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Eurostat: Die digitale Kluft in Europa
von: Christophe Demunter
Quelle: Eurostat vom 07.11.05, Reihe: Statistik kurz gefasst 38/2005
Im vergangenen Jahrzehnt sind Informations- und Kommunikationstechnologien, allgemein als IKT bezeichnet, für die breite Öffentlichkeit zugänglich und erschwinglich geworden. Es besteht jedoch nach wie vor eine Kluft zwischen den 'Besitzenden' und den 'Besitzlosen', um Begriffe aus Untersuchungen zur sozialen Ungleichheit zu verwenden. Diese so genannte digitale Kluft hat verschiedene Ursachen: fehlende Infrastruktur bzw. fehlender IKT-Zugang, fehlende Anreize zur Nutzung von IKT, mangelnde Computerkenntnisse oder Fähigkeiten, die zur Teilhabe an der Informationsgesellschaft notwendig sind.
In dieser Ausgabe von Statistik kurz gefasst wird näher untersucht, wie groß diese Kluft ist, warum sie besteht und ob sie womöglich kleiner wird. Copyright Eurostat.
Siehe dazu auch News vom 14.11.05
Digitale Kluft in Europa - größte Bildungskluft in Portugal
"Eurostat: Die digitale Kluft in Europa" herunterladen
(pdf, 0.279 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://epp.eurostat.cec.eu.int/portal/page?_pageid=1073,46587259&_dad= portal&_schema=PORTAL&p_product_code=KS-NP-05-038
Im Angebot der SDC seit 16.11.05 (jch)
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Bildung macht den Unterschied
von: EU-Kommission
Quelle: PM 50-2005 der Europäischen Kommission vom 14.02.05
Im Februar 2005 hat die EU-Kommission einen aktuellen Bericht zur Untersuchung der Digitalen Integration vorgelegt. Erstmals wurde dabei auch die Situation in den neuen Mitgliedsländern und deren Einfluss auf die Gesamtentwicklung berücksichtigt.
Der Bericht 'eInclusion revisited: the local dimension of the Information Society' kommt zu dem Ergebnis, dass im Hinblick auf den Erwerb von Internetkompetenz Frauen den Vorsprung der Männer inzwischen aufgeholt haben und auch Senioren allmählich die Lücke zu den anderen Bevölkerungsgruppen schließen. Von der Digitalen Spaltung betroffen sind vor allem sozial und bildungsbenachteiligte Bevölkerungsgruppen, aber auch menschen in ländlichen und abgelegenen Regionen der EU.
Bildung ist eine zwingende Voraussetzung, um zu den 'eIncluded' zu gehören: 'Die Intensität der Internetnutzung ist offenbar eindeutig abhängig vom Bildungsniveau und vom beruflichen Status,' so der Bericht.
Die Nutzung des Internet setzt Grundfertigkeiten, wie etwa Lesefähigkeit, voraus. Die Internetinhalte sind zu einem großen Teil auf die höher Gebildeten ausgerichtet. Bei den geringer qualifizierten Menschen führt dies selbst nach ersten Kontakten mit dem Medium häufig zum Abbruch der Bemühungen.
Der Bericht kommt andererseits zu dem Schluss, dass Computerfertigkeiten den Menschen helfen können, der Armut zu entgehen. Ohne den Erwerb von Computerfertigkeiten verschlechtert sich die Situation von Armen und Langzeitarbeitslosen immer mehr: Sie werden zu digital Ausgegrenzten. An ihre Studie aus dem Jahr 2001 anknüpfend kommt die Kommission in dem Bericht zu dem Schluss, dass digitale und soziale Teilhabe offenbar 'in einer zunehmend technisierten Gesellschaft eng miteinander gekoppelt sind'.
Es wird konstatiert, dass Maßnahmen, die den Zugang zur Informationsgesellschaft erleichtern notwendig sind: Wenn man hier nicht tätig wird, dann besteht die Gefahr, dass die Kluft zwischen den digital Kompetenten (eIncluded) und den digital Ausgegrenzten (eExcluded) sich weiter vertieft. Um solche Maßnahmen gezielter auszurichten, werden mehr Informationen, vor allem aus nationalen Quellen, benötigt.
"Bildung macht den Unterschied" herunterladen
(doc, 0.028 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://europa.eu.int/comm/employment_social/news/2005/feb/einclusion_e n.html
Im Angebot der SDC seit 22.02.05 (jcr)
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Finanzierung der Informationsgesellschaft im Süden
von: Pablo Accuosto und Niki Johnson (Übersetzung Anne Bausch)
Quelle: Association for Progressive Communications vom 30.09.04
Dieser Aufsatz befasst sich im Kontext des UN-Weltgipfels zur Informationsgesellschaft mit der Frage der Finanzierung der Bereitstellung von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) im Süden und plädiert dafür, dieses Thema aus der Perspektive "globale öffentliche Güter" zu betrachten.
