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Downloads zum Themenbereich Städte / urbane Regionen
Ausstattung, Nutzung und Bedürfnisse digitaler Technologien im sozialen Wohnungsbau
von: Mario Kranz, Daniel O. Maerki, Andrea Schikowitz, Das Fernlicht vom 01.12.06
Ausstattung, Nutzung und Bedürfnisse digitaler Technologien im sozialen und kommunalen Wohnungsbau in Österreich
Das Fernlicht - ein in Wien ansässiges internationales Kompetenzzentrum für Zukunft & Lebenswelten, das vorrangig an der Schnittstelle zwischen Technologie und Gesellschaft arbeitet, hat im Jahr 2006 eine vergleichende Ist-Analyse der Ausstattung, Nutzung und Bedürfnisse in Bezug auf digitale Technologien im sozialen und kommunalen Wohnbau durchgeführt. Durch die rasante Entwicklung im Bereich der Digitalisierung und Vernetzung wird die Handhabung der digitalen Angebote im Wohnbereich immer komplexer. Es werden neue Anwenderkenntnisse erforderlich sein, die nicht allen Menschen in gleicher Weise gegeben sind. In diesem Zusammenhang führt die wachsende soziale Ungleichheit zu unterschiedlichen Nutzungsintensitäten.
In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob und inwiefern es innerhalb der einzelnen Wohnhausanlagen zu einer Verdichtung von Personen mit bestimmten individuellen Handlungsmöglichkeiten (Geld, Wissen, HilfestellerInnen, Alter, Geschlecht) kommt und wie sich dies auf die Nutzung bzw. das Anwenderwissen auswirkt. Weiterhin sollte herausgefunden werden, ob bestimmte Personengruppen aufgrund dieser Verdichtung benachteiligt werden. Dazu wurden drei unterschiedliche Wohnobjekte aus dem sozialen und kommunalen Wohnbau mit verschieden hohem technischen Ausstattungsgrad gegenübergestellt und die unterschiedlichen Nutzungsweisen der einzelnen Haushalte miteinander verglichen.
Es wurden Daten über das Haushaltsnettoeinkommen, die Haushaltsgröße, die Bildung und Anzahl der HilfestellerInnen ermittelt und mit dem Alter und Geschlecht der Befragten in Verbindung gebracht.
Die wichtigsten Ergebnisse:
Die untersuchten Haushalte sind überdurchschnittlich gut mit Computern und Zubehör ausgestattet. Das hat gesellschaftliche Bedeutung, da Computer offensichtlich kein reines "Luxusgut" mehr darstellen. Damit wird durch den Aspekt des möglichen Nicht-Besitzes von IuK-Technologien eine (neue) Form der Ungleichheit erzeugt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass trotz Besitz eines Computers die Anwendungskompetenz oft eher niedrig ist. Dem könnte gezielt durch Schulungen entgegengewirkt werden.
Die Studie ergab, dass Mehrpersonenhaushalte aufgrund höherer Haushaltsnettoeinkommen über eine bessere Ausstattung als Einzelhaushalte verfügen. Haushalte mit Kindern sind besser mit technischen Geräten ausgestattet, weil Computer und oft auch Internet für die Ausbildung meist vorausgesetzt werden. Bildung wirkt sich auf die Ausstattung mit Computern positiv und Alter (über 50 Jahre) negativ aus. Die Nutzung von IuK-Technologie ist daher eine Frage der Generationen, weil Kinder selbstverständlich damit aufwachsen, während die Generation 50plus sich oft ganz neu darauf einlassen muss.
Bestimmte Personengruppen haben zwar den Willen zur Nutzung von IuKTechnologien, jedoch Schwierigkeiten bei der Anwendung bzw. sind stärker auf die Hilfe anderer Personen angewiesen. Drei Viertel der Befragten bitten bei Technik- oder Anwendungsproblemen andere Personen um Rat und Hilfe. Damit zeigt sich sehr deutlich der Wert des persönlichen sozialen Netzwerkes für die Lösung von Schwierigkeiten der einzelnen Personen - umgekehrt kann sich das Fehlen eines sozialen Netzwerkes auf die Handlungsoptionen der Menschen auswirken.
Ein hohes Interesse an Technik zeugt auch von einer positiven Grundeinstellung, dies ist zum Erlernen (neuer) technischer Anwendungen und Funktionen wichtig. Menschen wollen im Umgang mit Technologie gefordert, aber nicht überfordert werden, da sie sonst schnell das Interesse verlieren.
Die Studie steht hier in einer Zusammenfassung im Umfang von 15 Seiten zur Verfügung, eine Langfassung kann bei 'Das Fernlicht' erfragt werden.
