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Downloads zum Themenbereich Medienpädagogische Projekte

SPreaD Leitfaden

vom 01.09.08

Strategic Project Management Tool-Kit for Creating Digital Lieracy Initiatives

Strategic Project Management Toolkit for Creating Digital Literacy Initiatives

Der kürzlich veröffentlichte SPreaD Leitfaden ist das Ergebnis eines Wissens- und Erfahrungsaustausches führender Institutionen, die Medienkompetenzprojekte in Europa durchführen. Erstellt wurde der Leitfaden in dem von der EU geförderten Projekt SPreaD – Strategic Project Management Tool-Kit for Creating Digital Literacy Initiatives.

Die drei Projektpartner MFG Baden-Württemberg (D), die Generaldirektion für Modernisierung der Region Valencia (ES) und das Zentrum für Innovation im Bereich Bildung und Ausbildung CINOP (NL) haben diesen praxisorientierten Leitfaden entwickelt. Er richtet sich an alle regionalen, nationalen und europäischen Institutionen, die Projekte oder Programme im Bereich Medienkompetenz fördern, initiieren oder durchführen. Er unterstützt sie bei der Bewertung, Planung und Umsetzung von breit angelegten Medienkompetenzprogrammen.

Basis des Leitfadens sind sechs bereits von den Partnerinstitutionen erfolgreich umgesetzte Best-Practice-Projekte. Aus Baden-Württemberg sind dies "start und klick!", "klick - mach mit!" sowie "do-it.regional".

Bestellung:
Die Druckversion des Leitfadens kann bei der MFG Baden-Württemberg (newrly@mfg.de) kostenlos bestellt werden.

Download vorhanden  "SPreaD Leitfaden" herunterladen
(pdf, 0.595 MB)


Im Angebot der SDC seit 01.09.08 (mam)

Verwandte
Themenbereiche:
Erwachsenenbildung, Medienkompetenz, Mediennutzung durch SeniorInnen / Aktivitäten für SeniorInnen, Mediennutzung durch Arbeitslose / Aktivitäten für Arbeitslose, Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung, Mitarbeiterschulung, E-Learning, Mediennutzung allgemein, Medienpädagogische Konzepte, Medienpädagogische Projekte



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YouthNet: 82 Prozent der britischen Jugendlichen nutzten bereits das Internet, um Rat zu finden

Quelle: YouthNet UK vom 16.10.09

Die Online-Wohltätigkeitsorganisation YouthNet UK hat das Ziel, junge Menschen aus Großbritannien mit Hilfe der neuen Medien Internet, Handy oder digitales Fernsehen bei wichtigen Fragen des täglichen Lebens zu unterstützen. Jetzt hat YouthNet eine Studie zum Thema "Beistand im Leben - die Bedürfnisse junger Menschen im digitalen Zeitalter" (Life support- Young people´s needs in a digital age) veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden 994 junge Menschen, die zwischen 16 und 24 Jahre alt waren, befragt. Untersucht werden sollte insbesondere, woher junge Menschen Informationen und Ratschläge bekommen, welche Rolle das Internet als Informationsquelle für Jugendliche spielt und welche Rolle Gleichaltrige bei der Bereitstellung von Informationen einnehmen.

Der Autor der Studie, Hon. Professor Michael Hulme (Lancaster University), hat in einem ersten Schritt versucht, die Nutzergruppe der "digital Einheimischen" zu skizzieren: Diese Jugendlichen sind ständig in Kontakt mit Freunden und der Familie, mit Menschen, die sie jeden Tag sehen und bauen mit ihnen innige Beziehungen auf. Die Nutzung der neuen Medien erlaubt ihnen, einen kontinuierlichen Strang verschiedenartiger Konversationen, beispielsweise per Video, durch das Versenden von Fotos oder die Kommunikation in Sozialen Netzwerken, aufrecht zu erhalten. Der Experte ist der Auffassung, die Nutzung der neuen Medien von Jugendlichen könne als das Entwickeln oder Bestätigen der eigenen Identität angesehen werden. Außerdem seien die "digital einheimischen Jugendlichen" aktiv auf der Suche nach Interaktion und würden auch innerhalb der Beziehung zu anderen ein Feedback erwarten. So sagten auch 84 Prozent der befragten Jugendlichen, dass das Internet Gemeinschaften und Menschen mit ähnlichen Interesen zusammen bringt.

