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Das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geographie der Universität Stuttgart und unter der Leitung von Dr. Iris Gebauer eine Studie zum Thema "Breitbandzugang als Standortfaktor für Unternehmen im ländlichen Raum Baden-Württembergs" durchgeführt. Befragt wurden von Oktober bis Dezember 2008 etwa 1007 Unternehmen aus den Bereichen verarbeitendes Gewerbe, Handel oder Dienstleistung, die in den ländlichen Regionen Baden-Württembergs ansässig sind. Ebenfalls wurden Freiberufler und Selbständige dabei einbezogen. Kerngedanke der Untersuchung war, dass die Informations- und Kommunikationstechnologien und ihre Nutzung in einer vernetzten Welt immer mehr an Bedeutung gewinnen. Voraussetzung für die Anwendung der Technologien ist eine gut ausgebaute Infrastruktur, dies ist jedoch gerade im Hinblick auf die Breitband-Infrastruktur in ländlichen Räumen oft nicht gegeben.
Der wichtigste Grund für die mangelhafte Versorgung auf dem Lande ist darin zu suchen, dass sich der teure Breitbandausbau durch die dünne Besiedelung von Flächen für Telekommunikationsdienstleister nicht immer lohnt. Die Folge: Die digitale Kluft vergrößert sich und ländlichen Regionen fehlt der Standortfaktor Breitband. Im schlimmsten Fall droht eine Abwanderung der Unternehmen, denn sie sind auf neue Technologien, insbesondere das Internet, angewiesen. Die Studie wertet daher die Bedeutung des Standortfaktors Breitbandinfrastruktur aus. Von den Unternehmen, die befragt wurden, existieren 65 Prozent seit mehr als zehn Jahren, etwa 25 Prozent wurden zwischen 1999 und 2003 gegründet und 12 Prozent der Unternehmen bestehen höchstens seit fünf Jahren. Insgesamt machten 661 Unternehmen detaillierte Angaben zum Umsatz: Bei 50 Prozent der Unternehmen lag der Jahresumsatz bei unter 200.000 Euro, bei etwa 33 Prozent der Unternehmen liegt der Umsatz zwischen 200.000 und eine Million Euro und 17 Prozent der Unternehmen verzeichnen einen Umsatz von mehr als einer Million Euro.
Die Autoren der Studie haben herausgefunden, dass die Breitbandanbindung auf Grund der Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität ein wichtiger Standortfaktor für die ansässigen Unternehmen ist: Bei der Befragung gaben 88,5 Prozent der Unternehmen an, dass Breitband ein wichtiger oder sogar sehr wichtiger Faktor ist. Von den Unternehmen, die ihren Kundenstamm lokal und regional pflegen, sind immerhin etwa 80 Prozent der Auffassung, Breitband sei wichtig oder sehr wichtig. Dies sagen auch Unternehmen mit nationalen und internationalen Kunden. Auch bei der Frage nach Standortnachteilen wird deutlich, dass die ausreichende Verfügbarkeit von Breitband fehlt. Hinzu kommen die Wünsche nach geringem bürokratischem Aufwand und nach Fachkräften. Die Teilnehmer der Studie mussten außerdem Thesen hinsichtlich ihrer Richtigkeit bewerten und auch dabei wurde das Breitbandproblem deutlich: Von den befragten Unternehmen sind 80 Prozent der Auffassung, der geringe Breitbandausbau sei ein Verlust der Wettbewerbsfähigkeit und eine Verminderung der Standortattraktivität sowie ein herber Imageverlust. Insbesondere sind 90 Prozent der Befragten der Auffassung, dass der Breitbandausbau Arbeitsplätze schaffen könne.
