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Förderrichtlinie des SMWA über die Gewährung von Zuwendungen auf dem Gebiet der Telematik

von: Dr. Kajo Schommer, Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit
Quelle: www.sachsen.de vom 28.01.02


Ziel der Förderung ist es insbesondere, kleine und mittlere Unternehmen (KMU)1) projektbezogen bei der Nutzung von Telematiktechnologien zu unterstützen und dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Außerdem soll die sächsische Informations-, Kommunikations- und Medienwirtschaft (IKM-Wirtschaft) Anreize zur Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren erhalten.

Download vorhanden  "Förderrichtlinie des SMWA über die Gewährung von Zuwendungen auf dem Gebiet der Telematik" herunterladen
(pdf, 0.065 MB)


Im Angebot der SDC seit 28.02.02 (pko)

Verwandte
Themenbereiche:
Förderprogramme auf Ebene der Länder, Ländliche Regionen





Erfolgs- und Hemmnisfaktoren von Telearbeits- und Teleservicezentren im ländlichen Raum

von: Iris Gebauer, Birgit Biedemann, Barbara Lenz, Institut für Geographie der Universität Stuttgart vom 01.09.04

Flussdiagramm zur Thematik
Durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien rechnet sich die Politik gerade für die Entwicklung des ländlichen Raums Chancen zu einer möglichen Strukturverbesserung aus. Zu entsprechenden Maßnahmen gehört der Aufbau von öffentlich geförderten Telearbeits- und Teleservicezentren (TTZ). Damit verbunden sind vielfältige Zielsetzungen und Konzepte: Schaffung von Arbeitsplätzen, Initiierung von Existenzgründungen durch das Konzept Gründerzentrum, Unterstützung der Diffusion von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien im ländlichen Raum durch Schulung und Qualifikation, Erreichung der Eigenwirtschaftlichkeit.

Hauptziel des BMBF-Projektes 'Teleland' war es, zu untersuchen, welche Gunst- und Ungunstfaktoren die erfolgreiche Implementierung eines TTZ erlauben oder aber unterbinden. Der Untersuchungsraum beschränkte sich nicht auf Deutschland, sondern bezog auch ländliche Räume in Österreich und der Schweiz mit ein.

Diese Hauptfrage wurde ergänzt mit einer Untersuchung zu verkehrsreduzierenden Potenzialen, die durch das Arbeitsplatzangebot im TTZ entstehen.

Die Analyse der fördernden und hemmenden Faktoren für den Aufbau und das Funktionieren von Teleservice- und Telearbeitszentren im ländlichen Raum bezog sowohl die Förderseite, als auch die Angebots- und die Nachfrageseite ein.

Die Erfolgs- und Hemmnisfaktoren von Telearbeits- und Teleservicezentren im ländlichen Raum wurden mit einem komplexen Ansatz untersucht. Die Analyse basiert zum einen auf Sekundärdaten und zum anderen auf Primärerhebungen und Interviews mit zahlreichen Akteuren in ausgewählten Fallbeispielen.

Der Schlussbericht präsentiert die Gesamtergebnisse dieser Untersuchung.

Download vorhanden  "Erfolgs- und Hemmnisfaktoren von Telearbeits- und Teleservicezentren im ländlichen Raum" herunterladen
(pdf, 2.611 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.geographie.uni-stuttgart.de


Im Angebot der SDC seit 21.12.04 (jcr)

Verwandte
Themenbereiche:
Ländliche Regionen, Forschung, Infrastruktur





Amerikas Landbevölkerung auf dem Datenhighway

von: John Horrigan, unter Mitarbeit von Katherine Murray, Pew Internet & American Life Project
Quelle: PM 26.02.06 vom 26.02.06


Buchtitel: Amerikas Landbevölkerung auf dem Datenhighway

Rural Broadband Internet Use

Die amerikanische Landbevölkerung hat seltener einen privaten Hochgeschwindigkeitzugang zum Internet als die übrige Bevölkerung Amerikas. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie des unabhängigen amerikanischen Pew-Instituts, die sich auf Untersuchungen von September und Dezember 2005 über die amerikanische Internetnutzung stützt. Allerdings deutet sich eine allmähliche Angleichung an: der Abstand zwischen dem ländlichen Amerika und dem Rest des Landes hat sich in den letzten zwei Jahren verringert.

