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Internet-Verantwortung an Schulen: Ein Leitfaden
Quelle: Bertelsmann Stiftung vom 24.12.00
Das World Wide Web bietet vielseitige Möglichkeiten zur raschen weltweiten Verbreitung von Informationen. Es schafft neue Interaktions- und Kommunikationsformen, beeinflusst das Privat- und Arbeitsleben und verändert den Bildungsbereich.
Eine grundlegende Weiterentwicklung der Lehrpläne und der Organisationsstruktur der Schulen, Hochschulen und aller anderen Bildungsinstitutionen ist erforderlich, um den Erwartungen von Schülern, Studierenden, Eltern und der Gesellschaft gerecht zu werden.
Die vier Abschnitte des Leitfadens zur Medienkompetenz, zu Verhaltenskodizes, zur technischen Kontrolle und zur Durchsetzung zeigt, dass sich ein Ansatz zur Verantwortungssicherung nicht auf eine einzige Maßnahme stützen kann.
Zur Entwicklung dieses Leitfadens standen die Erfahrungen von Modellschulen Pate, die – im Gegensatz zu dem üblichen deutschen Schulalltag – über große Erfahrung verfügen und das Internet aktiv im Rahmen ihrer alltäglichen Unterrichtsarbeit nutzen.
Ziel dieses Leitfadens ist es, der deutschen Schullandschaft umfassende Empfehlungen an die Hand zu geben, die zu einer verantwortungsvollen Internet-Nutzung an deutschen Schulen beitragen.
"Internet-Verantwortung an Schulen: Ein Leitfaden" herunterladen
(pdf, 0.250 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.internet-verantwortung.de
Im Angebot der SDC seit 28.03.02
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Themenbereiche:
- Internationale Aspekte, Datenschutz, Verbraucherschutz, Jugendschutz
Pilotprojekt „Schul Support Center Ruhr“ ist beendet - Abschlussdokumentation liegt jetzt vor
Quelle: Pressemitteilung vom 11.04.03
Mit dem Ziel, Lehrerinnen und Lehrer beim Umgang mit Computer und Internet im Unterricht zu entlasten, wurde das viermonatige Pilotprojekt „Schul-Support-Center-Ruhr“ durchgeführt. Die Projektergebnisse sind in der jetzt vorliegenden Abschlussdokumentation zusammengefasst und liefern die Rahmenbedingungen für einen Service Desk (telefonische Hilfestellung bei PC-Problemen) in Schulen. Das Pilotprojekt „Schul-Support-Center-Ruhr“ wurde von der e-nitiative.nrw, der Projekt Ruhr GmbH, der Firma Siemens Business Services und den vier Kommunen Essen, Hamm, Recklinghausen und Witten im Oktober 2002 gestartet.
„Wartung und Administration von IT-Systemen sind ein zentrales Problem bei der systematischen und zukunftsorientierten Ausstattung unserer Schulen mit neuen Medien“, so Roland Berger, Geschäftsführer der e-nitiative.nrw. Mit dem Service Desk wurde ein Lösungsansatz für das zentrale Problem "Wartung und Support in Schulen" angeboten. Die Pilotphase diente der Evaluierung der auftretenden Fragen und Schwierigkeiten. Alle Hard- und Softwareprobleme, die an den Schulen vor Ort nicht lösbar sind und die bisher an die unterschiedlichsten Stellen herangetragen wurden, sind im Rahmen des Projektes an ein Service Desk der Firma Siemens weitergeleitet worden, das fachlich qualifiziert besetzt war.
Die Abschlussdokumentation zeigt, dass sich die Rahmenbedingungen für einen telefonischen Support für Schulen von dem Support für Unternehmen unterscheiden. In Schulen gibt es meist kein Telefon am PC-Arbeitsplatz, die vorhandene Hardware ist nicht inventarisiert und oft sind keine Administrationsrechte vorhanden. Doch für einen funktionierenden Support müssen diese Bedingungen erfüllt sein.
