Bereich net.werker Bereich Experten Bereich Presse Bereich Einsteiger Bereich Experten
Logo der Stiftung Digitale Chancen
Über die Stiftung
Service für Experten
Schriftgrad ändern  
Schriftgrad 1Schriftgrad 2Schriftgrad 3
   Start    Suche News    Termine  Forum    Newsletter    Broschüren    Kontakt


 > Downloads
Zugangsorte finden:
:   

  ::  detailliert suchen
  ::  Zugangsort melden

Downloads zum Themenbereich Internationale Aspekte

Pew Research Center: 74 Prozent der "online economic user" nutzen das Internet zur Entspannung

Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 16.09.09

Das Pew Internet & American Life Project gehört zu den sieben Projekten des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat eine neue Studie zum Thema "Das Internet als Ablenkung" veröffentlicht. Die Daten des Reports basieren auf Telefoninterviews, die von März bis April 2009 mit 2253 amerikanischen Erwachsenen ab 18 Jahren durchgeführt wurden. Die Studie untersuchte das Verhalten von Nutzern, die das Internet für Onlinekäufe oder Verkäufe nutzen, dies sind 69 Prozent aller US-Amerikaner und sie werden als so genannte "online economic user" bezeichnet. Die Ergebnisse der Studie zeigen: 74 Prozent der Befragten bestätigten, dass sie das Internet nutzen würden, um sich zu entspannen und von wirtschaftlichen oder finanziellen Problemen abzulenken.

Unter den "online economic usern" in der Altersklasse der 18 bis 29-Jährigen gaben 74 Prozent an, beim Videogucken zu entspannen, 73 Prozent relaxen, wenn sie online Musik hören, 52 Prozent spielen gerne Onlinespiele und 55 Prozent der befragten Nutzer lenken sich im Chat mit Freunden ab. In der Altersklasse der 30 bis 49-Jährigen gaben 58 Prozent der "online economic user" an, beim sich beim Videoschauen im Netz zu entspannen, 34 Prozent spielen gerne Onlinespiele und 33 Prozent chatten gerne online mit Freunden, um Probleme zu vergessen.

Interessanterweise zeigt die Studie, dass die "online economic user" unabhängig davon, ob sie von der Rezession beeinflusst wurden oder nicht, gerne ins Internet gehen, um zu relaxen: 77 Prozent mit einem exzellenten oder guten finanziellem Status gaben an, bereits per Video, Onlinespiel oder Videoschauen entspannt zu haben. Dies sagten auch 72 Prozent derjenigen, dessen finanzieller Status als ausreichend oder arm zu bezeichnen ist.

Nichtsdestoweniger sind für die Nutzer beim Relaxen auch wirtschaftliche Themen interessant, diese beziehen sich jedoch eher auf das Geld sparen. So sagten 75 Prozent derjenigen "online economic user", die online sind, um zu relaxen, sie würden auch online sein, um den günstigsten Preis eines Produktes herauszufinden. Zudem haben 26 Prozent von ihnen schon einmal persönliche Gegenstände bei einer Online-Auktionsseite verkauft und 13 Prozent haben mit anderen Nutzern Fotos, Videos oder Audiodateien über ökonomische oder finanzielle Angelegenheiten ausgetauscht. Weitere Informationen zur Studie "Das Internet als Ablenkung" entnehmen Sie bitte dem Download.



Download vorhanden  "Pew Research Center: 74 Prozent der "online economic user" nutzen das Internet zur Entspannung" herunterladen
(pdf, 0.574 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://pewinternet.org/Reports/2009/16--The-Internet-as-a-Diversion.as px


Im Angebot der SDC seit 29.09.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Wirtschaftspolitik, Internationale Aspekte, Bürgerrechte, Bildungspolitik / Bildungswesen, Bürgerbeteiligung, Medienkompetenz, Technologiepläne (Entwicklung und Umsetzung), Gemeinnützige Einrichtungen / Vereine / Verbände, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein, Vernetzung und Kooperation





Communications Consumer Panel: 15 Prozent der britischen Erwachsenen sind gelegentlich mit dem Handy im Netz

Quelle: Communications Consumer Panel vom 15.10.09

Das "Communications Consumer Panel" wurde 2003 als beratende Institution der britischen Behörde "Ofcom" gegründet, diese reguliert den Wettbewerb im Bereich der britischen TV und Radiosektoren und im Bereich der Festnetz- und mobilen Telekommunikation. Jetzt hat das "Communications Consumer Panel" die Studie "Mobile Reichweite: Die Konsumentenperspektive" veröffentlicht, befragt wurden 2000 Erwachsene in Großbritannien, die mindestens 18 Jahre alt waren. Die Ergebnisse zeigen: 87 Prozent der britischen Erwachsenen haben ein mobiles Telefon für ihren persönlichen Gebrauch.