Ende 2005 nutzten 24 % der auf dem Lande lebenden amerikanischen Erwachsenen das Internet zu Hause mit Hochgeschwindigkeitsanschlüssen im Vergleich zu 39 % der entsprechenden Gruppe in den Städten und Vorstädten. Obwohl der Unterschied beträchtlich ist, stieg die Breitbandnutzung auf dem Lande im Vergleich mit städtischen und vorstädtischen Regionen in den letzten beiden Jahren schnell an.

"Die Breitbandnutzer auf dem Lande unterscheiden sich nicht von den Privatnutzern mit Hochgeschwindigkeitsanschlüssen anderswo; sie sind öfter online und machen mehr im Internet als Nutzer mit Einwahlverbindung", sagte John B. Horrigan, der stellvertretende Direktor des Pew Internet Project und Hauptautor des Berichts. "Aber angesichts eines geringeren Anteils an Breitbandnutzern im ländlichen Amerika bedeutet dies, dass die auf dem Lande wohnenden Amerikaner insgesamt ein distanzierteres Verhältnis zum Internet haben als die in den Städten und Vorstädten lebenden Amerikaner."

Insgesamt hat sich das Internet auf dem Lande rasch verbreitet: 62 % der auf dem Lande lebenden amerikanischen Erwachsenen hatte Ende 2005 Internetzugang, während es bei den Erwachsenen in den Städten und Vorstädten 70 % waren. Dieser Unterschied von acht Prozent ist nur noch etwa halb so groß wie Ende 2003. Zusammen mit einer schnellen Verbreitung der Breitbandnutzung wird das Internetprofil des ländlichen Amerika dem des übrigen Landes langsam ähnlicher. Eine Analyse von spezifischen Aktivitäten zeigt, dass Nutzer auf dem Lande bestimmte Dinge eher online machen als städtische. Ländliche Internetnutzer nehmen eher Online-Unterricht und laden eher Bildschirmschoner und Videospiele herunter.

"Für bestimmte Dinge wie Online-Unterricht ist das Internet ein großer Vorteil für das ländliche Amerika, da es Entfernungen überbrückt," erklärte Katherine Murray, Forschungsassistentin im Projekt und Ko-Autorin des Berichts.

Der Bericht des Pew Internet Projects über die Verbreitung von Breitband auf dem Lande basiert auf den kombinierten Ergebnissen von zwei im September und Dezember 2005 durchgeführten Befragungen mit 5.262 Amerikanern, von denen 3.508 Internetnutzer waren.

Download vorhanden  "Amerikas Landbevölkerung auf dem Datenhighway" herunterladen
(pdf, 0.210 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org


Im Angebot der SDC seit 20.03.06 (jch)
Logo: Pew Internet & American Life Project

Pew Internet & American Life Project

Das Pew Internet & American Life Project ist eine überparteiliche Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington, DC. Sie untersucht die sozialen Effekte des Internet auf das Leben in den USA.

Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


Verwandte
Themenbereiche:
Internationale Aspekte, Ländliche Regionen





Umfrage 'Sächsische Kommunen im Internet' Variante2

von: Uwe Lehnert, Sächsische Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (SAKD)
Quelle: Veröffentlichungen der SAKD vom 30.12.99


Eckdaten der Umfrage - Umfragezeitraum 27.07.2000 bis 14.11.2000 - 566 Teilnehmer wurden angeschrieben (544 Kommunen und 22 Landkreise) - 565 Teilnehmerhaben geantwortet (eine Gemeinde wurde während der Umfrage eingemeindet)

Download vorhanden  "Umfrage 'Sächsische Kommunen im Internet' Variante2" herunterladen
(zip, 0.042 MB)


Im Angebot der SDC seit 12.09.01 (pko)

Verwandte
Themenbereiche:
Ländliche Regionen





Gründung und Betrieb eines Tele-Zentrums - Leitfaden-

von: Peter Kreilkamp und Dr. Rainer Ulrich, BPU und Fraunhofer Institut
Quelle: www.competence-site.de/personalmanagement vom 01.07.98