"Ausstattung, Nutzung und Bedürfnisse digitaler Technologien im sozialen Wohnungsbau" herunterladen
(pdf, 0.266 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.dasfernlicht.com/
Im Angebot der SDC seit 25.07.07 (jcr)
- Verwandte
Themenbereiche:
- Medienkompetenz, Mediennutzung durch SeniorInnen / Aktivitäten für SeniorInnen, Mediennutzung durch sozial Benachteiligte / Aktivitäten für sozial Benachteiligte, Mediennutzung durch Arbeitslose / Aktivitäten für Arbeitslose, Mediennutzung durch Risikogruppen / Aktivitäten für Risikogruppen, Mediennutzung durch Menschen mit Migrationshintergrund / Aktivitäten für Menschen mit Migrationshintergrund, Städte / urbane Regionen, Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung, Forschung, Infrastruktur
Medienverhalten der 1930/32-Geborenen unter besonderer Berücksichtigung der Internetnutzung
von: Michael Doh, Hans-Werner Wahl, Marina Schmitt, Psychologisches Institut, Universität Heidelberg vom 26.05.08
In dieser Arbeit wollen wir vor diesem Hintergrund eine Kohorte, die 1930/32-Geborenen, fokussieren, die im Rahmen der Interdisziplinären Längsschnittstudie des Erwachsenenalters (ILSE; Martin et al., 2000; Schmitt, 2006; Schmitt & Martin, 2003) seit 1993/94 untersucht wird, und die in der kürzlich abgeschlossenen dritten Erhebungswelle auch im Hinblick auf ihr Mediennutzungsverhalten, speziell das Internetnutzungsverhalten, differenziert befragt wurde.
Die Arbeit verfolgt die folgenden Zielsetzungen: Es wird eine stark deskriptiv angelegte Analyse der Kohorte 1930/32 im Hinblick auf Medienausstattung, Mediennutzung, medienbezogene Einstellungen und Nutzungsmotive vorgelegt. Hierbei wird auch die Rolle von sozial-strukturellen Faktoren wie Geschlecht, Bildung, finanziellen Ressourcen, Haushaltsgröße und Region (West-Ost) für die Mediennutzung thematisiert. Auch beziehen wir bei diesen Analysen ein, ob Personen Onliner oder Offliner sind. Ferner untersuchen wir Merkmale von Onlinern und Offlinern und analysieren Unterschiede im Medienverhalten, speziell in den Einstellungen zum Internet zwischen beiden Gruppen.
"Medienverhalten der 1930/32-Geborenen unter besonderer Berücksichtigung der Internetnutzung" herunterladen
(pdf, 0.413 MB)
Im Angebot der SDC seit 28.05.08 (mdo)
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Themenbereiche:
- Medienkompetenz, Mediennutzung durch SeniorInnen / Aktivitäten für SeniorInnen, Städte / urbane Regionen, Forschung, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein, Barrierefreiheit

Chancen und Risiken der Neuen Medien für den Ländlichen Raum
von: Dr. Iris Gebauer, Torsten Luley, Institut für Geographie der Universität Stuttgart vom 14.07.08
Dargestellt am Beispiel Baden-Württemberg
Auf dem Weg in die Informations-, Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft nehmen Informations- und Kommunikationstechnologien eine Schlüsselstellung ein, wobei eine Nutzung der Neuen Medien durch Bürger und Unternehmen vordergründig von den entsprechenden Infrastrukturen abhängt.
Das Ziel der vorliegenden Studie liegt darin, Chancen und Risiken neuer Informations- und Kommunikationstechnologien für den ländlichen Raum auszuloten. Wichtigster Aspekt ist dabei die Untersuchung der aktuellen Anbindung des ländlichen Raumes an die "virtuelle Autobahn" des breitbandigen Internet. Ohne diese Anbindung auf dem neuesten Stand der Technik bieten die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien kaum Chancen für den ländlichen Raum, eher sogar das Risiko einer schleichenden Abkopplung des ländlichen Raumes von der Gesamtentwicklung mit den entsprechenden wirtschaftlichen, sozialen und psychologischen Konsequenzen.
Auf der Basis einer raumwissenschaftlichen Analyse wird die Verbreitung des breitbandigen Internet aufgezeigt. Zudem werden die Fragen, inwiefern der ländliche Raum in Baden-Württemberg in das System der globalen Kommunikation eingebunden ist und inwieweit regionale Disparitäten zwischen ländlichen Räumen und Agglomerationsräumen bestehen, thematisiert. Der raumwissenschaftliche Fokus der Beschreibung und Erklärung räumlicher Disparitäten in der Breitbandversorgung ermöglicht Aussagen für verschiedene Teilräume Baden-Württembergs.
Diese Veröffentlichung spiegelt die Kernergebnisse aus dem Forschungsprojekt "Chancen und Risiken der neuen Medien bei der Strukturentwicklung in Baden-Württemberg" wider. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum des Landes Baden-Württemberg und dem Institut für Geographie der Universität Stuttgart durchgeführt.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass hinsichtlich des Ausbaus der Breitbandnetze strukturelle Nachteile im ländlichen Raum vorhanden sind. Um diesen Strukturschwächen entgegenzuwirken, ist ein Mix aus verschiedenen Instrumenten notwendig. Dazu zählen zum Beispiel gehaltvolle Informationen (und Moderation) für die relevanten Akteure aus Kommunen und Unternehmen. Um den Abstand zwischen Zentren und Peripherien nicht noch größer werden zu lassen, gilt es erfolgreiche bestehende Konzepte weiterzuentwickeln und neuen Ansätzen offen gegenüberzustehen.