Die Studienteilnehmer wurden gefragt, wie oft sie ihr mobiles Telefon für Telefonate oder für Dienste wie SMS-Verschicken, Multimedianachrichten versenden oder das Surfen im Netz nutzen würden. So gaben 53 Prozent an, häufig Textnachrichten zu verschicken und 25 Prozent senden gelegentlich Multimedianachrichten. 10 Prozent der Befragten sagten außerdem, sie würden häufig mit dem Handy das Internet nutzen, 15 Prozent gaben an, gelegentlich mit dem Handy im Internet unterwegs zu sein und 75 Prozent gehen nie mit dem Mobiltelefon ins Netz. Im Vergleich dazu nutzen 58 Prozent der Befragten das Handy tatsächlich auch zum Telefonieren.

Zudem wurde den Teilnehmern der Untersuchung die Frage gestellt, wie wichtig ihnen Faktoren wie Empfang, Kosten oder Qualität der Kundenberatung bei der Auswahl eines Mobilfunkanbieters sind: Auf einer Skala von 1 bis 10 wurde die Bedeutung des mobilen Empfangs von den Befragten mit einer 8,6 bewertet, die der Kosten mit einer 7,9 und die Qualität der Kundenberatung mit einer 7,2. Außerdem sollten die Befragten auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten wie wichtig ihnen die mobile Erreichbarkeit in Situationen wie beim Wandern, bei der Arbeit oder beim Bahnfahren ist. Dabei wurde die Erreichbarkeit zu Hause mit einer 8,3 bewertet, die Erreichbarkeit während eines Spaziergans mit einer 7,9, die Erreichbarkeit auf der Arbeit mit einer 7,2 und die Dringlichkeit eines mobilen Empfangs während der Bahnfahrt nur mit einer 6,1.

Die Studie ergab, dass 56 Prozent der Konsumenten bereits Probleme mit der mobilen Erreichbarkeit hatten, 33 Prozent von ihnen sogar regelmäßig. Die Probleme der Erreichbarkeit sind unterschiedlich gelagert: 36 Prozent der Nutzer haben schon einmal erlebt, dass es keinen Netzempfang gab und damit gar keine Erreichbarkeit möglich war, 20 Prozent der Untersuchungsteilnehmer haben schon mal eine schlechte Klangqualität erlebt und 20 Prozent gaben an, es schon einmal erfahren zu haben, dass Textnachrichten zu spät waren. In diesem Zusammenhang ist erkennbar, dass 19 Prozent derjenigen, die schon einmal Probleme mit dem Empfang des Mobiltelefons hatten, Schritte unternahmen, um die Probleme zu beseitigen. Von denjenigen, die regelmäßig Empfangsprobleme haben, ergriffen 24 Prozent entsprechende Maßnahmen. Zu den Gegenmaßnahmen zählen beispielsweise Kontakt zum Kundenservice aufnehmen, ein neues Mobiltelefon erwerben oder Informationen im Internet suchen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Download.



Download vorhanden  "Communications Consumer Panel: 15 Prozent der britischen Erwachsenen sind gelegentlich mit dem Handy im Netz" herunterladen
(pdf, 2.006 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.communicationsconsumerpanel.org.uk/smartweb/about-us/about- us


Im Angebot der SDC seit 15.10.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Internationale Aspekte, Bürgerrechte, Informationsfreiheit, Verbraucherschutz, Bürgerbeteiligung, öffentliche Technologiezentren, Neue Technologien, Vernetzung und Kooperation, Mobile Nutzung





Pew Research Center: 35 Prozent der US-amerikanischen Erwachsenen nutzen online Soziale Netzwerke

Quelle: Das Pew Internet & American Life Project vom 14.10.09

Das Pew Internet & American Life Project ist ein Projekt des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat jetzt eine Studie zum Thema "Erwachsene und Soziale Netzwerke im Internet" herausgebracht. Zur Datenerhebung wurden von April bis Mai 2008 insgesamt 2.251 US-Amerikaner, die 18 Jahre alt und älter waren, per Telefoninterview befragt. Die Studienergebnisse zeigen: 35 Prozent der US-amerikanischen Erwachsenen haben ein Online-Profil in einem Sozialen Netzwerk eingerichtet. Damit hat sich die Zahl der Erwachsenen, die ein Profil bei Sozialen Netzwerken wie Facebook oder MaySpace hat, in den letzten vier Jahren vervierfacht, denn in 2005 waren es noch 8 Prozent der Internetnutzer gewesen. Zum Vergleich: Aktuell nutzen 65 Prozent der Jugendlichen, die online sind, ein Soziales Netzwerk.

