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Blogger - ein Porträt der neuen Geschichtenerzähler im Internet

von: Amanda Lenhart, Susannah Fox, Pew Internet & American Life Project, Washington D.C., vom 19.07.06, Zusammenfassung Jeanette Christu (SDC)

Buchtitel: Blogger - ein Porträt der neuen Geschichtenerzähler im Internet

A portrait of the internet's new storytellers

Blogs ermöglichen es auf eine einfache und reizvolle, neue Art, sich im Internet kreativ auszudrücken. Diesen Trend, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut, hat das amerikanische Pew-Institut zum Ausgangspunkt seiner aktuellen Studie über die Blogger genommen.

Es zeigt sich, dass die meisten Blogger sich auf die Darstellung persönlicher Erfahrungen konzentrieren und nicht auf politische Inhalte, Medien oder Technik. Obwohl insgesamt ein breites Themenspektrum abgedeckt wird, antworten 37 Prozent der Blogger auf die Frage, was denn das wichtigeste Thema ihres Blogs sei, dies sei das Thema 'Mein Leben und meine Erfahrungen'. Neben diesem Wunsch, die persönlichen Erfahrungen zu dokumentieren und zu teilen (76% nannten dies als ein Thema), wollen Blogger auch praktisches Wissen und Fertigkeiten austauschen (64%). Auf Platz drei der Nennungen folgt das Themengebiet Politik (11%).

Für viele Blogger stellt ihr Blog trotz der Öffentlichkeit des Mediums eine sehr persönliche Angelegenheit dar. Mehr als die Hälfte gibt an, das Blog vor allem für sich selbst zu führen (52%). Für etwa ein Drittel (32%) steht dagegen das Produzieren von Inhalten für ein Publikum im Vordergrund und 14 Prozent geben beide Beweggründe an. Wirklich engagiert und täglich bloggt nur ein kleiner Teil - nämlich 13 Prozent. Für die meisten ist dagegen das Bloggen ein Hobby, in das sie nicht allzu viel Zeit investieren (44% der Blogger).

Auch sonst ist der typische Blogger ein starker Internetnutzer bzw. -nutzerin mit schnellem Internetzugang (79%) und täglich mehrmaligen Besuchen im Netz (64 % der Blogger im Vgl. zu 27 % aller Internetnutzer). Auch als Nachrichtenquelle ist das Internet für die Blogger ein noch wichtigerer Bezugspunkt als für andere Onliner - sie nutzen zu 95 Prozent Online-Nachrichten - andere Internetnutzer mit Hochgeschwindigkeitzugang zu 80 Prozent.

Als weitere Kennzeichen kann herausgestellt werden, dass die Blogger-Population vor allem jung ist: Mehr als die Hälfte (54%) sind unter 30 Jahre alt, etwa ein Drittel (30%) liegt zwischen 30 und 50 Jahren, 14 Prozent sind zwischen 50 und 64 Jahre alt und lediglich 2 Prozent sind über 65. Ansonsten zeigt sich, dass die Bloggergemeinschaft annähernd paritätisch besetzt ist – Frauen sind mit 46 Prozent und Männer mit 54 Prozent vertreten - dies entspricht dem Pew-Institut zufolge der Zusammensetzung der Onliner im Allgemeinen. Insgesamt liegt die Zahl der erwachsenen Blogger in Amerika bei schätzungsweise 8 Prozent der Internetnutzer über 18 Jahren.

Für die Studie hat das Pew-Institut zwischen Juli 2005 und Februar 2006 233 Blogger in telefonischen Interviews befragt. Zudem wurde Daten aus weiteren Untersuchungen mit einer Stichprobe von 7012 Erwachsenen zugrunde gelegt, um den Anteil der Internetnutzer und der Blogger an der amerikanischen Bevölkerung zu schätzen.

Zum englischsprachigen Report gelangen Sie hier.

Download vorhanden  "Blogger - ein Porträt der neuen Geschichtenerzähler im Internet" herunterladen
(pdf, 0.265 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org


Im Angebot der SDC seit 21.07.06 (jch)
Logo: Pew Internet & American Life Project

Pew Internet & American Life Project

Das Pew Internet & American Life Project ist eine überparteiliche Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington, DC. Sie untersucht die sozialen Effekte des Internet auf das Leben in den USA.

Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


Verwandte
Themenbereiche:
Internationale Aspekte, Blogs





The Impact of ICT on Social Cohesion: Looking beyond the Digital Divide

von: Hüsing, Tobias, Empirica Gesellschaft für Kommunikations und Technologieforschung mbH Bonn
Quelle: (c) European Communities, European Commission DG Joint Research Center vom 27.04.06, Technical Report, November 2004


Buchtitel: The Impact of ICT on Social Cohesion: Looking beyond the Digital Divide


Download vorhanden  "The Impact of ICT on Social Cohesion: Looking beyond the Digital Divide" herunterladen
(pdf, 0.225 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.empirica.biz


Im Angebot der SDC seit 27.04.06 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung, Forschung





Online Dating - Vom Knüpfen romantischer Bande im Internet

von: Mary Madden, Amanda Lenhart, Pew Internet & American Life Project
Quelle: Pressemitteilung, Übersetzung ins Deutsche A. Bausch vom 05.03.06


Buchtitel: Online Dating - Vom Knüpfen romantischer Bande im Internet

Im Internet blühen Romanzen, aber es gibt weiterhin Sicherheitsbedenken beim Online-Dating



Ein neuer Bericht des Pew Internet & American Life Projects zeigt, dass Dating-Websites nur einer von vielen Online-Wegen zu romantischen Beziehungen sind.

Der Bereich des Online-Dating ist stark im öffentlichen Bewusstsein, und die Internetnutzer, die sich aktiv um Verabredungen bemühen, haben eine Vielzahl von Wegen gefunden, wie sie ihre romantischen Interessen online verfolgen können.

So geben etwa 31 Prozent der erwachsenen Amerikaner an, dass sie jemanden kennen, der oder die eine Dating-Website genutzt hat, und 15 Prozent der erwachsenen Amerikaner - ca. 20 Millionen Menschen - sagen, sie kennen jemanden, der oder die eine lang anhaltende Beziehung oder eine Ehe mit jemandem führt, den sie online kennengelernt haben.

Online-Verabredungen sind sehr verbreitet, obwohl es in der Öffentlichkeit starke Bedenken gibt hinsichtlich der Gefahren, die eine Veröffentlichung von persönlichen Informationen auf Dating-Websites mit sich bringt, und hinsichtlich der Ehrlichkeit derer, die online ein Date verabreden wollen. Etwa 66 Prozent der Internetnutzer stimmen der Aussage zu, dass Online-Dating gefährlich ist, weil dabei persönliche Informationen online veröffentlicht werden. 57 Prozent der Internetnutzer gehen mit der Aussage konform, dass viele Nutzer von Dating-Websites lügen, wenn es um ihren Familienstand geht. Soweit zu den zentralen Ergebnissen einer neuen Untersuchung des Pew Projects mit dem Titel 'Online Dating.”

Einen ausführlichen Artikel zu diesem Download finden Sie hier im Portal der Stiftung Digitale Chancen.

Download vorhanden  "Online Dating - Vom Knüpfen romantischer Bande im Internet" herunterladen
(pdf, 0.442 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org


Im Angebot der SDC seit 11.04.06 (jch)
Logo: Pew Internet & American Life Project

Pew Internet & American Life Project

Das Pew Internet & American Life Project ist eine überparteiliche Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington, DC. Sie untersucht die sozialen Effekte des Internet auf das Leben in den USA.

Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung allgemein





IT-Ausstattung der allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in Deutschland 2005

von: Krützer, Beate; Probst, Heike, barke+partner Köln im Auftrag des BMBF
Quelle: PM BMBF, barke+partner vom 01.09.05


Buchtitel: IT-Ausstattung der allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in Deutschland 2005

Fünfte Studie zur IT-Ausstattung und -nutzung der bundesdeutschen Schulen

Bestandsaufnahme 2005 und Entwicklung 2001 bis 2005

Die Ausstattung deutscher Schulen mit Computern hat sich weiter verbessert. Nach den Daten der fünften bundesweiten Erhebung zur "IT-Ausstattung der allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in Deutschland" liegt die durchschnittliche Versorgung bei einem Computer für elf Schüler.

Nach der Erhebung konnte im Vergleich zum Vorjahr die Schüler-Computer-Relation in den Sekundarstufen I und II auf 12:1 (2004: 13:1) verbessert werden. Auch in den Grundschulen verbesserte sich das Verhältnis auf 13:1 (2004: 15:1). Die berufsbildenden Schulen erreichten wie im Vorjahr eine Relation von 9:1 und haben damit weiterhin die Nase vorn. Der Europäische Rat hatte im Rahmen des Aktionsplans E-Learning das Ziel auf ein Verhältnis von 15:1 gesetzt.

Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Computer mit Internet-Zugang. In den berufsbildenden Schulen sind 78 Prozent der Computer ans World Wide Web angeschlossen, in den Sekundarstufen I und II 72 Prozent und in den Grundschulen 47 Prozent. 78 % der berufsbildenden Schulen bieten ihren Schülerinnen/Schüler die Möglichkeit der Computernutzung außerhalb des Unterrichts. Bei den Sekundarschulen I und II sind dies mehr als die Hälfte (57 %) aller Schulen, bei den Grundschulen lediglich 28 %.

