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Das eInclusion@EU Projekt - Politik zur digitalen Integration und Barrierefreiheit in Europa
von: Ingo Meyer und Sonja Müller, empirica GmbH vom 24.10.06
Das von der EU geförderte Projekt eInclusion@EU hat sich zur Aufgabe gemacht, den politischen Diskussionsprozess zu digitaler Integration und Barrierefreiheit auf der europäischen Ebene zu begleiten und zu beleben. Ziel ist es, möglichst viele Akteure des Themenfelds an einen Tisch zu bringen und mit ihnen gemeinsam politische Ansätze zu ausgewählten Themen zu diskutieren und voranzubringen und daraus Empfehlungen für politische Maßnahmen abzuleiten. Der vorliegende Bericht gibt einen kurzen Überblick über Ziele, Schlüsselthemen und erste Ergebnisse des eInclusion@EU Projekts.
"Das eInclusion@EU Projekt - Politik zur digitalen Integration und Barrierefreiheit in Europa" herunterladen
(pdf, 0.067 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.einclusion-eu.org
Im Angebot der SDC seit 24.10.06 (jch)
Europäische Kommission
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i2010 - Erster Jahresbericht über die europäische Informationsgesellschaft
von: Europäische Kommission
Quelle: Europa EUR-Lex , Copyright Europäische Gemeinschaften 1998-2006 vom 20.05.06
Mitteilung der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen - i2010 - Erster Jahresbericht über die europäische Informationsgesellschaft {SEC(2006)604}
Die i2010-Initiative der Europäischen Kommission ist ein Kernelement der erneuerten Lissabonner Strategie für Wachstum und Beschäftigung. Sie dient der Bewältigung der großen Herausforderungen einer modernen Informationsgesellschaft und fördert partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kommission, Mitgliedstaaten und allen Beteiligten, um die Vorteile der digitalen Wirtschaft für Europa nutzbar zu machen. Die i2010-Initiative sieht eine Reihe zentraler Maßnahmen vor, die im Zeitraum 2005–2010 zu verwirklichen sind. In dieser Mitteilung werden die in den Politikbereichen Informationsgesellschaft und Medien für den Zeitraum 2006–2007 geplanten Maßnahmen auf den neuesten Stand gebracht. Diese Mitteilung beruht auf dem entsprechenden Arbeitspapier der Kommissionsdienststellen, in dem die zentralen Maßnahmen der i2010-Initiative im Licht der jüngsten Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in der EU betrachtet werden. (Text der Einleitung)
(c) Europäische Gemeinschaften, 1998-2006
Wichtiger Hinweis:
Verbindlich ist ausschließlich das in den gedruckten Ausgaben des Amtsblattes der Europäischen Union veröffentlichte Gemeinschaftsrecht.
"i2010 - Erster Jahresbericht über die europäische Informationsgesellschaft" herunterladen
(pdf, 0.173 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:52006DC021 5:DE:HTML
Im Angebot der SDC seit 10.08.06 (jch)
Europäische Kommission
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Blogger - ein Porträt der neuen Geschichtenerzähler im Internet
von: Amanda Lenhart, Susannah Fox, Pew Internet & American Life Project, Washington D.C., vom 19.07.06, Zusammenfassung Jeanette Christu (SDC)

