|
![]() |
|
||||
|
Start |
||||||
Das Pew Internet & American Life Project gehört zu den sieben Projekten des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat eine neue Studie zum Thema "Das Internet als Ablenkung" veröffentlicht. Die Daten des Reports basieren auf Telefoninterviews, die von März bis April 2009 mit 2253 amerikanischen Erwachsenen ab 18 Jahren durchgeführt wurden. Die Studie untersuchte das Verhalten von Nutzern, die das Internet für Onlinekäufe oder Verkäufe nutzen, dies sind 69 Prozent aller US-Amerikaner und sie werden als so genannte "online economic user" bezeichnet. Die Ergebnisse der Studie zeigen: 74 Prozent der Befragten bestätigten, dass sie das Internet nutzen würden, um sich zu entspannen und von wirtschaftlichen oder finanziellen Problemen abzulenken.
Unter den "online economic usern" in der Altersklasse der 18 bis 29-Jährigen gaben 74 Prozent an, beim Videogucken zu entspannen, 73 Prozent relaxen, wenn sie online Musik hören, 52 Prozent spielen gerne Onlinespiele und 55 Prozent der befragten Nutzer lenken sich im Chat mit Freunden ab. In der Altersklasse der 30 bis 49-Jährigen gaben 58 Prozent der "online economic user" an, beim sich beim Videoschauen im Netz zu entspannen, 34 Prozent spielen gerne Onlinespiele und 33 Prozent chatten gerne online mit Freunden, um Probleme zu vergessen.
Interessanterweise zeigt die Studie, dass die "online economic user" unabhängig davon, ob sie von der Rezession beeinflusst wurden oder nicht, gerne ins Internet gehen, um zu relaxen: 77 Prozent mit einem exzellenten oder guten finanziellem Status gaben an, bereits per Video, Onlinespiel oder Videoschauen entspannt zu haben. Dies sagten auch 72 Prozent derjenigen, dessen finanzieller Status als ausreichend oder arm zu bezeichnen ist.
Nichtsdestoweniger sind für die Nutzer beim Relaxen auch wirtschaftliche Themen interessant, diese beziehen sich jedoch eher auf das Geld sparen. So sagten 75 Prozent derjenigen "online economic user", die online sind, um zu relaxen, sie würden auch online sein, um den günstigsten Preis eines Produktes herauszufinden. Zudem haben 26 Prozent von ihnen schon einmal persönliche Gegenstände bei einer Online-Auktionsseite verkauft und 13 Prozent haben mit anderen Nutzern Fotos, Videos oder Audiodateien über ökonomische oder finanzielle Angelegenheiten ausgetauscht. Weitere Informationen zur Studie "Das Internet als Ablenkung" entnehmen Sie bitte dem Download.
Das "Communications Consumer Panel" wurde 2003 als beratende Institution der britischen Behörde "Ofcom" gegründet, diese reguliert den Wettbewerb im Bereich der britischen TV und Radiosektoren und im Bereich der Festnetz- und mobilen Telekommunikation. Jetzt hat das "Communications Consumer Panel" die Studie "Mobile Reichweite: Die Konsumentenperspektive" veröffentlicht, befragt wurden 2000 Erwachsene in Großbritannien, die mindestens 18 Jahre alt waren. Die Ergebnisse zeigen: 87 Prozent der britischen Erwachsenen haben ein mobiles Telefon für ihren persönlichen Gebrauch.
Die Studienteilnehmer wurden gefragt, wie oft sie ihr mobiles Telefon für Telefonate oder für Dienste wie SMS-Verschicken, Multimedianachrichten versenden oder das Surfen im Netz nutzen würden. So gaben 53 Prozent an, häufig Textnachrichten zu verschicken und 25 Prozent senden gelegentlich Multimedianachrichten. 10 Prozent der Befragten sagten außerdem, sie würden häufig mit dem Handy das Internet nutzen, 15 Prozent gaben an, gelegentlich mit dem Handy im Internet unterwegs zu sein und 75 Prozent gehen nie mit dem Mobiltelefon ins Netz. Im Vergleich dazu nutzen 58 Prozent der Befragten das Handy tatsächlich auch zum Telefonieren.