Die Wichtigkeit des Breitbandanschlusses wird bedingt durch einen gut funktionierenden Internetanschluss: 80 Prozent der Befragten tauschen via Internet Daten mit Kunden aus, 70 Prozent konferieren im Netz mit Zulieferern und 60 Prozent mit Kooperationspartnern. Außerdem betreiben 50 Prozent der Unternehmen einen Shop im Internet. In Bezug auf den Breitbandbedarf antworteten 930 Unternehmen auf die Frage, ob ihre Internetanbindung für Unternehmenszwecke ausreichend ist: 497 Unternehmen finden die Verbindung unzureichend. Bei etwa 80 Prozent der Unternehmen liegt der Breitbandbedarf zudem bei über 6 Megabit pro Sekunde, viele Unternehmen sehen ihren Bedarf jedoch künftig bei 16 Megabit pro Sekunde. Deutlich wird, dass der Wunsch nach besseren und schnelleren Datenübertragungen vorhanden ist. 65 Prozent der Befragten könnten mit einer höheren Bandbreite ihre Produktivität steigern. Die Unternehmen wünschen sich daher zukünftig die staatliche Unterstützung durch Kommunen oder politische Akteure beim Breitbandausbau im ländlichen Raum. Die Studie "Breitbandzugang als Standortfaktor für Unternehmen im ländlichen Raum Baden-Württembergs" steht auch hier zum Download bereit.
Das Pew Internet & American Life Project gehört zu den sieben Projekten des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und informiert über Trends und Themen, die Amerika und die restliche Welt betreffen. Das Projekt hat aktuell eine Studie zum Thema "Teenager und Mobiltelefone" veröffentlicht. Die Daten stammen unter anderem aus vier verschiedenen Pew Internet & American Life Project Untersuchungen, die sich mit dem Verhalten von Eltern und Kindern befasst haben. Der Hintergrund: Bereits 2004 wurde zum ersten Mal die Mobiltelefonnutzung von Jugendlichen untersucht, damals besaßen 45 Prozent ein Gerät.
Dieser Trend hat sich weiter fortgesetzt, im Jahre 2006 waren es bereits 63 Prozent und im Jahre 2008 schon 71 Prozent. Zudem besaßen 74 Prozent der Heranwachsenden in 2008 einen iPod oder mp3 Player und 60 Prozent waren im Besitz eines Desktop- oder Laptopcomputers. Im Vergleich dazu besaß in 2008 noch 77 Prozent der Erwachsenen ein Mobiltelefon und im April 2009 stieg diese Zahl auf 85 Prozent an.
Bei Jugendlichen spielt das Alter die wichtigste Rolle im Hinblick auf den Besitz eines Mobiltelefons. Bereits 52 Prozent der 12 bis 13-Jährigen besaßen in 2008 ein Gerät. Bereits in der Gruppe der Jugendlichen ab 14 Jahren erhöht sich dieser Prozentsatz rapide, denn hier besaßen 2008 schon 72 Prozent ein Handy und bei den Jugendlichen ab 17 Jahren hatten schon 84 Prozent ihr eigenes Mobiltelefon. Jenseits des Alters gibt es weitere charakteristische Merkmale der Mobiltelefonbesitzer: Internetnutzer werden laut Studie wahrscheinlich eher ein Handy haben als Nichtnutzer.
Der aktuelle Report macht jedoch auch deutlich, dass Festnetztelefone die am meisten verbreitete Methode der US-amerikanischen Jugendlichen sind, um mit ihren Freunden zu kommunizieren: 94 Prozent der Handybesitzer nutzten in 2008 das Handy um Freunde anzurufen und 76 Prozent von ihnen haben Textnachrichten versendet. Dennoch unterhalten sich 87 Prozent der jugendlichen Mobiltelefonbesitzer weiterhin mit ihren Freunden über das Festnetz.
Viele Jugendliche in den USA nutzen jedoch laut Studie das Mobiltelefon täglich für Internetdienste: 26 Prozent aller Jugendlichen versendeten Nachrichten über die Sozialen Netzwerke und 43 Prozent der Jugendlichen, die sich in einem Sozialen Netzwerk angemeldet hatten, versendeten sogar täglich ihre Meldungen. 26 Prozent der Teenager chatteten täglich miteinander und 16 Prozent versendeten täglich E-Mails.
