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Die Internet-Agentur Elements of Art hat in Kooperation mit dem Münchner Marktforschungsunternehmen iconkids & youth sowie SUPER RTL und IP Deutschland eine Studie zum Thema "Die Bedeutung der Eltern bei der Internetnutzung der Kinder" veröffentlicht. Das Ziel war es, die Einstellungen und Einflüsse der Eltern in Bezug auf den Umgang ihrer Kinder mit dem Internet zu untersuchen. Zur Datenerhebung wurden zwischen Mai und Juni 2010 insgesamt 617 Eltern von 6- bis 13-jährigen Schülern im Rahmen eine Internet-Stichprobe befragt. Zudem wurden 1.014 Schüler zwischen 6 und 16 Jahren im gleichen Zeitraum interviewt. Alle teilnehmenden Schüler der Studie nutzen das Internet seit mindestens drei Monaten.
Die Ergebnisse verdeutlichen: 97 Prozent aller Familien besitzen in ihrem Haushalt einen Fernseher und 96 Prozent der Familien haben einen Computer oder Laptop mit Internetzugang zu Hause. Außerdem befindet sich bei 45 Prozent der Kinder ein internetfähiger Computer im Zimmer. Bei der Betrachtung der Altersstruktur der Kinder, die über eigene technische Geräte verfügen, zeigt sich: 12 Prozent der Schüler der 1. und 2. Klassen haben bereits einen Computer oder Laptop mit Internetanschluss in ihrem Zimmer stehen. Bei den Schülern der 3. und 4. Klassen haben 27 Prozent einen Computer mit Internetzugang in ihrem Kinderzimmer, bei den Schülern der 5. und 6. Klassen sind es 38 Prozent. Auch steht bei 49 Prozent der Schüler der 7. und 8. Klassen ein PC mit Internetanschluss im Zimmer.
Außerdem haben 96 Prozent aller Online-Eltern ihren 6- bis 13-jährigen Kindern schon einmal eine Webseite im Internet empfohlen. Die Studienfrage, wie oft Eltern ihren Kindern Webseitentipps geben, wurde von 37 Prozent der Erziehungsberechtigten mit der Aussage "mehrmals im Monat" beantwortet. Zudem haben 46 Prozent der Eltern bereits mehrere Websites empfohlen, die für die Schule oder für Referate wichtig sind. 18 Prozent der Eltern haben ihren Sprösslingen auch schon mehrere Internetangebote von Zeitungen, Zeitschriften oder Comics empfohlen und 22 Prozent der Mütter und Väter haben mehrmals Websites mit Kindernachrichten angepriesen.
Den Eltern wurde in der Analyse die Frage gestellt, wie sie mit dem Thema "Kinder und Internet in der Familie" umgehen: 68 Prozent der Erziehungsberechtigten setzten Zeitlimits, wie lange das Kind im Netz surfen darf. 44 Prozent der Mütter und Väter sprechen mit dem Kind, welche Websites es nutzen darf und 32 Prozent der Eltern haben ein Filterschutz-Programm beziehungsweise eine Software installiert. Außerdem gaben 24 Prozent der Eltern an, bei der Internetnutzung des Kindes immer anwesend zu sein. Die Kinder wurden in der Studie ebenfalls befragt, ob die Eltern bei der Internetnutzung zu Hause dabei sind. Hier gaben 25 Prozent der Kinder an, dass sie oft alleine ins Netz gehen und die Eltern auch nicht in der Nähe sind. Bei 56 Prozent der befragten Heranwachsenden sind jedoch die Eltern bei der Internetnutzung in der Nähe.
Bei einer Untersuchungsfrage sollten die Eltern einschätzen, wie gut sie darüber Bescheid wissen, was das Kind im Internet macht: 30 Prozent der Eltern gaben sich hier die Note "sehr gut" und 46 Prozent der Eltern bewerteten sich mit der Note "gut". Auch wurde die Frage an die Kinder und Jugendlichen gestellt, wie oft diese mit ihren Eltern über Internetinhalte sprechen. 30 Prozent der Kinder waren der Meinung, häufig über Websites mit den Eltern zu sprechen und 47 Prozent sagten, sie würden dies manchmal machen. Nur 19 Prozent der Teenager sprechen selten mit ihren Eltern über Inhalte, die ihnen im Netz begegnen.
Die Studie "Die Bedeutung der Eltern bei der Internetnutzung der Kinder" steht bei uns zum Download bereit.
Das Pew Internet & American Life Project gehört zu den sieben Projekten des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und informiert über Trends und Themen, die Amerika und die restliche Welt betreffen. Das Projekt hat aktuell eine Studie zum Thema "Teenager und Mobiltelefone" veröffentlicht. Die Daten stammen unter anderem aus vier verschiedenen Pew Internet & American Life Project Untersuchungen, die sich mit dem Verhalten von Eltern und Kindern befasst haben. Der Hintergrund: Bereits 2004 wurde zum ersten Mal die Mobiltelefonnutzung von Jugendlichen untersucht, damals besaßen 45 Prozent ein Gerät.
Dieser Trend hat sich weiter fortgesetzt, im Jahre 2006 waren es bereits 63 Prozent und im Jahre 2008 schon 71 Prozent. Zudem besaßen 74 Prozent der Heranwachsenden in 2008 einen iPod oder mp3 Player und 60 Prozent waren im Besitz eines Desktop- oder Laptopcomputers. Im Vergleich dazu besaß in 2008 noch 77 Prozent der Erwachsenen ein Mobiltelefon und im April 2009 stieg diese Zahl auf 85 Prozent an.