Zudem wurde den Teilnehmern der Untersuchung die Frage gestellt, wie wichtig ihnen Faktoren wie Empfang, Kosten oder Qualität der Kundenberatung bei der Auswahl eines Mobilfunkanbieters sind: Auf einer Skala von 1 bis 10 wurde die Bedeutung des mobilen Empfangs von den Befragten mit einer 8,6 bewertet, die der Kosten mit einer 7,9 und die Qualität der Kundenberatung mit einer 7,2. Außerdem sollten die Befragten auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten wie wichtig ihnen die mobile Erreichbarkeit in Situationen wie beim Wandern, bei der Arbeit oder beim Bahnfahren ist. Dabei wurde die Erreichbarkeit zu Hause mit einer 8,3 bewertet, die Erreichbarkeit während eines Spaziergans mit einer 7,9, die Erreichbarkeit auf der Arbeit mit einer 7,2 und die Dringlichkeit eines mobilen Empfangs während der Bahnfahrt nur mit einer 6,1.
Die Studie ergab, dass 56 Prozent der Konsumenten bereits Probleme mit der mobilen Erreichbarkeit hatten, 33 Prozent von ihnen sogar regelmäßig. Die Probleme der Erreichbarkeit sind unterschiedlich gelagert: 36 Prozent der Nutzer haben schon einmal erlebt, dass es keinen Netzempfang gab und damit gar keine Erreichbarkeit möglich war, 20 Prozent der Untersuchungsteilnehmer haben schon mal eine schlechte Klangqualität erlebt und 20 Prozent gaben an, es schon einmal erfahren zu haben, dass Textnachrichten zu spät waren. In diesem Zusammenhang ist erkennbar, dass 19 Prozent derjenigen, die schon einmal Probleme mit dem Empfang des Mobiltelefons hatten, Schritte unternahmen, um die Probleme zu beseitigen. Von denjenigen, die regelmäßig Empfangsprobleme haben, ergriffen 24 Prozent entsprechende Maßnahmen. Zu den Gegenmaßnahmen zählen beispielsweise Kontakt zum Kundenservice aufnehmen, ein neues Mobiltelefon erwerben oder Informationen im Internet suchen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Download.
Der Infobrief "Fahrtenschreiber" (Stand September 2009) der Initiative Internet erfahren berichtet über erste Aktivitäten der Initiative.
Das Pew Internet & American Life Project ist ein Projekt des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat eine "Pew Internet Personal Networks and Community"-Erhebung veröffentlicht, die sich damit beschäftigt, inwiefern Menschen Internet und Handy in ihr soziales Leben einbinden. Für den Report "Soziale Isolation und neue Technologien" wurden 2.512 kontinentale US-Amerikaner per Telefoninterview befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass US-Amerikaner das Mobiltelefon und das Internet nutzen, um vielfache und weiter ausgedehnte Kontakte zu pflegen. Insbesondere die Nutzung des Internets und die Nutzung Sozialer Netzwerke wie Facebook werden assoziiert mit vielfältigen, sozialen Netzen.
Der Report beschäftigt sich mit der Frage, ob das Internet oder das Mobiltelefon in Zusammenhang damit steht, ob Menschen kleinere oder weniger ausgedehnte Kernbeziehungen haben. Zu den Kernbeziehungen gehören Personen, mit denen wichtige Dinge besprochen werden sowie Personen, die als sehr wichtig im Leben gelten. Laut Studie haben Mobiltelefonnutzer und diejenigen, die online gehen um Instant Messaging zu nutzen, sogar größere soziale Netzwerke. Der Kreis wichtiger Menschen von Handynutzern tendiert dazu, 12 Prozent größer zu sein als das Netzwerk von Nichtnutzern. Diejenigen, die Instant Messaging verwenden, haben Kernnetzwerke, die durchschnittlich 11 Prozent größer sind als von denjenigen, die es nicht verwenden.
Zudem hat der Report untersucht, ob die Netzwerke von Internet und Mobiltelefonnutzern vielfältiger sind: Wissenschaftler haben laut Report des Pew Internet & American Life Project gezeigt, dass die Netzwerke der Amerikaner durchschnittlich aus hunderten von Menschen bestehen. Da es nahezu unmöglich ist, dass jemand alle Personen aufzählt, die er kennt, wurde für die aktuelle Studie der Positionsgenerator als Methode gewählt, um die Vielfalt sozialer Beziehungen zu erforschen. Für den Report wurde eine Liste mit 22 Tätigkeiten, angefangen beim Pagen bis hin zum Vorstandschef eines Unternehmens, verwendet und Menschen wurden dazu befragt, ob sie einen Freund, Bekannten oder Verwandten haben, der eine der Tätigkeiten ausübt. Netzwerkvielfalt wurde dann als Anzahl der verschiedenen Tätigkeiten, in denen jemand eine soziale Bindung hatte, gemessen. Es wurde herausgefunden, dass eine durchschnittliche Person jemanden in etwa 9 der 22 untersuchten Tätigkeiten kennt.