Die Studie informiert zudem darüber, dass Jugendliche auch Anschluss an andere mobile Geräte haben, die sie mit anderen Menschen oder anderen Netzwerken verbinden. Die gängigsten Geräte sind Spielkonsolen wie Nintendo oder die portablen Play Station von Sony. Die portable Play Station bietet die Möglichkeit, ins Internet zu gehen und sie besitzt eine Sype-Funktion, mit der die Nutzer, oft auch umsonst, über das Internet telefonieren können. Die Nutzung von Nintendo Dsi erlaubt es den Nutzern, über das lokale Netzwerk hinaus miteinander zu spielen oder an Funknetzbasierten Internetspielen teilzunehmen.
Das "Communications Consumer Panel" wurde 2003 als beratende Institution der britischen Behörde "Ofcom" gegründet, diese reguliert den Wettbewerb im Bereich der britischen TV und Radiosektoren und im Bereich der Festnetz- und mobilen Telekommunikation. Jetzt hat das "Communications Consumer Panel" die Studie "Mobile Reichweite: Die Konsumentenperspektive" veröffentlicht, befragt wurden 2000 Erwachsene in Großbritannien, die mindestens 18 Jahre alt waren. Die Ergebnisse zeigen: 87 Prozent der britischen Erwachsenen haben ein mobiles Telefon für ihren persönlichen Gebrauch.
Die Studienteilnehmer wurden gefragt, wie oft sie ihr mobiles Telefon für Telefonate oder für Dienste wie SMS-Verschicken, Multimedianachrichten versenden oder das Surfen im Netz nutzen würden. So gaben 53 Prozent an, häufig Textnachrichten zu verschicken und 25 Prozent senden gelegentlich Multimedianachrichten. 10 Prozent der Befragten sagten außerdem, sie würden häufig mit dem Handy das Internet nutzen, 15 Prozent gaben an, gelegentlich mit dem Handy im Internet unterwegs zu sein und 75 Prozent gehen nie mit dem Mobiltelefon ins Netz. Im Vergleich dazu nutzen 58 Prozent der Befragten das Handy tatsächlich auch zum Telefonieren.
Zudem wurde den Teilnehmern der Untersuchung die Frage gestellt, wie wichtig ihnen Faktoren wie Empfang, Kosten oder Qualität der Kundenberatung bei der Auswahl eines Mobilfunkanbieters sind: Auf einer Skala von 1 bis 10 wurde die Bedeutung des mobilen Empfangs von den Befragten mit einer 8,6 bewertet, die der Kosten mit einer 7,9 und die Qualität der Kundenberatung mit einer 7,2. Außerdem sollten die Befragten auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten wie wichtig ihnen die mobile Erreichbarkeit in Situationen wie beim Wandern, bei der Arbeit oder beim Bahnfahren ist. Dabei wurde die Erreichbarkeit zu Hause mit einer 8,3 bewertet, die Erreichbarkeit während eines Spaziergans mit einer 7,9, die Erreichbarkeit auf der Arbeit mit einer 7,2 und die Dringlichkeit eines mobilen Empfangs während der Bahnfahrt nur mit einer 6,1.
Die Studie ergab, dass 56 Prozent der Konsumenten bereits Probleme mit der mobilen Erreichbarkeit hatten, 33 Prozent von ihnen sogar regelmäßig. Die Probleme der Erreichbarkeit sind unterschiedlich gelagert: 36 Prozent der Nutzer haben schon einmal erlebt, dass es keinen Netzempfang gab und damit gar keine Erreichbarkeit möglich war, 20 Prozent der Untersuchungsteilnehmer haben schon mal eine schlechte Klangqualität erlebt und 20 Prozent gaben an, es schon einmal erfahren zu haben, dass Textnachrichten zu spät waren. In diesem Zusammenhang ist erkennbar, dass 19 Prozent derjenigen, die schon einmal Probleme mit dem Empfang des Mobiltelefons hatten, Schritte unternahmen, um die Probleme zu beseitigen. Von denjenigen, die regelmäßig Empfangsprobleme haben, ergriffen 24 Prozent entsprechende Maßnahmen. Zu den Gegenmaßnahmen zählen beispielsweise Kontakt zum Kundenservice aufnehmen, ein neues Mobiltelefon erwerben oder Informationen im Internet suchen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Download.
