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'Der deutsche Arbeitsmarkt in Zeiten globalisierter Märkte' - Gutachten des Beirats beim BMWI

von: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI)
Quelle: PM 20.04.06 vom 20.04.06


Buchtitel: 'Der deutsche Arbeitsmarkt in Zeiten globalisierter Märkte' - Gutachten des Beirats beim BMWI
Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat sich in mehreren Sitzungen, zuletzt am 21. Januar 2006, mit dem Thema "Der deutsche Arbeitsmarkt in Zeiten globalisierter Märkte" befasst und ist dabei zu der hier als Download vorliegenden Stellungnahme gelangt.

Darin kommt der Wissenschaftliche Beirat zu dem Ergebnis, dass eine weitere Flexibilisierung des Arbeitsmarktes die Konsequenz der Globalisierung für den deutschen Arbeitsmarktes sei.

Der Beirat zeigt in seinem Gutachten auf, dass Deutschland in vielfältiger Weise von der Globalisierung profitiert. Tatsächlich würden die Gefahren, welche von der Globalisierung ausgehen, in der öffentlichen Debatte jedoch überschätzt, während die Chancen unterschätzt würden. Als Grund hierfür führt der Beirat an, dass sich die Vorteile aus der Globalisierung auf viele Menschen verteilen, während sich die Nachteile stärker konzentrieren und aus diesem Grunde eine stärkere Aufmerksamkeit in den Medien erhalten.

Laut Beiratsgutachten sind insbesondere gering qualifizierte deutsche Arbeitnehmer durch die Globalisierung einem verstärkten Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Dieser Druck könne jedoch nicht durch protektionistische Maßnahmen - wie beispielsweise Schranken bei der Lohnsetzung - gesenkt werden. Gefordert sei vielmehr eine weitere Flexibilisierung des Arbeitsmarktes im Sinne niedrigerer Übergangskosten von einem Sektor zu einem anderen Sektor. Der Wechsel von einem schrumpfenden Sektor in einen wachsenden Sektor müssten für die Arbeitnehmer erleichtert werden. Hierfür sei vor allem eine Qualifikationsoffensive notwendig. Wo dies nicht möglich ist, sei der Einsatz einer aktivierenden Sozialhilfe erforderlich, welche den Konflikt zwischen niedriger Produktivität und hohem Lohnanspruchsniveau mindere.

Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: "Das Gutachten erklärt den Prozess der Globalisierung in sachlicher und verständlicher Form. Damit stellt es einen wertvollen Beitrag zur Versachlichung der oft emotional geführten Debatte zu den Auswirkungen der Globalisierung dar. Als Konsequenz aus der Globalisierung erhöht die Bundesregierung die Anpassungsfähigkeit unserer Wirtschaft auf weltwirtschaftliche Entwicklungen durch einen breit angelegten Reformprozess.

Das vom Beirat vorgeschlagene Konzept einer aktivierenden Sozialhilfe wird in der Arbeitsgruppe zum Kombilohn diskutiert werden müssen, die bis zum Herbst 2006 Vorschläge zur Verbesserung der Beschäftigungschancen für gering qualifizierte Menschen vorlegen soll.

Download vorhanden  "'Der deutsche Arbeitsmarkt in Zeiten globalisierter Märkte' - Gutachten des Beirats beim BMWI" herunterladen
(pdf, 0.262 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.bmwi.de


Im Angebot der SDC seit 21.04.06 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Wirtschaftspolitik, Arbeitswelt, Arbeitslosigkeit





Bedeutung und Nutzung von IKT und E-Government-Lösungen in Brandenburger Unternehmen

von: GLOBIS GmbH, Auftraggeber: Ministerium für Wirtschaft, Brandenburg vom 04.06.05

Buchtitel: Bedeutung und Nutzung von IKT und E-Government-Lösungen in Brandenburger Unternehmen
Informations- und Kommunikations-Technik (IKT) können einen entscheidenden Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen leisten, allerdings stellt der Einsatz der neuesten IuK Techniken viele Unternehmen vor große Herausforderungen. In einer Vielzahl von Unternehmen breitet sich daher die Nutzung von IKT nur sehr langsam aus, was nachteilig für die Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen ist.

Die Wirtschaftspolitik will dieser Entwicklung entgegenwirken und Unternehmen im Wettbewerb zu stärken. In diesem Kontext erfüllt die vorliegende Studie das Ziel Informationen und Daten für eine effizientere Ausgestaltung der Wirtschaftspolitik und -förderung des Landes Brandenburg bereitzustellen. Die Studie wurde im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft des Landes Brandenburg in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg und dem Ministerium des Inneren des Landes Brandenburg durchgeführt von der IT- und Managementberatung GLOBIS Berlin durchgeführt.