Bei Jugendlichen spielt das Alter die wichtigste Rolle im Hinblick auf den Besitz eines Mobiltelefons. Bereits 52 Prozent der 12 bis 13-Jährigen besaßen in 2008 ein Gerät. Bereits in der Gruppe der Jugendlichen ab 14 Jahren erhöht sich dieser Prozentsatz rapide, denn hier besaßen 2008 schon 72 Prozent ein Handy und bei den Jugendlichen ab 17 Jahren hatten schon 84 Prozent ihr eigenes Mobiltelefon. Jenseits des Alters gibt es weitere charakteristische Merkmale der Mobiltelefonbesitzer: Internetnutzer werden laut Studie wahrscheinlich eher ein Handy haben als Nichtnutzer.
Der aktuelle Report macht jedoch auch deutlich, dass Festnetztelefone die am meisten verbreitete Methode der US-amerikanischen Jugendlichen sind, um mit ihren Freunden zu kommunizieren: 94 Prozent der Handybesitzer nutzten in 2008 das Handy um Freunde anzurufen und 76 Prozent von ihnen haben Textnachrichten versendet. Dennoch unterhalten sich 87 Prozent der jugendlichen Mobiltelefonbesitzer weiterhin mit ihren Freunden über das Festnetz.
Viele Jugendliche in den USA nutzen jedoch laut Studie das Mobiltelefon täglich für Internetdienste: 26 Prozent aller Jugendlichen versendeten Nachrichten über die Sozialen Netzwerke und 43 Prozent der Jugendlichen, die sich in einem Sozialen Netzwerk angemeldet hatten, versendeten sogar täglich ihre Meldungen. 26 Prozent der Teenager chatteten täglich miteinander und 16 Prozent versendeten täglich E-Mails.
Die Studie informiert zudem darüber, dass Jugendliche auch Anschluss an andere mobile Geräte haben, die sie mit anderen Menschen oder anderen Netzwerken verbinden. Die gängigsten Geräte sind Spielkonsolen wie Nintendo oder die portablen Play Station von Sony. Die portable Play Station bietet die Möglichkeit, ins Internet zu gehen und sie besitzt eine Sype-Funktion, mit der die Nutzer, oft auch umsonst, über das Internet telefonieren können. Die Nutzung von Nintendo Dsi erlaubt es den Nutzern, über das lokale Netzwerk hinaus miteinander zu spielen oder an Funknetzbasierten Internetspielen teilzunehmen.

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Spielen im oder über das Internet gehört inzwischen für viele Kinder und Jugendliche zum Alltag, dies betrifft vor allem Jungen, jedoch sind auch viele Mädchen mit Online-Spielen vertraut. Vor allem die Möglichkeiten zur sozialen Interaktion der Spiele macht für sie die Faszination aus - sie können bei der Anwendung außerdem individuelle Interessen verfolgen, Beziehungen pflegen und ihre eigene Identität entwickeln.
Technisch und inhaltlich gibt es in dem Bereich recht große Unterschiede und bei der Nutzung geschlechtsbezogene Vorlieben. Die männlichen Befragten präferieren eher kampfbezogene Spiele wie Counterstrike, die weiblichen Befragten eher Spiele, die weniger kampfbetont sind bzw. verschiedene Spielstrategien zulassen, wie z.B. Rollenspiele, die bei beiden Geschlechtern sehr beliebt sind.
Über alle Differenzen hinweg sind es aber vor allem soziale Aspekte, die Jugendliche zum Spielen ins Netz ziehen: 78% der männlichen und weiblichen jungen Nutzer spielen im Internet gemeinsam mit Freunden aus der Schule, der Nachbarschaft oder aus dem weiteren direkten Umfeld. Ca. die Hälfte der befragten Online-Spielerinnen und -spieler hat sogar neue Freunde über das Online-Spielen gefunden - vor allem in dem weit verbreiteten Rollenspiel World of Warcraft, wo aus Netzbekanntschaften echte Freundschaften entstehen können. Die meisten von ihnen suchen aber nicht nach einer virtuellen Welt, die ihre reale Welt nachbildet oder ersetzt. Sie möchten ihr Leben nicht ins Netz verlagern - es soll vielmehr ihr ‚reales’ Leben bereichern.
Die befragten Jugendlichen haben sich auch mit Risiken und Problemen in ihren Spielewelten auseinandergesetzt. Neben negativen Effekten im sozialen Bereich (z.B. Beleidigungen) und im finanziellen Bereich (z.B. Abo-Spiele) haben sie den Zeitaufwand thematisiert, der mit dem Spielen im Internet einhergehen kann und wie groß die Suchtgefahr dabei ist. Die Gefahren sind also vielen Jugendlichen bewusst, es gilt, dieses Problembewusstsein zu schärfen und Strategien zu vermitteln, wie sie diesen Gefahren begegnen können.
Seit 2005 befragt das Medienkonvergenz Monitoring auf der Spielemesse ‚Games Convention’ jährlich insgesamt 1.000 Online-Spielerinnen und -spieler. Die Ergebnisse dieser aktuellen Erhebung von der Messe in 2007 basieren auf einer quantitativen Onlinebefragung von 367 Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 22 Jahren - zusätzlich wurden mit 45 Online-Spielerinnen und -spielern qualitative Interviews geführt. Somit konnten Spiel-Motive, Präferenzen und Problemlagen vertiefend erklärt und Zusammenhänge aufgedeckt werden.
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