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Downloads zum Themenbereich Mediennutzung durch Menschen mit Behinderungen / Aktivitäten für Menschen mit Behinderungen

Studie: E-Patienten mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen

Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 09.10.07

Die neue Studie des 'Pew Internet & American Life Projects” namens "E-Patients with a Disability or Chronic Disease" bestätigt, was von vielen lange vermutet wurde: Chronisch kranke Menschen sind im Internet unterrepräsentiert – jedoch wenn sie sich für die Nutzung dieses Mediums entschieden haben, sind sie enthusiastischer als andere Internetnutzer.

Der Bericht stellt die allgemeinen Interessen dieser Bevölkerungsgruppe im Internet dar, bevor er darauf fokussiert, wie die Patienten das Medium nutzen, um medizinische Informationen einzuholen. Diese sind in ausreichendem Umfang vorhanden, allerdings frustriert es die Nutzerinnen und Nutzer, dass sie selten die Informationen in dem Moment finden, in dem sie sie benötigen.

Die vollständige Studie in englischer Sprache können Sie unter folgendem Link herunterladen:

Download vorhanden  "Studie: E-Patienten mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen" herunterladen
(pdf, 0.144 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org


Im Angebot der SDC seit 09.10.07 (sbe)

Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung durch Menschen mit Behinderungen / Aktivitäten für Menschen mit Behinderungen, Barrierefreiheit





IT-Standort Deutschland bei Breitbandversorgung und Internetnutzung führend

Quelle: Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vom 05.08.09 vom 07.08.09

Bundesregierung legt Bericht zum Politikprogramm "iD2010 - Informationsgesellschaft Deutschland 2010" vor

Die Bundesregierung hat heute einen Fortschrittsbericht zum Aktionsprogramm der Bundesregierung "iD2010 - Informationsgesellschaft Deutschland 2010" (kurz: iD2010) verabschiedet, der Bericht fasst die Ergebnisse ihrer Politik für den IT-Standort Deutschland seit Beginn des Programms iD2010 im Jahr 2006 zusammen.

Ein zentrales Ergebnis des Berichts ist, dass Deutschland bei der Gestaltung der Informationsgesellschaft im Berichtszeitraum 2006 bis 2009 eine erfolgreiche Entwicklung genommen hat. So nutzen heute schon gut zwei Drittel der Deutschen das Internet. Im Jahr 2006 war es erst die Hälfte der Bevölkerung. Zudem ist die Zahl der deutschen Haushalte, die Breitbandanschlüsse für den Zugang ins Internet nutzen, seit 2006 deutlich angestiegen. Sie liegt derzeit bei 57 Prozent. Damit nimmt Deutschland im europäischen Vergleich einen vorderen Platz ein. Weiterhin zeigt der Bericht, dass die Bundesregierung mit iD2010 diverse Maßnahmen und Projekte in zentralen Handlungsfeldern angestoßen hat. Hierzu zählen zum Beispiel die Verbesserung der rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen für IKT, die beschleunigte Integration von Bürgern und Staat in die Informationsgesellschaft, die Schaffung einer sicheren Informationsgesellschaft sowie der Ausbau der IKT-Forschung und die Stärkung der IKT-Investitionen. Zur erfolgreichen Umsetzung des Programms iD2010 hat insbesondere der von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit dem 1. IT-Gipfel 2006 in Potsdam gestartete hochrangige Dialog von Politik, IKT-Wirtschaft und Wissenschaft beigetragen.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Peter Hintze: "Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind zu einem entscheidenden Treiber für Wachstum, Beschäftigung und Innovation geworden. Gerade angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftskrise darf nicht nachgelassen werden, in Schlüsseltechnologien wie die IKT zu investieren, um die Position Deutschlands im internationalen Wettbewerb weiter auszubauen."

