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Statistisches Bundesamt: Informationstechnologie in Unternehmen und Haushalten 2004

von: Dr. Wolfgang Hauschild, Dr. Irene Kahle, Dieter Schäfer und, Statistisches Bundesamt Wiesbaden
Quelle: Destatis vom 30.03.05


Buchtitel: Statistisches Bundesamt: Informationstechnologie in Unternehmen und Haushalten 2004
Seit dem Jahr 2002 werden in fast allen Mitgliedsländern der EU harmonisierte Piloterhebungen zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Unternehmen und privaten Haushalten durchgeführt. An diesen Piloterhebungen hat sich die deutsche amtliche Statistik seither, d.h. in den Jahren 2002, 2003 und 2004, beteiligt. In der vorliegenden Broschüre werden daraus ausgewählte Ergebnisse mit dem Schwerpunkt auf dem aktuellen Berichtsjahr 2004 sowie im europäischen Vergleich vorgestellt. Damit wird erstmalig die deutsche Position bei der IKT-Nutzung im europäischen Umfeld eingeordnet. Die Ergebnisse beziehen sich - sofern nicht anders erwähnt - jeweils auf das erste Quartal des Jahres.

Einige zentrale Ergebnisse der Studie:

95% der Unternehmen (mit mindestens 10 Beschäftigten) und 60% der 16- bis 74-jährigen Bevölkerung nutzen das Internet. Damit liegt Deutschland über dem Durchschnitt der Europäischen Union (EU-15) mit 90% bzw. 47%, aber unter den Onliner-Anteilen in skandinavischen Ländern.

E-Government-Angebote werden von Unternehmen häufiger wahrgenommen als von der Bevölkerung - sowohl in Deutschland als auch EU-weit. Bei einem Vergleich auf Unternehmensebene liegt Deutschland unter dem EU-Durchschnitt, die deutsche Bevölkerung nimmt E-Government-Möglichkeiten dagegen stärker in Anspruch.

Nur 57% der deutschen Unternehmen und ein knappes Drittel der Haushalte (30%) besitzen einen Breitbandzugang (z.B. DSL, Kabel-TV-Netz) zum Internet. Das ist weniger als im EU-15-Durchschnitt (61% bzw. 33%).

Die Internet-Nutzung in der Bevölkerung nimmt weiter zu: 58% der Bevölkerung ab 10 Jahren gingen im ersten Quartal 2004 ins Internet, 2002 waren es erst 46%. Die Internetnutzung zeigt sich stark altersabhängig: 86% der 10- bis 25-Jährigen waren online, aber nur 22% der über 54-Jährigen. Allerdings lässt sich ein deutlicher Zuwachs in der älteren Nutzergruppe feststellen (siehe dazu Destatis-Teilauswertung dieser Studie: 'Internetnutzung älterer Menschen nimmt überdurchschnittlich zu')

Informationssuche über Produkte und Dienstleistungen (82%) und der E-Mail-Austausch (80%) stehen bei der privaten Internetnutzung im Vordergrund. 43% der Onliner haben im ersten Quartal 2004 via Internet eingekauft (E-Commerce).

Den Tabellenband 'Haushalte' zur Studie finden Sie hier.
Weiteres Tabellenmaterial/ Fragebogen online auf den Seiten von Destatis: www.destatis.de/informationsgesellschaft.


Download vorhanden  "Statistisches Bundesamt: Informationstechnologie in Unternehmen und Haushalten 2004" herunterladen
(pdf, 0.510 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.destatis.de


Im Angebot der SDC seit 19.04.05 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche, Mediennutzung durch Frauen / Aktivitäten für Frauen, Mediennutzung durch SeniorInnen / Aktivitäten für SeniorInnen, Ökonomische Entwicklung / Wirtschaftlichkeit, Neue Technologien, E-Government, Mediennutzung allgemein, E-Commerce, Breitband/DSL





