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Downloads zum Themenbereich Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung
Internet im Medienverbund älterer Menschen
von: Michael Doh, Deutsches Zentrum für Alternsforschung (DZFA) vom 29.06.04
In diesem Beitrag zum Internet werden zunächst die neuesten empirischen Befunde (Stand Januar 2004) zur Entwicklung der Mediennutzung vorgestellt und dabei der Stellenwert aufgezeigt, den das Internet bei älteren Menschen im Vergleich zu den tagesaktuellen Medien Fernsehen, Hörfunk und Zeitung hat.
Auf der Basis verschiedener Untersuchungen sowie unter Einbeziehung derzeit beobachtbarer Entwicklungstrends werden sodann Chancen und Risiken einer digitalen Spaltung diskutiert und Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine soziale Exklusion Älterer vermindert werden kann.
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(pdf, 0.104 MB)
Im Angebot der SDC seit 29.06.04 (mdo)
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- Nachhaltigkeit, Internationale Aspekte, Bildungspolitik / Bildungswesen, Medienkompetenz, Mediennutzung durch SeniorInnen / Aktivitäten für SeniorInnen, Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung, Forschung, Internetkritik, Internetpolitik

Ausstattung, Nutzung und Bedürfnisse digitaler Technologien im sozialen Wohnungsbau
von: Mario Kranz, Daniel O. Maerki, Andrea Schikowitz, Das Fernlicht vom 01.12.06
Ausstattung, Nutzung und Bedürfnisse digitaler Technologien im sozialen und kommunalen Wohnungsbau in Österreich
Das Fernlicht - ein in Wien ansässiges internationales Kompetenzzentrum für Zukunft & Lebenswelten, das vorrangig an der Schnittstelle zwischen Technologie und Gesellschaft arbeitet, hat im Jahr 2006 eine vergleichende Ist-Analyse der Ausstattung, Nutzung und Bedürfnisse in Bezug auf digitale Technologien im sozialen und kommunalen Wohnbau durchgeführt. Durch die rasante Entwicklung im Bereich der Digitalisierung und Vernetzung wird die Handhabung der digitalen Angebote im Wohnbereich immer komplexer. Es werden neue Anwenderkenntnisse erforderlich sein, die nicht allen Menschen in gleicher Weise gegeben sind. In diesem Zusammenhang führt die wachsende soziale Ungleichheit zu unterschiedlichen Nutzungsintensitäten.
In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob und inwiefern es innerhalb der einzelnen Wohnhausanlagen zu einer Verdichtung von Personen mit bestimmten individuellen Handlungsmöglichkeiten (Geld, Wissen, HilfestellerInnen, Alter, Geschlecht) kommt und wie sich dies auf die Nutzung bzw. das Anwenderwissen auswirkt. Weiterhin sollte herausgefunden werden, ob bestimmte Personengruppen aufgrund dieser Verdichtung benachteiligt werden. Dazu wurden drei unterschiedliche Wohnobjekte aus dem sozialen und kommunalen Wohnbau mit verschieden hohem technischen Ausstattungsgrad gegenübergestellt und die unterschiedlichen Nutzungsweisen der einzelnen Haushalte miteinander verglichen.
Es wurden Daten über das Haushaltsnettoeinkommen, die Haushaltsgröße, die Bildung und Anzahl der HilfestellerInnen ermittelt und mit dem Alter und Geschlecht der Befragten in Verbindung gebracht.
Die wichtigsten Ergebnisse:
Die untersuchten Haushalte sind überdurchschnittlich gut mit Computern und Zubehör ausgestattet. Das hat gesellschaftliche Bedeutung, da Computer offensichtlich kein reines "Luxusgut" mehr darstellen. Damit wird durch den Aspekt des möglichen Nicht-Besitzes von IuK-Technologien eine (neue) Form der Ungleichheit erzeugt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass trotz Besitz eines Computers die Anwendungskompetenz oft eher niedrig ist. Dem könnte gezielt durch Schulungen entgegengewirkt werden.
Die Studie ergab, dass Mehrpersonenhaushalte aufgrund höherer Haushaltsnettoeinkommen über eine bessere Ausstattung als Einzelhaushalte verfügen. Haushalte mit Kindern sind besser mit technischen Geräten ausgestattet, weil Computer und oft auch Internet für die Ausbildung meist vorausgesetzt werden. Bildung wirkt sich auf die Ausstattung mit Computern positiv und Alter (über 50 Jahre) negativ aus. Die Nutzung von IuK-Technologie ist daher eine Frage der Generationen, weil Kinder selbstverständlich damit aufwachsen, während die Generation 50plus sich oft ganz neu darauf einlassen muss.
Bestimmte Personengruppen haben zwar den Willen zur Nutzung von IuKTechnologien, jedoch Schwierigkeiten bei der Anwendung bzw. sind stärker auf die Hilfe anderer Personen angewiesen. Drei Viertel der Befragten bitten bei Technik- oder Anwendungsproblemen andere Personen um Rat und Hilfe. Damit zeigt sich sehr deutlich der Wert des persönlichen sozialen Netzwerkes für die Lösung von Schwierigkeiten der einzelnen Personen - umgekehrt kann sich das Fehlen eines sozialen Netzwerkes auf die Handlungsoptionen der Menschen auswirken.