Im Hinblick auf das Vertrauen und die Sicherheit der Jugendlichen, die sich online austauschen, ist der Autor der Untersuchung der Meinung, dass viele Menschen dadurch Vertrauen demonstrieren würden, dass sie persönliche Inhalte versenden würden. Im Hinblick auf Soziale Netzwerke scheint dies besonders der Fall zu sein, dort bedinge die Vertraulichkeit des ständigen Versendens von Nachrichten den Aufbau von Interaktion, dies wiederum steigere das Vertrauen. Das Vertrauen könne sich bis zu dem Punkt aufbauen, wo die Teilnehmer sogar glücklich sind, so viele Informationen wie möglich an so viele Menschen wie möglich weiterzugeben, um letztlich Identität und soziale Beziehungen zu entwickeln. So sagten auch 63 Prozent der befragten Jugendlichen, sie würden sich dank des Internets als Mitglied von neuen Gruppen und Gemeinschaften fühlen. 71 Prozent der Heranwachsenden gaben zudem an, dass sie, um nach Rat und Hilfe zu suchen, möglichst viele Meinungen einholen würden.

Die Untersuchung setzt sich auch damit auseinander, zu welchen Themenbereichen die Jugendlichen Rat im Internet suchen: 82 Prozent der Befragten gaben an, sie hätten das Internet schon einmal genutzt, um nach Rat und Informationen Ausschau zu halten. Leidglich zwei Prozent gaben an, dass Internet nie dafür nutzen zu wollen, um nach Hilfe zu suchen. 60 Prozent sagten hingegen, sie hätten sich bereits im Netz nach Hilfe für jemand anderen umgesehen und 37 Prozent hatten sich im Internet schlau gemacht, um anderen Menschen bei sensiblen Themen einen Ratschlag geben zu können. Die Studie zeigte außerdem: Das wichtigste Hauptargument, in stressigen Situationen tatsächlich nach Hilfe im Netz zu suchen, war für 43 Prozent der Jugendlichen die Tatsache, dass das Internet ein anonymer Ort ist. Zudem sagten etwa 50 Prozent, dass es im Internet möglich wäre, sich über Themen auszutauschen, über die Menschen ansonsten nicht von Angesicht zu Angesicht sprechen könnten. Weitere Informationen zu der Studie "Beistand im Leben - die Bedürfnisse junger Menschen im digitalen Zeitalter" entnehmen Sie bitte auch dem Download.



Download vorhanden  "YouthNet: 82 Prozent der britischen Jugendlichen nutzten bereits das Internet, um Rat zu finden" herunterladen
(pdf, 2.153 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.youthnet.org/mediaandcampaigns/pressreleases/hybrid-lives


Im Angebot der SDC seit 16.10.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Internationale Aspekte, Informationsfreiheit, Medienkompetenz, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche, Gemeinnützige Einrichtungen / Vereine / Verbände, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein, Vernetzung und Kooperation, Medienpädagogische Projekte





EU Initiative klicksafe: Dossier zum Thema "Datenschutz und Persönlichkeitsrechte im Web"

Quelle: klicksafe vom 10.02.10

Am 9. Februar 2010 war wieder "Safer Internet Day". Der "Safer Internet Day" wird jährlich am zweiten Dienstag weltweit organisiert: Schulen, Initiativen oder Vereine veranstalten bunte Aktionen, die auf die Themen Internetsicherheit und Medienkompetenz aufmerksam machen. Partner des Netzwerks sind so genannte "Safer Internet Center", sie setzen gemeinsam das "Safer Internet Programme" der Europäischen Union um. In Deutschland hat diese Aufgabe der Verbund Safer Internet DE mit der EU-Initiative klicksafe übernommen.

Im Rahmen des Safer Internet Day 2010 hat klicksafe ein Dossier zum Thema Datenschutz und Persönlichkeitsrechte im Internet veröffentlicht. Institutionen, Vereine und Autoren haben über ihre Erfahrungen und persönlichen Ansichten zu diesem Thema geschrieben. Das Dossier soll zum Nachdenken anregen und eine gesellschaftliche Auseinandersetzung anstoßen. Zudem wird deutlich, dass Datenschutz im Netz jeden Nutzer betrifft, einfache Beispiele dafür sind das Einrichten einer E-Mailadresse oder das Anlegen eines Profils in einem Sozialen Netzwerk, denn in beiden Fällen muss der Nutzer genau überlegen, was er von sich preisgibt.

Die Autoren des Dossiers beleuchten die Thematik auf mannigfaltige Weise: Kai Hanke (Referent für Medien, Deutsches Kinderhilfswerk e.V.) verweist in seinem Bericht "Datenschutz 2.0 - Voraussetzungen für eine kinder- und jugendgerechte Informationsgesellschaft" darauf, dass alle Menschen heutzutage in einem digitalen Datengeflecht involviert sind und nennt Forderungen, wie Kinder und Jugendliche während der Netzkommunikation besser geschützt werden sollten.

