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eEurope 2005 - Online-Verfügbarkeit der Dienstleistungen der öffentlichen Hand

von: Capgemini
Quelle: PM - 8. März 2005 vom 14.03.05


Buchtitel: eEurope 2005 - Online-Verfügbarkeit der Dienstleistungen der öffentlichen Hand
Die Studie zur 'Online-Verfügbarkeit der Dienstleistungen der öffentlichen Hand' wird jährlich von der Management- und IT-Beratung Capgemini im Auftrag der EU Kommission durchgeführt. Untersucht werden 20 von der EU definierte Dienstleistungen für Bürger und Unternehmen, die über insgesamt rund 14.000 einzelne Stellen angeboten werden. Die aktuellen Daten stammen vom Oktober 2004.

In den 25 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie Island, Norwegen und Schweiz sind nun 40 Prozent der untersuchten grundlegenden behördlichen Dienstleistungsangebote vollständig online verfügbar. Insgesamt beträgt der Online-Umsetzungsgrad über alle Dienste hinweg 65 Prozent. Ohne die zehn neuen EU-Länder liegt der Anteil der vollständig online verfügbaren Dienste bei 46 Prozent, was einer Zunahme von vier Prozentpunkten gegenüber der letzten Untersuchung ein Jahr zuvor entspricht. Beim Umsetzungsgrad erreichen die 18 Länder der vorherigen Studie einen Fortschritt von sechs Prozentpunkten von 66 auf 72 Prozent (Werte der zehn Beitrittsländer: 29 Prozent vollständig online verfügbar; 53 Prozent Umsetzungsgrad - keine Vergleichsdaten zu den Vorjahren).

Online-Umsetzungsgrad in Deutschland hat sich um 14 Prozentpunkte verbessert

Deutschland kann beim Messindikator 'Online-Umsetzungsgrad' mit einem Plus von 14 Prozentpunkten (von 52 auf 66 Prozent) mit den größten Sprung innerhalb eines Jahres verzeichnen. Island führt hierbei mit einem Plus von 20 Prozentpunkten, während Italien und Großbritannien um 13 Prozentpunkte zulegten. Mit dem Zuwachs liegt Deutschland nun fast exakt auf dem Mittelwert aller 28 Länder, bleibt aber dennoch nur im hinteren Mittelfeld. An der Spitze liegen Schweden, Österreich, Großbritannien, Irland, Norwegen und Dänemark mit einem Online-Umsetzungsgrad von jeweils mehr als 80 Prozent (Schweden 89 Prozent).

Ganz ähnlich die Reihenfolge beim Anteil der vollständig online-verfügbaren Dienste: Deutschland liegt mit einem überdurchschnittlichen Wert dabei gut im Mittelfeld. Die Spitze besetzt Schweden (74 Prozent) vor Österreich (72 Prozent) und Finnland (67 Prozent).

Dienstleistungen für Unternehmen besser ausgebaut als Angebote für Privatpersonen

Mit einem Wert von 77 Prozent für den Umsetzungsgrad sind die Dienstleistungen, die sich an Unternehmen richten, deutlich besser ausgebaut als Leistungen für Bürger (57 Prozent). Gleiches, wenn auch auf niedrigerem Niveau, gilt für die vollständig online-fähigen Dienste (58 Prozent versus 27 Prozent). Im Zeitablauf hat sich dabei der Abstand bei ungefähr 20 beziehungsweise 30 Prozentpunkten stabilisiert.

Dienste, über die Einnahmen erzielt werden können, sind top

Ein oftmals monetär getriebenes Vorgehen beim e-Government zeigt sich darin, dass die am besten ausgebauten Dienste, Einnahmen generierende Angebote sind. So erzielt der Dienst 'Einkommenssteuer' mit 91 Prozent Umsetzungsgrad über alle 28 Länder hinweg einen Spitzenwert, ähnlich wie 'Zollerklärung' oder auch 'Umsatz' - beziehungsweise 'Körperschaftssteuer'. Am schlechtesten schneiden Serviceangebote rund um Genehmigungen und Konzessionen ab.

Capgemini ist ein renommierter Dienstleister für Management- und IT-Beratung, Technologie sowie Outsourcing mit europäischem Ursprung.