Ein hohes Interesse an Technik zeugt auch von einer positiven Grundeinstellung, dies ist zum Erlernen (neuer) technischer Anwendungen und Funktionen wichtig. Menschen wollen im Umgang mit Technologie gefordert, aber nicht überfordert werden, da sie sonst schnell das Interesse verlieren.
Die Studie steht hier in einer Zusammenfassung im Umfang von 15 Seiten zur Verfügung, eine Langfassung kann bei 'Das Fernlicht' erfragt werden.
"Ausstattung, Nutzung und Bedürfnisse digitaler Technologien im sozialen Wohnungsbau" herunterladen
(pdf, 0.266 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.dasfernlicht.com/
Im Angebot der SDC seit 25.07.07 (jcr)
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- Medienkompetenz, Mediennutzung durch SeniorInnen / Aktivitäten für SeniorInnen, Mediennutzung durch sozial Benachteiligte / Aktivitäten für sozial Benachteiligte, Mediennutzung durch Arbeitslose / Aktivitäten für Arbeitslose, Mediennutzung durch Risikogruppen / Aktivitäten für Risikogruppen, Mediennutzung durch Menschen mit Migrationshintergrund / Aktivitäten für Menschen mit Migrationshintergrund, Städte / urbane Regionen, Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung, Forschung, Infrastruktur
Mediennutzung durch Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland: Kurzexpertise
von: Jutta Croll, Stiftung Digitale Chancen vom 20.12.06
Kurzexpertise im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, im Rahmen der Tätigkeit der Arbeitsgruppe Integration und Medien für den Nationalen Integrationsplan von September 2006 bis März 2007.
Die Kurzexpertise gibt einen Überblick über die aktuelle Datenlage zur Mediennutzung durch Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland mit einem besonderen Fokus auf der Nutzung von Onlinemedien.
"Mediennutzung durch Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland: Kurzexpertise" herunterladen
(pdf, 0.564 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.digitale-chancen.de
Im Angebot der SDC seit 31.03.08 (jcr)
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- Mediennutzung durch Menschen mit Migrationshintergrund / Aktivitäten für Menschen mit Migrationshintergrund, Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung
SPreaD Leitfaden
vom 01.09.08

Strategic Project Management Toolkit for Creating Digital Literacy Initiatives
Der kürzlich veröffentlichte SPreaD Leitfaden ist das Ergebnis eines Wissens- und Erfahrungsaustausches führender Institutionen, die Medienkompetenzprojekte in Europa durchführen. Erstellt wurde der Leitfaden in dem von der EU geförderten Projekt SPreaD – Strategic Project Management Tool-Kit for Creating Digital Literacy Initiatives.
Die drei Projektpartner MFG Baden-Württemberg (D), die Generaldirektion für Modernisierung der Region Valencia (ES) und das Zentrum für Innovation im Bereich Bildung und Ausbildung CINOP (NL) haben diesen praxisorientierten Leitfaden entwickelt. Er richtet sich an alle regionalen, nationalen und europäischen Institutionen, die Projekte oder Programme im Bereich Medienkompetenz fördern, initiieren oder durchführen. Er unterstützt sie bei der Bewertung, Planung und Umsetzung von breit angelegten Medienkompetenzprogrammen.
Basis des Leitfadens sind sechs bereits von den Partnerinstitutionen erfolgreich umgesetzte Best-Practice-Projekte. Aus Baden-Württemberg sind dies "start und klick!", "klick - mach mit!" sowie "do-it.regional".
Bestellung:
Die Druckversion des Leitfadens kann bei der MFG Baden-Württemberg (newrly@mfg.de) kostenlos bestellt werden.
"SPreaD Leitfaden" herunterladen
(pdf, 0.595 MB)
Im Angebot der SDC seit 01.09.08 (mam)
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- Erwachsenenbildung, Medienkompetenz, Mediennutzung durch SeniorInnen / Aktivitäten für SeniorInnen, Mediennutzung durch Arbeitslose / Aktivitäten für Arbeitslose, Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung, Mitarbeiterschulung, E-Learning, Mediennutzung allgemein, Medienpädagogische Konzepte, Medienpädagogische Projekte

Europäische Kommission veröffentlicht eInclusion-Studie
Quelle: Europäische Kommission vom 02.04.09
Die Europäische Kommission hat eine Studie mit dem Titel "Inklusive Innovation für Wachstum und Zusammenhalt: Modellierung und Demonstration des Einflusses von "eInclusion" veröffentlicht. Inhaltlich werden nicht nur der Einfluss von "eInclusion" auf soziale und ökonomische Aspekte gezeigt, sondern auch die Hauptursachen der Prozesse der digitalen Inklusion oder Exklusion beleuchtet und die Studie leitet davon wichtige politische Auswirkungen ab. Es werden Indikatoren zur Messung des Einflusses demonstriert und Initiativen vorgestellt, die eInclusion zwar unterstützen, aber ein geringes Bewusstsein dafür haben, wie wichtig es ist, greifbare Leistungen zu zeigen.
