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Studie zur 'Ausstattung sächsischer Schulen mit Computern und Bewertung des Informatikunterrichts'

vom 01.05.03

Wir leben heute in einer Kommunikations- und Wissensgesellschaft. Egal ob im Berufs- oder Privatleben. Überall werden wir mit den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien konfrontiert und gehen auch gern damit um, da sie uns das Leben um ein Vielfaches vereinfachen. Für zukünftige Auszubildende ist das Beherrschen der neuen Techniken oft sogar eine Voraussetzung, um die gewünschte Lehrstelle zu erhalten. Doch besitzen unsere Schulabgänger eine umfassende und qualitativ hochwertige informatische Bildung? Umfasst der gesamte Bildungsweg von der Grundschule, über die Mitteschule, das Gymnasien bzw. die berufsbildende Schule die Vermittlung der Informations- und Kommunikationstechniken? Derzeit muss das wohl eher verneint werden. Die Ursachen sind vielfältig, haben jedoch in ihrer Summe eine negative Auswirkung auf die Allgemeinbildung und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Wirtschaft benötigt gut ausgebildete Schulabgänger und zukünftige Fachkräfte. Neben vielen anderen Ursachen, wie z.B. schlechter Ausstattung und einer erstarrten Fächerstruktur, ist vor allem die mangelnde Computerausbildung der Lehrer der Grund für das geringfügige Einsetzen von Computern im Unterricht. Deutschland ist Schlusslicht in Bezug auf die Computerausbildung der Lehrer in der EU. ... Die Fähigkeit zur Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien für das lebenslange Lernen vom Kindesalter an ist die Grundlage für soziale und berufliche Integration. Nur wer diese Techniken beherrscht kann zukünftig im Vereinten Europa und im internationalen Wettbewerb bestehen. Dr. Gröber Vorsitzender des Vorstandes SAX-IT

Download vorhanden  "Studie zur 'Ausstattung sächsischer Schulen mit Computern und Bewertung des Informatikunterrichts'" herunterladen
(pdf, 2.097 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.sax-it.de


Im Angebot der SDC seit 17.04.04 (pko)

Verwandte
Themenbereiche:
Bildungspolitik / Bildungswesen, Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung





Educational Disadvantage in Rich Nations

Quelle: Pressemitteilung der UNICEF vom 26.11.02

Der Bildungsstand der Eltern entscheidet in Deutschland stärker als in den meisten anderen Industrienationen über die Schullaufbahn und den Bildungserfolg der Kinder. Dies zeigt die Studie "Educational Disadvantage in Rich Nations" von UNICEF. Danach haben deutsche Kinder aus Familien mit niedrigem Bildungsstand eine dreimal höhere Wahrscheinlichkeit, nur unzureichend Lesen und Schreiben zu lernen als ihre Altersgenossen aus privilegierteren Elternhäusern. In fast allen Industrieländern wirken sich solche Benachteiligungen durch das Elternhaus weniger deutlich aus. In Finnland, das sich in diesem Ranking gemeinsam mit Irland und Polen Platz eins teilt, ist die Wahrscheinlichkeit schlechter Lese- und Rechtschreibfähigkeiten bei benachteiligten Kindern nur 1,4 mal höher. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Studie auch der Chancengleichheit beim Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe. Danach haben bis heute Schüler aus bildungsfernen Familien bei gleichen Leistungen eine deutlich geringere Chance, das Gymnasium zu besuchen, als ihre Klassenkameraden aus bildungsbewussten Familien. Die frühzeitige Festlegung der Schullaufbahn bildet nicht die tatsächlichen Fähigkeiten und Potenziale der Kinder ab. So erbringen zum Beispiel im achten Schuljahr 40 Prozent der Realschüler und sechs Prozent der Hauptschüler bessere Mathematikleistungen als das schlechteste Viertel der Gymnasiasten. Zudem klafft die Schere zwischen guten und schlechten Schülern erschreckend weit auseinander. Volle fünf Schuljahre müssten die schwächsten deutschen Achtklässler nachholen, um auf das durchschnittliche Niveau ihrer Mitschüler zu kommen. Ein Arbeitspapier zur Chancengleichheit im deutschen Schulsystem (PDF, 345 KB) steht hier in englischer Sprache zum Download zur Verfügung. Die vollständige Studie kann in englischer Sprache ebenfalls hier herunter geladen werden.

Download vorhanden  "Educational Disadvantage in Rich Nations" herunterladen
(pdf, 0.277 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.unicef.org


Im Angebot der SDC seit 05.12.02 (jcr)

Verwandte
Themenbereiche:
Internationale Aspekte, Grund-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Mediennutzung durch Kinder / Aktivitäten für Kinder, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche





E-Learning: Top oder Flop? - Ein Ländervergleich

vom 28.02.04

Bei der weltweiten Studie 'The 2003 e-Learning Readiness Rankings' der Economist Intelligence Unit und IBM, bei der die E-Learning-Aktivitäten der 60 größten Volkswirtschaften verglichen wurden, landete Deutschland jetzt auf Platz 17 - hinter Ländern wie Österreich, Frankreich, den Niederlanden, Dänemark und der Schweiz. Spitzenreiter der Studie waren Schweden, Kanada und Nordamerika. Interessant auch Süd-Korea auf Platz 5 und Singapur auf Platz 6.

Die vier Hauptkriterien für den Vergleich waren Konnektivität, Leistungsfähigkeit, Inhalte und Kultur. Ausgewertet wurden dabei unter anderem Daten der Economist Intelligence Unit, der Weltbank, der UNESCO, von Pyramid Research sowie anderen öffentlichen und privaten Organisationen. Die Studie zeigt, dass E-Learning in verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommt - und dort unterschiedlich gut angenommen wird. Ausgewertet wurde vier Einzelbereichen E-Learning in der Ausbildung, in staatlichen Organisationen, in Unternehmen und der Gesellschaft allgemein.

Interessant ist vor allem, dass Deutschland beim betrieblichen E-Learning nur den 24. Rang belegt. Bei Staat und Gesellschaft reichte es jeweils zu Platz 11, bei der Ausbildung zu Platz 16. Im betrieblichen E-Learning-Einsatz nimmt übrigens Süd-Korea den Spitzenplatz ein!

Die Studie zum Download ist nur in englischer Sprache verfügbar.

Download vorhanden  "E-Learning: Top oder Flop? - Ein Ländervergleich" herunterladen
(pdf, 0.306 MB)


Im Angebot der SDC seit 11.03.04

Verwandte
Themenbereiche:
Erwachsenenbildung, Berufliche Aus- und Weiterbildung, Arbeitswelt, E-Learning






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