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Downloads zum Themenbereich Neue Technologien

Medienverhalten der 1930/32-Geborenen unter besonderer Berücksichtigung der Internetnutzung

von: Michael Doh, Hans-Werner Wahl, Marina Schmitt, Psychologisches Institut, Universität Heidelberg vom 26.05.08

In dieser Arbeit wollen wir vor diesem Hintergrund eine Kohorte, die 1930/32-Geborenen, fokussieren, die im Rahmen der Interdisziplinären Längsschnittstudie des Erwachsenenalters (ILSE; Martin et al., 2000; Schmitt, 2006; Schmitt & Martin, 2003) seit 1993/94 untersucht wird, und die in der kürzlich abgeschlossenen dritten Erhebungswelle auch im Hinblick auf ihr Mediennutzungsverhalten, speziell das Internetnutzungsverhalten, differenziert befragt wurde. Die Arbeit verfolgt die folgenden Zielsetzungen: Es wird eine stark deskriptiv angelegte Analyse der Kohorte 1930/32 im Hinblick auf Medienausstattung, Mediennutzung, medienbezogene Einstellungen und Nutzungsmotive vorgelegt. Hierbei wird auch die Rolle von sozial-strukturellen Faktoren wie Geschlecht, Bildung, finanziellen Ressourcen, Haushaltsgröße und Region (West-Ost) für die Mediennutzung thematisiert. Auch beziehen wir bei diesen Analysen ein, ob Personen Onliner oder Offliner sind. Ferner untersuchen wir Merkmale von Onlinern und Offlinern und analysieren Unterschiede im Medienverhalten, speziell in den Einstellungen zum Internet zwischen beiden Gruppen.

Download vorhanden  "Medienverhalten der 1930/32-Geborenen unter besonderer Berücksichtigung der Internetnutzung" herunterladen
(pdf, 0.413 MB)


Im Angebot der SDC seit 28.05.08 (mdo)

Verwandte
Themenbereiche:
Medienkompetenz, Mediennutzung durch SeniorInnen / Aktivitäten für SeniorInnen, Städte / urbane Regionen, Forschung, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein, Barrierefreiheit



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studiVZ, Facebook, MySpace: Erste Studie zu Social Networking Sites in Österreich

von: Priv.Doz. Dr. Christian Fuchs, Universität Salzburg
Quelle: Pressemitteilung vom 19.01.09


An der von der eTheory Forschungsgruppe (Universität Salzburg, ICT&S Center) durchgeführten Studie nahmen 674 Studierende aus Salzburg teil. 88.3% der Befragten nutzen die Plattform studiVZ, 39.5% Facebook, 15.9% MySpace, 9.0% Xing, 7.4% Lokalisten. 61 weitere Social Networking Sites (SNS) werden von jeweils weniger als 1% genutzt. Studienleiter Privatdozent Dr. Christian Fuchs meint dazu: Es gibt Anzeichen für eine starke medienökonomische Konzentration im Bereich der SNS. Einerseits hinsichtlich der Nutzung, dadurch aber andererseits auch in Bezug auf die Gewinne durch Werbeeinnahmen".

Als größten Vorteil von SNS nennen 59.1% die Aufrechterhaltung von Kontakten über das Internet, als größten Nachteil 55.7% die Gefahr der ökonomischen und politischen Überwachung. Fuchs: Studierende sind sich sehr bewusst über die massive Sammlung persönlicher Daten auf diesen Plattformen, nutzen diese aber, da die erwarteten kommunikativen Vorteile für die meisten im Vordergrund stehen. Dies bedeutet nicht einen unvorsichtigen Umgang, sondern deutet auf einen strukturellen Mangel an alternativen Plattformen hin. Nichtkommerzielle, nichtgewinnorientierte Plattformen brauchen die Daten der NutzerInnen nicht für personalisierte Werbung auszuwerten, dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit der Überwachung und des Datenmissbrauches. Solche Plattformen gibt es derzeit aber kaum bzw. sind sie völlig unbekannt, daher sind junge Menschen als Hauptnutzergruppe von Social Networking Sites auf die Verwendung von kommerziellen Internetdiensten angewiesen, die Daten sammeln, auswerten und dadurch in der Form von personalisierter Werbung Gewinne erzielen".

