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Downloads zum Themenbereich Barrierefreiheit

Studie: E-Patienten mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen

Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 09.10.07

Die neue Studie des 'Pew Internet & American Life Projects” namens "E-Patients with a Disability or Chronic Disease" bestätigt, was von vielen lange vermutet wurde: Chronisch kranke Menschen sind im Internet unterrepräsentiert – jedoch wenn sie sich für die Nutzung dieses Mediums entschieden haben, sind sie enthusiastischer als andere Internetnutzer.

Der Bericht stellt die allgemeinen Interessen dieser Bevölkerungsgruppe im Internet dar, bevor er darauf fokussiert, wie die Patienten das Medium nutzen, um medizinische Informationen einzuholen. Diese sind in ausreichendem Umfang vorhanden, allerdings frustriert es die Nutzerinnen und Nutzer, dass sie selten die Informationen in dem Moment finden, in dem sie sie benötigen.

Die vollständige Studie in englischer Sprache können Sie unter folgendem Link herunterladen:

Download vorhanden  "Studie: E-Patienten mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen" herunterladen
(pdf, 0.144 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org


Im Angebot der SDC seit 09.10.07 (sbe)

Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung durch Menschen mit Behinderungen / Aktivitäten für Menschen mit Behinderungen, Barrierefreiheit





Medienverhalten der 1930/32-Geborenen unter besonderer Berücksichtigung der Internetnutzung

von: Michael Doh, Hans-Werner Wahl, Marina Schmitt, Psychologisches Institut, Universität Heidelberg vom 26.05.08

In dieser Arbeit wollen wir vor diesem Hintergrund eine Kohorte, die 1930/32-Geborenen, fokussieren, die im Rahmen der Interdisziplinären Längsschnittstudie des Erwachsenenalters (ILSE; Martin et al., 2000; Schmitt, 2006; Schmitt & Martin, 2003) seit 1993/94 untersucht wird, und die in der kürzlich abgeschlossenen dritten Erhebungswelle auch im Hinblick auf ihr Mediennutzungsverhalten, speziell das Internetnutzungsverhalten, differenziert befragt wurde. Die Arbeit verfolgt die folgenden Zielsetzungen: Es wird eine stark deskriptiv angelegte Analyse der Kohorte 1930/32 im Hinblick auf Medienausstattung, Mediennutzung, medienbezogene Einstellungen und Nutzungsmotive vorgelegt. Hierbei wird auch die Rolle von sozial-strukturellen Faktoren wie Geschlecht, Bildung, finanziellen Ressourcen, Haushaltsgröße und Region (West-Ost) für die Mediennutzung thematisiert. Auch beziehen wir bei diesen Analysen ein, ob Personen Onliner oder Offliner sind. Ferner untersuchen wir Merkmale von Onlinern und Offlinern und analysieren Unterschiede im Medienverhalten, speziell in den Einstellungen zum Internet zwischen beiden Gruppen.

Download vorhanden  "Medienverhalten der 1930/32-Geborenen unter besonderer Berücksichtigung der Internetnutzung" herunterladen
(pdf, 0.413 MB)


Im Angebot der SDC seit 28.05.08 (mdo)

Verwandte
Themenbereiche:
Medienkompetenz, Mediennutzung durch SeniorInnen / Aktivitäten für SeniorInnen, Städte / urbane Regionen, Forschung, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein, Barrierefreiheit



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IT-Standort Deutschland bei Breitbandversorgung und Internetnutzung führend

Quelle: Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vom 05.08.09 vom 07.08.09

Bundesregierung legt Bericht zum Politikprogramm "iD2010 - Informationsgesellschaft Deutschland 2010" vor

Die Bundesregierung hat heute einen Fortschrittsbericht zum Aktionsprogramm der Bundesregierung "iD2010 - Informationsgesellschaft Deutschland 2010" (kurz: iD2010) verabschiedet, der Bericht fasst die Ergebnisse ihrer Politik für den IT-Standort Deutschland seit Beginn des Programms iD2010 im Jahr 2006 zusammen.