Die Studie zeigt auch, dass MySpace das meistgenutzte Online-Netzwerk der Erwachsenen US-Amerikaner ist: 50 Prozent von ihnen nutzen MySpace, während 22 Prozent einen Eintrag bei Facebook haben. 6 Prozent sind bei LinkedIn registriert und 2 Prozent bevorzugen Yahoo. Dabei sagen 89 Prozent derjenigen, die in Sozialen Netzwerken ihr Profil haben, sie würden es nutzen, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben und 57 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, innerhalb des Sozialen Netzwerks gerne Pläne mit Freunden zu machen. Nur 28 Prozent sind hingegen der Auffassung, Soziale Netzwerke seinen geeignet, um neue geschäftliche oder professionelle Kontakte zu knüpfen.

Insgesamt haben 83 Prozent der Nutzer sogar Profile in mehreren Sozialen Netzwerken angelegt. 24 Prozent sind der Auffassung sie könnten dadurch besser mit Freunden in Kontakt bleiben, 19 Prozent sagen, einige ihrer Profile seien für professionelle Zwecke und andere für private Zwecke besser geeignet. Vier Prozent der Befragten gaben an, sie hätten verschiedene Online-Profile, um die verschiedenen Seiten ihrer Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen und für drei Prozent ist das laut Studie alles nur ein Spaß.

Im Hinblick auf den Umgang mit persönlichen Daten in Sozialen Netzwerken gaben außerdem 60 Prozent der Erwachsenen an, sie würden den Zugang zu ihren Profilen auf ihre Freunde beschränken, 36 Prozent der erwachsenen Nutzer gestatten jedoch jedem ihre Online-Profile einzusehen. 58 der Erwachsenen grenzen auch ein, wer bestimmte Informationen wie Fotos sehen kann, während 39 Prozent der Erwachsenen bestimmte Inhalte ihres Profils nicht eingrenzen wollen. Weitere Informationen zur Studie "Erwachsene und Soziale Netzwerke im Internet" entnehmen Sie bitte dem Download, das für Sie bereit steht.



Download vorhanden  "Pew Research Center: 35 Prozent der US-amerikanischen Erwachsenen nutzen online Soziale Netzwerke" herunterladen
(pdf, 0.247 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://pewinternet.org/Reports/2009/Adults-and-Social-Network-Websites .aspx


Im Angebot der SDC seit 15.10.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Internationale Aspekte, Informationsfreiheit, Bildungspolitik / Bildungswesen, Bürgerbeteiligung, Medienkompetenz, Bürgernetze, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein, Vernetzung und Kooperation





YouthNet: 82 Prozent der britischen Jugendlichen nutzten bereits das Internet, um Rat zu finden

Quelle: YouthNet UK vom 16.10.09

Die Online-Wohltätigkeitsorganisation YouthNet UK hat das Ziel, junge Menschen aus Großbritannien mit Hilfe der neuen Medien Internet, Handy oder digitales Fernsehen bei wichtigen Fragen des täglichen Lebens zu unterstützen. Jetzt hat YouthNet eine Studie zum Thema "Beistand im Leben - die Bedürfnisse junger Menschen im digitalen Zeitalter" (Life support- Young people´s needs in a digital age) veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden 994 junge Menschen, die zwischen 16 und 24 Jahre alt waren, befragt. Untersucht werden sollte insbesondere, woher junge Menschen Informationen und Ratschläge bekommen, welche Rolle das Internet als Informationsquelle für Jugendliche spielt und welche Rolle Gleichaltrige bei der Bereitstellung von Informationen einnehmen.