Im Rahmen einer Umfrage wurden 540 Brandenburger Unternehmen zumeist schriftlich mittels eines umfangreichen Fragebogens zum Einsatz von IuK-Techniken befragt.

Ca. 80 Prozent der befragten Unternehmen messen der IKT eine größere Bedeutung bei, ca. 75 Prozent haben zumindest in Teilbereichen eine IKT-Strategie und ca. 70 Prozent betrachten sich relativ zur Branche als gleichwertig oder fortschrittlich. Bzgl. der Infrastruktur in Form vorhandener Computer, Internetzugänge und Firmennetze ist kein Nachholbedarf bei der breiten Masse zu erkennen.

Zahlreiche Hemmnisse für den Einsatz von IuK-Techniken werden angeführt, angeführt von dem Argument der zu hohen Kosten - absolut und im Vergleich zum erwarteten Erfolg -, und dass oftmals die eigene Produkte und Dienstleistungen als ungeeignet für den Vertrieb über das Internet gesehen werden, und zwar unabhängig von der Branche. Weitere häufig genannte Hemmnisse waren Sicherheitsbedenken und fehlende Breitbandzugänge.

Insgesamt überwiegt der Einsatz einfacher IKT-Anwendungen. So wird z.B. die Anwendung E-Mail von 88 % der befragten Unternehmen eingesetzt.
Weitere Anwendungen:
- allgemeine Büroanwendungen (83 %),
- Internetrecherchen (81 %),
- Online-Banking (70 %)
- die eigene Internetseite (65 %).

26 Prozent der Unternehmen planen die Einführung von Internettelefonie.

Im Bereich E-Government wünschen sich die Unternehmen vor allem die Bereitstellung von Informationen, wie einen umfassenden Behördenführer oder ein Formular-Center, die Möglichkeit zur E-Mail-Kommunikation mit Behörden, transaktionsbasierte Anwendungen wie die Online-Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung und der Steuererklärung, ein Online-Antrag des Mahnbescheids sowie die Abwicklung des Personalwesens.

Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass die Nutzung von IKT in Brandenburger Unternehmen im Vergleich zum deutschen Durchschnitt weniger ausgeprägt ist. Diese Interpretation wird jedoch eingeschränkt, da andere Studien mehrheitlich größere als kleinere Unternehmen ansprechen.

Die Studie schlägt auf Basis der erhobenen Daten Handlungsfelder für die Wirtschaftspolitik vor wie z.B. Abbau von Hemmnissen, Förderung spezifischer IKT-Anwendungen, Demonstrationen des Mehrwerts und Bekanntmachung und Zugänglichkeit der Anwendungen.

Download vorhanden  "Bedeutung und Nutzung von IKT und E-Government-Lösungen in Brandenburger Unternehmen" herunterladen
(pdf, 1.379 MB)


Im Angebot der SDC seit 03.08.05 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Wirtschaftspolitik, Ländliche Regionen, Ökonomische Entwicklung / Wirtschaftlichkeit, Technische Unterstützung, E-Commerce





Informationspapier zur Problematik des Phishing

von: Bitkom Bundesverband Berlin
Quelle: PM Bitkom vom 27.04.05


Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien BITKOM hat ein Informationspapier erstellt, welches über die Problematik des Phishing aufklärt und kurze, verständliche Tipps gibt, wie sich Verbraucher und Firmen schützen können.

Phishing ist die Abkürzung für 'Password Fishing'. Die Passwort-Fisher (Phisher) versuchen durch Aufforderungen in E-Mails an Passwörter und Kontodaten der Internet-Nutzer zu kommen.

Phishing nimmt aktuellen Zahlen zufolge zu und wird auch zunehmend professioneller in der Fälschung von Webseiten und gefährlicher durch die Kombination mit Viren und Würmern, zudem werden über selbstinstallierende Schadprogramme auf den aufgerufenen Seiten weitere Informationen ausgespäht. Phishing ist damit ein über die konkreten Einzelfälle hinausgehendes Problem das Vertrauen der Verbraucher ins Internet betreffend und stellt eine Gefährdung des wirtschaftlichen Potentials des elektronischen Handels dar.

