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Downloads zum Themenbereich Vernetzung und Kooperation

Initiative Internet erfahren: Infobrief Fahrtenschreiber

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vom 19.10.09

Der Infobrief "Fahrtenschreiber" (Stand September 2009) der Initiative Internet erfahren berichtet über erste Aktivitäten der Initiative.



Download vorhanden  "Initiative Internet erfahren: Infobrief Fahrtenschreiber" herunterladen
(pdf, 1.086 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen,did=313730.ht ml


Im Angebot der SDC seit 19.10.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Bürgerrechte, Informationsfreiheit, Bildungspolitik / Bildungswesen, Bürgerbeteiligung, Regierungsaktivitäten auf Bundesebene, Mediennutzung durch SeniorInnen / Aktivitäten für SeniorInnen, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung und Kooperation





Internetnutzung von Menschen lateinamerikanischer Herkunft stieg um zehn Prozentpunkte

Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 23.12.09

Das Pew Internet & American Life Project ist eine Initiative des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat gemeinsam mit dem "Pew Hispanic Center" den Report Latinos Online, 2006-2008: Narrowing the Gap"" veröffentlicht. In den USA werden unter dem Begriff "Latino" Menschen verstanden, die ihre Wurzeln in Lateinamerika haben oder deren Muttersprache Spanisch oder Portugiesisch ist.

Die Begriffe "Latino" und "Hispanic" sowie "Einwanderer" haben in dieser Studie die gleiche Bedeutung. Die aktuelle Analyse basiert auf acht Telefoninterviews, die von Februar bis Oktober 2006 und von August bis Dezember 2008 durchgeführt wurden. Insgesamt hatte das "Pew Hispanic Center" 7.554 Erwachsene und das Pew Internet & American Life Project 13.687 Erwachsene interviewt.

Die Studie zeigte: Von 2006 bis 2008 stieg die Internetnutzung von Menschen mit lateinamerikanischen Wurzeln in den USA um zehn Prozentpunkte, von 54 auf 64 Prozent. Im Vergleich dazu stieg der Anteil von weißen US-Amerikanern, die im Netz surften, um vier Prozentpunkte und der Anteil von Afroamerikanern, die online waren, um nur zwei Prozentpunkte. In 2006 gaben 31 Prozent der Erwachsenen mit lateinamerikanischen Wurzeln, die keinen High School Abschluss aufwiesen an, sie würden immer online sein, in 2008 sagten das schon 41 Prozent von ihnen. Zudem stieg die Internetnutzung von Menschen mit lateinamerikanischen Wurzeln, die weniger als 30.000 Dollar im Jahr verdienten, zwischen 2006 und 2008 um 17 Prozentpunkte.

Dennoch: Der Anteil derjenigen Menschen mit lateinamerikanischen Wurzeln, die zu Hause über einen Internetanschluss verfügten, stieg zwischen 2006 und 2008 nur von 79 Prozent auf 81 Prozent an. Zum Vergleich: 2006 hatten 92 Prozent der weißen US-Amerikaner zu Hause einen Internetanschluss und 2008 waren es sogar schon 94 Prozent. Zudem besaßen im Jahre 2006 insgesamt 84 Prozent der Afroamerikaner zuhause einen Onlinezugang und 2008 waren es 87 Prozent gewesen.

Die Höhe der Breitbandanschlüsse stieg jedoch für alle drei Nutzergruppen dramatisch an: In 2006 besaßen 63 Prozent der Erwachsenen mit lateinamerikanischen Wurzeln einen Internetzugang mit Breitbandanschluss, in 2008 betrug ihr Anteil 76 Prozent. Für weiße US-Amerikaner stieg die Anzahl der Breitbandanschlüsse von 65 Prozent im Jahre 2006 auf 82 Prozent im Jahre 2008 und bei den Afroamerikanern stieg die Breitbandnutzung von 63 Prozent im Jahre 2006 auf 78 Prozent im Jahre 2008.

Zudem ergab die aktuelle Studie, dass jüngere Menschen mit lateinamerikanischer Herkunft eher dazu neigten das Internet zu nutzen, als ältere Menschen lateinamerikanischer Herkunft: Zwischen Menschen mit lateinamerikanischer Herkunft der Altersgruppe 18 bis 34 Jahre nutzten 77 Prozent das Internet, in der Altersgruppe der 35 bis 49-Jährigen waren es 65 Prozent und in der Altersgruppe der 50 bis 64-Jährigen nur 53 Prozent. Hingegen nutzte ein Viertel der Menschen mit lateinamerikanischer Herkunft, die 65 Jahre alt und älter waren, das Internet. Weitere Informationen zur Studie "Latinos Online, 2006-2008: Narrowing the Gap" entnehmen Sie bitte dem Download, das für Sie bereit steht.