Deutschland Online 2: Die Zukunft des Breitbandinternet

von: Bernd W. Wirtz, Rolf Schmidt-Holtz, Rainer Beaujean, Universität Witten/Herdecke
Quelle: PM T-Online vom 15.11.04


Die Informationsgesellschaft hat inzwischen eine zentrale Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit moderner Volkswirtschaften erlangt. Bei ihrem Ausbau kommt dem Breitband-Internet ein herausragender Stellenwert zu. Das Breitband-Internet ermöglicht Innovationen, die zukünftig wesentliche Bereiche der Gesellschaft verändern. Konsumenten werden von höheren Datenübertragungsraten sowie neuen Anwendungen und Services profitieren; Unternehmen können durch Breitband-Internet neue Wachstumsmärkte erschließen; öffentliche Leistungen können über das Breitband-Internet effektiver und effizienter erbracht werden; gesellschaftliche Interaktionsprozesse werden erleichtert und vereinfacht.

Mit anderen Worten: Breitband-Internet steht in der Informationsgesellschaft für innovatives Wachstum. Dieses erhebliche Potenzial kann jedoch nur realisiert werden, wenn die wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen international wettbewerbsfähig ausgestaltet werden. Zudem ist die Bildungspolitik in einem noch größeren Maße an den Erfordernissen der breitband-basierten Lern- und Wissensgesellschaft auszurichten. Mit der Studie 'Deutschland Online 2' sollen wesentliche Erkenntnisse zum Stand und den Entwicklungsperspektiven der Breitband-basierten Informationsgesellschaft bereitgestellt werden.

Mit der Studie 'Deutschland Online 2 - Die Zukunft des Breitband-Internets' von Bernd W. Wirtz, Rolf Schmidt-Holtz und Rainer Beaujean werden Status Quo und zukünftige Entwicklungen auf dem deutschen Breitband-Markt bis zum Jahr 2010 analysiert. Dazu sind insgesamt 134 Experten zur allgemeinen Entwicklung des Breitband-Markts und zu speziellen Problemstellungen ihrer Branche befragt worden. Die Ergebnisse der Expertenbefragung wurden durch eine Konsumentenbefragung mit 3.036 Personen ergänzt, um eine umfassende Sichtweise zu erhalten.

Download vorhanden  "Deutschland Online 2: Die Zukunft des Breitbandinternet" herunterladen
(pdf, 2.187 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.studie-deutschland-online.de/


Im Angebot der SDC seit 13.12.04

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Themenbereiche:
Nachhaltigkeit, Universitäten, Forschung, Infrastruktur, Internetpolitik, Mediennutzung allgemein





Informationstechnologie in Haushalten - Ergebnisse der Destatis Pilotstudie 2003

Quelle: DESTATIS vom 12.10.04

Die Ausstattung privater Haushalte mit Informations- und Kommunikationstechnologien hat auch 2003 weiter zugenommen. Drei Viertel aller Haushalte hatten mindestens ein Mobiltelefon, 60% besaßen einen PC. Jeder zweite Haushalt in Deutschland hatte 2003 eine eigene Verbindung zum Internet, 1998 war es nur jeder zwölfte gewesen.

Der Internetzugang wird weiterhin überwiegend über den PC hergestellt (98%). 80% der das Internet nutzenden Haushalte tun dies über schmalbandige analoge Telefon- oder ISDN-Anschlüsse, nur 17% verfügen über eine so genannte Breitbandverbindung, etwa einen DSL-Anschluss.

Je älter die Mitglieder eines Haushalts, desto seltener finden sich ein PC oder ein Internetzugang im Haushalt. Von den 10- bis 24-Jährigen leben etwa 75% in einem Haushalt mit Internetanschluss, bei den Menschen zwischen 65 und 74 Jahren da gegen nur 20% und bei den über 74-Jährigen 12%. Während der Anteil der Personen mit Internetzugang im Haushalt bei den 25- bis 54- Jährigen mit 68% noch relativ hoch ist, sinkt er bei den 55- bis 64-Jährigen auf 41%.

