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Wie Frauen und Männer das Internet nutzen (How Women and Men Use the Internet)
von: Deborah Fallows, Pew Internet & American Life Project
Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 28.12.05

Frauen holen in den meisten Aspekten des Online Lebens auf.
Eine aktuelle Studie über das Online-Verhalten amerikanischer Internetnutzer zeigt, dass Frauen in vielen Nutzungsaspekten aufholen. Obwohl amerikanische Männer viele Internetaktivitäten weiterhin intensiver verfolgen und Männer nach wie vor die ersten sind, wenn es darum geht, neue Technologien auszuprobieren, gibt es eine neue Entwicklung auf Seiten der weiblichen Internetnutzer. In Bezug auf die allgemeine Internetnutzung holen diese auf - dabei zeigen sich Unterschiede im Nutzungsverhalten der Geschlechter. Die im Bericht vorgestellten Ergebnisse basieren auf verschiedenen Studien des Pew Internet & American Life Projekts zwischen März 2000 und Juni 2005, die vergleichend gegenübergestellt werden.
Einzelne Ergebnisse im Überblick (alle Daten beziehen sich auf Amerikaner und Amerikanerinnen):
Der Anteil an Frauen, die das Internet nutzen liegt immer noch leicht hinter der Internetnutzung der Männer. Frauen unter 30 und schwarze Frauen übertreffen die Männer allerdings.
68 % der amerikanischen Männer sind Internet-Nutzer, im Vergleich zu 66 % der amerikanischen Frauen. Da sie einen größeren Teil der Bevölkerung ausmachen, ist die absolute Zahl der Online-Frauen tatsächlich ein bisschen größer als die der Männer.
86% der 18 bis 29-jährigen Frauen sind Online, im Vergleich zu 80% der Männer
34% der Männer die 65 und älter sind, sind Online, im Vergleich zu 21% der Frauen dieser Altersgruppe
60% der schwarzen Frauen sind online, im Gegensatz zu 50% der schwarzen Männer.
Deborah Fallows, Autorin der Studie, stellt auf der Suche nach einem übergreifenden Muster, welches die Nutzungsunterschiede charakterisiert, fest, dass Männer das Internet für die Breite der möglichen Erfahrungen und Frauen es hinsichtlich des Potentials für menschliche Beziehungen schätzen. Viele Aspekte würden aber sehr ähnlich wahrgenommen, so das Fazit der Studie. So schätzen beide Geschlechter den Effizienzaspekt des Internet - z. B. wenn es darum geht Zeit durch Online-Tickets oder Online-Bezahlverfahren zu sparen. Frauen wie Männer schätzen das Internet auch als Tor zu unbegrenzten Informationsmengen. Die Art der gesuchten Informationen unterscheidet sich allerdings etwas – während Frauen sich tiefer für ihre Themengebiete interessieren und das Angebot im Netz oft auch als Informationsüberflutung wahrnehmen, suchen Männer tendenziell ein breiteres Themengebiet ab und nutzen dazu Suchmaschinen in einer aggressiveren Art und mit mehr Selbstvertrauen als Frauen. Für Frauen stellt sich die Informationsrecherche häufiger als ein interaktiver Prozess dar, in den auch Informationszugänge über Gruppen und E-Mails einbezogen werden.
"Wie Frauen und Männer das Internet nutzen (How Women and Men Use the Internet)" herunterladen
(pdf, 0.834 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org/PPF/r/171/report_display.asp
Im Angebot der SDC seit 16.01.06 (jch)

Pew Internet & American Life Project
Das Pew Internet & American Life Project ist eine überparteiliche Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington, DC. Sie untersucht die sozialen Effekte des Internet auf das Leben in den USA.
Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.
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Themenbereiche:
- Internationale Aspekte, Mediennutzung durch Frauen / Aktivitäten für Frauen, Mediennutzung allgemein
Gender Sonderauswertung des (N)Onliner-Atlas 2004
Quelle: http://www.frauen-technik-impulse.de/verein/materialien vom 04.05.05
Internetnutzung von Frauen und Männern in Deutschland 2004
Der Verein Frauen geben Technik neue Impulse e.V. erstellt gemeinsam mit der Initiative D21 und TNS Emnid regelmäßig eine Gender Mainstreaming-Sonderauswertung des (N)ONLINER Atlas.
"Gender Sonderauswertung des (N)Onliner-Atlas 2004" herunterladen
(pdf, 3.391 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.frauen-technik-impulse.de
Im Angebot der SDC seit 04.05.05 (jch)
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Themenbereiche:
- Mediennutzung durch Frauen / Aktivitäten für Frauen, Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung
9/2003: Sonderauswertung der @facts-Studie
von: Michael Doh, Deutsches Zentrum für Alternsforschung (DZFA)
Quelle: Seven One Interactive GmbH / forsa. vom 11.12.03
Anhand einer Sonderauswertung der @facts-Studie gibt es hier Grafiken zum Monat September 2003 speziell zur Internetnutzung in Deutschland und differenziert nach Alter und Geschlecht.
"9/2003: Sonderauswertung der @facts-Studie" herunterladen
(pdf, 0.042 MB)
Im Angebot der SDC seit 31.12.03 (mdo)

