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Jugendarbeit im Ganztag der SEK. I Schule - Eine Arbeitshilfe für die Jugendarbeit

von: Karlheinz Timm, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJ);
Quelle: Zusammenfassung von Jeanette Christu, SDC vom 14.03.05


Buchtitel: Jugendarbeit im Ganztag der SEK. I Schule - Eine Arbeitshilfe für die Jugendarbeit
Die Borschüre liefert wertvolle Arbeitshilfen für SozialpädagogInnen, die im Rahmen ganztägiger Jugendarbeit Kooperationsprojekte mit Schulen durchführen oder durchführen wollen. LehrerInnen, die Ganztagsprojekte steuern und durchführen, können von den Anregungen und Informationen profitieren; sie sind aber nicht die primäre Zielgruppe der Handreichungen.

Die ersten drei Kapitel widmen sich allgemeinen Fragen zur Positionsbestimmung der Jugendarbeit und zu Kooperationsmodellen. Die in der Fachdiskussion zentralen Konstruktionen des additiven und des integrativen Ansatzes werden anschaulich dargestellt.

Die weiteren Kapitel sind konkret als Arbeitshilfen für die Praxis konzeptioniert.

Im Kapitel 'Wie funktioniert Schule im Alltag' gibt Katrin Kantak Hintergrundinformationen und Tipps für die Zusammenarbeit mit Schulen. Sie erläutert wie Jugendarbeit überhaupt Eingang in die Schule findet und welche Mentalitäten in der Schule bedingt durch ihre Organisationsstruktur beachtet werden müssen.
Das Kapitel 'Rahmenbedingungen für den Ganztag im Land Brandenburg' erläutert konkret für das Land Brandenburg, welche rechtlichen Vorraussetzungen zu beachten sind und fasst die zentralen Aussagen zusammen. Speziell wird auch behandelt, worauf man bei einem Kooperationsvertrag achten sollte.
Im Kapitel 'Kooperation konkret' wird u.a ein Leitfaden für die Entwicklung kooperativer Ganztagsschulangebote in der Sek I bereitgestellt.
Das letzte Kapitel bietet eine kurze übersichtliche Darstellung der Stolpersteine, gefolgt von Handreichungen und Expertentipps für ein Gelingen der Kooperation.

Eine Liste nützlicher Online-Adressen wird im Anhang bereitgestellt.


Dr. Karlheinz Thimm ist Lehrer und Diplom-Pädagoge und arbeitet in der Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe in Potsdam.


Die Broschüre steht hier zum Download (Pdf) bereit. Sie kann auch als Print-Ausgabe bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung unter 'Publikationen' online bestellt werden.

Download vorhanden  "Jugendarbeit im Ganztag der SEK. I Schule - Eine Arbeitshilfe für die Jugendarbeit" herunterladen
(pdf, 0.698 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.dkjs.de


Im Angebot der SDC seit 14.03.05 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Grund-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Sonstige kulturelle Einrichtungen





KINDER ONLINE 2004 - Internetnutzung von Kindern

Quelle: neue-digitale.de vom 08.09.04

Die Studie "Kinder Online 2004" soll Aufschluss darüber geben, wie Kinder heute den Computer und das Internet in ihrer Freizeit nutzen: den Stellenwert der digitalen Medien identifizieren und über das Internet-Verhalten der Kinder sowie über ihre Präferenzen informieren. Das Frankfurter Kinderbüro wird die Studienergebnisse interessierten Eltern und Pädagogen zur Verfügung stellen und bietet begleitend weiterhin entsprechende Beratung, Unterstützung und Projekte an.

Einen ausführlichen Artikel zur Studie finden Sie unter:
http://www.digitale-chancen.de/content/stories/index.cfm/key.1799/secid.11/secid2.33/aus.2

Download vorhanden  "KINDER ONLINE 2004 - Internetnutzung von Kindern" herunterladen
(pdf, 0.397 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.neue-digitale.de


Im Angebot der SDC seit 09.09.04 (pko)

Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche





JIM 2003 - Jeder zweite Jugendliche hat einen eigenen Computer

Quelle: MPFS vom 30.06.04

Computer und Internet haben ihren Stellenwert im Alltag der 12- bis 19-Jährigen weiter gefestigt. Dies betrifft nicht nur die Nutzung selbst, auch die Verfügbarkeit nimmt weiter zu. So ist in nahezu allen Haushalten, in denen Jugendliche heute aufwachsen, mindestens ein Computer vorhanden (96 %), 53 Prozent der Jugendlichen verfügen sogar über einen eigenen PC oder Laptop (2002: 47 %). Die Ausstattungsrate mit einem Internetzugang beträgt in den Haushalten 85 Prozent.

