Methode eines der Hauptgründe, warum Eltern für ihre Kinder ein Handy anschaffen. Die Zahlen zeigen:

  • 64 Prozent der befragten Eltern kontrollieren die Inhalte des Handys ihrer Kinder und 62 Prozent der Eltern haben ihren Kindern aus Bestrafung schon einmal das Handy weggenommen.
  • 46 Prozent der Eltern limitieren die Anzahl der Minuten, die das Kind auf dem Handy vertelefoniert und 52 Prozent der Eltern limitieren die Tageszeiten, wann das Kind telefonieren könnte.
  • 48 Prozent der Eltern nutzen das Mobiltelefon, um zu erfahren, in welcher Gegend sich das Kind aufhält.

Mobiltelefone sind heutzutage nicht nur zum Telefonieren und SMS-Schreiben da, sie sind Multimediageräte geworden: 83 Prozent der Jugendlichen nutzen das Handy, um Fotos zu machen, 64 Prozent teilen via Handy ihre Fotos mit anderen Jugendlichen, 27 Prozent gehen damit online, um ihre Fotos zu nutzen und 21 Prozent nutzen den E-Maildienst mit ihren Telefonen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Download der Studie "Teens, Cell Phones and Textintg", das in englischer Sprache für Sie bereit steht.



Download vorhanden  "Pew Research Center: Einer von drei US-amerikanischen Teenagern sendet mehr als 100 SMS pro Tag" herunterladen
(pdf, 2.736 MB)


Im Angebot der SDC seit 23.04.10 (yze)

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Studie "UC Berkeley School of Law": Junge und ältere Internetnutzer nehmen Privatsphäre ernst

Quelle: UC Berkeley School of Law vom 21.04.10

Eine Studie zum Thema "How different are young adults from older adults when it comes to information privacy attitudes & policies?" (übersetzt etwa: Wie unterscheiden sich junge Erwachsene von älteren Erwachsenen im Hinblick auf Einhaltung der Privatsphäre, Verhaltensweisen und Grundsätzen?) wurde jetzt von Wissenschaftlern der University of California (UC Berkeley School of Law), der UC Berkeley School of Information und der Annenberg School for Communication (University of Pennsylvania) veröffentlicht: Für die Untersuchung wurden 1.000 englischsprechende US-Amerikaner, die 18 Jahre alt und älter waren und Zugang zu Festnetzanschlüssen oder Mobiltelefonen hatten, per Telefoninterview befragt.

Bei der Frage "Haben Sie es jemals verweigert, persönliche Informationen an Unternehmen zu geben, weil ihnen dies nicht nötig oder zu persönlich erschien?" gaben insgesamt 88 Prozent an, dies schon einmal getan zu haben. Bei der Betrachtung der Altersstruktur der Studienteilnehmer zeigt sich, dass in der Altersgruppe der 45 bis 54-Jährigen insgesamt 93 Prozent der Befragten diese Frage bejahten, wohingegen 82 Prozent der Studienteilnehmer in der Gruppe der 18 bis 24-Jährigen dem zustimmten.

Zudem sollten die Studienteilnehmer zu folgender Aussage Stellung nehmen: "Jeder, der ein Foto oder Video von mir an den Orten im Internet hoch laden möchte, wo ich registriert bin, sollte von mir dazu die Erlaubnis erhalten": Hier stimmten 86 Prozent der Studienteilnehmer zu. Bei der Betrachtung der Altersgruppen zeigt sich, dass 91 Prozent der Befragten im Alter von 55 bis 64 Jahren dem zustimmten und in der Gruppe der 25 bis 34-Jährigen insgesamt 81 diese Aussage bejahten. Insgesamt stimmten 13 Prozent aller Studienteilnehmer dieser Aussage nicht zu, von ihnen waren 16 Prozent in der Kategorie der 18 bis 24-Jährigen zu finden.