Download vorhanden  "Internetnutzung von Menschen lateinamerikanischer Herkunft stieg um zehn Prozentpunkte" herunterladen
(pdf, 0.315 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://pewhispanic.org/reports/report.php?ReportID=119


Im Angebot der SDC seit 23.12.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Internationale Aspekte, Bürgerrechte, Informationsfreiheit, Mediennutzung durch sozial Benachteiligte / Aktivitäten für sozial Benachteiligte, Mediennutzung durch Menschen mit Migrationshintergrund / Aktivitäten für Menschen mit Migrationshintergrund, Technologiepläne (Entwicklung und Umsetzung), Infrastruktur, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein, Vernetzung und Kooperation, Personalbeschaffung





Monitoring-Report Deutschland Digital - Der IKT-Standort im internationalen Vergleich

Quelle: TNS Infratest vom 07.01.10

Das Marktforschungsunternehmen TNS Infratest hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie die Studie "Monitoring-Report Deutschland Digital - Der IKT-Standort im internationalen Vergleich" im Dezember 2009 veröffentlicht. Der Report zeigt, ob sich der Informations- und Kommunikationstechnologienstandort (IKT) Deutschland im internationalen Vergleich behaupten kann. Im Jahre 2008 lag Deutschland gemeinsam mit Norwegen auf Platz sieben der 15 weltweit führenden IKT-Nationen Europas, Asiens und den USA. Im Bereich der Infrastruktur lag Deutschland auf Platz acht der 15 besten IKT-Nationen und im Bereich der Marktentwicklung gemeinsam mit den Niederlanden sogar auf Platz fünf.

Laut Studie muss es im Rahmen der so genannten IKT-Standortstrategie 2013 zu einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands kommen, dies kann geschehen durch eine verstärkte Zielkonzentration und der Umsetzung konkreter Maßnahmen. In einem ersten Schritt wurden Chancen und Risiken verschiedener Handlungsfelder wie Deutschlands Datensicherheit, Innovationspolitik, Bildungspolitik oder auch der Breitbandausbau beziehungsweise die Telekommunikationspolitik näher untersucht:

  • Datensicherheit

    Laut Untersuchung hat das Bundeskriminalamt bekannt gegeben, dass die IKT-Kriminalität im Jahre 2008 Schäden in Höhe von 37 Millionen Euro angerichtet hat und es wurden insgesamt 37.900 Fälle der IKT-Kriminalität festgehalten. Bei diesen Zahlen wird empfohlen, das Datenschutzrecht zu aktualisieren, denn ohne Vertrauen in Datensicherheit könne das IKT-Wirtschaftswachstum nicht gesteigert werden.

  • Innovationspolitik
  • Die Studie besagt, dass aktuell 650 Millionen Euro für Forschung- und Entwicklung vom Bund für den IKT-Standort Deutschland ausgegeben werden. Zudem wird geraten, bessere Bedingungen für Forschung- und Entwicklung im Bereich der IK-Technologien zu schaffen, dazu gehören unter anderem die Steigerung der Ausgaben auf etwa 4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes bis zum Jahre 2015 sowie Transparenz im Hinblick auf die Mittelvergabe in den Bereichen Forschung und Entwicklung zu schaffen. Außerdem wäre es sinnvoll, wenn die Aufwendungen aus den Bereichen Forschung und Entwicklung steuerlich absetzbar wären.

  • Bildungspolitik
  • Nach Studienangaben waren im Jahre 2008 etwa 830.000 Arbeitnehmer in der Informations- und Kommunikationstechnologiebranche beschäftigt. Andererseits waren im Sommer 2009 zwar viele offene Stellen in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu vergeben, doch nur wenige Fachkräfte aus diesen Fächern waren arbeitslos gemeldet. Daher weist die Studie explizit auf einen strukturell bedingten Fachkräftemangel hin, um dem entgegen zu wirken sollten unter anderem IKT-Fachkräfte Weiterbildungsmöglichkeiten in Unternehmen und Hochschulen haben.