Download vorhanden  "Informationspapier zur Problematik des Phishing" herunterladen
(pdf, 0.038 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.bitkom.org


Im Angebot der SDC seit 18.05.05 (jch)
Logo: BitKom

BITKOM

Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


Verwandte
Themenbereiche:
Verbraucherschutz, Filterverfahren, Mitarbeiterschulung, E-Commerce, Email





E-Paymentsysteme - Bezahlen im Internet

Quelle: hessen media vom 07.09.04

Die neuen Möglichkeiten des Verkaufs über das Internet ziehen die Problematik des Zahlungsverkehrs nach sich. Die Veröffentlichung gibt einen Überblick über die verschiedenen E-Paymentsysteme mit ihren Stärken und Schwächen. Beschrieben werden herkömmliche Bezahlverfahren wie Rechnung, Nachnahme oder Kreditkarte und natürlich neue Verfahren wie Mobile Payment, Micropayment oder Prepaid-Karten. Ein übersichtlicher Vergleich der vorgestellten Verfahren rundet die Broschüre ab.

Download vorhanden  "E-Paymentsysteme - Bezahlen im Internet" herunterladen
(pdf, 0.232 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.hessen-media.de


Im Angebot der SDC seit 07.09.04

Verwandte
Themenbereiche:
Arbeitswelt, Mediennutzung allgemein, E-Commerce





Informationsgesellschaft Deutschland 2006

Quelle: BMWA und BMBF vom 11.12.03

Buchtitel: Informationsgesellschaft Deutschland 2006

Aktionsprogramm der Bundesregierung

Der hier vorgelegte Masterplan für Deutschlands Weg in die Informationsgesellschaft will dafür sorgen, dass die bestehende Position Deutschlands hinsichtlich der Verbreitung und Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien weiter ausgebaut wird. Der Bericht bietet eine Darstellung der Lage und Perspektiven der deutschen Informationsgesellschaft und zeigt Handlungsfelder der IuK-Politik auf. Als Handlungsfelder werden beleuchtet: die Digitale Wirtschaft, Bildung und Qualifizierung, Gleichstellung und Chancengleichheit, E-Government und Sicherheit, Gesundheitswesen und andere Dienste. Herausgeber sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) und Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Download vorhanden  "Informationsgesellschaft Deutschland 2006" herunterladen
(pdf, 2.978 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.bmwa.bund.de/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=28114 .html


Im Angebot der SDC seit 09.10.05 (jch)

Verwandte
Themenbereiche:
Wirtschaftspolitik, Bildungspolitik / Bildungswesen, E-Government, E-Commerce, Sicherheit





Bericht zur Berufs- und Einkommenssituation von Frauen und Männern

Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 24.04.02

Gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Frauen und Männer? Noch keine Realität, wie der Bericht zur Berufs- und Einkommenssituation von Frauen und Männern zeigt. Der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Auftrag gegebene Bericht beleuchtet detailliert die Bereiche Ausbildung, Erwerbsbeteiligung, Einkommen und Balance zwischen Beruf und Familie.Erstmalig geht dabei ein Bericht zur Ermittlung von Berufs – und Einkommensentwicklungen auf geschlechtsspezifische Unterschiede ein. Bundesministerin Dr. Christine Bergmann fasst die Ergebnisse des Berichts wie folgt zusammen: „Frauen haben bei Qualifikation und Bildung klar aufgeholt und in vielen Bereichen die Männer bereits überrundet. In den frühen Berufsjahren liegen junge Frauen und Männer vielfach schon gleichauf. Junge Frauen zwischen 20 und 24 Jahren verdienen mit 95 Prozent in Westdeutschland bzw. 99 Prozent in Ostdeutschland annähernd so viel wie gleichaltrige Männer. Insgesamt liegt jedoch das Durchschnittseinkommen von Frauen mit Vollzeitbeschäftigung noch immer unter dem der Männer.“ Der Bericht schlüsselt auf, wo die möglichen Gründe für die Unterschiede in den Einkommenssituationen von Frauen und Männern liegen. So finden sich traditionelle geschlechtsspezifische Rollenvorstellungen in der Berufswahl, im Arbeitszeitvolumen und sehr deutliche in der Bewertung von „Frauenarbeit“ und „Männerarbeit“, die sich letztlich im Einkommen niederschlägt. Nach Angaben des Berichts sind Frauen zum Beispiel mit 42 Prozent deutlich häufiger in Teilzeit beschäftigt als Männer (unter fünf Prozent). Ein Grund hierfür liegt in der Zeitaufteilung Beruf und Familie. Während Männer im erwerbsfähigen Alter fast immer vollzeiterwerbstätig sind, verwenden Frauen einen Teil der Tageszeit für Tätigkeiten wie Haushaltsführung, Kindererziehung und die Pflege von Familienmitgliedern.

Download vorhanden  "Bericht zur Berufs- und Einkommenssituation von Frauen und Männern" herunterladen
(pdf, 0.106 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.bmfsfj.de


Im Angebot der SDC seit 06.05.02

Verwandte
Themenbereiche:
Wirtschaftspolitik, Regierungsaktivitäten auf Bundesebene, Arbeitswelt






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