Eine weitere Frage der Untersuchung beschäftigt sich damit, ob die Nutzung des Internets in Zusammenhang steht mit weniger nachbarlichen Kontakten oder einem geringeren Grad der Teilnahme an lokalen, freiwilligen Vereinen. Laut Studie zeigt sich: Wenn das Internet als Medium für nachbarschaftliche Kontakte genutzt wird, beispielsweise durch eine E-Mailliste der Nachbarschaft oder durch ein Forum, tendieren die Teilnehmer dazu, hohes soziales Engagement zu zeigen. So kannten rund 60 Prozent derjenigen, die online ein Nachbarschaftsdiskussionsforum nutzten, so gut wie alle ihrer Nachbarn, im Vergleich zu 40 Prozent der Amerikaner. 79 Prozent derjenigen, die online ein Nachbarschaftsforum nutzten, sprachen zudem mindestens einmal im Monat persönlich mit ihren Nachbarn, im Vergleich zu 61 Prozent der üblichen Bevölkerung. Weitere Informationen zum Report "Soziale Isolation und neue Technologien" entnehmen Sie bitte dem Download.
Die Verbraucherorganisation Consumer Focus, mit Sitz in London hat, eine internationale Studie namens "Pocketshopping" veröffentlicht: Untersucht wird das Thema "Mobiler Geschäftsverkehr", dies beinhaltet den Einkauf von Waren und Dienstleitungen per Mobiltelefon. Ziel der Untersuchung war es, die Einkaufserfahrungen von Mobilfunkgerätenutzern abzuschätzen sowie gute und schlechte Praktiken zu identifizieren. Durchgeführt wurde die Studie von Forschern von Verbraucherorganisationen in elf Ländern zwischen Juli und September 2009. Dazu gehörten unter anderem "The Danish Consumer Council", die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. - vzbv und das "National Consumer Council (Norway)". Insgesamt haben die Forscher 112 Güter und Dienstleistungen mit ihrem Mobiltelefon gekauft. Die Ergebnisse offenbaren die Notwendigkeit, Marktchancen und Wettbewerb zu steigern und Geschäftspraktiken sowie Verbraucherschutz im Bereich "m-commerce" zu verbessern.
Die Frage, welche Probleme bei "m-commerce" auftreten können, wurde in den einzelnen Ländern unterschiedlich beantwortet: In Deutschland waren die Hauptprobleme unerwünschte Werbung beziehungsweise unerwünschte Newsletter und in Spanien wurden zusätzlich zu diesen Schwierigkeiten fehlerhafte Probleme beklagt. Bei der Frage, ob alle anfallenden Kosten des Einkaufs von der Firma aufgelistet worden waren, gaben die Forscher in Deutschland an, dies sei bei 58 Prozent der Einkäufe der Fall gewesen und zudem wurden alle Posten exakt aufgeführt. In Großbritannien bestätigten die Forscher, dass bei nur 27 Prozent der mobilen Einkäufe alle Kosten aufgelistet worden seien, in den USA war dies hingegen bei 90 Prozent aller Einkäufe der Fall.
Außerdem wurde in der Studie die Frage gestellt, ob der Anbieter dem Käufer im Falle eines Diebstahls des Mobiltelefons entsprechende Anweisungen darüber gab, was zu tun sei. Hier wurde in Deutschland in 83 Prozent der Fälle keine Anweisung erteilt, in Belgien Slowenien oder Großbritannien wurden sogar zu 100 Prozent keine Angaben darüber gemacht. Eine Frage befasste sich zudem damit, ob die Forscher beim Einkauf die Möglichkeit hatten, alle wichtigen Details der Bestellung sofort durchzusehen, noch bevor sie endgültig in Auftrag gegeben wurde: In Deutschland war dies bei 58 Prozent aller Einkäufe möglich, in Großbritannien sogar bei 84 Prozent aller Einkäufe und in Spanien bei 70 Prozent aller Einkäufe.