Den Begriff der "Digitalen Kluft" und der grundlegende Blick auf digitale Inklusion mit der Möglichkeit des Zugriffs zu begründen, ist laut Studie veraltet und inadäquat um ein Verständnis für Prozesse der Inklusion und Exklusion zu erhalten und geeignete Initiativen zu entwickeln. Der Zugang ins Internet sei eine notwendige aber mangelhafte Bedingung, um digitale Inklusion und die wünschenswerten individuellen Vorteile tatsächlich zu sichern und um davon auch ein soziales Ergebnis ableiten zu können. Dies sei vielmehr abhängig von der Nutzung und Bereitstellung der Informations- und Kommunikationstechnologien. Der Mangel an Bereitstellung und gezielter Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien sei der Kern der digitalen Ungleichheit, so die Studie die Europäischen Kommission
Insbesondere wird auf Effektivität hingewiesen: Dies sei die Kernpriorität von "eInclusion", um begehrte Veränderungen für die Wahlbezirke, die Wirtschaft und die Gesellschaft als Ganzes im Hinblick auf individuelle Einsatzmöglichkeiten zu erreichen. Die Studie weist jedoch auch darauf hin, dass die gängige Literatur zeige, der Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologien bedinge eine gesteigerte Nachfrage nach Fachkräften. Entscheidungen bezüglich Löhne, Arbeitsverhältnisse und Arbeitsangebote werden teilweise vom Grad der digitalen Fähigkeiten des Einzelnen abhängig gemacht. Der Zugriff und die Fähigkeit, Technologie zu nutzen, berühre die Vermittelbarkeit auf dem Arbeitsmarkt. Dies sei einhergehend mit der Gestaltung der Entscheidung, in den Arbeitsmarkt einzusteigen und in Weiterbildung zu investieren. Die weiteren Ergebnisse entnehmen Sie bitte der Zusammenfassung der Studie, die bei uns als Download bereit steht.
"Europäische Kommission veröffentlicht eInclusion-Studie" herunterladen
(pdf, 1.376 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://ec.europa.eu/information_society/activities/einclusion/library/ studies/eco_impact/index_en.htm
Im Angebot der SDC seit 02.04.09 (yze)
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- Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung, Infrastruktur
Bridge-IT Handlungsempfehlungen / Bridge-IT Guidelines
vom 14.06.11
Im Rahmen des Digital Inclusion Programms der Europäischen Kommission koordiniert die Universität Barcelona das thematische Netzwerk Bridge-IT zur Förderung der sozialen Integration und kulturellen Vielfalt durch Informations- und Kommunikationstechnologien. 24 Partnerorganisationen aus elf europäischen Ländern arbeiten gemeinsam an der Aufgabe, Strategien für die Nutzung von IKT durch Menschen mit Migrationshintergrund zu entwickeln.
Ziel des Bridge-IT Netzwerkes ist es, Beispiele guter Praxis aus verschiedenen Ländern als Vorbilder zu identifizieren und Werkzeuge für ihre Nachbildung und Verbreitung in ganz Europa zu entwickeln. Aufbauend auf der systematischen Bestandsaufnahme dieser vorbildlichen Projekte wurden Richtlinien für die Verbesserung, Entwicklung und Nachbildung von bestehenden Initiativen erarbeitet; und im Herbst 2009 mit internationalen Expertinnen und Experten in Berlin, Barcelona und Florenz diskutiert und weiterentwickelt. Diese wurden mit der Europäischen Kommission erörtert, in einer finalen Version angenommen und stehen hier in Englischer Sprache zum Download bereit.
Die Publikation ist gegliedert in
- Teil A - Übergreifende Handlungsempfehlungen
- Teil B - Spezielle Handlungsempfehlungen für den Themenbereich Bildung
- Teil C - Spezielle Handlungsempfehlungen für den Themenbereich Arbeitsmarkt
- Teil D - Spezielle Handlungsempfehlungen für den Themenbereich Soziales Kapital
Die jeweilige praktische Umsetzbarkeit dieser Empfehlungen wurde in sechs nationalen Workshops (in Spanien, Italien, Deutschland, Frankreich, Niederlande, Tschechische Republik) auf nationaler Ebene diskutiert. Auf der Schlusskonferenz wurden im März in Barcelona die Ergebnisse zusammengeführt und dem Fachpublikum in verschiedenen Workshops und Vorträgen vorgestellt.
"Bridge-IT Handlungsempfehlungen / Bridge-IT Guidelines" herunterladen
(pdf, 0.539 MB)
Mehr Infos finden Sie unter:
http://bridge-it-net.eu/
Im Angebot der SDC seit 14.06.11 (sbe)

Bridge-IT
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