Ebenso zeigt der Fortschrittsbericht, dass die im Rahmen des Programms iD2010 gesetzten Ziele zur Breitbandversorgung durch bestehende Initiativen der Bundesregierung im Zusammenwirken mit Ländern, Landkreisen, Kommunen und Wirtschaft bereits erreicht wurden. Die Bundesregierung gibt sich jedoch hiermit nicht zufrieden, sondern hat sich mit ihrer im Februar 2009 beschlossenen Breitbandstrategie neue, ehrgeizige Ziele gesetzt. So sollen bis spätestens Ende 2010 die Lücken in der Breitbandversorgung geschlossen und flächendeckend leistungsfähige Breitbandanschlüsse verfügbar sein. Bis 2014 sollen bereits für 75 Prozent aller Haushalte und möglichst bald nach 2014 auch flächendeckend Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit/Sekunde zur Verfügung stehen. Die Strategie beinhaltet insgesamt 15 Maßnahmen, von denen einige bereits umgesetzt sind. So ist beispielsweise die Hebung von Synergien durch die Nutzung bestehender Infrastrukturen der Energie- und Wasserwirtschaft für den Breitbandausbau auf den Weg gebracht worden. Mit dem Beschluss des Bundesrates vom 12. Juni 2009 zur Freigabe der Frequenzen der so genannten "Digitalen Dividende" wurde zudem die Voraussetzung für eine bessere Breitbandversorgung insbesondere ländlicher Räume geschaffen. Ebenso wurden bestehende Fördermaßnahmen aufgestockt und um neue Fördertatbestände ergänzt. Durch die Maßnahmen der Breitbandstrategie und die hierdurch angestoßenen Projekte wird ein zusätzlicher, signifikanter Investitionsschub erwartet, so dass mit einer Erreichung der Strategieziele gerechnet werden kann.

Staatssekretär Hintze: "Unsere Breitbandstrategie definiert klare Ziele und strukturierte Maßnahmen. Wir haben einerseits die sehr wichtige, kurzfristige Schließung von Versorgungslücken in der Fläche im Blick, andererseits aber auch ein Konzept zur Schaffung einer langfristig tragfähigen Breitbandinfrastruktur. Das Ergebnis ist ein zukunftsweisender, für jeden nachvollziehbarer Fahrplan. Eine zentrale Stärke unserer Strategie ist es, dass wir nicht alle, lokal teilweise sehr unterschiedlichen Herausforderungen über einen Kamm scheren. Wir aktivieren die großen Potenziale und Innovationskräfte, die in dezentralen Lösungen liegen, damit die Menschen eine schnelle und flexible Lösung bekommen, die gemessen an den Gegebenheiten vor Ort die Beste ist."

Der Fortschrittsbericht zeigt weiterhin, dass im Rahmen der jährlichen IT-Gipfel zahlreiche zukunftsweisende Vorhaben innovativer IT-Anwendungen auf den Weg gebracht werden konnten. Mit mehreren Projekten sollen intelligente IKT-Lösungen für das Internet der Zukunft und für neue Wachstumsmärkte entwickelt werden. Die Grundlagen für das zukünftige Internet der Dienste werden beispielsweise mit dem FuE-Projekt THESEUS geschaffen. Durch Entwicklung neuer semantischer Internettechnologien soll der Zugang zu Informationen und Wissen im Internet für die Nutzer erheblich vereinfacht und erleichtert werden.



Download vorhanden  "IT-Standort Deutschland bei Breitbandversorgung und Internetnutzung führend" herunterladen
(pdf, 0.248 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=30867 4.html


Im Angebot der SDC seit 07.08.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung durch Menschen mit Behinderungen / Aktivitäten für Menschen mit Behinderungen, Neue Technologien, Technische Unterstützung, Mediennutzung allgemein, Barrierefreiheit, Breitband/DSL





Pew Internet & American Life Project: 68 % der Erwachsenen mit chronischer Krankheit haben Internet

vom 01.04.10

Das Pew Internet & American Life Project ist ein Projekt der Organisation "Pew Research Center" und hat gemeinsam mit der California HealthCare Foundation die Studie "Chronic Disease and the Internet" (Chronische Erkrankungen und das Internet) veröffentlicht: Mehrfach erkrankte Menschen haben eher weniger Internetzugang: 68 Prozent der Erwachsenen mit einer chronischen Krankheit haben Internetzugang und 52 Prozent der Erwachsenen mit zwei oder mehr chronischen Krankheiten sind online. Hingegen sind 81 Prozent der Erwachsenen ohne chronische Krankheit online und 62 Prozent der Erwachsenen mit nur einer oder mehreren chronischen Krankheiten sind online. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Download, das für Sie bereit steht.