Eine Frage befasste sich auch damit, ob der Anbieter Angaben zur geographischen Adresse des Unternehmens gemacht hatte. In Deutschland war dies bei 100 Prozent aller Einkäufe der Fall, in Belgien nur bei 73 Prozent der Einkäufe und in Norwegen nur bei 64 Prozent. Eine andere Frage der Untersuchung befasste sich damit, ob der Anbieter Angaben zu Lieferbeschränkungen gemacht hatte. In Deutschland war dies bei 33 Prozent der Einkäufe der Fall, bei 50 Prozent der Einkäufe jedoch gar nicht und bei 17 Prozent der Einkäufe wurde dies nicht exakt aufgelistet. In Slowenien wurden sogar bei 100 Prozent aller Einkäufe keine Angaben dazu gemacht, genauso wie in Kanada. Weitere Informationen zur Studie "Pocketshopping" liefert auch der Download, der für Sie bereit steht.
Das Pew Internet & American Life Project ist eine Initiative des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat gemeinsam mit dem "Pew Hispanic Center" den Report Latinos Online, 2006-2008: Narrowing the Gap"" veröffentlicht. In den USA werden unter dem Begriff "Latino" Menschen verstanden, die ihre Wurzeln in Lateinamerika haben oder deren Muttersprache Spanisch oder Portugiesisch ist.
Die Begriffe "Latino" und "Hispanic" sowie "Einwanderer" haben in dieser Studie die gleiche Bedeutung. Die aktuelle Analyse basiert auf acht Telefoninterviews, die von Februar bis Oktober 2006 und von August bis Dezember 2008 durchgeführt wurden. Insgesamt hatte das "Pew Hispanic Center" 7.554 Erwachsene und das Pew Internet & American Life Project 13.687 Erwachsene interviewt.
Die Studie zeigte: Von 2006 bis 2008 stieg die Internetnutzung von Menschen mit lateinamerikanischen Wurzeln in den USA um zehn Prozentpunkte, von 54 auf 64 Prozent. Im Vergleich dazu stieg der Anteil von weißen US-Amerikanern, die im Netz surften, um vier Prozentpunkte und der Anteil von Afroamerikanern, die online waren, um nur zwei Prozentpunkte. In 2006 gaben 31 Prozent der Erwachsenen mit lateinamerikanischen Wurzeln, die keinen High School Abschluss aufwiesen an, sie würden immer online sein, in 2008 sagten das schon 41 Prozent von ihnen. Zudem stieg die Internetnutzung von Menschen mit lateinamerikanischen Wurzeln, die weniger als 30.000 Dollar im Jahr verdienten, zwischen 2006 und 2008 um 17 Prozentpunkte.
Dennoch: Der Anteil derjenigen Menschen mit lateinamerikanischen Wurzeln, die zu Hause über einen Internetanschluss verfügten, stieg zwischen 2006 und 2008 nur von 79 Prozent auf 81 Prozent an. Zum Vergleich: 2006 hatten 92 Prozent der weißen US-Amerikaner zu Hause einen Internetanschluss und 2008 waren es sogar schon 94 Prozent. Zudem besaßen im Jahre 2006 insgesamt 84 Prozent der Afroamerikaner zuhause einen Onlinezugang und 2008 waren es 87 Prozent gewesen.
Die Höhe der Breitbandanschlüsse stieg jedoch für alle drei Nutzergruppen dramatisch an: In 2006 besaßen 63 Prozent der Erwachsenen mit lateinamerikanischen Wurzeln einen Internetzugang mit Breitbandanschluss, in 2008 betrug ihr Anteil 76 Prozent. Für weiße US-Amerikaner stieg die Anzahl der Breitbandanschlüsse von 65 Prozent im Jahre 2006 auf 82 Prozent im Jahre 2008 und bei den Afroamerikanern stieg die Breitbandnutzung von 63 Prozent im Jahre 2006 auf 78 Prozent im Jahre 2008.
Zudem ergab die aktuelle Studie, dass jüngere Menschen mit lateinamerikanischer Herkunft eher dazu neigten das Internet zu nutzen, als ältere Menschen lateinamerikanischer Herkunft: Zwischen Menschen mit lateinamerikanischer Herkunft der Altersgruppe 18 bis 34 Jahre nutzten 77 Prozent das Internet, in der Altersgruppe der 35 bis 49-Jährigen waren es 65 Prozent und in der Altersgruppe der 50 bis 64-Jährigen nur 53 Prozent. Hingegen nutzte ein Viertel der Menschen mit lateinamerikanischer Herkunft, die 65 Jahre alt und älter waren, das Internet. Weitere Informationen zur Studie "Latinos Online, 2006-2008: Narrowing the Gap" entnehmen Sie bitte dem Download, das für Sie bereit steht.