Das Pew Internet & American Life Project gehört zu den sieben Projekten des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat eine neue Studie zum Thema "Teenager und abgelenktes Autofahren" veröffentlicht. Die Ergebnisse basieren auf einer telefonischen Untersuchung, die von Juni bis September 2009 mit 800 US-amerikanischen Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren durchgeführt wurde. Der Report weist auf einen im Juli 2009 veröffentlichten Forschungsbericht des Virginia Tech Transportation Institute (VTTI) hin, wonach das Versenden von SMS auf dem Mobiltelefon das höchste Unfallrisiko von allen Gefahren, die von der Nutzung des Mobiltelefons während der Autofahrt ausgehen, darstellt.
Daher wurden die 800 Studienteilnehmer über ihre Erfahrungen, die sie im Hinblick der Mobilfunknutzung in Autos gemacht haben, befragt. Dies bezog sich sowohl auf Jugendliche, die in der Rolle des Fahrers waren, als auch auf Jugendliche, die als Beifahrer im Auto saßen. Außerdem befragten das Pew Internet & American Life Project und die Universität von Michigan von Juni bis Oktober 2009 neun Gruppen von Teenagern im Alter von 12 bis 18 Jahren zum Thema "Autofahren und Mobilfunktelefone". Die Gesamtergebnisse zeigen: 75 Prozent aller US-amerikanischen Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren besitzen ein eigenes Mobiltelefon und 66 Prozent nutzen ihr Telefon, um SMS zu Versenden und zu Empfangen.
Zudem haben alleine 82 Prozent aller Teenager zwischen 16 und 17 Jahren ein Mobiltelefon und 76 Prozent von ihnen versenden Textnachrichten. Insgesamt sagten 34 Prozent der Teenager, die zwischen 16 und 17 Jahre alt sind und Textnachrichten versenden, sie hätten auch SMS während des Autofahrens verschickt. Das sind immerhin 26 Prozent aller US-amerikanischen Jugendlichen zwischen 16 und 17 Jahren. Dennoch: SMS-Versenden während des Autofahrens ist weniger gebräuchlich als eine Unterhaltung auf dem Handy während des Fahrens zu führen: Beim Blick auf die Jugendlichen zwischen 16 und 17 Jahren, die ein Mobiltelefon besitzen, wird deutlich, dass 52 Prozent sagten, sie hätten mit dem Mobiltelefon eine Unterhaltung geführt, während sie hinter dem Lenkrad saßen.
Die Studie zeigt außerdem: Von allen Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren sagten 48 Prozent, sie hätten bereits in einem Fahrzeug gesessen, in dem der Fahrer SMS versendet hat. Der Vergleich unterschiedlicher Altersgruppen ergab, dass 32 Prozent der Teenager zwischen 12 und 13 Jahren bereits Beifahrer eines Fahrzeugführers waren, der am Lenkrad Textnachrichten verschickt hat. Dies bestätigten auch 55 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren. Doch bei der Betrachtung der Heranwachsenden, die im Alter von 16 beziehungsweise 17 Jahren sind und bereits Autofahren, stieg der Anteil derjenigen, die bereits mit einem SMS-verschickenden Fahrer im Auto saßen, auf 64 Prozent an.
Die Untersuchung hat auch separat die Frage an 12 bis 17-Jährige gestellt, ob sie schon einmal in einem Auto gesessen hätten, bei dem der Fahrer ein Mobiltelefon nutzte und dadurch sie und andere in Gefahr brachte: 40 Prozent der Befragten gaben zu, bereits in so einer riskanten Situation gewesen zu sein. Zudem berichteten in der Studie Jugendliche, die zwischen 12 und 17 Jahre alt waren und Nutzer der SMS-Funktion waren, sehr häufig darüber, bereits Beifahrer von Autofahrern gewesen zu sein, die das Handy auf gefährlich Weise benutzt hatten.