81.8% der Befragten haben nur wenig Wissen über konkrete Entwicklungen im Bereich der Datenüberwachung in Europa (Z.B. Vorratsdatenspeicherung, Sicherheitspolizeigesetz). 67.4% sehen jedoch das Thema Überwachung kritisch oder sehr kritisch. 88.7% der studiVZ NutzerInnen haben gutes oder sehr gutes Wissen darüber, was mit ihren Daten auf der Plattform geschieht. Bei MySpace sind dies nur 49.5% und bei Facebook 34.1%. Durchschnittlich 67.4% der studiVZ Nutzer haben die Werbeoptionen deaktiviert, auf Facebook sind dies 35.9% und bei MySpace 22.6%. Fuchs: Studierende sind generell kritisch gegenüber Überwachung, haben aber wenig konkretes Wissen über geltende politische Rahmenbedingungen. Das eher hohe Wissen über studiVZ und das eher kritische Informationsverhalten auf dieser Plattform im Gegensatz zu Facebook und MySpace kann damit erklärt werden, dass die Änderung der Nutzungsbedingungen von studiVZ Anfang 2008, die personalisierte Werbung ermöglichte, von einer Informationskampagne unter Studierenden auf der Plattform begleitet wurde und zu öffentlichen Diskussionen geführt hat, in denen studiVZ als das ‚SchnüffelVZ' präsentiert wurde. Diese Kampagne kann als eine Form der fragmentierten Öffentlichkeit interpretiert werden und war daher nur beschränkt erfolgreich. Trotzdem hat sie offenbar dazu geführt, dass sich die meisten Studierenden genau über die neuen Nutzungsbedingungen informiert haben und die Standardwerbeoptionen auf studiVZ deaktiviert haben, was bei anderen Plattformen nicht der Fall war".

Die Studie empfiehlt, dass BürgerInnen kommerziellen Internetplattformen, die auf der Speicherung persönlicher Daten basieren, grundsätzlich kritisch gegenübertreten und dass durch den Aufbau spezieller Konsumentenschutzwebseiten öffentlich dokumentiert wird, welche Rechte im Umgang mit Daten sich derartige Plattformen durch ihre Nutzungsbedingungen einräumen. Christian Fuchs: Es gibt viele Beispiele dafür wie mit Hilfe von Webseiten von Betroffenen versucht wird, Überwacher zu überwachen. Dies kann einen gewissen Schutz durch öffentliche Information bieten, hat aber auch Limitierungen, denn das Grundproblem ist, dass wir in einer Zeit leben, in der es einerseits große kommerzielle Interessen an Datensammlung und Datenauswertung gibt und andererseits nach 9/11 stetig immer mehr politische Schritte zur Schaffung eines gläsernen Menschen gesetzt wurden. Das sind politisch-ökonomische Probleme, keine technischen".

Die Erkenntnisse aus der vorliegenden Studie werden in das gerade anlaufende europaweite Forschungsprojekt Living in Surveillance Societies" der European Science Foundation eingehen, in dem Christian Fuchs mit dem Team der eTheory Forschungsgruppe für Österreich vertreten ist.

Kontakt:
Priv.Doz. Dr. Christian Fuchs
Universität Salzburg
ICT&S Center
Sigmund Haffner Gasse 18
5020 Salzburg
christian.fuchs@sbg.ac.at
+43 662 8044 4823

Die Studie wird unter der Creative Commons License zum Download in englischer Sprache zur Verfügung gestellt.

Download vorhanden  "studiVZ, Facebook, MySpace: Erste Studie zu Social Networking Sites in Österreich" herunterladen
(pdf, 5.777 MB)


Im Angebot der SDC seit 26.01.09 (kkz)

Verwandte
Themenbereiche:
Jugendschutz, Universitäten, Medienkompetenz, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche, Neue Technologien





Radiohören und Fernsehen per Internet immer beliebter

Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt vom 02.03.09

14,2 Millionen Menschen in Deutschland haben im ersten Vierteljahr 2008 zu privaten Zwecken über das Internet Radio gehört oder Fern gesehen. Im Vergleich zum Vorjahr (10,3 Millionen) ist das ein Zuwachs von rund 38 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der CeBIT 2009 in Hannover (3. bis 8. März 2009) weiter mitteilt, nutzten somit 19 Prozent aller Personen ab zehn Jahren das Internet für Radio und Fernsehen. Im Vorjahreszeitraum hatte dieser Anteil noch bei 14 Prozent gelegen.

Vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsene ist Radiohören und Fernsehen per Internet sehr verbreitet. Über 39 Prozent der 16- bis 24-jährigen machten von dieser Möglichkeit Gebrauch. In der Altersgruppe der 10- bis 15-jährigen nutzte knapp jeder Vierte (24 Prozent) das Internet für solche Zwecke, bei den 25- bis 44-jährigen waren es 28 Prozent. Von den Personen ab 45 Jahren wird das Angebot dagegen weniger in Anspruch genommen. Nur 13 Prozent der 45- bis 64-Jährigen hörten Internet-Radio oder sahen Internet-Fernsehen. Bei den Personen ab 65 Jahren lag der Anteil sogar nur bei 3 Prozent.