Ein zentrales Ergebnis des Berichts ist, dass Deutschland bei der Gestaltung der Informationsgesellschaft im Berichtszeitraum 2006 bis 2009 eine erfolgreiche Entwicklung genommen hat. So nutzen heute schon gut zwei Drittel der Deutschen das Internet. Im Jahr 2006 war es erst die Hälfte der Bevölkerung. Zudem ist die Zahl der deutschen Haushalte, die Breitbandanschlüsse für den Zugang ins Internet nutzen, seit 2006 deutlich angestiegen. Sie liegt derzeit bei 57 Prozent. Damit nimmt Deutschland im europäischen Vergleich einen vorderen Platz ein. Weiterhin zeigt der Bericht, dass die Bundesregierung mit iD2010 diverse Maßnahmen und Projekte in zentralen Handlungsfeldern angestoßen hat. Hierzu zählen zum Beispiel die Verbesserung der rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen für IKT, die beschleunigte Integration von Bürgern und Staat in die Informationsgesellschaft, die Schaffung einer sicheren Informationsgesellschaft sowie der Ausbau der IKT-Forschung und die Stärkung der IKT-Investitionen. Zur erfolgreichen Umsetzung des Programms iD2010 hat insbesondere der von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit dem 1. IT-Gipfel 2006 in Potsdam gestartete hochrangige Dialog von Politik, IKT-Wirtschaft und Wissenschaft beigetragen.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Peter Hintze: "Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind zu einem entscheidenden Treiber für Wachstum, Beschäftigung und Innovation geworden. Gerade angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftskrise darf nicht nachgelassen werden, in Schlüsseltechnologien wie die IKT zu investieren, um die Position Deutschlands im internationalen Wettbewerb weiter auszubauen."

Ebenso zeigt der Fortschrittsbericht, dass die im Rahmen des Programms iD2010 gesetzten Ziele zur Breitbandversorgung durch bestehende Initiativen der Bundesregierung im Zusammenwirken mit Ländern, Landkreisen, Kommunen und Wirtschaft bereits erreicht wurden. Die Bundesregierung gibt sich jedoch hiermit nicht zufrieden, sondern hat sich mit ihrer im Februar 2009 beschlossenen Breitbandstrategie neue, ehrgeizige Ziele gesetzt. So sollen bis spätestens Ende 2010 die Lücken in der Breitbandversorgung geschlossen und flächendeckend leistungsfähige Breitbandanschlüsse verfügbar sein. Bis 2014 sollen bereits für 75 Prozent aller Haushalte und möglichst bald nach 2014 auch flächendeckend Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit/Sekunde zur Verfügung stehen. Die Strategie beinhaltet insgesamt 15 Maßnahmen, von denen einige bereits umgesetzt sind. So ist beispielsweise die Hebung von Synergien durch die Nutzung bestehender Infrastrukturen der Energie- und Wasserwirtschaft für den Breitbandausbau auf den Weg gebracht worden. Mit dem Beschluss des Bundesrates vom 12. Juni 2009 zur Freigabe der Frequenzen der so genannten "Digitalen Dividende" wurde zudem die Voraussetzung für eine bessere Breitbandversorgung insbesondere ländlicher Räume geschaffen. Ebenso wurden bestehende Fördermaßnahmen aufgestockt und um neue Fördertatbestände ergänzt. Durch die Maßnahmen der Breitbandstrategie und die hierdurch angestoßenen Projekte wird ein zusätzlicher, signifikanter Investitionsschub erwartet, so dass mit einer Erreichung der Strategieziele gerechnet werden kann.

Staatssekretär Hintze: "Unsere Breitbandstrategie definiert klare Ziele und strukturierte Maßnahmen. Wir haben einerseits die sehr wichtige, kurzfristige Schließung von Versorgungslücken in der Fläche im Blick, andererseits aber auch ein Konzept zur Schaffung einer langfristig tragfähigen Breitbandinfrastruktur. Das Ergebnis ist ein zukunftsweisender, für jeden nachvollziehbarer Fahrplan. Eine zentrale Stärke unserer Strategie ist es, dass wir nicht alle, lokal teilweise sehr unterschiedlichen Herausforderungen über einen Kamm scheren. Wir aktivieren die großen Potenziale und Innovationskräfte, die in dezentralen Lösungen liegen, damit die Menschen eine schnelle und flexible Lösung bekommen, die gemessen an den Gegebenheiten vor Ort die Beste ist."

Der Fortschrittsbericht zeigt weiterhin, dass im Rahmen der jährlichen IT-Gipfel zahlreiche zukunftsweisende Vorhaben innovativer IT-Anwendungen auf den Weg gebracht werden konnten. Mit mehreren Projekten sollen intelligente IKT-Lösungen für das Internet der Zukunft und für neue Wachstumsmärkte entwickelt werden. Die Grundlagen für das zukünftige Internet der Dienste werden beispielsweise mit dem FuE-Projekt THESEUS geschaffen. Durch Entwicklung neuer semantischer Internettechnologien soll der Zugang zu Informationen und Wissen im Internet für die Nutzer erheblich vereinfacht und erleichtert werden.



Download vorhanden  "IT-Standort Deutschland bei Breitbandversorgung und Internetnutzung führend" herunterladen
(pdf, 0.248 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=30867 4.html


Im Angebot der SDC seit 07.08.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung durch Menschen mit Behinderungen / Aktivitäten für Menschen mit Behinderungen, Neue Technologien, Technische Unterstützung, Mediennutzung allgemein, Barrierefreiheit, Breitband/DSL






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