In der Studie sollten die Teilnehmer außerdem über folgende Frage nachdenken: "Denken Sie, es sollte ein Gesetz geben, das Webseitenbetreiber und Werbeunternehmen dazu auffordert, alle aufbewahrten Informationen eines Nutzers zu löschen oder denken Sie, so ein Gesetz sei nicht nötig?" Insgesamt stimmten 92 Prozent alle Befragten für solch ein Gesetz. In der Kategorie der 55 bis 64-Jährigen, die befragt wurden, stimmten 94 Prozent für dieses Gesetz und in der Kategorie der 18 bis 24-Jährigen stimmten immerhin 88 Prozent für das Gesetz.

Bei der Frage "Lesen Sie die Datenschutzrichtlinien von Webseiten?" gaben 14 Prozent der 18 bis 24 Jährigen sowie 16 Prozent der 35 bis 44-Jährigen und 14 Prozent der 55 bis 54-Jährigen an, dies oft zu tun. Hingegen sagten 24 Prozent der 25 bis 34-Jährigen und 22 Prozent der 65plus-Generation, dies nie zu tun. Die Wissenschaftler erklärten zu diesen Ergebnissen, die Unterschiede zwischen älteren und jüngeren Nutzern seien insgesamt nicht von großer Bedeutung.

Insgesamt waren die Wissenschaftler in ihrer Schlussfolgerung der Auffassung, dass es in politischen Kreisen ein Klischee geworden sei, junge Menschen anzuklagen, sich nicht um ihre Privatsphäre zu bemühen. So gäbe es zwar viele heikle Anekdoten rund um junge Internetnutzer, insbesondere bei der Nutzung der sozialen Netzwerke wie Facebook oder MySpace, doch die Wissenschaftler kamen einhellig zu der Auffassung, dass sich junge Menschen durchaus um ihre Privatsphäre Gedanken machen würden. An Hand der Daten der Untersuchung sei erkennbar, dass junge und ältere Nutzer häufig ähnliche Ansichten zum Thema Privatsphäre hätten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Download, das in englischer Sprache für Sie bereit steht.



Download vorhanden  "Studie "UC Berkeley School of Law": Junge und ältere Internetnutzer nehmen Privatsphäre ernst" herunterladen
(pdf, 0.245 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1589864


Im Angebot der SDC seit 21.04.10 (yze)

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Internationale Aspekte, Datenschutz, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche, Mediennutzung durch SeniorInnen / Aktivitäten für SeniorInnen





Pew Research Center: 33 Prozent der Mobiltelefonnutzer erhalten aktuelle Meldungen über ihr Telefon

Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 02.03.10

Das "Internet & American Life Project" und das"Project for Excellence in Journalism" sind Projekte der nonprofit Organisation "Pew Research Center" und haben gemeinsam einen Report zum Thema "Das Verstehen des teilnehmenden Nachrichtenkonsumenten" veröffentlicht. Ziel war es, zu untersuchen, wie Internet- und Mobilfunknutzer Nachrichten in soziale Erfahrungen verwandelt haben. Zum Verständnis: Das "Project for Excellence in Journalism" widmet sich dem Verstehen der informationellen Revolution und analysiert Ergebnisse der Presse, der Schwerpunkt ist die inhaltliche Analyse. Die aktuelle Untersuchung basiert auf Telefoninterviews, die zwischen Dezember 2009 und Januar 2010 mit 2.259 Erwachsenen ab 18 Jahren und älter in den USA durchgeführt wurden.

Die Ergebnisse zeigen: 92 Prozent der US-Amerikaner nutzen mehrere Plattformen, um aktuelle Tagesnachrichten zu erhalten. Zu den Quellen gehören nationales und lokales Fernsehen, Internet, die lokale Tageszeitung, Radio und nationale Tageszeitungen. Insgesamt gaben 46 Prozent der US-Amerikaner bei der Studie an, sie würden aktuelle Meldungen von vier bis sechs verschiedenen Medienplattformen pro Tag erhalten. Nur sieben Prozent sagten, dass sie ihre Tagesmeldungen von nur einer Nachrichtenplattform erhielten.