Auch Männer und Frauen nutzen Internet-Radio und -Fernsehen in unterschiedlichem Maße. Im ersten Vierteljahr 2008 hörten beziehungsweise sahen 26 Prozent der Männer über dieses Medium Radio oder Fernsehen. Im Vergleich dazu nahmen nur 13 Prozent der Frauen diese Möglichkeit wahr. Bei der Betrachtung der männlichen und weiblichen Alterstruktur wird klar: Beliebt ist das Internet-Radio oder Internet-Fernsehen bei den Männern im Alter zwischen 16 und 24 Jahren, in dieser Kategorie nutzen das Angebot 46,8 Prozent. Es folgen 35,9 Prozent der Nutzer, die zwischen 25 und 44 Jahre alt sind und nur 4,8 Prozent sind 65 Jahre und älter. Bei den Frauen sieht die Alterstruktur etwas anders aus: Zwar sind auch in der Kategorie von 16 bis 24 Jahren mit 31,2 Prozent die meisten Nutzer vertreten, doch es folgt dann die Kategorie der 10 bis 15 jährigen Mädchen mit 21,6 Prozent. 65 Jahre und älter ist außerdem nicht vertreten.

In Bezug auf die Gebietsstände gibt es ebenfalls Unterschiede bei der Nutzung von Radiohören oder Fernsehen per Internet. Während im früheren Bundesgebiet 20 Prozent dieses Angebot nutzen, sind es in den neuen deutschen Bundesländern sowie Berlin-Ost nur 15,1 Prozent. Zum Vergleich: Das Handy für den Internetzugang nutzten in den neuen Ländern sowie Berlin Ost 5,6 Prozent, im früheren Bundesgebiet jedoch nur 5,2 Prozent. Die vollständige Studie "Private Haushalte in der Informationsgesellschaft- Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien" des Statistischen Bundsamtes steht hier zum Download bereit.



Download vorhanden  "Radiohören und Fernsehen per Internet immer beliebter" herunterladen
(pdf, 0.308 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/ Presse/pm/2009/03/PD09__072__63931,templateId=renderPrint.psml


Im Angebot der SDC seit 02.03.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung durch Frauen / Aktivitäten für Frauen, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein





Sechster Jahresbericht zur Lage der US-Medien

Quelle: Pew Research Center vom 20.03.09

Das unabhängige Pew Research Center ist ein Forschungsinstitut, das Informationen zu Standpunkten oder Trends bereitstellt, die Amerika und die restliche Welt betreffen. Eines der Projekte des Institutes ist eine Organisation, die sich mit Spitzenleistungen im Journalismus beschäftigt und die jetzt den sechsten Jahresbericht zur Lage der US-Medien unter der Überschrift "State oft the News Media 2009" veröffentlicht hat.

Die Studie beschriebt die schlechte Situation des Zeitungsmarktes sehr deutlich: Schwierigstes Problem sind die Anzeigenrückgänge, in den letzten zwei Jahren um 23 Prozent. Durch den Wegfall dieser wichtigen Einnahmequelle kam es zu großen Verlusten in den Verlagen, manche Zeitungen gingen Bankrott oder verloren dreiviertel ihres Gewinns. Ähnlich sieht es im lokalen Fernsehen aus, dort gab es finanzielle Einbrüche um sieben Prozent. Als Grund nennt die Studie die kleiner werdende Belegschaft in den Sendern, die ihr Zielpublikum nicht mehr ausreichend mit Nachrichten bedienen kann.

Parallel dazu beschleunigte sich jedoch die Anzahl der Amerikaner, die online aktuelle Nachrichten lesen, in den letzten zwei Jahren um 19 Prozent. In 2008 erhöhte sich die Nutzung der 50 wichtigsten Nachrichtenwebseiten um 27 Prozent. Deutlich wird, dass Journalismus sich nicht mehr länger durch das Anzeigenmodell finanzieren lässt, in der Studie heißt es daher, die Nachrichtenindustrie müsse sich schneller neu erfinden als angenommen.

Diesen Trend belegen auch die aktuellen Zahlen: Die Anzahl der Amerikaner, die die meisten nationalen und internationalen Nachrichten dem Internet entnahmen, stieg laut Studie in den letzten vier Jahren um 67 Prozent. Im letzten Jahrzehnt hat sich der Anteil von Internetanzeigen, die aus dem lokalen Geschäft abgezweigt werden, verdoppelt. Aber die meisten dieser Anzeigen, in 2007 waren es 57 Prozent, wandern jetzt laut Studie ab zu internationalen Webseiten wie Google und Yahoo ab.

