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Frauen und Männer in IT-Ausbildung und -Beruf
von: Sabine Mellies (Ansprechpartnerin für die Studie), Frauen geben Technik neue Impulse e.V.; FH Bielefeld
Quelle: Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie vom 25.08.05

Männer und Frauen machen unterschiedliche Erfahrungen mit der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit. Dagegen erweist sich das Internet als Medium, das während der Berufsorientierung auf hohe Zustimmung stößt, und dies bei Frauen wie Männern. Dies ergab eine Befragung unter weiblichen und männlichen Auszubildenden der neuen IT-Berufe.
Das vom BMFSFJ geförderte Bundesausbildungsprojekt idee_it führte zwischen 2002 und 2005 eine Untersuchung zur Berufsorientierung, zum Ausbildungsverlauf und zum beruflichen Übergang von weiblichen und männlichen Auszubildenden der neuen IT-Berufe durch.
Neben einer Online-Befragung unter weiblichen und männlichen Auszubildenden sowie Absolventinnen und Absolventen der IT-Berufe wurden Interviews und Gruppendiskussionen geführt, in denen insbesondere die Phase der Berufsorientierung für einen der neuen IT-Berufe näher untersucht wurde. Dabei zeigte sich, dass die Berufsorientierung als bewusster Prozess für beide Geschlechter erst ca. zwei Jahre vor dem angestrebten Schulabschluss virulent wird. Auch im Hinblick auf die Berufswahlstrategien ergaben sich zwischen Frauen und Männern keine Unterschiede. Das Internet stößt bei Frauen wie Männern für die Berufsorientierungsphase auf hohe Zustimmung. Erst bei den Beratungsleistungen der Bundesagentur für Arbeit sowie bei der Begleitung durch die Familie und Freunde bzw. peer groups wird deutlich, dass junge Frauen mehr Barrieren und Hürden bei der Wahl eines IT-Berufs überwinden müssen als Männer.
Über den Verein 'Frauen geben Technik neue Impulse':
Die verstärkte Nutzung der Potenziale von Frauen zur Gestaltung der Informationsgesellschaft und der Technik sind die Ziele des seit November 1999 bestehenden Vereins Frauen geben Technik neue Impulse e.V.. Der Verein bringt gezielt den Aspekt Chancengleichheit in die Diskussion ein und initiiert innovative Projekte (u.a. Girls' Day, idee_it) und bundesweit wirksame Konzepte, um seine Ziele durchzusetzen. Damit unterstützt der Verein die Einwerbung von Frauen in naturwissenschaftlich-technische Ausbildungen, Studiengänge und Berufe.
"Frauen und Männer in IT-Ausbildung und -Beruf" herunterladen
(pdf, 0.199 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.frauen-technik-impulse.de
Im Angebot der SDC seit 08.09.05 (jch)
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Themenbereiche:
- Berufliche Aus- und Weiterbildung, Mediennutzung durch Frauen / Aktivitäten für Frauen
Gleiche Chancen für Frauen und Männer in der Informationsgesellschaft
vom 14.09.01
Gleiche Chancen für Frauen und Männer in der Informationsgesellschaft
Auszug aus dem Aktionsprogramm der Bundesregierung „Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts“
"Gleiche Chancen für Frauen und Männer in der Informationsgesellschaft" herunterladen
(pdf, 0.066 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.forum-informationsgesellschaft.de
Im Angebot der SDC seit 14.09.01 (cha)
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- Bildungspolitik / Bildungswesen, Regierungsaktivitäten auf Bundesebene, Mediennutzung durch Frauen / Aktivitäten für Frauen
Bericht zur Berufs- und Einkommenssituation von Frauen und Männern
Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 24.04.02
Gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Frauen und Männer? Noch keine Realität, wie der Bericht zur Berufs- und Einkommenssituation von Frauen und Männern zeigt. Der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Auftrag gegebene Bericht beleuchtet detailliert die Bereiche Ausbildung, Erwerbsbeteiligung, Einkommen und Balance zwischen Beruf und Familie.Erstmalig geht dabei ein Bericht zur Ermittlung von Berufs – und Einkommensentwicklungen auf geschlechtsspezifische Unterschiede ein.