Zunächst wird untersucht, wie die Frage der IKT-Finanzierung während der Vorbereitung des Weltgipfels und des Gipfeltreffens der ersten Phase (in Genf, Dezember 2003) diskutiert wurde. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Vorschlag des Senegal, einen "digitalen Solidaritätsfonds" zu bilden, sowie den Reaktionen der verschiedenen, am Weltgipfel teilnehmenden Interessengruppen - Regierungen aus Nord und Süd, der private Sektor und die Zivilgesellschaft - gewidmet.
Im folgenden Abschnitt wird die Möglichkeit untersucht, das Thema der Finanzierung der IKT-Verbreitung aus einer Perspektive der globalen öffentlichen Güter anzugehen. Zunächst geben die Autoren einen Überblick darüber, was ein solcher Ansatz in konzeptueller Hinsicht bedeutet und betrachten dabei allgemeine Definitionen von globalen öffentlichen Gütern sowie die Anwendbarkeit des Konzepts auf IKT.
Dann bewerten sie die Diskussion um das besondere Thema, welche der vorhandenen oder alternativen innovativen Finanzierungsmechanismen für die Bereitstellung von globalen öffentlichen Gütern angewendet werden könnten, wobei die vorgeschlagenen Strategien möglichst mit dem IKT-Sektor in Beziehung gesetzt werden.
Als Fazit machen die Autoren einen konkreten Vorschlag, was sie für den am besten geeigneten Finanzierungsmechanismus für die Finanzierung eines erweiterten IKT-Zugangs im Süden halten.
"Finanzierung der Informationsgesellschaft im Süden" herunterladen
(pdf, 0.140 MB)
Im Angebot der SDC seit 30.09.04
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Nachhaltige Entscheidungsfindung in Entwicklungsländern
von: Wolf Göhring, Fraunhofer Institute for Autonomous Intelligent Systems vom 01.08.04
Wie kann man 'die wirtschaftlichen, sozialen und umweltbezogenen Faktoren auf der Politik-, Planungs- und Managementebene' integrieren (Local Agenda 21, Kap. 8.2), insb. in einem der am wenigsten entwickelten Länder wie Nicaragua? Entscheidungen über öffentliche Investitionen wie Wasser, Mobilität, Kommunikation, Energie, Umweltschutz, Abfallentsorgung, Gesundheit und Bildung kollidieren mit Unternehmensentscheidungen und wirtschaftlichen Aktivitäten, der Entwicklung des Arbeitsmarktes, der Armutsbekämpfung usw. Lokale und regionale Aspekte, d. h., die räumliche Verteilung der erwähnten Faktoren, beeinflussen die Entscheidungen. Geplante Entscheidungen müssen diskutiert werden, um Konsens herzustellen. In Entwicklungsländern spielen Organisationen der Zivilgesellschaft eine wichtige Rolle als Mittler zwischen der großen Mehrheit der Bevölkerung und den digitalen Medien, die nur für wenige Menschen zugänglich und nutzbar sind.
Das Ziel des vom Fraunhofer AIS in Zusammenarbeit mit der Asociación Internet de Nicaragua AIN und ihrer Betriebseinheit eNicaragua begonnenen Projektes niDG ist die Verbesserung der Effizienz von Entwicklungsprojekten durch die Bereitstellung von Wissensmanagementtools, die eine aktive Nutzung der gesammelten Informationen ermöglichen, von der Planung über die Überwachung bei der Einführung bis zur Evaluation der Wirkung.
Dieser Aufsatz beschreibt einige Schritte für die gemeinsame Nutzung von Tools durch entwickelte und sich entwickelnde Länder. Er erscheint unter dem Titel 'Knowledge Discovery, Thematic Maps, and e-Discussion as Means for a Sustainable Decision Making in Developing Countries' in den Proceedings of the 18th International Conference "Informatics for Environmental Protection", EnviroInfo 2004, October 21-23, Geneva.
"Nachhaltige Entscheidungsfindung in Entwicklungsländern" herunterladen
(pdf, 0.281 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.ais.fraunhofer.de
Im Angebot der SDC seit 23.09.04 (jcr)
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Internet in Brasilien
von: ITU vom 21.08.02
Der Bericht "Creating Trust in Critical Network Infrastructures" bietet eine Übersicht über die Entwicklung des Internets in Brasilien und über aktuelle Probleme
"Internet in Brasilien" herunterladen
(pdf, 0.743 MB)
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http://www.itu.int
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Benchmark: Online-Services der EU-Staaten
von: Philippe Guichardarz, Cap Gemini Ernst & Young vom 24.02.03
Im Januar 2003 wurde der neue Bericht über Online Services in Europa der Öffentlichkeit vorgestellt: Schweden und Irland sind am weistesten fortgeschritten, Deutschland, Luxemburg und Belgien liegen über dem Durchschnitt.
"Benchmark: Online-Services der EU-Staaten" herunterladen
(pdf, 2.388 MB)
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http://www.de.capgemini.com
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