Das Internet ist dabei für Jugendliche vor allem ein Kommunikationsmedium - im Schnitt verschicken die Internet-Nutzer acht E-Mails pro Tag und verzeichnen etwa 12 Posteingänge. Computer und Internet schieben sich aber auch auf der subjektiven Bedeutungsebene immer stärker in das Bewusstsein der 12- bis 19-Jährigen. Bei der Frage nach der Unentbehrlichkeit verschiedener Medien kann sich das Fernsehen 2003 bei Jugendlichen insgesamt nur noch sehr knapp vor dem Computer behaupten.

Download vorhanden  "JIM 2003 - Jeder zweite Jugendliche hat einen eigenen Computer" herunterladen
(pdf, 0.271 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.mpfs.de/studien/jim/jim03.html


Im Angebot der SDC seit 01.07.04

JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs)


Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche, Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung





Zugangsorte und ihre Bedeutung für die Internetnutzung

von: Prof. Dr. Herbert Kubicek, Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib), Stiftung Digitale Chancen (SDC)
Quelle: Präsentationsfolien eines Vortrags gehalten auf einer Fachtagung in Bielefeld vom 09.02.06


Buchtitel: Zugangsorte und ihre Bedeutung für die Internetnutzung
Auf der Fachtagung "Grenzenlose Cyberwelt? Digitale Ungleichheit und neue Bildungszugänge für Jugendliche" hielt Prof. Dr. Herbert Kubicek (ifib) einen Vortrag zur Bedeutung von Internet-Zugangsorten für die digitale Integration.


Abstract des Vortrags:
Als sich abzeichnete, dass die Internetdienste WWW und E-Mail eine gewisse Relevanz bei Alltagshandlungen wie Einkaufen, Buchungen und Reservierungen sowie Verwaltungskontakte erlangen werden, wurde auf die Gefahr von Zugangshindernissen und eine so genannte Digitale Spaltung hingewiesen. Politik und Wirtschaft reagierten darauf mit Programmen zur Förderung von Medienkompetenz und öffentlichen Zugangsorten, welche in ihrer Breite äußerst vielfältig sind.
In dem Beitrag werden diese Einrichtungen nach Zielgruppen, Angeboten und Trägern differenziert und die grundsätzlichen Zugangsbarrieren dargestellt und es wird aufgezeigt, welche davon öffentliche Zugangssorte überwinden helfen können. In einer dynamischen, d.h. Veränderungen im Zeitablauf berücksichtigenden Betrachtung wird dann auf eine Verlagerung der Hindernisse für die jeweils noch verbleibenden Nicht- Nutzer (Offliner) eingegangen. Als Ergebnis wird die These aufgestellt, dass die so genannte Digitale Spaltung bei der allgemeinen Bildungskluft und den generell sozial benachteiligten Gruppierungen in der Gesellschaft angekommen ist und diese durch die Nichtnutzung der Internetdienste verstärkt wird.
Maßnahmen zur Überwindung der Digitalen Spaltung, die auch als Digitale Integration bezeichnet werden, müssen daher in die bisherigen Programme zur sozialen Integration der jeweiligen Zielgruppen integriert werden. Zugangsorte erfahren dadurch einen Bedeutungswandel. Jüngste Statistiken belegen, dass 10 bis 20% der Internetnutzer, die zu Hause über einen Zugang verfügen, zusätzlich auch Internetcafés für bestimmte Nutzungsformen aufsuchen. Daneben können Internetcafés auch einen Raum für Organisatoren zielgruppenspezifischer Projekte bieten. In einer Kooperation, so der Ausblick, liegt wahrscheinlich ihre Zukunft, die durch entsprechende Informationssysteme unterstützt werden kann.

Die Präsentationsfolien können sie hier als Pdf herunterladen.