Download vorhanden  "eEurope 2005 - Online-Verfügbarkeit der Dienstleistungen der öffentlichen Hand" herunterladen
(pdf, 1.861 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.de.capgemini.com/studien_referenzen/studien/branchen/public _services/


Im Angebot der SDC seit 14.03.05 (jch)

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Themenbereiche:
E-Government





Bürger und Unternehmen begrüßen elektronische Behördendienste (E-Government)

Quelle: PM EU Kommission vom 15.11.03

Eine soeben veröffentlichte Umfrage über die Qualität und die Nutzung elektronischer Behördendienste zeigt, dass fast 80 % aller Nutzer mit der Qualität dieser Online-Dienste zufrieden sind, über die Hälfte ist sogar sehr zufrieden. Die am häufigsten genannten Vorteile der Online-Dienste sind die Zeitersparnis (84 %) und die höhere Flexibilität (65 %). Das Fazit der Untersuchung lautet, dass die wichtigsten Gründe für den Erfolg der elektronischen Behördendienste in den optimierten Arbeitsabläufen, den vereinfachten Verfahren und dem verbesserten Informationsaustausch zwischen den Behörden liegen.

Erkki Liikanen, der für Unternehmen und Informationsgesellschaft zuständige Kommissar bemerkte hierzu: Die Untersuchung gibt einen guten Einblick in die Nutzung und die Vorteile des E-Government. Darüber hinaus liefert sie denjenigen Behörden gute Anhaltspunkte, die die Qualität und die Einrichtung ihrer eigenen Online-Dienste verbessern wollen.

An der Befragung nahmen 28.114 Nutzer aus 18 europäischen Ländern teil. Die Untersuchung im Auftrag der Europäischen Kommission im Rahmen des Aktionsplans eEurope 2005 wurde 2003 durchgeführt und wird 2004 wiederholt. Das Hauptaugenmerk lag auf der auf der Meinung der Nutzer und nicht so sehr auf der Seite der Diensteerbringer; damit folgte die Erhebung dem neuen Ansatz für das Benchmarking elektronischer Behördendienste.

Die Erhebung listet die elektronischen Behördendienste auf, die derzeit von den Bürgern/Unternehmen in den teilnehmenden Ländern benutzt werden. Darüber hinaus analysiert sie das Qualitätsniveau der Dienste, zeigt, inwieweit grundlegende Dienste genutzt werden und ob diese Dienstleistungen dem Bedarf und den Erwartungen der Bürger/Unternehmen in Europa entsprechen. Die Untersuchung enthält eine Reihe von Empfehlungen im Hinblick auf einen weiteren Ausbau des E-Government für diejenigen, die elektronische Behördendienste bereitstellen.

Download vorhanden  "Bürger und Unternehmen begrüßen elektronische Behördendienste (E-Government)" herunterladen
(pdf, 0.191 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.eu-kommission.de


Im Angebot der SDC seit 03.12.03

Verwandte
Themenbereiche:
Bürgerbeteiligung, E-Government, Aktivitäten der EU-Organe





Studie: E-Government-Wachstum in Europa verliert an Fahrt

Quelle: Cap Gemini Ernst & Young vom 26.01.04

Noch zu wenige Dienste haben die volle Transaktionsstufe erreicht Der Grad der Nutzbarkeit behördlicher Dienstleistungen über das Internet ist in Europa im Laufe eines Jahres von 60 auf 67 Prozent gestiegen. Auch wenn damit weiterhin ein Wachstum zu verzeichnen ist, hat sich doch die Geschwindigkeit reduziert. Insgesamt konnte Österreich den größten Fortschritt bei seinen E-Government-Aktivitäten verzeichnen und legte um 27 Prozentpunkte auf nun 83 Prozent zu. Auch Deutschland wuchs von 48 auf 52 Prozent. Dies ergab die vierte Ausgabe der Studie zum elektronischen Serviceangebot der Öffentlichen Hand, die Cap Gemini Ernst & Young im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführt hat. Untersucht werden 20 Dienstleistungsangebote für Bürger und Unternehmen in den 15 EU Mitgliedsstaaten sowie Norwegen, Island und der Schweiz.

Download vorhanden  "Studie: E-Government-Wachstum in Europa verliert an Fahrt" herunterladen
(pdf, 1.661 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.de.capgemini.com


Im Angebot der SDC seit 26.01.04 (pko)

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