Jutta Croll (Geschäftsführerin, Stiftung Digitale Chancen) verdeutlicht in ihrem Artikel "Von Schützern und Beschützern" den Unterschied zwischen Datenschutz und Datensicherheit und weist darauf hin, dass Datenschutz auch der Mitwirkung der Nutzerinnen und Nutzer bedarf. Bei ihnen ein Schutzbedürfnis zu entwickeln sei daher eine wichtige Aufgabe des Datenschutzes und der Vermittlung von Medienkompetenz.

Hingegen macht Prof. Dr. Klaus Neumann-Braun (Lehrstuhl für Medienwissenschaft, Universität Basel) in seinem Bericht "Gefühlte Privatheit im offenen Netz" darauf aufmerksam, dass Kinder und Jugendliche im Bereich Medienkompetenz oft auf sich allein gestellt sind. Der Autor ist der Meinung, dass Nutzer, die älter als 35 Jahre alt sind, auf Grund mangelnder Internetkenntnisse kaum in der Lage seien, Heranwachsende beim Surfen im Netz zu begleiten. Jugendliche würden eher ihre eigenen Erfahrungen im Netz sammeln, als von Eltern oder Pädagogen aufgeklärt zu werden.

Weitere Autoren des Dossiers sind Ilse Aigner (Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz), Gerhart Baum (Bundesminister a.D.), Dr. Alexander Dix (Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit), Dr. Kristina Köhler (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) und Peter Schaar (Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit).



Download vorhanden  "EU Initiative klicksafe: Dossier zum Thema "Datenschutz und Persönlichkeitsrechte im Web"" herunterladen
(pdf, 1.908 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
https://www.klicksafe.de/themen/aktuelles-thema/datenschutz-dossier/in dex.html


Im Angebot der SDC seit 10.02.10 (yze)
Safer Internet Day 2010

Safer Internet Day 2010


Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


Verwandte
Themenbereiche:
Datenschutz, Jugendschutz, Medienkompetenz, Mediennutzung durch Kinder / Aktivitäten für Kinder, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche, Mediennutzung allgemein, Medienpädagogische Konzepte, Medienpädagogische Projekte





Dokumentation der Workshopreihe "Soziale Netzwerke"

von: Arnold Hildebrandt, Benjamin Wilde, Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Medien NRW e.V. vom 01.02.12

Die Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Medienarbeit NRW e.V. lud Medienpädagogen, Fachleute und Interessierte aus Schulen, Jugendeinrichtungen und Behörden ein, über die Chancen zur Identitätsentwicklung sowie die soziale Integration und Partizipation in Sozialen Netzwerken zu diskutieren.

In vier Workshops, die an jeweils unterschiedlichen Standorten in Nordrhein-Westfalen stattfanden, wurden ausführlich sowohl die Gefahren als auch die Chancen, die das Web 2.0 und Soziale Netzwerke für Jugendliche mit sich bringen, von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchleuchtet. Die Veranstalter luden neben den Referenten auch Jugendliche zu den Workshops ein, die von ihren Erfahrungen mit Sozialen Netzwerken berichteten. In den Workshops erarbeiteten die Teilnehmenden zahlreiche Tipps und praktische Ideen zur Sensibilisierung der Jugendlichen und Aufklärung ihrer Betreuer über die Möglichkeiten in Sozialen Netzwerken.

Die Dokumentation fasst die Diskussionen der Workshops zusammen und gibt einen Überblick über die Begrifflichkeiten von und Möglichkeiten in Sozialen Netzwerken. Auch arbeitet sie heraus, dass es gerade in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen notwendig ist, sich als Betreuer mit dem Erfahrungsfeld Soziale Netzwerke auseinanderzusetzen, um nicht nur die Gefahren, sondern auch Vorteile im Umgang mit dem Web 2.0 zu erkennen. Darüber hinaus haben die Verfasser wichtige Links und Hinweise zu Materialien über das Thema zusammengetragen. Die Dokumentation erhebt keinen Anspruch auf eine allumfassende Abhandlung des Themas Soziale Netzwerke, ist jedoch eine hilfreiche Unterstützung bei der Jugendmedienarbeit vor Ort.



Download vorhanden  "Dokumentation der Workshopreihe "Soziale Netzwerke"" herunterladen
(pdf, 3.695 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.medienarbeit-nrw.de/cms-startseite/soziale-netzwerke-1-89.h tml


Im Angebot der SDC seit 01.02.12

Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung durch Kinder / Aktivitäten für Kinder, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche, Medienpädagogische Projekte






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