Download vorhanden  "Zugangsorte und ihre Bedeutung für die Internetnutzung" herunterladen
(pdf, 2.998 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.ifib.de


Im Angebot der SDC seit 27.02.06 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung, Kosten des Zugangs





Ergebnisse der KIM 2005

Quelle: mpfs 7.2.06 vom 07.02.06

Buchtitel: Ergebnisse der KIM 2005
Die KIM-Studie (Kinder und Medien) wurde bereits zum fünften Mal vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) durchgeführt. Hierfür wurden 2005 ca. 1.200 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren und deren Haupterzieher befragt. Anbei finden Sie als Download eine Übersicht der Ergebnisse. Eine kurze Beschreibung der wichtigsten Ergebnisse finden Sie hier.

Die vollständige Studiendokumentation zur KIM-Studie2005 ist Ende unter www.mpfs.de erhältlich. Sie können hier ein Pdf mit wichtigen Analysen und Tabellenmaterial herunterladen.

Download vorhanden  "Ergebnisse der KIM 2005" herunterladen
(pdf, 0.668 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.mpfs.de


Im Angebot der SDC seit 09.02.06 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Datenschutz, Jugendschutz, Mediennutzung durch Kinder / Aktivitäten für Kinder





Teen Content Creators and Consumers - Jugendliche als Online-Gestalter und Konsumenten

von: Amanda Lenhart, Mary Madden, Pew Internet & American Life Project
Quelle: Zusammenfassung der Studie: Jeanette Christu, Stiftung Digitale Chancen; Report vom 02.11.05


Buchtitel: Teen Content Creators and Consumers - Jugendliche als Online-Gestalter und Konsumenten
Jugendliche nutzen das Internet zunehmend als selbstverständliches Medium, welches sie zur Publizierung und zum Austausch eigener Inhalte wie Geschichten, Fotos und Videos nutzen. Dies stellt das amerikanische Internetforschungsinstitut Pew in einer aktuellen Studie fest, für die 1.100 US-amerikanische Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren Ende 2004 zu ihrer Internetnutzung befragt wurden.

Häufige Internetnutzung zeigt sich als die Norm für die US-Jugendlichen - die Eltern sehen Internet und E-Mail als positive Ergänzung für das Leben ihrer Kinder. Zudem haben die Jugendlichen häufig ohnehin die Rolle technischer Vorreiter in den Haushalten. Diese Vorreiterrolle überprüft die Studie für 'High-End' Internet-Nutzungen wie Bloggen, File-Sharing und Veröffentlichung eigener Originalerzeugnisse im Internet.

Es zeigt sich: 57 Prozent der US-Jugendlichen, die das Internet nutzen, veröffentlichten Inhalte im Internet - das entspricht 50 Prozent aller US-amerikanischen Jugendlichen. Sie werden als 'Content Creators' bezeichnet. Genannt wurden Inhalte wie Weblogs erstellen, Webseiten erstellen, Online-Tausch selbst hergestellter Inhalte oder auch die Erstellung neuer Inhalte aus im Web gefundenen Materialien.

Ihre technologische Vorreiterrolle können die Jugendlichen in Bezug auf die Nutzung von Weblogs behaupten: 19 Prozent der 12- bis 17-Jährigen Onliner geben an, ihr eigenes Blog kreiert zu haben, 38 Prozent geben an, Blogs zu lesen. Im Gegensatz dazu geben nur 7 Prozent der Erwachsenen an, eigene Blogs zu erstellen und 27 Prozent lesen sie. Besonders die älteren 15-17-jährigen Mädchen behaupten hier kommunikative Führerschaft - sie bloggen am meisten. Auffallend fanden die Forscher, dass sich die bloggenden Jugendlichen in nahezu jedem Online-Thema besser auskannten als die Vergleichsgruppe der nicht bloggenden Jugendlichen.

Darüber hinaus untersucht die Studie u. a. Aspekte, die eine aktive Nutzung des Internet für die eigenen Interessen begünstigt und beleuchtet die Einstellung der Jugendlichen zu brisanten Themen wie Musikdownloads im Internet.

Download vorhanden  "Teen Content Creators and Consumers - Jugendliche als Online-Gestalter und Konsumenten" herunterladen
(pdf, 0.258 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org


Im Angebot der SDC seit 09.11.05 (jch)
Logo: Pew Internet & American Life Project

Pew Internet & American Life Project

Das Pew Internet & American Life Project ist eine überparteiliche Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington, DC. Sie untersucht die sozialen Effekte des Internet auf das Leben in den USA.

Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche, Mediennutzung durch Mädchen / Aktivitäten spez. für Mädchen, Neue Technologien






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