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Get Safe Online Report
von: Get Safe Online
Quelle: GSO Presseerklärung 9.10.2006 vom 09.10.06

Britische Öffentlichkeit verlangt größere Sicherheit gegen Internetkriminalität
Eine aktuelle Untersuchung der britischen Organisation 'Get Safe Online' stellt fest, dass die britische Bevölkerung Online-Kriminalität inzwischen mehr fürchtet als Überfälle und Einbrüche.
Für die Untersuchung wurden 1.300 Personen in ganz Großbritannien befragt. Es stellte sich heraus, dass die Angst vor Internetkriminalität offenbar gewachsen ist: 21% der Menschen fürchten, sie könnten eher Opfer von Internetkriminalität als Opfer eines Überfalls, eines Autodiebstahls oder eines Einbruchs werden; im vorigen Jahr waren es noch 17%. Mehr noch als Internetkriminalität sorgen sich die Briten jedoch um Bank- und Kreditkartenbetrug (27%).
Die Untersuchungsergebnisse von Get Safe Online deuten darauf hin, dass die zunehmende Angst vor Internetkriminalität die Öffentlichkeit davon abhält, das Internet für alltägliche Aktivitäten zu nutzen. Fast ein Viertel der Befragten (24%) ist so besorgt, dass sie kein Online-Banking betreiben, fast ein Fünftel (18%) will deswegen nicht online einkaufen, und einer von sechs (17%) hat so große Bedenken, dass er/sie die Internetnutzung insgesamt aufgegeben hat.
Pat McFadden, Parlamentssekretär im Kabinettsamt, erklärte: Die Angst vor Internetkriminalität ist ein wichtiges Thema, das nicht ignoriert werden darf. Wenn die Menschen vernünftige Vorsichtsmaßnahmen treffen, um sich und ihre Familien zu schützen, gibt es keinen Grund, warum sie nicht die großen sozialen und wirtschaftlichen Vorteile nutzen sollten, die das Internet bietet.
Fast drei Viertel (72%) der Befragten gab an, sie brauchten mehr Informationen, um sich gegen Online-Bedrohungen zu wappnen und 40% wissen immer noch nicht, wo sie Rat finden können. Um die Bevölkerung aufzuklären, wie sie sich im Internet vor Bedrohungen schützen kann, führt die Organisation landesweite Informationsveranstaltungen und informiert auf ihren Seiten.
Die 'Get Safe Online'-Kampagne ist eine gemeinsame Initiative der Regierung, der Serious Organised Crime Agency (SOCA) und privater Sponsoren aus den Bereichen Technologie, Einzelhandel und Finanzen. Sie befindet sich in ihrem zweiten Jahr und ist die erste landesweite Kampagne zur Internetsicherheit in Großbritannien.
"Get Safe Online Report" herunterladen
(pdf, 1.349 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.getsafeonline.org
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Erklärung zur Digitalen Integration in Europa - Ministerial Declaration of Riga 2006
vom 16.06.06
Mit der Unterzeichnung der Ministererklärung von Riga haben die beteiligten 34 Länder ein starkes Bekenntnis zur Förderung einer integrativen und barrierefreien Informationsgesellschaft, die die soziale und ökonomische Integration voranbringt, abgelegt. Die Minister forderten die Europäische Kommission und andere Stakeholder zur Zusammenarbeit bei der Erreichung der gemeinsamen Ziele in den nächsten Jahren auf. Für das Jahr 2008 ist im Rahmen der i2010-Initiative eine breit angelegte eInclusion-Kampagne geplant, die zur Lissabon-Strategie für mehr Wachstum und Arbeitsplätze beitragen soll.
In der Erklärung sind die folgenden wesentlichen Ziele festgehalten
- Verringerung der starken regionalen Ungleichheiten des Internetzugangs innerhalb der EU, insbesondere Verbesserung der Breitbandinfrastruktur
- Halbierung des Defizits bei der Internetnutzung für unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen
- Definition neuer Maßnahmen - einschließlich gesetzlicher Regelungen und des öffentlichen Vergabewesens - zur Sicherstellung des Zugangs für Menschen mit Behinderungen (bis 2007)
- Konformität von 100 Prozent der öffentlichen Websites zu den Standards der Web Accessibilty.
Die Erklärung kann hier im englischsprachigen Original heruntergeladen werden.
"Erklärung zur Digitalen Integration in Europa - Ministerial Declaration of Riga 2006" herunterladen
(pdf, 0.060 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://europa.eu.int/information_society/events/ict_riga_2006/index_en .htm
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Herausforderungen für die europäische Informationsgesellschaft ab 2005
Quelle: EU-Kommission vom 19.11.04
Im März 2000 beschlossen die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf der Tagung des Europäischen Rates in Lissabon eine neue Strategie zur Vorbereitung der EU auf die Herausforderungen des neuen Jahrhunderts, die als 'Lissabonner Strategie' bekannt wurde. Die in Lissabon gesetzten Ziele - höheres Wachstum, mehr und bessere Arbeitsplätze und größerer sozialer Zusammenhalt - waren durchaus ehrgeizig. Bei ihrer Erfüllung sollten die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) eine wichtige Rolle spielen. Diese Schlüsselrolle der 'Informationsgesellschaft für alle' wurde auf der Frühjahrstagung 2004 des Europäischen Rates und im Kok-Bericht bekräftigt.