Bundesministerin Dr. Christine Bergmann fasst die Ergebnisse des Berichts wie folgt zusammen: „Frauen haben bei Qualifikation und Bildung klar aufgeholt und in vielen Bereichen die Männer bereits überrundet. In den frühen Berufsjahren liegen junge Frauen und Männer vielfach schon gleichauf. Junge Frauen zwischen 20 und 24 Jahren verdienen mit 95 Prozent in Westdeutschland bzw. 99 Prozent in Ostdeutschland annähernd so viel wie gleichaltrige Männer. Insgesamt liegt jedoch das Durchschnittseinkommen von Frauen mit Vollzeitbeschäftigung noch immer unter dem der Männer.“
Der Bericht schlüsselt auf, wo die möglichen Gründe für die Unterschiede in den Einkommenssituationen von Frauen und Männern liegen. So finden sich traditionelle geschlechtsspezifische Rollenvorstellungen in der Berufswahl, im Arbeitszeitvolumen und sehr deutliche in der Bewertung von „Frauenarbeit“ und „Männerarbeit“, die sich letztlich im Einkommen niederschlägt.
Nach Angaben des Berichts sind Frauen zum Beispiel mit 42 Prozent deutlich häufiger in Teilzeit beschäftigt als Männer (unter fünf Prozent). Ein Grund hierfür liegt in der Zeitaufteilung Beruf und Familie. Während Männer im erwerbsfähigen Alter fast immer vollzeiterwerbstätig sind, verwenden Frauen einen Teil der Tageszeit für Tätigkeiten wie Haushaltsführung, Kindererziehung und die Pflege von Familienmitgliedern.
"Bericht zur Berufs- und Einkommenssituation von Frauen und Männern" herunterladen
(pdf, 0.106 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.bmfsfj.de
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- Wirtschaftspolitik, Regierungsaktivitäten auf Bundesebene, Arbeitswelt
Rekrutierung, Bindung, Rückgewinnung: Frauen in Naturwissenschaft und Technik
vom 08.03.04
Am Weltfrauentag (8. März 2004) veröffentlichten das Institut für Physik und der Daphne Jackson Trust einen neuen Bericht, in dem es darum geht, wie Großbritannien die Abwanderung von Frauen aus Naturwissenschaft, Ingenieurwissenschaft und Technik aufhalten kann.
Übersteigen Gleichungen und elektrische Schaltkreise tatsächlich die Fähigkeiten der Frauen oder gibt es einen anderen Grund, warum so wenige Frauen eine Laufbahn in Natur- und Ingenieurwissenschaften und Technik anstreben? Gibt es ein systemimmanentes Problem, das fast 50 Prozent der Bevölkerung von Berufen in diesen Bereichen ausschließt? Der Report "Rekrutierung, Bindung und Rückgewinnung" gibt praktische Empfehlungen, die zur Umkehrung der jetzigen Trends beitragen sollen.
Dieser Bericht entstand aus einer Diskussion, die im September 2003 mit Teilnehmern aus der naturwissenschaftlich orientierten Industrie, Wissenschaft und Politik aus Großbritannien, Europa und den USA geführt wurde. Er richtet sich an die entsprechenden Wirtschafts- und Industriebereiche, die ihre Arbeitsumgebung flexibilisieren und gleichberechtigt gestalten könnten und sollten.
Einen ausführlichen Überblick über den englischsprachigen Bericht gibt der Artikel
"Frauen und Technik: zwei Welten begegnen sich?"
"Rekrutierung, Bindung, Rückgewinnung: Frauen in Naturwissenschaft und Technik" herunterladen
(pdf, 0.106 MB)
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http://www.daphnejackson.org/
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- Berufliche Aus- und Weiterbildung, Mediennutzung durch Frauen / Aktivitäten für Frauen, Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung, Arbeitswelt, Forschung