Zwischen allen Teenagern, die SMS-Versenden sagten 58 Prozent, sie saßen bereits in einem Auto, in dem der Fahrer ebenfalls Textnachrichten versandt hatte. Dies bestätigten nur 28 Prozent der Jugendlichen, die keine SMS versendeten. Parallel dazu sagten 44 Prozent derjenigen, die SMS versendeten, sie saßen in einem Auto, in dem der Fahrer das Handy auf eine Art und Weise nutzte, mit der er sich und andere in Gefahr brachte. Diese Erfahrung hatten hingegen nur 31 Prozent derjenigen Jugendlichen gemacht, die keine Textnachrichten versendeten. Weitere Informationen zu der Studie "Teenager und abgelenktes Autofahren" entnehmen Sie bitte dem Download.
Die Verbraucherorganisation Consumer Focus, mit Sitz in London hat, eine internationale Studie namens "Pocketshopping" veröffentlicht: Untersucht wird das Thema "Mobiler Geschäftsverkehr", dies beinhaltet den Einkauf von Waren und Dienstleitungen per Mobiltelefon. Ziel der Untersuchung war es, die Einkaufserfahrungen von Mobilfunkgerätenutzern abzuschätzen sowie gute und schlechte Praktiken zu identifizieren. Durchgeführt wurde die Studie von Forschern von Verbraucherorganisationen in elf Ländern zwischen Juli und September 2009. Dazu gehörten unter anderem "The Danish Consumer Council", die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. - vzbv und das "National Consumer Council (Norway)". Insgesamt haben die Forscher 112 Güter und Dienstleistungen mit ihrem Mobiltelefon gekauft. Die Ergebnisse offenbaren die Notwendigkeit, Marktchancen und Wettbewerb zu steigern und Geschäftspraktiken sowie Verbraucherschutz im Bereich "m-commerce" zu verbessern.
Die Frage, welche Probleme bei "m-commerce" auftreten können, wurde in den einzelnen Ländern unterschiedlich beantwortet: In Deutschland waren die Hauptprobleme unerwünschte Werbung beziehungsweise unerwünschte Newsletter und in Spanien wurden zusätzlich zu diesen Schwierigkeiten fehlerhafte Probleme beklagt. Bei der Frage, ob alle anfallenden Kosten des Einkaufs von der Firma aufgelistet worden waren, gaben die Forscher in Deutschland an, dies sei bei 58 Prozent der Einkäufe der Fall gewesen und zudem wurden alle Posten exakt aufgeführt. In Großbritannien bestätigten die Forscher, dass bei nur 27 Prozent der mobilen Einkäufe alle Kosten aufgelistet worden seien, in den USA war dies hingegen bei 90 Prozent aller Einkäufe der Fall.
Außerdem wurde in der Studie die Frage gestellt, ob der Anbieter dem Käufer im Falle eines Diebstahls des Mobiltelefons entsprechende Anweisungen darüber gab, was zu tun sei. Hier wurde in Deutschland in 83 Prozent der Fälle keine Anweisung erteilt, in Belgien Slowenien oder Großbritannien wurden sogar zu 100 Prozent keine Angaben darüber gemacht. Eine Frage befasste sich zudem damit, ob die Forscher beim Einkauf die Möglichkeit hatten, alle wichtigen Details der Bestellung sofort durchzusehen, noch bevor sie endgültig in Auftrag gegeben wurde: In Deutschland war dies bei 58 Prozent aller Einkäufe möglich, in Großbritannien sogar bei 84 Prozent aller Einkäufe und in Spanien bei 70 Prozent aller Einkäufe.
Eine Frage befasste sich auch damit, ob der Anbieter Angaben zur geographischen Adresse des Unternehmens gemacht hatte. In Deutschland war dies bei 100 Prozent aller Einkäufe der Fall, in Belgien nur bei 73 Prozent der Einkäufe und in Norwegen nur bei 64 Prozent. Eine andere Frage der Untersuchung befasste sich damit, ob der Anbieter Angaben zu Lieferbeschränkungen gemacht hatte. In Deutschland war dies bei 33 Prozent der Einkäufe der Fall, bei 50 Prozent der Einkäufe jedoch gar nicht und bei 17 Prozent der Einkäufe wurde dies nicht exakt aufgelistet. In Slowenien wurden sogar bei 100 Prozent aller Einkäufe keine Angaben dazu gemacht, genauso wie in Kanada. Weitere Informationen zur Studie "Pocketshopping" liefert auch der Download, der für Sie bereit steht.