Die Bayerische Staatsregierung ist mit der Bundesregierung überein- stimmend der Auffassung, dass der Weg in die Informationsgesellschaft in den industrialisierten Ländern als ein Kernstück ihrer Entwicklung im 21. Jahrhundert und damit auch als eine der größten Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft angesehen wird. Dieser Weg in die Informationsgesellschaft ist vor allem gekennzeichnet durch grundlegende Veränderungen in der Arbeitswelt, die alle Bereiche und Aspekte der Arbeit erfasst und beeinflusst: Methoden der Arbeit, Arbeitszeit und -ort, die Organisation der Arbeit sowie deren Inhalt. Auch die Beziehungen zwischen den arbeitenden Menschen, zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie zwischen den Unternehmen und ihren Geschäftspartnern werden sich durch die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien verändern. Während die Auswirkungen dieser Technologien auf Menschen und Organisationen bislang im Mittelpunkt der Diskussionen standen, wurden die Chancen der Telekommunikation für ländliche Regionen eher am Rande betrachtet. Eine erste Studie des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zu dieser Frage ergab Anfang der 90er Jahre Ansätze für dezentrale Lösungen durch gezielte Nutzung ländlicher Standortfaktoren in Verbindung mit den neuen Telekommunikationstechniken. Gerade in der heutigen Zeit des globalen Standortwettbewerbs und des Umbaus von der Industrie- zur Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft kommt es besonders darauf an, dass der ländliche Raum hier Anschluss halten kann. Entsprechend der Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung, in ganz Bayern gleichwertige Lebensbedingungen zu schaffen, ist es unser Ziel, eine ökonomische und sozio-kulturelle Polarisierung zwischen ländlichem Raum und Verdichtungsraum zu verhindern sowie Lage und Standortnachteile der strukturschwachen Regionen zu kompensieren.

Download vorhanden  "Gründung und Betrieb eines Tele-Zentrums - Leitfaden-" herunterladen
(pdf, 0.412 MB)


Im Angebot der SDC seit 23.11.01 (pko)

Verwandte
Themenbereiche:
Ländliche Regionen





Haushaltsbefragung in Retzstadt im September 1999

Quelle: www.mainspessart2000.de vom 12.09.01

Die wichtigste Aufgabe der Main-Spessart 2000 EXPO-Projekt GmbH ist die Einbindung der Bevölkerung in den Prozess der Strukturentwicklung in Retzstadt. Dies geschieht durch Beratungsleistungen, Bereitstellung von Informationsmaterial, Durchführung von Veranstaltungen, Bürgersprechstunden und Einrichtung von Arbeitskreisen. Um diese Arbeit zu optimieren sind jedoch auch aussagekräftige Daten über die Bevölkerung notwendig. Von Interesse ist besonders § die Ausstattung der Haushalte mit PCs, § die Art der PC-Nutzung (privat/beruflich), § Breitbandanschluß, § Internetzugang und das § Interesse an der Weiterbildung am Ort. Aus diesem Grund wurde vom 31.08.99 bis zum 10.9.99 eine Telefonbefragung der Haushalte durchgeführt. Eine Beilage im Gemeindeblatt vom 18.08.99 informierte die Bevölkerung über diese Aktion. Anhand des Telefonbuches wurden von A bis Z alle Privathaushalte angerufen (bis zu 4 Versuche pro Teilnehmer an unterschiedlichen Wochentagen). Bei jedem Telefoninterview wurde nochmals über das Projekt berichtet, Fragen beantwortet und das Angebot einer weiteren Kontaktaufnahme (bei weiterem Beratungs- bzw. Informationsbedarf) unterbreitet. Von 520 vorgegebenen Haushalten wurden 367 befragt. Dies entspricht einer Quote von 70 %.

Download vorhanden  "Haushaltsbefragung in Retzstadt im September 1999" herunterladen
(doc, 0.248 MB)


Im Angebot der SDC seit 12.09.01 (pko)

Verwandte
Themenbereiche:
Bürgerbeteiligung, Ländliche Regionen






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