Download vorhanden  "Pew Internet & American Life Project: 68 % der Erwachsenen mit chronischer Krankheit haben Internet" herunterladen
(pdf, 1.112 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org/Reports/2010/Chronic-Disease.aspx?r=1


Im Angebot der SDC seit 01.04.10 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung durch Menschen mit Behinderungen / Aktivitäten für Menschen mit Behinderungen, Mediennutzung allgemein





Web 2.0/barrierefrei

Quelle: Pressemeldung AKTION MENSCH e.V. vom 15.03.11

Es gibt viele Menschen mit Behinderung, die das Internet öfter nutzen als Menschen ohne Behinderung. Mit diesen Intensivnutzern hat sich eine erste umfassende Studie zum Nutzungsverhalten von Menschen mit Behinderung befasst. Die Studie wurde von der Stiftung Digitale Chancen in Zusammenarbeit mit der result GmbH Köln im Auftrag der Aktion Mensch erstellt. Während der durchschnittliche Bundesbürger an 5,1 Tagen die Woche ins Netz geht, besuchten die hier befragten Nutzer mit Behinderung rund 6,5 mal in der Woche das WorldWideWeb. Menschen mit Behinderung können eine Vorreiterrolle bei der Aneignung und Nutzung von Web 2.0-Anwendungen übernehmen.

Web 2.0 fördert gesellschaftliche Teilhabe

Mehr als 600 Nutzerinnen und Nutzer mit Behinderung nahmen an der quantitativen und qualitativen Erhebung teil. In Expertengespächen und Gruppeninterviews sowie einer barrierefrei gestalteten Online-Umfrage gaben sie detailliert Auskunft über ihre Nutzungsgewohnheiten. Das Ergebnis dokumentiert, dass das Internet die selbständige Lebensführung aller Gruppen von Menschen mit Behinderung stärkt, so Iris Hobler von der Aktion Mensch. Je nach Behinderung kann das Internet dazu beitragen, Beeinträchtigungen zu kompensieren. Sehbehinderte und blinde Onliner zum Beispiel nutzen das Web als wichtige Informationsquelle. Schwerhörige und gehörlose Befragte dagegen sehen darin vor allem ein Kommunikationsmittel und setzen Videos mit Gebärdensprache zur Verständigung ein.

Leichte Sprache - Zugewinn für alle

Insgesamt eröffnen die neuen Internet-Techniken vielfältige Chancen zur selbstbestimmten Beteiligung in allen Lebensbereichen - von der politischen Diskussion über Einkäufe und Behördengänge bis hin zu privaten Kontakten und Unterhaltungsangeboten. Nach wie vor aber verhindern komplizierte Registrierungsverfahren oder Reklamationswege, die Potentiale des Internet voll auszuschöpfen.Wenn wir die Angebote im Internet insgesamt verständlicher machen, können wir auch diejenigen erreichen, die dem Medium bisher eher zurückhaltend gegenüber stehen, erklärt Jutta Croll, die als Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen an den qualitativen Erhebungen mitgearbeitet hat. So können wir die digitale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen nachhaltig fördern.

Erstmals wurde mit der aktuellen Studie systematisch erfasst, wo und wie Internetnutzer Barrieren erfahren. Ein großes Hindernis stellen die so genannten Captchas dar. Das sind nicht-maschinenlesbare, optisch verzerrte Zahlen- oder Buchstaben-Grafikcodes, wie sie bei der Registrierung für Communities oder zur Nutzung von Bankmodulen vorgeschaltet sind. Aber auch Sprache und Texte bereiten vielen Menschen mit Behinderung größere Probleme als bisher angenommen. Dabei zeigt die Praxis, dass alle Nutzer eine klare und leichte Sprache bevorzugen.

Die Studie legt nahe, bei der Entwicklung von neuen Webangeboten die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit für alle Menschen im Blick zu haben. Das Internet sorgt schon heute dafür, dass Menschen mit Behinderungen autonom und selbstbestimmt an der Gesellschaft teilhaben können", bilanziert Iris Hobler. "Ein barrierefreies Internet ist deshalb ein wichtiger Beitrag auf dem Weg in eine inklusive Gesellschaft.

Weitere Informationen zur Studie "Web 2.0/barrierefrei" entnehmen Sie bitte dem Download.

Download vorhanden  "Web 2.0/barrierefrei" herunterladen
(pdf, 6.257 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=46 0


Im Angebot der SDC seit 15.03.11 (yze)

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Mediennutzung durch Menschen mit Behinderungen / Aktivitäten für Menschen mit Behinderungen, Mediennutzung allgemein, Internetdienste, Internet, Mobile Nutzung






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