Download vorhanden  "Informationstechnologie in Haushalten - Ergebnisse der Destatis Pilotstudie 2003" herunterladen
(pdf, 0.597 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.destatis.de/informationsgesellschaft/d_home.htm


Im Angebot der SDC seit 20.10.04

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Themenbereiche:
Mediennutzung allgemein





Blogger - ein Porträt der neuen Geschichtenerzähler im Internet

von: Amanda Lenhart, Susannah Fox, Pew Internet & American Life Project, Washington D.C., vom 19.07.06, Zusammenfassung Jeanette Christu (SDC)

Buchtitel: Blogger - ein Porträt der neuen Geschichtenerzähler im Internet

A portrait of the internet's new storytellers

Blogs ermöglichen es auf eine einfache und reizvolle, neue Art, sich im Internet kreativ auszudrücken. Diesen Trend, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut, hat das amerikanische Pew-Institut zum Ausgangspunkt seiner aktuellen Studie über die Blogger genommen.

Es zeigt sich, dass die meisten Blogger sich auf die Darstellung persönlicher Erfahrungen konzentrieren und nicht auf politische Inhalte, Medien oder Technik. Obwohl insgesamt ein breites Themenspektrum abgedeckt wird, antworten 37 Prozent der Blogger auf die Frage, was denn das wichtigeste Thema ihres Blogs sei, dies sei das Thema 'Mein Leben und meine Erfahrungen'. Neben diesem Wunsch, die persönlichen Erfahrungen zu dokumentieren und zu teilen (76% nannten dies als ein Thema), wollen Blogger auch praktisches Wissen und Fertigkeiten austauschen (64%). Auf Platz drei der Nennungen folgt das Themengebiet Politik (11%).

Für viele Blogger stellt ihr Blog trotz der Öffentlichkeit des Mediums eine sehr persönliche Angelegenheit dar. Mehr als die Hälfte gibt an, das Blog vor allem für sich selbst zu führen (52%). Für etwa ein Drittel (32%) steht dagegen das Produzieren von Inhalten für ein Publikum im Vordergrund und 14 Prozent geben beide Beweggründe an. Wirklich engagiert und täglich bloggt nur ein kleiner Teil - nämlich 13 Prozent. Für die meisten ist dagegen das Bloggen ein Hobby, in das sie nicht allzu viel Zeit investieren (44% der Blogger).

Auch sonst ist der typische Blogger ein starker Internetnutzer bzw. -nutzerin mit schnellem Internetzugang (79%) und täglich mehrmaligen Besuchen im Netz (64 % der Blogger im Vgl. zu 27 % aller Internetnutzer). Auch als Nachrichtenquelle ist das Internet für die Blogger ein noch wichtigerer Bezugspunkt als für andere Onliner - sie nutzen zu 95 Prozent Online-Nachrichten - andere Internetnutzer mit Hochgeschwindigkeitzugang zu 80 Prozent.

Als weitere Kennzeichen kann herausgestellt werden, dass die Blogger-Population vor allem jung ist: Mehr als die Hälfte (54%) sind unter 30 Jahre alt, etwa ein Drittel (30%) liegt zwischen 30 und 50 Jahren, 14 Prozent sind zwischen 50 und 64 Jahre alt und lediglich 2 Prozent sind über 65. Ansonsten zeigt sich, dass die Bloggergemeinschaft annähernd paritätisch besetzt ist – Frauen sind mit 46 Prozent und Männer mit 54 Prozent vertreten - dies entspricht dem Pew-Institut zufolge der Zusammensetzung der Onliner im Allgemeinen. Insgesamt liegt die Zahl der erwachsenen Blogger in Amerika bei schätzungsweise 8 Prozent der Internetnutzer über 18 Jahren.

Für die Studie hat das Pew-Institut zwischen Juli 2005 und Februar 2006 233 Blogger in telefonischen Interviews befragt. Zudem wurde Daten aus weiteren Untersuchungen mit einer Stichprobe von 7012 Erwachsenen zugrunde gelegt, um den Anteil der Internetnutzer und der Blogger an der amerikanischen Bevölkerung zu schätzen.