Laut Studie ist das Internet der Mittelpunkt, auf Grund dessen sich die Beziehung von Menschen zu tagesaktuellen Meldungen verändert hat. So entnehmen 59 Prozent der US-Amerikaner an einem typischen Tag die aktuellen Meldungen einer Kombination aus Online und Offline-Angeboten. Zudem steht das Internet an dritte Stelle der am meisten genutzten Nachrichtenplattformen, hinter lokalen Fernsehnachrichten und nationalen Fernsehnachrichten.

Laut Studie ist die Ursache der US-Amerikaner, warum diese Nachrichten verwerten, opportunistischer Natur. Während die Nutzer online seien, würden die meisten von ihnen nach Aussage des Pew Research Centers sagen, sie nutzten zwischen zwei und fünf Online-Nachrichtenquellen. Zudem gaben 65 Prozent an, sie hätten keine favorisierte Nachrichtenwebseite und 21 Prozent sagten, sie würden sich routinemäßig auf eine Nachrichtenwebseite verlassen.

So kommt dann die aktuelle Studie zu der Erkenntnis, dass die Beziehung der Nutzer zu den Nachrichten in dieser neuen Multimediaumgebung auf den Attributen portabel, personalisiert und partizipatorisch basiert: 33 Prozent der Mobiltelefonnutzer erhalten Meldungen über ihr Telefon, 28 Prozent der Internetnutzer haben ihre Homepage darauf abgestimmt, dass diese Meldungen von Quellen und über Themen enthält, die sie interessieren. Zudem haben 37 Prozent der Nutzer zur Nachrichtenerstellung beigesteuert, sei es durch ihr Kommentieren oder durch das Posten in Sozialen Netzwerken wie Facebook oder via Twitter.

Insgesamt verfügen 80 Prozent der US-Amerikaner über ein Mobiltelefon und 37 Prozent von ihnen gehen damit auch online. 26 Prozent aller US-Amerikaner sagen, sie bekämen heutzutage Meldungen über ihr Mobiltelefon, dies entspricht 33 der Mobiltelefonnutzer. Diese funkbasierten Nachrichtenkonsumenten erhalten folgende Nachrichtentypen auf ihr Telefon: 26 Prozent der mobilen Nutzer erhalten Informationen zum Wetter, 25 Prozent der mobilen Nutzer erhalten Meldungen und Infos zu aktuellen Vorkommnissen, 16 Prozent bevorzugen hingegen Sportergebnisse und 12 Prozent informieren sich gerne über finanzielle Themen.

Aktuelle Meldungen zu erhalten, ist laut Studie oft ein wichtiger sozialer Akt. So gaben 72 Prozent der US-Amerikaner, die Nachrichten konsumieren, in der Studie an, sie würden den Nachrichten interessiert folgen, um anschließend mit ihren Mitmenschen darüber zu sprechen und 69 Prozent sagten, sich mit Nachrichten auf dem Laufenden zu halten sei eine soziale oder zivile Pflicht. Im Bereich des Internets sagten 75 Prozent der Konsumenten von Onlinemeldungen, Meldungen würden ihnen durch E-Mails oder Bekanntmachungen in Sozialen Netzwerken zukommen. Weitere Informationen zur Studie entnehmen Sie bitte dem Download, das für Sie bereit steht.



Download vorhanden  "Pew Research Center: 33 Prozent der Mobiltelefonnutzer erhalten aktuelle Meldungen über ihr Telefon" herunterladen
(pdf, 2.724 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://pewinternet.org/Reports/2010/Online-News.aspx


Im Angebot der SDC seit 02.03.10 (yze)

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Internationale Aspekte, Mediennutzung allgemein, Email, Mobile Nutzung





Studie "Zukunft des Internets": 76 Prozent der Befragten sind der Meinung, das Netz verbessert die menschliche Intelligenz

Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 22.02.10

Das Pew Internet & American Life Project hat in Kooperation mit der amerikanischen "Elon University" (North Carolina) die vierte Studie zum Thema "Die Zukunft des Internets" veröffentlicht. Die Untersuchung wurde mittels eines Online-Fragebogens mit einer ausgewählten Expertengruppe und einer hoch engagierten Internetöffentlichkeit zwischen Dezember 2009 und Januar 2010 durchgeführt.