Der Autor der Studie, Hon. Professor Michael Hulme (Lancaster University), hat in einem ersten Schritt versucht, die Nutzergruppe der "digital Einheimischen" zu skizzieren: Diese Jugendlichen sind ständig in Kontakt mit Freunden und der Familie, mit Menschen, die sie jeden Tag sehen und bauen mit ihnen innige Beziehungen auf. Die Nutzung der neuen Medien erlaubt ihnen, einen kontinuierlichen Strang verschiedenartiger Konversationen, beispielsweise per Video, durch das Versenden von Fotos oder die Kommunikation in Sozialen Netzwerken, aufrecht zu erhalten. Der Experte ist der Auffassung, die Nutzung der neuen Medien von Jugendlichen könne als das Entwickeln oder Bestätigen der eigenen Identität angesehen werden. Außerdem seien die "digital einheimischen Jugendlichen" aktiv auf der Suche nach Interaktion und würden auch innerhalb der Beziehung zu anderen ein Feedback erwarten. So sagten auch 84 Prozent der befragten Jugendlichen, dass das Internet Gemeinschaften und Menschen mit ähnlichen Interesen zusammen bringt.

Im Hinblick auf das Vertrauen und die Sicherheit der Jugendlichen, die sich online austauschen, ist der Autor der Untersuchung der Meinung, dass viele Menschen dadurch Vertrauen demonstrieren würden, dass sie persönliche Inhalte versenden würden. Im Hinblick auf Soziale Netzwerke scheint dies besonders der Fall zu sein, dort bedinge die Vertraulichkeit des ständigen Versendens von Nachrichten den Aufbau von Interaktion, dies wiederum steigere das Vertrauen. Das Vertrauen könne sich bis zu dem Punkt aufbauen, wo die Teilnehmer sogar glücklich sind, so viele Informationen wie möglich an so viele Menschen wie möglich weiterzugeben, um letztlich Identität und soziale Beziehungen zu entwickeln. So sagten auch 63 Prozent der befragten Jugendlichen, sie würden sich dank des Internets als Mitglied von neuen Gruppen und Gemeinschaften fühlen. 71 Prozent der Heranwachsenden gaben zudem an, dass sie, um nach Rat und Hilfe zu suchen, möglichst viele Meinungen einholen würden.

Die Untersuchung setzt sich auch damit auseinander, zu welchen Themenbereichen die Jugendlichen Rat im Internet suchen: 82 Prozent der Befragten gaben an, sie hätten das Internet schon einmal genutzt, um nach Rat und Informationen Ausschau zu halten. Leidglich zwei Prozent gaben an, dass Internet nie dafür nutzen zu wollen, um nach Hilfe zu suchen. 60 Prozent sagten hingegen, sie hätten sich bereits im Netz nach Hilfe für jemand anderen umgesehen und 37 Prozent hatten sich im Internet schlau gemacht, um anderen Menschen bei sensiblen Themen einen Ratschlag geben zu können. Die Studie zeigte außerdem: Das wichtigste Hauptargument, in stressigen Situationen tatsächlich nach Hilfe im Netz zu suchen, war für 43 Prozent der Jugendlichen die Tatsache, dass das Internet ein anonymer Ort ist. Zudem sagten etwa 50 Prozent, dass es im Internet möglich wäre, sich über Themen auszutauschen, über die Menschen ansonsten nicht von Angesicht zu Angesicht sprechen könnten. Weitere Informationen zu der Studie "Beistand im Leben - die Bedürfnisse junger Menschen im digitalen Zeitalter" entnehmen Sie bitte auch dem Download.



Download vorhanden  "YouthNet: 82 Prozent der britischen Jugendlichen nutzten bereits das Internet, um Rat zu finden" herunterladen
(pdf, 2.153 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.youthnet.org/mediaandcampaigns/pressreleases/hybrid-lives


Im Angebot der SDC seit 16.10.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Internationale Aspekte, Informationsfreiheit, Medienkompetenz, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche, Gemeinnützige Einrichtungen / Vereine / Verbände, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein, Vernetzung und Kooperation, Medienpädagogische Projekte





Pew Internet & American Life Project: Report zum Thema "Soziale Isolation und neue Technologien"

von: Yvonne Zerbe
Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 09.11.09


Das Pew Internet & American Life Project ist ein Projekt des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat eine "Pew Internet Personal Networks and Community"-Erhebung veröffentlicht, die sich damit beschäftigt, inwiefern Menschen Internet und Handy in ihr soziales Leben einbinden. Für den Report "Soziale Isolation und neue Technologien" wurden 2.512 kontinentale US-Amerikaner per Telefoninterview befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass US-Amerikaner das Mobiltelefon und das Internet nutzen, um vielfache und weiter ausgedehnte Kontakte zu pflegen. Insbesondere die Nutzung des Internets und die Nutzung Sozialer Netzwerke wie Facebook werden assoziiert mit vielfältigen, sozialen Netzen.