In der Studie wird erklärt, die Rezipienten würden neue Wege des Nachrichtenkonsums wählen. Sie würden jagen und erfassen was sie wollen und wann sie es wollen. Dieses Verhalten wirkt sich auch auf den US-Zeitungsmarkt aus: Die Auflagen der Tageszeitungen fiel um 4.6 Prozent, die der Sonntagszeitungen um 4.8 Prozent. Die gesamten Anzeigeneinkünfte fielen um 16 Prozent auf etwa 38 Millionen Dollar in 2008. Das liegt 23 Prozent unter dem Wert, der zwei Jahre zuvor erzielt wurde. Sogar Online-Anzeigen, die als große Hoffnungsträger galten, ergaben in ihrem Umfang weniger als 10 Prozent der Einkünfte.

Etliche Zeitungen wollen Produktions- und Lieferkosten sparen und beliefern ihre Zeitungsleser mehrere Tage in der Woche weniger. Einige Zeitungen stoppten ihre Printausgabe und veröffentlichen jetzt nur noch im Internet. Die Studie hat für 2009 insgesamt sechs wichtige Trends identifiziert, einer davon ist, dass die Nachrichtenorganisationen im Web sich darauf konzentrieren, soviel Inhalt wie möglich zu veröffentlichen, dies impliziert auch die Sozialen Medien wie RSS-Feeds, Twitter oder Netzwerke wie Facebook. Die Studie weist darauf hin, dass diese Bewegung zur Natur des Internets gehört und dass die Nachrichtenindustrie dagegen nicht ankämpfen, sondern diese Entwicklung vielmehr nutzen sollte. Die Studie "State oft the News Media 2009" steht bei uns zum Download bereit.



Download vorhanden  "Sechster Jahresbericht zur Lage der US-Medien" herunterladen
(pdf, 0.243 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://pewresearch.org/pubs/1151/state-of-the-news-media-2009


Im Angebot der SDC seit 20.03.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Neue Technologien, Mediennutzung allgemein





Fortschrittsbericht zum Binnenmarkt in der Telekommunikation von der Europäischen Kommission vorgest

Quelle: Europäische Kommission vom 25.03.09

Die Europäische Kommission hat am 25. März 2009 ihren Fortschrittsbericht zum Binnenmarkt in der Telekommunikation vorgestellt. Eines der wichtigsten Ergebnisse: Die Erlöse des Telekommunikationssektors der Europäischen Union sind gegenüber 2007 im Jahre 2008 um 1.3 Prozent auf über 300 Mrd. Euro gestiegen. Die restliche Wirtschaft konnte ihr Wachstum leidglich um nur 1 Prozent steigern. Der Bericht der Europäischen Kommission zum gibt einen Überblick über die Situation der Telekommunikationsbranche in 27 europäischen Ländern, er geht zudem gesondert auf jedes einzelne Land innerhalb der Europäischen Union ein.

Auf die Europäische Union bezogen zeigt der Bericht, dass innerhalb der EU immer mehr Menschen Hochgeschwindigkeits-Internetzugänge über das Festnetz nutzen: 2008 waren es bereits 114 Millionen Zugänge. Sogar weltweit führend in der Breitbandverbreitung sind die Länder Dänemark und Niederlande, die so mehr als 35 Prozent der Bevölkerung erreichen. Alternativen zum Festnetz-Breitband ist Mobiles-Breitband, das beispielsweise durch Datenkarten genutzt wird. Fortschrittlich in diesem Sektor ist Österreich, 11,4 Prozent der Bevölkerung nutzt Mobiles Breitband. Es folgen Finnland mit 9.1 Prozent und Portugal mit 8.3 Prozent. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Europäischen Kommission erhältlich.

Der Bericht für Deutschland ist in vielen Bereichen positiv: Fallende Preise und Anstieg der Marktdurchdringung, so beurteilt die Europäische Kommission das Jahr 2008 für Handykonsumenten. So gab es im Bereich der mobilen Angebote eine Marktdurchdringung von 129 Prozent, im Bereich des Breitband Internetmarktes einen Durchbruch von 27.5 Prozent. Gleichzeitig weist der Bericht darauf hin, dass regulative Entscheidungen manchmal zu langsam und ineffizient sind, um Wettbewerbsprobleme auf dem Deutschen Telekommunikationsmarkt zu lösen.