Zum englischsprachigen Report gelangen Sie hier.

Download vorhanden  "Blogger - ein Porträt der neuen Geschichtenerzähler im Internet" herunterladen
(pdf, 0.265 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org


Im Angebot der SDC seit 21.07.06 (jch)
Logo: Pew Internet & American Life Project

Pew Internet & American Life Project

Das Pew Internet & American Life Project ist eine überparteiliche Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington, DC. Sie untersucht die sozialen Effekte des Internet auf das Leben in den USA.

Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


Verwandte
Themenbereiche:
Internationale Aspekte, Blogs





The Impact of ICT on Social Cohesion: Looking beyond the Digital Divide

von: Hüsing, Tobias, Empirica Gesellschaft für Kommunikations und Technologieforschung mbH Bonn
Quelle: (c) European Communities, European Commission DG Joint Research Center vom 27.04.06, Technical Report, November 2004


Buchtitel: The Impact of ICT on Social Cohesion: Looking beyond the Digital Divide


Download vorhanden  "The Impact of ICT on Social Cohesion: Looking beyond the Digital Divide" herunterladen
(pdf, 0.225 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.empirica.biz


Im Angebot der SDC seit 27.04.06 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung, Forschung





Online Dating - Vom Knüpfen romantischer Bande im Internet

von: Mary Madden, Amanda Lenhart, Pew Internet & American Life Project
Quelle: Pressemitteilung, Übersetzung ins Deutsche A. Bausch vom 05.03.06


Buchtitel: Online Dating - Vom Knüpfen romantischer Bande im Internet

Im Internet blühen Romanzen, aber es gibt weiterhin Sicherheitsbedenken beim Online-Dating



Ein neuer Bericht des Pew Internet & American Life Projects zeigt, dass Dating-Websites nur einer von vielen Online-Wegen zu romantischen Beziehungen sind.

Der Bereich des Online-Dating ist stark im öffentlichen Bewusstsein, und die Internetnutzer, die sich aktiv um Verabredungen bemühen, haben eine Vielzahl von Wegen gefunden, wie sie ihre romantischen Interessen online verfolgen können.

So geben etwa 31 Prozent der erwachsenen Amerikaner an, dass sie jemanden kennen, der oder die eine Dating-Website genutzt hat, und 15 Prozent der erwachsenen Amerikaner - ca. 20 Millionen Menschen - sagen, sie kennen jemanden, der oder die eine lang anhaltende Beziehung oder eine Ehe mit jemandem führt, den sie online kennengelernt haben.

Online-Verabredungen sind sehr verbreitet, obwohl es in der Öffentlichkeit starke Bedenken gibt hinsichtlich der Gefahren, die eine Veröffentlichung von persönlichen Informationen auf Dating-Websites mit sich bringt, und hinsichtlich der Ehrlichkeit derer, die online ein Date verabreden wollen. Etwa 66 Prozent der Internetnutzer stimmen der Aussage zu, dass Online-Dating gefährlich ist, weil dabei persönliche Informationen online veröffentlicht werden. 57 Prozent der Internetnutzer gehen mit der Aussage konform, dass viele Nutzer von Dating-Websites lügen, wenn es um ihren Familienstand geht. Soweit zu den zentralen Ergebnissen einer neuen Untersuchung des Pew Projects mit dem Titel 'Online Dating.”

Einen ausführlichen Artikel zu diesem Download finden Sie hier im Portal der Stiftung Digitale Chancen.

Download vorhanden  "Online Dating - Vom Knüpfen romantischer Bande im Internet" herunterladen
(pdf, 0.442 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org


Im Angebot der SDC seit 11.04.06 (jch)
Logo: Pew Internet & American Life Project

Pew Internet & American Life Project

Das Pew Internet & American Life Project ist eine überparteiliche Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington, DC. Sie untersucht die sozialen Effekte des Internet auf das Leben in den USA.

Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


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Themenbereiche:
Mediennutzung allgemein






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