Der Report beschäftigt sich mit der Frage, ob das Internet oder das Mobiltelefon in Zusammenhang damit steht, ob Menschen kleinere oder weniger ausgedehnte Kernbeziehungen haben. Zu den Kernbeziehungen gehören Personen, mit denen wichtige Dinge besprochen werden sowie Personen, die als sehr wichtig im Leben gelten. Laut Studie haben Mobiltelefonnutzer und diejenigen, die online gehen um Instant Messaging zu nutzen, sogar größere soziale Netzwerke. Der Kreis wichtiger Menschen von Handynutzern tendiert dazu, 12 Prozent größer zu sein als das Netzwerk von Nichtnutzern. Diejenigen, die Instant Messaging verwenden, haben Kernnetzwerke, die durchschnittlich 11 Prozent größer sind als von denjenigen, die es nicht verwenden.

Zudem hat der Report untersucht, ob die Netzwerke von Internet und Mobiltelefonnutzern vielfältiger sind: Wissenschaftler haben laut Report des Pew Internet & American Life Project gezeigt, dass die Netzwerke der Amerikaner durchschnittlich aus hunderten von Menschen bestehen. Da es nahezu unmöglich ist, dass jemand alle Personen aufzählt, die er kennt, wurde für die aktuelle Studie der Positionsgenerator als Methode gewählt, um die Vielfalt sozialer Beziehungen zu erforschen. Für den Report wurde eine Liste mit 22 Tätigkeiten, angefangen beim Pagen bis hin zum Vorstandschef eines Unternehmens, verwendet und Menschen wurden dazu befragt, ob sie einen Freund, Bekannten oder Verwandten haben, der eine der Tätigkeiten ausübt. Netzwerkvielfalt wurde dann als Anzahl der verschiedenen Tätigkeiten, in denen jemand eine soziale Bindung hatte, gemessen. Es wurde herausgefunden, dass eine durchschnittliche Person jemanden in etwa 9 der 22 untersuchten Tätigkeiten kennt.

Eine weitere Frage der Untersuchung beschäftigt sich damit, ob die Nutzung des Internets in Zusammenhang steht mit weniger nachbarlichen Kontakten oder einem geringeren Grad der Teilnahme an lokalen, freiwilligen Vereinen. Laut Studie zeigt sich: Wenn das Internet als Medium für nachbarschaftliche Kontakte genutzt wird, beispielsweise durch eine E-Mailliste der Nachbarschaft oder durch ein Forum, tendieren die Teilnehmer dazu, hohes soziales Engagement zu zeigen. So kannten rund 60 Prozent derjenigen, die online ein Nachbarschaftsdiskussionsforum nutzten, so gut wie alle ihrer Nachbarn, im Vergleich zu 40 Prozent der Amerikaner. 79 Prozent derjenigen, die online ein Nachbarschaftsforum nutzten, sprachen zudem mindestens einmal im Monat persönlich mit ihren Nachbarn, im Vergleich zu 61 Prozent der üblichen Bevölkerung. Weitere Informationen zum Report "Soziale Isolation und neue Technologien" entnehmen Sie bitte dem Download.



Download vorhanden  "Pew Internet & American Life Project: Report zum Thema "Soziale Isolation und neue Technologien"" herunterladen
(pdf, 0.907 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://pewinternet.org/Reports/2009/18--Social-Isolation-and-New-Techn ology.aspx?r=1


Im Angebot der SDC seit 09.11.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Internationale Aspekte, Bürgerrechte, Informationsfreiheit, Bürgerbeteiligung, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein





Pew Research Center: 26 Prozent aller 16 bis 17-Jährigen haben beim Autofahren SMS verschickt

Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 18.11.09

Das Pew Internet & American Life Project gehört zu den sieben Projekten des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat eine neue Studie zum Thema "Teenager und abgelenktes Autofahren" veröffentlicht. Die Ergebnisse basieren auf einer telefonischen Untersuchung, die von Juni bis September 2009 mit 800 US-amerikanischen Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren durchgeführt wurde. Der Report weist auf einen im Juli 2009 veröffentlichten Forschungsbericht des Virginia Tech Transportation Institute (VTTI) hin, wonach das Versenden von SMS auf dem Mobiltelefon das höchste Unfallrisiko von allen Gefahren, die von der Nutzung des Mobiltelefons während der Autofahrt ausgehen, darstellt.