Daraufhin startete die Europäische Kommission ihre eEurope-Initiative, um der Entwicklung der Informationsgesellschaft einen politischen Impuls zu geben. Die eEurope-Initiative ist überall in Europa zu einem Erfolg geworden. Sie sprach das richtige Thema zur richtigen Zeit an und löste dadurch in ganz Europa und
darüber hinaus eine politische Diskussion über die Informationsgesellschaft aus. Der derzeitige eEurope-Aktionsplan läuft bis Ende 2005, und wie die jüngste Halbzeitbilanz bestätigt, haben seine Hauptziele bis dahin weiterhin Gültigkeit.
In diesem Zusammenhang ist es nun an der Zeit, über das Erreichte Bilanz zu ziehen, sich den kommenden Herausforderungen zu stellen und Strategien für deren Bewältigung zu erarbeiten. Dieser Download dient der Einleitung einer breiten politischen Diskussion über eine Strategie für die Informationsgesellschaft in der EU ab 2005. Außerdem werden die Hauptbereiche genannt, in denen die IKT-Politik der EU besonders viel bewirken kann.
"Herausforderungen für die europäische Informationsgesellschaft ab 2005" herunterladen
(doc, 0.095 MB)
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Mit Petersberg Prize gegen Digital Divide? Informationstechnik in der 3. Welt
von: Wolf Göhring, Fraunhofer Institute for Autonomous Intelligent Systems vom 01.08.00

Bei einer Konferenz Ende Juni 2004 auf dem Petersberg bei Bonn zum Thema Telekommunikation und Armutsbekämpfung hat die
Development Gateway Foundation den von der Deutschen Telekom und von Microsoft mit 100.000 Euro dotierten Petersberg Preis vergeben. Das Land NRW war neben der DGF und der Telekom Veranstalter des Forums, wo hochdotierte Vertreter aus Politik und Wirtschaft die Bekämpfung der Armut mittels Informationstechnologie (IT) diskutierten.
Der Preis ging an das Projekt
Village Phone
der Grameen Bank in Bangladesh, die mit
Grameen Phone Ltd. liiert ist, 'the leading cellular phone network operator and service provider in the country'. In Dörfern ohne Elektrizität erhalten Frauen Mobiltelefone mit solarer Stromversorgung für einen bezahlten Telefondienst. Die Dorftelefone ermöglichen es isolierten Siedlungen, sich 'mit dem Rest des Landes und der Welt zu verbinden. Die Telefone erlauben die Übermittlung von Marktpreisen und -trends sowie von Devisenkursen, so dass Haushalte und Unternehmen ihre Gewinne steigern und Kosten senken können', berichtet die DGF.
Der Artikel schildert die aktuelle Aktivitäten der Development Gateway Foundation", deren Ziel es ist, Armut durch den Einsatz von Informationstechnik (IT) zu mindern. Außerdem wird eine Kooperation mit Nikaragua skizziert, an der der Autor beteiligt ist.
"Mit Petersberg Prize gegen Digital Divide? Informationstechnik in der 3. Welt" herunterladen
(pdf, 0.195 MB)
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http://www.ais.fraunhofer.de
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Ergebnisse der Online-Umfrage der International Telecommunication Union zum WSIS-Aktionsplan
Quelle: PM ITU vom 17.05.04
Vom 10. April bis 10. Mai 2004 führte die International Telecommunication Union (ITU) eine Online-Umfrage zum Aktionsplan des World Summit on the Information Society (WSIS) durch. Am 17. Mai 2004, dem 'World Telecommunication Day' veröffentlichte die ITU nun die Ergebnisse.
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse liegt als pdf-Version in englischer Sprache vor. Auf der ITU-Website können die Ergebnisse gesondert nach Kategorie und Frage grafisch aufbereitet abgerufen werden.
"Ergebnisse der Online-Umfrage der International Telecommunication Union zum WSIS-Aktionsplan" herunterladen
(pdf, 0.150 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.itu.int
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Endbericht zum e-Europe Aktionsplan veröffentlicht
von: der Europäischen Kommission vom 24.02.03
Die Europäische Kommission hat den Endbericht zum eEurope Aktionsplan veröffentlicht und betont die Erfolge:
- der Internetzugang ist stark gewachsen. 2002 waren mehr als 90% der Unternehmen und Schulen online.
- rechtliche Rahmenbedingungen für elektronische Kommunikation und für e-Commerce wurden geschaffen.
Für zukünftige Programme wird die Notwendigkeit betont, nicht nur die Verbindung ins Internet, sondern auch die effektive Nutzung des Mediums zu fördern.
"Endbericht zum e-Europe Aktionsplan veröffentlicht" herunterladen
(doc, 0.279 MB)
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http://www.europa.eu.int
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