  • Telekommunikationspolitik / Breitband
  • Im Jahre 2008 lag Deutschland bei der Breitbanddichte im globalen Vergleich auf Platz sieben. Zudem werden in Deutschland in neun von zehn Fällen Breitbandanschlüsse mit DSL genutzt und nur sechs Prozent werden über das TV-Kabel genutzt. Für eine flächendeckende Auslastung von Hochgeschwindigkeit- und Glasfasernetzen werden in den nächsten Jahren Investitionen bis zu 50 Milliarden Euro notwendig sein, diese sind eine wichtige Voraussetzung für neue Innovationen.

Die vollständige Studie "Monitoring-Report Deutschland Digital - Der IKT-Standort im internationalen Vergleich" steht für Sie bei uns zum Download bereit.



Download vorhanden  "Monitoring-Report Deutschland Digital - Der IKT-Standort im internationalen Vergleich" herunterladen
(pdf, 5.716 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.tns-infratest.com/Monitoring-Deutschland-Digital/Monitoring _Report_Deutschland_digital.asp


Im Angebot der SDC seit 07.01.10 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Wirtschaftspolitik, Internationale Aspekte, Technologiepläne (Entwicklung und Umsetzung), Neue Technologien, Technische Unterstützung, Internetpolitik, Mediennutzung allgemein, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung und Kooperation, Breitband/DSL





Pew Internet & American Life Project: 58 Prozent der US-amerikanischen Frauen verfügen über Breitbandanschluss

von: Yvonne Zerbe
Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 12.01.10


Das Pew Internet & American Life Project ist ein Projekt des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat eine internationale Studie zum Thema "Internet-, Breitband- und Handystatistiken" veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden zwischen November und Dezember 2009 insgesamt 2.258 Erwachsene per Festnetz- und Mobiltelefon in den USA befragt. Teilweise wurden die Interviews in Spanisch abgehalten. Die Ergebnisse zeigen: 74 Prozent der US-amerikanischen Erwachsenen nutzten das Internet, eine Zahl, die sich nicht wesentlich verändert hat seit 2006, damals wurde eine US-amerikanische Online-Bevölkerung von 73 Prozent errechnet.

Deutlich wird an Hand der Studie jedoch auch, dass der Anteil der Onliner in der Altersgruppe der 18 bis 29-Jährigen bei insgesamt 93 Prozent lag, in der Gruppe der 30- bis 49 Jährigen lag er bei 81 Prozent, in der Gruppe der 50 bis 64-Jährigen bei 70 Prozent und in der Altersgruppe 65plus bei nur 38 Prozent. Im Hinblick auf die Gemeindetypen der Internetnutzer zeigte sich, dass der Anteil der Stadtbewohner bei 74 Prozent lag, der Anteil der Vorortbewohner betrug 77 Prozent und der Anteil der ländlichen Nutzer nur 70 Prozent. Zudem hatten 39 Prozent der Internetnutzer weniger als einen High School-Abschluss, 63 Prozent verfügten über einen High School-Abschluss, 87 Prozent hatten das College abgeschlossen und 94 Prozent hatten einen College- oder sogar höheren Abschluss.

Außerdem gaben 60 Prozent der US-Amerikaner, inklusive der Spanisch sprechenden Bevölkerung an, über einen Breitbandanschluss zu verfügen. Der Anteil der amerikanischen Frauen, die einen Breitbandanschluss besaßen, lag bei 58 Prozent, der Anteil der männlichen Nutzer lag hingegen bei 61 Prozent. In der Altersgruppe der 18 und 29 Jährigen lag der Anteil der Breitbandnutzer bei 76 Prozent, in der Gruppe der Nutzer, die zwischen 30 und 49 Jahre alt waren, lag er 67 Prozent und bei den Onlinern, die zwischen 50 und 64 Jahre alt waren, lag er bei 56 Prozent. In der Gruppe 65plus betrug der Anteil der Breitbandnutzer nur 26 Prozent. Zudem waren 61 Prozent der Breitbandnutzer in städtischen Regionen ansässig, 64 Prozent lebten in der Vorstadt und 47 Prozent derjenigen Surfer mit Breitbandanschluss wohnten ländlich.