Daher wurden die 800 Studienteilnehmer über ihre Erfahrungen, die sie im Hinblick der Mobilfunknutzung in Autos gemacht haben, befragt. Dies bezog sich sowohl auf Jugendliche, die in der Rolle des Fahrers waren, als auch auf Jugendliche, die als Beifahrer im Auto saßen. Außerdem befragten das Pew Internet & American Life Project und die Universität von Michigan von Juni bis Oktober 2009 neun Gruppen von Teenagern im Alter von 12 bis 18 Jahren zum Thema "Autofahren und Mobilfunktelefone". Die Gesamtergebnisse zeigen: 75 Prozent aller US-amerikanischen Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren besitzen ein eigenes Mobiltelefon und 66 Prozent nutzen ihr Telefon, um SMS zu Versenden und zu Empfangen.

Zudem haben alleine 82 Prozent aller Teenager zwischen 16 und 17 Jahren ein Mobiltelefon und 76 Prozent von ihnen versenden Textnachrichten. Insgesamt sagten 34 Prozent der Teenager, die zwischen 16 und 17 Jahre alt sind und Textnachrichten versenden, sie hätten auch SMS während des Autofahrens verschickt. Das sind immerhin 26 Prozent aller US-amerikanischen Jugendlichen zwischen 16 und 17 Jahren. Dennoch: SMS-Versenden während des Autofahrens ist weniger gebräuchlich als eine Unterhaltung auf dem Handy während des Fahrens zu führen: Beim Blick auf die Jugendlichen zwischen 16 und 17 Jahren, die ein Mobiltelefon besitzen, wird deutlich, dass 52 Prozent sagten, sie hätten mit dem Mobiltelefon eine Unterhaltung geführt, während sie hinter dem Lenkrad saßen.

Die Studie zeigt außerdem: Von allen Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren sagten 48 Prozent, sie hätten bereits in einem Fahrzeug gesessen, in dem der Fahrer SMS versendet hat. Der Vergleich unterschiedlicher Altersgruppen ergab, dass 32 Prozent der Teenager zwischen 12 und 13 Jahren bereits Beifahrer eines Fahrzeugführers waren, der am Lenkrad Textnachrichten verschickt hat. Dies bestätigten auch 55 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren. Doch bei der Betrachtung der Heranwachsenden, die im Alter von 16 beziehungsweise 17 Jahren sind und bereits Autofahren, stieg der Anteil derjenigen, die bereits mit einem SMS-verschickenden Fahrer im Auto saßen, auf 64 Prozent an.

Die Untersuchung hat auch separat die Frage an 12 bis 17-Jährige gestellt, ob sie schon einmal in einem Auto gesessen hätten, bei dem der Fahrer ein Mobiltelefon nutzte und dadurch sie und andere in Gefahr brachte: 40 Prozent der Befragten gaben zu, bereits in so einer riskanten Situation gewesen zu sein. Zudem berichteten in der Studie Jugendliche, die zwischen 12 und 17 Jahre alt waren und Nutzer der SMS-Funktion waren, sehr häufig darüber, bereits Beifahrer von Autofahrern gewesen zu sein, die das Handy auf gefährlich Weise benutzt hatten.

Zwischen allen Teenagern, die SMS-Versenden sagten 58 Prozent, sie saßen bereits in einem Auto, in dem der Fahrer ebenfalls Textnachrichten versandt hatte. Dies bestätigten nur 28 Prozent der Jugendlichen, die keine SMS versendeten. Parallel dazu sagten 44 Prozent derjenigen, die SMS versendeten, sie saßen in einem Auto, in dem der Fahrer das Handy auf eine Art und Weise nutzte, mit der er sich und andere in Gefahr brachte. Diese Erfahrung hatten hingegen nur 31 Prozent derjenigen Jugendlichen gemacht, die keine Textnachrichten versendeten. Weitere Informationen zu der Studie "Teenager und abgelenktes Autofahren" entnehmen Sie bitte dem Download.



Download vorhanden  "Pew Research Center: 26 Prozent aller 16 bis 17-Jährigen haben beim Autofahren SMS verschickt" herunterladen
(pdf, 0.808 MB)


Im Angebot der SDC seit 18.11.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Internationale Aspekte, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein, Öffentlichkeitsarbeit, Mobile Nutzung






<< < 1 2 3 4 5 ... > >>


 Nach oben

Copyright 2012, SDC.