Der Bearbeitungszeitraum war zwischen Dezember 2006 und August 2007. Folgende Methoden kamen zur Anwendung: Literatur- bzw. Sekundärdatenanalyse; qualitative Experteninterviews; Auswertung von Primärdaten aus einer Erhebung des Gemeindetages Baden-Württemberg.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite
www.geographie.uni-stuttgart.de.
"Chancen und Risiken der Neuen Medien für den Ländlichen Raum" herunterladen
(pdf, 1.358 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.geographie.uni-stuttgart.de
Im Angebot der SDC seit 14.07.08 (sbe)
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Themenbereiche:
- Ländliche Regionen, Städte / urbane Regionen
Pew Internet & American Life Project: 58 Prozent der US-amerikanischen Frauen verfügen über Breitbandanschluss
von: Yvonne Zerbe
Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 12.01.10
Das Pew Internet & American Life Project ist ein Projekt des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat eine internationale Studie zum Thema "Internet-, Breitband- und Handystatistiken" veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden zwischen November und Dezember 2009 insgesamt 2.258 Erwachsene per Festnetz- und Mobiltelefon in den USA befragt. Teilweise wurden die Interviews in Spanisch abgehalten. Die Ergebnisse zeigen: 74 Prozent der US-amerikanischen Erwachsenen nutzten das Internet, eine Zahl, die sich nicht wesentlich verändert hat seit 2006, damals wurde eine US-amerikanische Online-Bevölkerung von 73 Prozent errechnet.
Deutlich wird an Hand der Studie jedoch auch, dass der Anteil der Onliner in der Altersgruppe der 18 bis 29-Jährigen bei insgesamt 93 Prozent lag, in der Gruppe der 30- bis 49 Jährigen lag er bei 81 Prozent, in der Gruppe der 50 bis 64-Jährigen bei 70 Prozent und in der Altersgruppe 65plus bei nur 38 Prozent. Im Hinblick auf die Gemeindetypen der Internetnutzer zeigte sich, dass der Anteil der Stadtbewohner bei 74 Prozent lag, der Anteil der Vorortbewohner betrug 77 Prozent und der Anteil der ländlichen Nutzer nur 70 Prozent. Zudem hatten 39 Prozent der Internetnutzer weniger als einen High School-Abschluss, 63 Prozent verfügten über einen High School-Abschluss, 87 Prozent hatten das College abgeschlossen und 94 Prozent hatten einen College- oder sogar höheren Abschluss.
Außerdem gaben 60 Prozent der US-Amerikaner, inklusive der Spanisch sprechenden Bevölkerung an, über einen Breitbandanschluss zu verfügen. Der Anteil der amerikanischen Frauen, die einen Breitbandanschluss besaßen, lag bei 58 Prozent, der Anteil der männlichen Nutzer lag hingegen bei 61 Prozent. In der Altersgruppe der 18 und 29 Jährigen lag der Anteil der Breitbandnutzer bei 76 Prozent, in der Gruppe der Nutzer, die zwischen 30 und 49 Jahre alt waren, lag er 67 Prozent und bei den Onlinern, die zwischen 50 und 64 Jahre alt waren, lag er bei 56 Prozent. In der Gruppe 65plus betrug der Anteil der Breitbandnutzer nur 26 Prozent. Zudem waren 61 Prozent der Breitbandnutzer in städtischen Regionen ansässig, 64 Prozent lebten in der Vorstadt und 47 Prozent derjenigen Surfer mit Breitbandanschluss wohnten ländlich.
Die Untersuchung ergab außerdem, dass insgesamt 55 Prozent der US-Amerikaner das Internet mit WLAN nutzen. Zudem wurde die Nutzung der Geräte für den kabellosen Zugang untersucht: 46 Prozent der US-amerikanischen Erwachsenen besitzen heutzutage einen Laptop und von ihnen waren 83 Prozent über WLAN und 28 Prozent über kabellosen Breitband (schneller Internetzugang) verbunden. Von den 83 Prozent der US-amerikanischen Erwachsenen, die ein Mobilfunkgerät oder ein Smartphone (Mobiltelefon inklusive Kalender- oder Adressverwaltung, kann auch über einen Touchscreen verfügen) besaßen, besuchten 35 Prozent das Internet mit ihrem Handy. Weitere Informationen zur Studie "Internet-, Breitband- und Handystatistiken" entnehmen Sie bitte dem Download.
"Pew Internet & American Life Project: 58 Prozent der US-amerikanischen Frauen verfügen über Breitbandanschluss" herunterladen
(pdf, 0.550 MB)
Im Angebot der SDC seit 12.01.10 (yze)
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Themenbereiche:
- Internationale Aspekte, Bildungspolitik / Bildungswesen, Mediennutzung durch Frauen / Aktivitäten für Frauen, Ländliche Regionen, Städte / urbane Regionen, Ökonomische Entwicklung / Wirtschaftlichkeit, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung und Kooperation, WLAN/Hotspots