Die Untersuchung ergab außerdem, dass insgesamt 55 Prozent der US-Amerikaner das Internet mit WLAN nutzen. Zudem wurde die Nutzung der Geräte für den kabellosen Zugang untersucht: 46 Prozent der US-amerikanischen Erwachsenen besitzen heutzutage einen Laptop und von ihnen waren 83 Prozent über WLAN und 28 Prozent über kabellosen Breitband (schneller Internetzugang) verbunden. Von den 83 Prozent der US-amerikanischen Erwachsenen, die ein Mobilfunkgerät oder ein Smartphone (Mobiltelefon inklusive Kalender- oder Adressverwaltung, kann auch über einen Touchscreen verfügen) besaßen, besuchten 35 Prozent das Internet mit ihrem Handy. Weitere Informationen zur Studie "Internet-, Breitband- und Handystatistiken" entnehmen Sie bitte dem Download.



Download vorhanden  "Pew Internet & American Life Project: 58 Prozent der US-amerikanischen Frauen verfügen über Breitbandanschluss" herunterladen
(pdf, 0.550 MB)


Im Angebot der SDC seit 12.01.10 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Internationale Aspekte, Bildungspolitik / Bildungswesen, Mediennutzung durch Frauen / Aktivitäten für Frauen, Ländliche Regionen, Städte / urbane Regionen, Ökonomische Entwicklung / Wirtschaftlichkeit, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung und Kooperation, WLAN/Hotspots





Migrants, ethnic minorities and ICT

von: Bridge-IT Netzwerk vom 14.06.11

Die zunehmende Bedeutung der Themen Migration und Zuwanderung in den Ländern der EU wirft die Frage auf, wie das Potential von Informations- und Kommunikationstechnologien für die Förderung der Integration in Europa genutzt werden kann. Das Projekt "Bridge IT" - ein thematisches Netzwerk für soziale Integration und kulturelle Vielfalt durch PC und Internet - widmet sich diesem Thema.

Ziel des Bridge-IT Netzwerkes ist es, Beispiele guter Praxis aus verschiedenen Ländern als Vorbilder zu identifizieren und Werkzeuge für ihre Nachbildung und Verbreitung in ganz Europa zu entwickeln. Daraufhin sollen mit Experten Richtlinien für die Verbesserung, Entwicklung und Nachbildung von bestehenden Initiativen erarbeitet werden. Dabei wird sich das Projekt auf diese drei speziellen Unterthemen fokussieren:

  • Früherziehung und lebenslanges Lernen in einem multikulturellen Europa
  • Beschäftigungsfähigkeit von Migrantinnen und Migranten und Möglichkeiten der wirtschaftlichen Partizipation
  • Stärkung der Zivilgesellschaft und Herstellung von sozialem Kapital

Die erste Veröffentlichung aus der Zusammenarbeit der Partner des Netzwerkes ist ein Booklet namens "Migrants, ethnic minorities and ICT" (Migranten, ethnische Minderheiten und IKT), in dem eine Bestandsaufnahme der Projekte als gute Beispiele der beteiligten Länder dokumentiert ist. Das vorliegende Booklet stellt einen Überblick über zahlreiche Initiativen vor, die in unterschiedlichen Umgebungen aus verschiedenen Gründen entstanden sind und verschiedene Zielgruppen adressieren - jedoch alle gemeinsame Ziele teilen: d.h. Informations- und Kommunikationstechnologien zu nutzen, um Migranten und ethnische Minderheiten sozio-ökonomisch in die Gesellschaft zu integrieren, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die mit ihnen arbeiten, zu unterstützen und einen wechselseitigen Erfahrungs- und Wissensaustausch unter den Aufnahmeländern anzuregen. Die genauen Projektbeschreibungen entnehmen Sie bitte dem untenstehenden PDF Dokument in englischer Sprache, das dort zum Download bereit steht.

Dem Projekt Bridge-IT gehören 25 Partner aus 11 EU Ländern an. Das Netzwerk besteht aus Experten aus dem öffentlichen Bereich, aus Migranten- und Nichtregierungsorganisationen, aus sozialen Einrichtungen, die mit Migranten arbeiten, aus dem Gewerkschaftsbund und Forschungseinrichtungen, sowie IT-Anbietern.



Download vorhanden  "Migrants, ethnic minorities and ICT" herunterladen
(pdf, 2.351 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.bridge-it-net.eu/


Im Angebot der SDC seit 14.06.11 (sbe)
Projekt-Logo Bridge-IT

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Mediennutzung durch Menschen mit Migrationshintergrund / Aktivitäten für Menschen mit Migrationshintergrund, Vernetzung und Kooperation






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