A portrait of the internet's new storytellers
Blogs ermöglichen es auf eine einfache und reizvolle, neue Art, sich im Internet kreativ auszudrücken. Diesen Trend, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut, hat das amerikanische Pew-Institut zum Ausgangspunkt seiner aktuellen Studie über die Blogger genommen.
Es zeigt sich, dass die meisten Blogger sich auf die Darstellung persönlicher Erfahrungen konzentrieren und nicht auf politische Inhalte, Medien oder Technik. Obwohl insgesamt ein breites Themenspektrum abgedeckt wird, antworten 37 Prozent der Blogger auf die Frage, was denn das wichtigeste Thema ihres Blogs sei, dies sei das Thema 'Mein Leben und meine Erfahrungen'. Neben diesem Wunsch, die persönlichen Erfahrungen zu dokumentieren und zu teilen (76% nannten dies als ein Thema), wollen Blogger auch praktisches Wissen und Fertigkeiten austauschen (64%). Auf Platz drei der Nennungen folgt das Themengebiet Politik (11%).
Für viele Blogger stellt ihr Blog trotz der Öffentlichkeit des Mediums eine sehr persönliche Angelegenheit dar. Mehr als die Hälfte gibt an, das Blog vor allem für sich selbst zu führen (52%). Für etwa ein Drittel (32%) steht dagegen das Produzieren von Inhalten für ein Publikum im Vordergrund und 14 Prozent geben beide Beweggründe an. Wirklich engagiert und täglich bloggt nur ein kleiner Teil - nämlich 13 Prozent. Für die meisten ist dagegen das Bloggen ein Hobby, in das sie nicht allzu viel Zeit investieren (44% der Blogger).
Auch sonst ist der typische Blogger ein starker Internetnutzer bzw. -nutzerin mit schnellem Internetzugang (79%) und täglich mehrmaligen Besuchen im Netz (64 % der Blogger im Vgl. zu 27 % aller Internetnutzer). Auch als Nachrichtenquelle ist das Internet für die Blogger ein noch wichtigerer Bezugspunkt als für andere Onliner - sie nutzen zu 95 Prozent Online-Nachrichten - andere Internetnutzer mit Hochgeschwindigkeitzugang zu 80 Prozent.
Als weitere Kennzeichen kann herausgestellt werden, dass die Blogger-Population vor allem jung ist: Mehr als die Hälfte (54%) sind unter 30 Jahre alt, etwa ein Drittel (30%) liegt zwischen 30 und 50 Jahren, 14 Prozent sind zwischen 50 und 64 Jahre alt und lediglich 2 Prozent sind über 65. Ansonsten zeigt sich, dass die Bloggergemeinschaft annähernd paritätisch besetzt ist – Frauen sind mit 46 Prozent und Männer mit 54 Prozent vertreten - dies entspricht dem Pew-Institut zufolge der Zusammensetzung der Onliner im Allgemeinen. Insgesamt liegt die Zahl der erwachsenen Blogger in Amerika bei schätzungsweise 8 Prozent der Internetnutzer über 18 Jahren.
Für die Studie hat das Pew-Institut zwischen Juli 2005 und Februar 2006 233 Blogger in telefonischen Interviews befragt. Zudem wurde Daten aus weiteren Untersuchungen mit einer Stichprobe von 7012 Erwachsenen zugrunde gelegt, um den Anteil der Internetnutzer und der Blogger an der amerikanischen Bevölkerung zu schätzen.
Zum englischsprachigen Report gelangen Sie hier.
"Blogger - ein Porträt der neuen Geschichtenerzähler im Internet" herunterladen
(pdf, 0.265 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org
Im Angebot der SDC seit 21.07.06 (jch)

Pew Internet & American Life Project
Das Pew Internet & American Life Project ist eine überparteiliche Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington, DC. Sie untersucht die sozialen Effekte des Internet auf das Leben in den USA.
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Erklärung zur Digitalen Integration in Europa - Ministerial Declaration of Riga 2006
vom 16.06.06
Mit der Unterzeichnung der Ministererklärung von Riga haben die beteiligten 34 Länder ein starkes Bekenntnis zur Förderung einer integrativen und barrierefreien Informationsgesellschaft, die die soziale und ökonomische Integration voranbringt, abgelegt. Die Minister forderten die Europäische Kommission und andere Stakeholder zur Zusammenarbeit bei der Erreichung der gemeinsamen Ziele in den nächsten Jahren auf. Für das Jahr 2008 ist im Rahmen der i2010-Initiative eine breit angelegte eInclusion-Kampagne geplant, die zur Lissabon-Strategie für mehr Wachstum und Arbeitsplätze beitragen soll.
In der Erklärung sind die folgenden wesentlichen Ziele festgehalten
- Verringerung der starken regionalen Ungleichheiten des Internetzugangs innerhalb der EU, insbesondere Verbesserung der Breitbandinfrastruktur
- Halbierung des Defizits bei der Internetnutzung für unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen
- Definition neuer Maßnahmen - einschließlich gesetzlicher Regelungen und des öffentlichen Vergabewesens - zur Sicherstellung des Zugangs für Menschen mit Behinderungen (bis 2007)
- Konformität von 100 Prozent der öffentlichen Websites zu den Standards der Web Accessibilty.
Die Erklärung kann hier im englischsprachigen Original heruntergeladen werden.
"Erklärung zur Digitalen Integration in Europa - Ministerial Declaration of Riga 2006" herunterladen
(pdf, 0.060 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://europa.eu.int/information_society/events/ict_riga_2006/index_en .htm
Im Angebot der SDC seit 16.06.06 (jch)
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Nutzung des Internet bei wichtigen Lebensereignissen
(Use of the Internet at Major Life Moments)
von: Lee Rainie, Nathan Kommers, Pew Internet & American Life Project
Quelle: Report Pew Research Center vom 19.04.06