Die Marktdurchdringung von Festnetz-Breitband lag im Januar 2009 in Deutschland bei 27.5 Prozent, innerhalb der EU betrug sie 22.9 Prozent. Die Durchdringung im Bereich Mobilen Breitband lag im Januar 2009 hingegen bei 2.3 Prozent in Deutschland, innerhalb der EU bei 2.8 Prozent. In ländlichen Gegenden wird Festnetz-Breitband zwar um 87.5 Prozent abgedeckt, dennoch sagt der Bericht: Millionen Deutscher Einwohner sind auf dem Lande von Breitbrandverbindungen abgeschnitten, während parallel dazu in städtischen Gebieten eine Abdeckung von 99 Prozent vorherrscht. Der Bericht zur Situation des Deutschen Telekommunikationsmarktes steht auch hier zum Download bereit.



Download vorhanden  "Fortschrittsbericht zum Binnenmarkt in der Telekommunikation von der Europäischen Kommission vorgest" herunterladen
(pdf, 0.134 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/09/473&form at=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en


Im Angebot der SDC seit 25.03.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Neue Technologien, Internetpolitik, Mediennutzung allgemein





Europäische Kommission veröffentlicht Fortschrittsbericht zum Binnenmarkt in der Telekommunikationsbranche

Quelle: Europäische Kommission vom 25.03.09

Die Europäische Kommission hat am 25. März 2009 ihren Fortschrittsbericht zum Binnenmarkt in der Telekommunikation vorgestellt. Eines der wichtigsten Ergebnisse: Die Erlöse des Telekommunikationssektors der Europäischen Union sind gegenüber 2007 im Jahre 2008 um 1.3 Prozent auf über 300 Mrd. Euro gestiegen. Die restliche Wirtschaft konnte ihr Wachstum leidglich um nur 1 Prozent steigern. Der Bericht der Europäischen Kommission gibt einen Überblick über die Situation der Telekommunikationsbranche in 27 europäischen Ländern und geht zudem gesondert auf jedes einzelne Land innerhalb der Europäischen Union ein.

Auf die Europäische Union bezogen zeigt der Bericht, dass innerhalb der EU immer mehr Menschen Hochgeschwindigkeits-Internetzugänge über das Festnetz nutzen: 2008 waren es bereits 114 Millionen Zugänge. Sogar weltweit führend in der Breitbandverbreitung sind die Länder Dänemark und Niederlande, die so mehr als 35 Prozent der Bevölkerung erreichen. Alternativen zum Festnetz-Breitband ist Mobiles-Breitband, das beispielsweise durch Datenkarten genutzt wird. Fortschrittlich in diesem Sektor ist Österreich, 11,4 Prozent der Bevölkerung nutzt Mobiles Breitband. Es folgen Finnland mit 9.1 Prozent und Portugal mit 8.3 Prozent. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Europäischen Kommission erhältlich.

Der Bericht für Deutschland ist in vielen Bereichen positiv: Fallende Preise und Anstieg der Marktdurchdringung, so beurteilt die Europäische Kommission das Jahr 2008 für Handykonsumenten. So gab es im Bereich der mobilen Angebote eine Marktdurchdringung von 129 Prozent, im Bereich des Breitband Internetmarktes einen Durchbruch von 27.5 Prozent. Gleichzeitig weist der Bericht darauf hin, dass regulative Entscheidungen manchmal zu langsam und ineffizient sind, um Wettbewerbsprobleme auf dem Deutschen Telekommunikationsmarkt zu lösen.

Die Marktdurchdringung von Festnetz-Breitband lag im Januar 2009 in Deutschland bei 27.5 Prozent, innerhalb der EU betrug sie 22.9 Prozent. Die Durchdringung im Bereich Mobilen Breitband lag im Januar 2009 hingegen bei 2.3 Prozent in Deutschland, innerhalb der EU bei 2.8 Prozent. In ländlichen Gegenden wird Festnetz-Breitband zwar um 87.5 Prozent abgedeckt, dennoch sagt der Bericht: Millionen Deutscher Einwohner sind auf dem Lande von Breitbrandverbindungen abgeschnitten, während parallel dazu in städtischen Gebieten eine Abdeckung von 99 Prozent vorherrscht. Der Bericht zur Situation des Deutschen Telekommunikationsmarktes steht auch hier zum Download bereit.



Download vorhanden  "Europäische Kommission veröffentlicht Fortschrittsbericht zum Binnenmarkt in der Telekommunikationsbranche" herunterladen
(pdf, 0.134 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/09/473&form at=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en


Im Angebot der SDC seit 25.03.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Neue Technologien, Internetpolitik, Mediennutzung allgemein, Breitband/DSL






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