Insgesamt wurden 895 Personen befragt: Institutionen, bei denen die Befragten einer Beschäftigung nachgehen, sind unter anderem Nokia, Cisco Systems, Microsoft oder British Telecom. Die Antworten der Untersuchungsteilnehmer gliedern sich in zwei Spalten: Einerseits werden die Antworten der 371 Langzeitexperten gezeigt, die regelmäßig an der Studie teilnehmen. Außerdem werden die Antworten aller Teilnehmer gezeigt, inklusive der 524 Personen, die von anderen Experten angeworben wurden.

Die Studienteilnehmer wurden dazu befragt, die Zukunft der internetbasierten Welt in einem Zeitraum von jetzt bis 2020 zu überprüfen. Zu diesem Zweck sollten die Teilnehmer verschiedene Zukunftsszenarien beurteilen, um Aussagen einer möglichen Evolution des Internets besser zu reflektieren. Im ersten Teil der Untersuchung sollten sich die Teilnehmer unter dem Aspekt "Die Zukunft der Intelligenz" darüber Gedanken machen, ob Google die Menschen dumm macht. 76 Prozent aller 895 Studienteilnehmer stimmten folgender Aussage zu:

  • Die Nutzung des Internets bis zum Jahre 2020 wird die menschliche Intelligenz verbessert haben. Denn wenn Menschen beispiellosen Zugang zu mehr Informationen erhalten, würden sie klüger sein und träfen bessere Entscheidungen. Daher mache Google auch nicht dumm.

Der Experte Paul Jones (University of North Carolina - Chapel Hill) begründete die Zustimmung dieser Aussage mit dem Argument, dass Google uns erlaubt, kreativer im Umgang mit Problemen und integrativer in unserem Denken zu werden. Daher würden wir zukünftig die Zeit mehr damit nutzen, Lösungen hervorzubringen. Esther Dyson (Langzeit-Internetexpertin und Investorin) sagt hingegen, das Problem sei nicht Google, sondern dass, was Google uns hilft zu finden. Für einige wird Google nutzlosen Inhalt finden, aber für andere Nutzer wird Google Antworten für Fragen liefern, um die Welt erforschen zu können.

Ein weiteres Zukunftsszenario untersuchte die Meinungen der Studienteilnehmer im Hinblick darauf, welchen Einfluss das Internet auf das Lesen, Schreiben und Erbringen von Wissen hat. 65 Prozent aller Studienteilnehmer und 69 Prozent der Langzeitexperten stimmten folgender Aussage zu:

  • Im Jahre 2020 würde absehbar sein, dass das Internet das Schreiben, Lesen und die Wissenserbringung von Nutzern weiterentwickelt und verbessert habe.

32 Prozent aller 895 Experten und 27 Prozent der Langzeitexperten stimmten jedoch einer anderen Aussage zu:

  • Bis zum Jahre 2020 würde erkennbar sein, dass das Internet das Schreiben, Lesen und das intelligente Wiedergeben von Wissen vermindere sowie gefährde.

Der Experte Alex Halavais (Association of Internet Researchers) äußerte zu dieser Frage die Stellungnahme, dass er der Auffassung sei, eine marginal größere Anzahl von Menschen wird zukünftig in den Prozess der Medienentwicklung beteiligt sein, sowohl visuell als auch textlich. Als Ergebnis daraus wird das gesamte Bildungsniveau ansteigen. Der Experte Kevin Novak (World Wide Web Consortium) meint zudem, das Schreiben und Lesen würde sich verbessern, weil diejenigen, die das Internet und den Wert der Informationen nutzten, weiterhin einem großen Wortschatz und kontextualen Informationen ausgesetzt seien. Weitere Informationen zu der Studie "Die Zukunft des Internets" entnehmen Sie bitte dem Download.



Download vorhanden  "Studie "Zukunft des Internets": 76 Prozent der Befragten sind der Meinung, das Netz verbessert die menschliche Intelligenz" herunterladen
(pdf, 0.767 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org/Reports/2010/Future-of-the-Internet-IV.aspx


Im Angebot der SDC seit 22.02.10 (yze)

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