Für eine wachsende Zahl von Onlinern ist das Internet zu einer wichtigen Informationsquelle geworden. Das unabhängige amerikanische Pew-Institut hat in einer Erhebung von März 2005 die Rolle des Internet für amerikanische Nutzer in diesem Zusammenhang untersucht. In welchen Zusammenhängen ist das Internet seinen Nutzern wichtig? Wie bedeutsam ist es bei der Entscheidungsfindung?
Das Internet ist für seine Nutzer von zunehmender Bedeutung in ihrem alltäglichen Leben, das ist das zentrale Ergebnis der Studie. Und es stellt für viele amerikanische Onliner auch eine wichtige Informationsquelle in wichtigen Momenten und Etappen des persönlichen Lebens dar. In der vorliegenden Studie sagen 45 Prozent der amerikanischen Internetnutzer, also 60 Millionen Amerikaner, dass ihnen das Internet bei wichtigen Entscheidungen geholfen hätte.
Das Internet gewinnt für das tägliche Leben der Nutzer stetig an Bedeutung. Der Anteil der amerikanischen Internetnutzer an der erwachsenen Gesamtbevölkerung an einem durchschnittlichen Tag stieg von 36 % im Januar 2002 auf 44 % im Dezember 2005. Die Zahl der erwachsenen Nutzer, die mindestens einmal täglich von zu Hause aus
ins Internet gehen, stieg von 27 % der erwachsenen Amerikaner im Januar 2002 auf 35 % Ende 2005.
Um die Bedeutung genauer zu untersuchen, startete das Pew-Institut die Erhebung zu den "Wichtigen Momenten" im März 2005, in der einige Elemente einer früheren Erhebung vom Januar 2002 wieder aufgenommen wurden. Der Vergleich der beiden Erhebungen zeigt einen deutlichen Anstieg der Anzahl Amerikaner, die dem Internet eine entscheidende oder wichtige Rolle in verschiedenen Aspekten ihres Lebens beimessen. Gefragt wurde u. a. nach der Nutzung des Internet um einer anderen Person im Umgang mit einer schweren Krankheit zu helfen oder selber eine schwere Krankheit zu bewältigen, nach der Bedeutung des Internet für die berufliche Weiterbildung und beim Arbeitsplatzwechsel, nach der Bedeutung als Entscheidungshilfe bei größeren finanziellen Entscheidungen, bei der Wohnungssuche, bei der Auswahl einer Schule für die eigenen Kinder oder für sich selber und beim Autokauf.
Im Mittelpunkt stand die Frage, bei welchen Themen im Leben der Menschen das Internet wichtig ist und wie hoch seine Bedeutung jeweils einzuschätzen ist.
Den Bericht zur Studie können Sie hier im englischsprachigen Original herunterladen. Des Weiteren möchten wir Sie auf einen weiteren deutschsprachigen
Artikel
zur Studie hinweisen.
"Nutzung des Internet bei wichtigen Lebensereignissen
(Use of the Internet at Major Life Moments)" herunterladen
(pdf, 0.066 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org/
Im Angebot der SDC seit 03.05.06 (jch)

Pew Internet & American Life Project
Das Pew Internet & American Life Project ist eine überparteiliche Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington, DC. Sie untersucht die sozialen Effekte des Internet auf das Leben in den USA.
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Online Dating - Vom Knüpfen romantischer Bande im Internet
von: Mary Madden, Amanda Lenhart, Pew Internet & American Life Project
Quelle: Pressemitteilung, Übersetzung ins Deutsche A. Bausch vom 05.03.06

Im Internet blühen Romanzen, aber es gibt weiterhin Sicherheitsbedenken beim Online-Dating
Ein neuer Bericht des Pew Internet & American Life Projects zeigt, dass Dating-Websites nur einer von vielen Online-Wegen zu romantischen Beziehungen sind.
Der Bereich des Online-Dating ist stark im öffentlichen Bewusstsein, und die Internetnutzer, die sich aktiv um Verabredungen bemühen, haben eine Vielzahl von Wegen gefunden, wie sie ihre romantischen Interessen online verfolgen können.
So geben etwa 31 Prozent der erwachsenen Amerikaner an, dass sie jemanden kennen, der oder die eine Dating-Website genutzt hat, und 15 Prozent der erwachsenen Amerikaner - ca. 20 Millionen Menschen - sagen, sie kennen jemanden, der oder die eine lang anhaltende Beziehung oder eine Ehe mit jemandem führt, den sie online kennengelernt haben.
Online-Verabredungen sind sehr verbreitet, obwohl es in der Öffentlichkeit starke Bedenken gibt hinsichtlich der Gefahren, die eine Veröffentlichung von persönlichen Informationen auf Dating-Websites mit sich bringt, und hinsichtlich der Ehrlichkeit derer, die online ein Date verabreden wollen. Etwa 66 Prozent der Internetnutzer stimmen der Aussage zu, dass Online-Dating gefährlich ist, weil dabei persönliche Informationen online veröffentlicht werden. 57 Prozent der Internetnutzer gehen mit der Aussage konform, dass viele Nutzer von Dating-Websites lügen, wenn es um ihren Familienstand geht. Soweit zu den zentralen Ergebnissen einer neuen Untersuchung des Pew Projects mit dem Titel 'Online Dating.”
Einen ausführlichen Artikel zu diesem Download finden Sie
hier im Portal der Stiftung Digitale Chancen.
"Online Dating - Vom Knüpfen romantischer Bande im Internet" herunterladen
(pdf, 0.442 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org
Im Angebot der SDC seit 11.04.06 (jch)

Pew Internet & American Life Project
Das Pew Internet & American Life Project ist eine überparteiliche Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington, DC. Sie untersucht die sozialen Effekte des Internet auf das Leben in den USA.
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