@facts-Studie
Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.
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Themenbereiche:
- Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche, Mediennutzung durch Frauen / Aktivitäten für Frauen, Mediennutzung durch SeniorInnen / Aktivitäten für SeniorInnen, Forschung, Mediennutzung allgemein

Milleniumsfrauen.com. Weibliche Strategien für das digitale Zeitalter
Quelle: Freundin vom 12.09.01
Welche Visionen verbinden Frauen mit den neuen Medien? Sind sie in euphorischer Aufbruchstimmung, oder gibt es Resistenzen? Herrscht bei Frauen immer noch die viel bemühte Technikfeindlichkeit vor? Viele Vermutungen und wenig Einblicke gibt es zum Thema Frauen und neue Medien.Diese Lücke soll die vorliegende Studie schließen. Sie baut auf den
vorangehenden Untersuchungen zum Thema Zukunft der Frauen auf.In der ersten Studie (1998) wurden Leitbilder für das neue Jahrtausend vorgestellt,in der zweiten (1999)wurden
sie in ihrer zahlenmäßigen Präsenz ausgewiesen und ihre Werthaltungen mit der innovativen Methode der Semiometrie durchleuchtet. Diese dritte Studie nun,"millenniumsfrau-
en.com ", beleuchtet,wie zukunftsorientierte Frauen mit den Möglichkeiten der neuen Medien umgehen.
"Milleniumsfrauen.com. Weibliche Strategien für das digitale Zeitalter" herunterladen
(pdf, 0.574 MB)
Im Angebot der SDC seit 12.09.01 (cha)
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- Mediennutzung durch Frauen / Aktivitäten für Frauen
Zwei aktuelle Internet-Studien: GfK Monitor und die W3B Online Studie
Quelle: Verein 'Frauen geben Technik neue Impulse e.V.' vom 13.09.01
Graphische Aufbereitung zweier aktueller Internetstudien über die Internetnutzung von Frauen in Deutschland. Sowohl die W3B Online Studie als auch der GfK Monitor erheben für das zweite Halbjahr des Jahres 2000 einen Frauenanteil von mehr als 30%.
"Zwei aktuelle Internet-Studien: GfK Monitor und die W3B Online Studie" herunterladen
(pdf, 0.821 MB)
Im Angebot der SDC seit 13.09.01 (cha)
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- Mediennutzung durch Frauen / Aktivitäten für Frauen
(N)ONLINER Atlas 2002: Internetnutzung von Frauen und Männern in Deutschland
Quelle: Verein Frauen geben Technik neue Impulse e.V. vom 13.09.02
Männer sind drin, Frauen nicht
Bei der Steigerung der Internet-Nutzung sind Frauen ausschlaggebend
Männer sind drin, Frauen nicht: Diese Behauptung kann jetzt erst-mals mit genauen Zahlen und Fakten untermauert werden. Nach der Sonderauswertung des "(N)onliner Atlas 2002", die vom Verein "Frauen geben Technik neue Impulse e.V." gemeinsam mit der Initiative D21 und TNS Emnid durchgeführt wurde, sind über die Hälfte der Männer im Netz, aber nur gut ein Drittel der Frauen. Etwa die Hälfte der Bevölkerung sind Offliner, davon fast 60 Prozent Frauen. Geht es jedoch um positive Internet-Bilanzen, sind bundesweit die Frauen ausschlaggebend.
Alle von Emnid erhobenen Daten bei 30.000 Personen über 14 Jahren zur Online-Nutzung, Nutzungsplanung und Nichtnutzung wurden erstmals für Männer und Frauen getrennt ausge-wertet. Ziel der Untersuchung ist es, durch die verbesserte Daten-lage die Maßnahmen der Politik und Aktivitäten der Wirtschaft genauer auf die Zielgruppe Frauen zuschneiden zu können. Die größten Gruppen von Nicht-Nutzerinnen sind 7,6 Millionen Renterinnen, 3,4 Millionen Hausfrauen und 3,2 Millionen weibliche Angestellte. Die Ursachen liegen in der Bildung, bei den Kosten und einer viel zu geringen Alltags- und Nutzenorientierung für diese unterschiedlichen Zielgruppen.
Im Länder-Ranking ist Schleswig-Holstein Spitze, weil die Onlinerinnen-Quote mit 41,3 Prozent hier die beste ist. Dagegen ist das Saarland Schlusslicht bei den alten Ländern aufgrund der geringen Anzahl von Frauen (26,4 Prozent), die das Internet nutzen. Das Stadt-Landgefälle ist vor allem männlich dominiert: Männer sind in ländlichen Gebieten deutlich seltener Onliner, bei Frauen gibt es nur in den neuen Bundesländern einen geringen Unterschied.
Insgesamt driftet die Kluft zwischen Männern und Frauen immer weiter auseinander!
"(N)ONLINER Atlas 2002: Internetnutzung von Frauen und Männern in Deutschland " herunterladen
(pdf, 1.207 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.kompetenzz.de
Im Angebot der SDC seit 13.09.02 (cha)
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- Mediennutzung durch Frauen / Aktivitäten für Frauen, Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung, Public-Private-Partnership