Die Rangfolge des Computereinsatzes und der Internetnutzung im Unterricht hat sich in den letzten drei Jahren kaum verändert, es sind lediglich kleine Abweichungen festzustellen. Dabei ist der Anteil der Schulen, die Computer im Unterricht einsetzen und das Internet nutzen, in fast allen Fächern, Lernbereichen und beruflichen Einsatzfeldern kontinuierlich gestiegen. Computereinsatz und Internetnutzung im Unterricht wird selbstverständlicher.

Lernsoftware ist die nach wie vor die am häufigsten eingesetzte Software in den allgemein bildenden Schulen, gefolgt von multimedialen Nachschlagewerken, Programmen zum Erstellen multimedialer Anwendungen, Software mit Werkzeugcharakter und Programmiersprachen. In den berufsbildenden Schulen belegt die Branchensoftware für die berufliche Bildung wie im vergangenen Jahr Platz eins, dicht gefolgt von Programmen zum Erstellen multimedialer Anwendungen und Lernsoftware. Software mit Werkzeugcharakter, multimediale Nachschlagewerke und Programmiersprachen folgen auf den Plätzen vier bis sechs.

Die Ergebnisse der Studie entsprechen dem Stand Juli 2005, d.h. sie geben die jeweils aktuellsten Angaben wieder, die im Monat Juli 2005 in den einzelnen Bundesländern vorlagen. Dabei erstreckt sich der Abfragezeitraum in den einzelnen Bundesländern von Februar 2003 bis Juli 2005

Download vorhanden  "IT-Ausstattung der allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in Deutschland 2005" herunterladen
(pdf, 0.367 MB)


Im Angebot der SDC seit 04.10.05 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Grund-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Medienkompetenz, Berufliche Aus- und Weiterbildung





Internet - Chancen für alle

vom 10.11.04

Buchtitel: Internet - Chancen für alle
Seit drei Jahren arbeitet die Stiftung Digitale Chancen unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit erfolgreich an der Entwicklung von Strategien zur Digitalen Integration in der sich entwickelnden Informationsgesellschaft. Im Jahr 2001 wurden im Rahmen des Projektes zum Aufbau eines Netzwerks Digitale Chancen an der Universität Bremen die Grundlagen dieser Arbeit gelegt. Aufgabe war und ist es, Chancengleichheit beim Zugang zum Internet zu ermöglichen und die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien für breitere Kreise der Bevölkerung zu fördern.

Die Broschüre 'Internet - Chancen für alle' gibt einen Überblick über die Tätigkeitsbereiche der Stiftung in den Jahren 2003 - 2004. Vorgestellt werden die verschiedenen Trainingsmaßnahmen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die von der Stiftung entwickelt und durchgeführt wurden. Daneben findet die Dokumentation der Veranstaltungsreihe 'Berliner Gespräche zur Digitalen Integration' Raum. Fünf verschiedene Aspekte der Digitalen Integration wurden mit Betroffenen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis diskutiert. Die Broschüre fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Informationsgesellschaft. Die vollständige Dokumentation aller Vorträge und Präsentationen der Berliner Gespräche steht online zur Verfügung.

Informationen zum Wettbewerb für barrierefreie Internetgestaltung - Biene-Award und zu den Webangeboten der Stiftung vervollständigen die Broschüre.

Download vorhanden  "Internet - Chancen für alle" herunterladen
(pdf, 1.201 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.digitale-chancen.de


Im Angebot der SDC seit 09.12.04

Verwandte
Themenbereiche:
Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung, Mediennutzung allgemein





Informationsgesellschaft Deutschland 2006

Quelle: BMWA und BMBF vom 11.12.03

Buchtitel: Informationsgesellschaft Deutschland 2006

Aktionsprogramm der Bundesregierung

Der hier vorgelegte Masterplan für Deutschlands Weg in die Informationsgesellschaft will dafür sorgen, dass die bestehende Position Deutschlands hinsichtlich der Verbreitung und Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien weiter ausgebaut wird. Der Bericht bietet eine Darstellung der Lage und Perspektiven der deutschen Informationsgesellschaft und zeigt Handlungsfelder der IuK-Politik auf. Als Handlungsfelder werden beleuchtet: die Digitale Wirtschaft, Bildung und Qualifizierung, Gleichstellung und Chancengleichheit, E-Government und Sicherheit, Gesundheitswesen und andere Dienste. Herausgeber sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) und Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Download vorhanden  "Informationsgesellschaft Deutschland 2006" herunterladen
(pdf, 2.978 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.bmwa.bund.de/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=28114 .html


Im Angebot der SDC seit 09.10.05 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Wirtschaftspolitik, Bildungspolitik / Bildungswesen, E-Government, E-Commerce, Sicherheit






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