"Pilotprojekt „Schul Support Center Ruhr“ ist beendet - Abschlussdokumentation liegt jetzt vor" herunterladen
(pdf, 1.651 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.e-nitiative.nrw.de
Im Angebot der SDC seit 10.04.03
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Themenbereiche:
- Grund-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Sonderschulen, Volkshochschulen, öffentliche Technologieberatung und -unterstützung, Technische Unterstützung, Systempflege
OECD-Studie: Lesekompetenz entscheidet über Bildungserfolg
Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 19.11.02
Der Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern hängt entscheidend von ihrer Lesekompetenz ab. Das belegt die am 19. 11. 2002 in Berlin veröffentlichte neue Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) „Reading for Change".
Bei der Internationalen PISA-Vergleichsstudie aus dem vergangenen Jahr hatten deutsche Schülerinnen und Schüler nur unterdurchschnittliche Ergebnisse im Bereich der Lesekompetenz erreicht. Gleichzeitig zeigte die Studie, dass im OECD-Vergleich in Deutschland der Bildungserfolg am stärksten von der sozialen Herkunft abhängt. Die neue OECD-Untersuchung basiert auf der Internationalen PISA-Vergleichsstudie und belegt, dass die Begeisterung für das Lesen und das Lesen in der Freizeit eines der wirksamsten Mittel ist, um Benachteiligung zu überwinden, die aus der sozialen Herkunft herrühren.
Die Studie steht in englischer Sprache zum Download zur Verfügung.
"OECD-Studie: Lesekompetenz entscheidet über Bildungserfolg" herunterladen
(pdf, 5.260 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.oecd.org
Im Angebot der SDC seit 05.12.02 (jcr)
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Themenbereiche:
- Grund-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Mediennutzung durch Kinder / Aktivitäten für Kinder, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche
Educational Disadvantage in Rich Nations
Quelle: Pressemitteilung der UNICEF vom 26.11.02
Der Bildungsstand der Eltern entscheidet in Deutschland stärker als in den meisten anderen Industrienationen über die Schullaufbahn und den Bildungserfolg der Kinder. Dies zeigt die Studie "Educational Disadvantage in Rich Nations" von UNICEF. Danach haben deutsche Kinder aus Familien mit niedrigem Bildungsstand eine dreimal höhere Wahrscheinlichkeit, nur unzureichend Lesen und Schreiben zu lernen als ihre Altersgenossen aus privilegierteren Elternhäusern.
In fast allen Industrieländern wirken sich solche Benachteiligungen durch das Elternhaus weniger deutlich aus. In Finnland, das sich in diesem Ranking gemeinsam mit Irland und Polen Platz eins teilt, ist die Wahrscheinlichkeit schlechter Lese- und Rechtschreibfähigkeiten bei benachteiligten Kindern nur 1,4 mal höher.
Besondere Aufmerksamkeit widmet die Studie auch der Chancengleichheit beim Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe. Danach haben bis heute Schüler aus bildungsfernen Familien bei gleichen Leistungen eine deutlich geringere Chance, das Gymnasium zu besuchen, als ihre Klassenkameraden aus bildungsbewussten Familien.
Die frühzeitige Festlegung der Schullaufbahn bildet nicht die tatsächlichen Fähigkeiten und Potenziale der Kinder ab. So erbringen zum Beispiel im achten Schuljahr 40 Prozent der Realschüler und sechs Prozent der Hauptschüler bessere Mathematikleistungen als das schlechteste Viertel der Gymnasiasten. Zudem klafft die Schere zwischen guten und schlechten Schülern erschreckend weit auseinander. Volle fünf Schuljahre müssten die schwächsten deutschen Achtklässler nachholen, um auf das durchschnittliche Niveau ihrer Mitschüler zu kommen.
Ein Arbeitspapier zur Chancengleichheit im deutschen Schulsystem (PDF, 345 KB) steht hier in englischer Sprache
zum Download zur Verfügung.
Die vollständige Studie kann in englischer Sprache ebenfalls hier herunter geladen werden.
"Educational Disadvantage in Rich Nations" herunterladen
(pdf, 0.277 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.unicef.org
Im Angebot der SDC seit 05.12.02 (jcr)
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Themenbereiche:
- Internationale Aspekte, Grund-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Mediennutzung durch Kinder / Aktivitäten für Kinder, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche