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"Mobile Web Watch 2011": 56 Prozent der Deutschen nutzen ihr Smartphone beruflich und privat

von: Yvonne Zerbe
Quelle: Accenture vom 16.08.11


Das Unternehmen Accenture ist ein international führender Technologiedienstleister und hat in der aktuellen Studie "Mobile Web Watch 2011" die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des mobilen Internet untersucht. Zur Datenerhebung wurden im Januar 2011 mehr als 4.000 Verbraucher in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt: 14 Millionen Deutsche (28 Prozent) surfen mit dem Handy im Netz. Zudem sind 58 Prozent täglich mobil online, um Dienste wie E-Mail oder Downloads zu nutzen. Der Ländervergleich zeigt, dass die mobile Internetnutzung in Österreich und der Schweiz deutlich höher ist: 42 Prozent der Österreicher und 44 Prozent der Schweizer nutzen ihr Mobiltelefon für die mobile Internetnutzung.

Bei der Betrachtung der Altersstruktur der Onliner, die in Deutschland mit dem Handy ins Netz gehen, sind Unterschiede erkennbar. So sind 35 Prozent zwischen 14 und 19 Jahre alt und 33 Prozent sind zwischen 30 und 39 Jahre alt. Zudem sind 27 Prozent der mobilen Onliner zwischen 40 und 49 Jahre alt und 15 Prozent sind 50 Jahre alt und älter. Auch im Hinblick auf die mobilen Nutzungsgewohnheiten von Männern und Frauen zeigen sich Differenzen: 37 Prozent der Männer und 17 Prozent der Frauen sind mobil im Netz unterwegs. Die Studie macht jedoch auch deutlich: Frauen, die mit dem Handy im Netz sind, interessieren sie sich eher für die mobile Kommunikation als Männer. In 2011 nutzen 59 Prozent der Frauen das Handy, um ihre Kontakte in Online-Communities zu pflegen. Bei den Männern sind es lediglich 18 Prozent.

Mobile Geräte wie beispielsweise das Smartphones haben laut der Studienexperten insbesondere eine wichtige Bedeutung für Berufstätige: 56 Prozent der deutschen, die beruflich ein Smartphone nutzen, setzen es auch für den Zugriff auf mobile Onlinedienste ein. Zum Vergleich: Bei denjenigen Nutzern, die das Smartphone nur privat nutzen, sind es 25 Prozent. Außerdem sind 40 Prozent der Smartphones von Nutzern, die das Gerät beruflich einsetzen, jünger als ein Jahr alt. Bei den Privatnutzern verfügen 29 Prozent über ein hochmodernes Gerät, das jünger als ein Jahr alt ist. Außerdem verwenden 64 Prozent der Befragten, die in einem Büro tätig sind, für ihre mobile Internetnutzung überhaupt keine Netbooks oder Laptops mehr. Bei den privaten Onlinern sind es 47 Prozent.

Ein Gerät, das derzeit den Markt der mobilen Internetnutzung erobert, ist der Tablet-PC. Laut der Experten von Accenture wird sich die Verbreitung des Gerätes in den nächsten Jahren steigern. Derzeit verbinden sich 3 Prozent der Studienteilnehmer via iPad und anderen Tablets mit dem Internet. Insgesamt 21 Prozent der Tablet-Besitzer nutzen außerdem mehrmals täglich Dienste wie E-Mail, Internet oder Downloads. Zum Vergleich: Bei den privaten Nutzern sind es 32 Prozent und bei den beruflichen Nutzern 11 Prozent. Bei der Frage, wie häufig der Tablet-PC in den letzten 12 Monaten bei verschiedenen Gelegenheiten zur Nutzung des Internet zum Einsatz gekommen ist, wird erkennbar: 36 Prozent verwenden den Tablet-PC häufig zuhause, um die Dienste des Internet zu nutzen. 53 Prozent gehen bei Freunden, Bekannten oder Verwandten häufig mit dem Tablet-PC ins Netz. Auch nutzen 56 Prozent der Befragten Tablets häufig unterwegs (im Zug, in der U-Bahn oder am Flughafen), um auf das Internetangebot zurückzugreifen.

Bei der mobilen Internetnutzung ist auch der Sicherheitsaspekt ein wichtiges Thema geworden. In Deutschland befürchten 47 Prozent der Nutzer, dass ihre persönlichen Daten ausspioniert werden könnten. Zum Vergleich: In Österreich haben 36 Prozent Angst vor Datenmissbrauch und in der Schweiz sind es 36 Prozent. Im Hinblick auf allgemeine Sicherheitsbedenken bei der mobilen Onlinenutzung macht der Ländervergleich klar: In Deutschland haben 22 Prozent der Onliner, die mit dem Handy im Netz sind, keine Angst vor Viren, Schadprogramme oder dem Ausspionieren von Zugangsdaten. In Österreich machen sich 36 Prozent der mobilen Onliner keine Gedanken über diese Themen und in der Schweiz sind es 33 Prozent.

Weitere Informationen zur Studie entnehmen Sie bitte dem Download in deutscher Sprache.



Download vorhanden  ""Mobile Web Watch 2011": 56 Prozent der Deutschen nutzen ihr Smartphone beruflich und privat" herunterladen
(pdf, 2.541 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.accenture.com/de-de/Pages/insight-mobile-web-watch-2011.asp x


Im Angebot der SDC seit 16.08.11 (yze)

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Mediennutzung allgemein, Internetzugang, Internetdienste, Internet, Sicherheit, WLAN/Hotspots





Studie "Relevanz der Medien für die Meinungsbildung": 26 Prozent der Rezipienten forschen im Netz nach aktuellen Meldungen

Quelle: Bayerische Landeszentrale für neue Medien vom 18.07.11

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat TNS Infratest zur Durchführung einer Studie zum Thema "Relevanz der Medien für die Meinungsbildung" beauftragt. Zur Datenerhebung wurden im März 2011 insgesamt 3.076 Befragungen in Privathaushalten in Deutschland durchgeführt. Bei der Frage, welches Medium genutzt wurde, um Informationen über das Zeitgeschehen in Politik, Wirtschaft und Kultur aus Deutschland und aller Welt zu erhalten, wird deutlich: 74 Prozent der Untersuchungsteilnehmer schalten zur Informationsbeschaffung den Fernseher ein und 53 Prozent nutzen das Radio. 43 Prozent lesen Tageszeitung und 26 Prozent der Befragten recherchieren im Internet nach tagesaktuellen Meldungen aus den Ressorts Politik, Wirtschaft und Kultur.

Bei der Frage, inwiefern Medien zur Informationsbeschaffung bei den unterschiedlichen Altersgruppen genutzt werden, zeigt sich: 85 Prozent der Fernsehnutzer sind 50 Jahre alt und älter. 69 Prozent der Fernsehzuschauer sind zwischen 30 und 49 Jahre alt und 59 Prozent sind zwischen 14 und 29 Jahre alt. Zum Vergleich: 40 Prozent der Onliner, die nach tagesaktuellen Nachrichten im Netz suchen, sind zwischen 14 und 29 Jahre alt. 33 Prozent der nachrichteninteressierten Internetnutzer sind zwischen 30 und 49 Jahre alt und 14 Prozent sind 50 Jahre alt und älter.

Untersucht wurde auch die Mediennutzung hinsichtlich der formalen Bildung der Nutzer: 70 Prozent der Fernsehzuschauer, die sich für das Zeitgeschehen in Politik, Wirtschaft und Kultur interessieren, haben die Hochschulreife erlangt. 75 Prozent dieser Nutzer haben die Schule mit der mittleren Reife abgeschlossen und 75 Prozent haben einen Hauptschulabschluss erhalten. Bei den Onlinern, die Interesse am Zeitgeschehen haben, zeigt sich: 48 Prozent von ihnen haben die Schule mit der Hochschulreife beendet, 27 Prozent von ihnen haben einen Realschulabschluss und 11 Prozent haben einen Haupt- beziehungsweise Volksschulabschluss.

Die Fernsehzuschauer wurden zudem befragt, ob sie bei der Suche nach Meldungen des aktuellen Zeitgeschehens Sender des öffentlich-rechtlichen Rundfunks oder private Sender eingeschaltet haben: 62 Prozent gaben an, ausschließlich öffentlich-rechtliche Sender einzuschalten. 24 Prozent schauen ausschließlich private TV-Sender und 14 Prozent sehen sich Programme von privaten sowie von öffentlich-rechtlichen Sendern an. Die Studienteilnehmer wurden zudem gefragt, ob ein Zugang zum Internet vorhanden ist. Hier gaben 78 Prozent an, über einen Zugang zum Netz zu verfügen.

70 Prozent der Onliner nutzen das Internet mit DSL über das Telefonnetz. 12 Prozent haben einen Breitbandzugang über einen TV-Kabelanschluss und 15 Prozent der Befragten gehen mobil über Handy, Smartphone, iPad oder Laptop ins Netz. Zusammenfassend erklären die Studienexperten, dass das Fernsehen in Deutschland für die Bevölkerung ab 14 Jahren nach wie vor das wichtigste Medium für die Informations- und Meinungsbildung ist. Mit Abstand folgen daher die Medien Tageszeitung, Radio und Internet. Internetportale, bei denen am häufigsten nach Informationen über das Zeitgeschehen gelesen wurde, sind mit 41 Prozent soziale Netzwerke (beispielsweise Facebook oder YouTube) sowie User Generated Content (beispielsweise Blogeinträge oder Kommentare). Weitere Informationen zur Studie entnehmen Sie bitte dem Download in deutscher Sprache.



Download vorhanden  "Studie "Relevanz der Medien für die Meinungsbildung": 26 Prozent der Rezipienten forschen im Netz nach aktuellen Meldungen" herunterladen
(pdf, 0.548 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.blm.de/


Im Angebot der SDC seit 18.07.11 (yze)

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Themenbereiche:
Medienkompetenz, Mediennutzung allgemein, Internetzugang, Breitband/DSL, Internet





Sonderstudie "Online-Banking - Mit Sicherheit!": 63 Prozent betreiben Online-Banking nur zu Hause

Quelle: Initiative D21 vom 08.07.11

Im Rahmen des (N)ONLINER Atlas 2011 hat die Initiative D21 in Kooperation mit der Fiducia IT AG die Sonderstudie "Online-Banking - Mit Sicherheit! Vertrauen und Sicherheitsbewusstsein bei Bankgeschäften im Internet" veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden 1.006 deutschsprachige Onliner in Privathaushalten in Deutschland im Alter ab 14 Jahren befragt. Im Hinblick auf die Geschlechterunterschiede wird deutlich: Für 57 Prozent der Frauen ist die ständige Verfügbarkeit beim Online-Banking eine sehr wichtige Komponente. 54 Prozent der Frauen achten zudem auf das Preis-Leistungsverhältnis. Bei den Männern finden 52 Prozent die ständige Verfügbarkeit wichtig und 47 Prozent schauen auf ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis.

Zudem wurde den Studienteilnehmern die Frage gestellt, ob Angst vor Betrug der Auslöser sei, keine Online-Bankgeschäfte zu erledigen. Hier bestätigten 26 Prozent der Befragten diese Frage mit einem "Ja". Vergleicht man die Antworten der Online-Banking-Nutzer und Nichtnutzer bei dieser Frage, wird deutlich: Für 76 Prozent der Nichtnutzer ist die Angst vor Betrug ein wichtiges Argument, keine Online-Bankgeschäfte zu tätigen. Bei den Nutzern fühlen sich 13 Prozent durch mögliche Betrugsfälle verunsichert. Bei der Betrachtung der Altersgruppen aller Befragten zeigt sich: In der Gruppe der bis 34-Jährigen liegt der Anteil der Besorgten bei 28 Prozent. In der Gruppe der bis 55-Jährigen liegt der Anteil derjenigen, die Angst vor Betrug haben, bei 22 Prozent.

Allen Teilnehmern der Analyse wurde die Frage gestellt, wie viel sie bereit wären, für sicheres Online-Banking zu bezahlen: Insgesamt 56 Prozent sind nicht bereit, dafür Extrakosten zu tragen. 9 Prozent der Befragten wären bereit, bis maximal 2 Euro im Monat extra für die Sicherheit zu zahlen. Die Untersuchung beleuchtet, welches technische Equipment zur Erledigung der Online-Bankgeschäfte genutzt wird. 94 Prozent der Online-Banking Betreiber nutzen den Computer oder Laptop und 31 Prozent der Smartphone-Besitzer nutzen ihr mobiles Gerät für Online-Banking.

Die Studienexperten wollten zudem wissen, welche Bedeutung das Smartphone einschließlich mobiles Internet zukünftig für die Erledigung von Bankgeschäften haben wird: 56 Prozent der Smartphone-Besitzer sind der Auffassung, das Gerät wird in naher Zukunft eine immer größer werdende Bedeutung beim Online-Banking haben. Diese Meinung vertreten auch 51 Prozent der Nutzungsplaner, die sich gerne in den nächsten 12 Monaten ein solches Gerät anschaffen möchten.

Im Hinblick auf die zukünftige Bedeutung der Tablet-Computer einschließlich des mobilen Internet vermuten 77 Prozent, dass dieses Gerät zukünftig wichtig für die Ausführung von Online-Bankgeschäften sein wird. Auch 69 Prozent der Nutzungsplaner, die sich gerne in den nächsten 12 Monaten ein solches Gerät kaufen möchten, vertreten diese Auffassung. Weitere Informationen zur Sonderstudie "Online-Banking - Mit Sicherheit!" entnehmen Sie bitte dem Download in deutscher Sprache.



Download vorhanden  "Sonderstudie "Online-Banking - Mit Sicherheit!": 63 Prozent betreiben Online-Banking nur zu Hause" herunterladen
(pdf, 2.442 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.initiatived21.de/


Im Angebot der SDC seit 08.07.11 (yze)

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Themenbereiche:
Verbraucherschutz, Mediennutzung allgemein, Internetdienste, Internet, Sicherheit, Mobile Nutzung





Studie "Mobile Research 2011": 56 Prozent der Smartphone-Besitzer nutzen das Gerät zum Zeitvertreib

Quelle: Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und Google Germany GmbH vom 23.06.11

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und die Google Germany GmbH haben die Studie "Mobile Research 2011" zu den Thema E-Commerce und M-Commerce (mobiler Einkauf) veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden 2.000 Konsumenten sowie 200 Marketing-Entscheider auf Unternehmensseite befragt. Die Ergebnisse zeigen: Derzeit nutzen 18 Prozent der Deutschen ein Smartphone. 70 Prozent der Smartphone-Nutzer sind männlich, das Durchschnittsalter beträgt 35 Jahre und 66 Prozent der Nutzer arbeiten Vollzeit.

Die Nutzungsgewohnheiten verdeutlichen: 49 Prozent verwenden das Smartphone, wenn sie sofort etwas wissen möchten und 56 Prozent der Besitzer nutzen das Smartphone zum Zeitvertreib in Pausen. Der Vergleich der stationären und mobilen Internetnutzung veranschaulicht: 80 Prozent der täglichen PC-Onliner gehen parallel täglich mobil ins Netz. 10 Prozent der Nutzer, die täglich mit dem PC oder Laptop online sind, gehen auch wöchentlich mobil online. Außerdem sind 50 Prozent der Nutzer, die wöchentlich mit einem stationären Computer im Netz surfen, auch täglich mobil online. 42 Prozent der Internetnutzer, die selten mit ihrem PC ins Netz gehen, sind immerhin täglich mit dem Smartphone online.

Die Studienexperten haben den Zusammenhang zwischen E-Commerce und der mobilen Recherche nach Produkten analysiert: 38 Prozent der Nutzer, die mit dem Smartphone nach günstigen Hotels und Bahnverbindungen für Geschäftsreisen recherchieren, bestellen anschließend online am heimischen PC die ausgewählten Angebote. 19 Prozent buchen ihre recherchierten Angebote auch mobil via Smartphone und 12 Prozent bestätigen die online recherchierten Angebote offline. Zudem erwerben 23 Prozent der Smartphone-Nutzer ihre Entertainmentprodukte, die sie mit dem Gerät recherchiert haben, auch käuflich mit dem Gerät. 31 Prozent kaufen die recherchierten Produkte online am PC zu Hause und 15 Prozent kaufen die mobil recherchierten Waren in einem Geschäft.

Der direkte Einsatz des Smartphones beim Kauf von Produkten zeigt: 28 Prozent der Smartphone-Besitzer haben ihr Gerät beim Einkauf in den Geschäften dabei, um die Preise zu vergleichen. 65 Prozent der Besitzer eines Smartphones gehen erst gar nicht ohne ihr Gerät aus dem Haus. Den privaten Smartphone-Nutzern, die mit ihrem Gerät ins Netz gehen, wurde außerdem die Frage gestellt: "Haben sie jemals ein Produkt oder einen Service über das Smartphone gekauft?". Hier zeigt sich, dass 72 Prozent der Befragten noch nie ein Produkt mit dem Smartphone gekauft haben. Bei der Frage "Warum haben Sie noch nicht mit dem Smartphone gekauft?" gaben 69 Prozent an, dass sie dafür eher den PC oder Laptop wählen würden. 21 Prozent fühlen sich beim Einkauf mit dem Smartphone nicht sicher und 12 Prozent finden den Vorgang zu kompliziert. Weitere Informationen zur Studie "Mobile Research 2011" entnehmen Sie bitte dem Download in deutscher Sprache.



Download vorhanden  "Studie "Mobile Research 2011": 56 Prozent der Smartphone-Besitzer nutzen das Gerät zum Zeitvertreib" herunterladen
(pdf, 1.724 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.bvdw.org/


Im Angebot der SDC seit 23.06.11 (yze)

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Themenbereiche:
Mediennutzung allgemein, E-Commerce, Internetzugang, Internetdienste, Internet, Mobile Nutzung





Studie "Typologie von Webradiohörern": 29,5 Prozent der Hörstunden entfallen in deutschsprachigen Ländern auf Internetradio

Quelle: HoR House of Research GmbH vom 17.06.11

Die WDR Medienforschung hat in Kooperation mit der House of Research GmbH die Untersuchung "Nutzungsverhalten und Typologie von Webradiohörern" durchgeführt. Analysiert wurde zwischen November 2009 und Oktober 2010 die Nutzungsdatenbank von phonostar, Datenbasis waren 30 Millionen Zugriffe auf mehr als 7.000 verschiedene Radiosender.

Bei der Herkunft und Nutzungsintensität der Programme wird deutlich: Insgesamt werden von den Radiohörern 7086 Programme gehört, die sich 4.155 Stationen zuordnen lassen. Die durchschnittliche Verweildauer betrug für den gesamten Zeitraum 100 Minuten pro Programm, wobei ein Hörer durchschnittlich 1,9 Channels pro Tag aufrief. 4.637 genutzte Programme kommen aus Europa, der Nutzungsanteil liegt bei 87 Prozent. 1.598 der genutzten Programme sind aus Nordamerika, hier liegt der Nutzungsanteil bei 11 Prozent. Zudem kommen 367 der angehörten Programme aus Asien, auf diese Angebote entfallen 2 Prozent aller gehörten Stunden.

Die Nutzung der Radioprogramme in den deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz zeigt: Im Hinblick auf die Hörstunden liegen die öffentlich-rechtlichen Sender mit einem Anteil von 43 Prozent vorn, private Hörfunksender erzielen 26,7 Prozent, reine Internetradios erreichen einen Anteil von 29,5 Prozent der Nutzungszeit. Der Hintergrund ist laut Studienexperten: Viele Hörer wählen im Internet ihre bevorzugten, auch terrestrisch ausgestrahlten Programme aus.

Bei der Untersuchung der Musik- und Programmformate der Hörer zeigen sich Unterschiede bei der Nutzung von Internetradio, öffentlich-rechtlichen Sendern und Privatsendern: 20 Prozent aller bei öffentlich-rechtlichen Sendern gehörten Stunden entfallen auf Nachrichten und Info-Programme. Zum Vergleich: Bei Privatsendern entfallen nur 1 Prozent aller gehörten Stunden auf die Sparte Nachrichten. Auffällig ist hingegen der musikalische Unterschied, der den Hörern wichtig ist: Beim Internetradio entfallen 7 Prozent aller gehörten Stunden auf den Bereich Schlager, bei den Privatsendern sind es 4 Prozent. Zum Vergleich: Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern entfallen 18 Prozent der gehörten Stunden auf Klassik und Oper, bei den Privatsendern sind es 5 Prozent und beim Internetradio entfallen 1 Prozent der gehörten Stunden auf dieses Musik-Genre.

Weitere Informationen zur Untersuchung "Nutzungsverhalten und Typologie von Webradiohörern" entnehmen Sie bitte dem Download in deutscher Sprache.



Download vorhanden  "Studie "Typologie von Webradiohörern": 29,5 Prozent der Hörstunden entfallen in deutschsprachigen Ländern auf Internetradio" herunterladen
(pdf, 0.701 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.house-of-research.de/


Im Angebot der SDC seit 17.06.11 (yze)

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Mediennutzung allgemein, Internetdienste, Internet, Audio, Mobile Nutzung





Studie "The Retail Revolution": 24 Prozent der Käufer elektronischer Geräte kaufen ihre Waren nur im Internet

Quelle: Interone GmbH vom 19.05.11

Die Interone GmbH ist eine Agentur für kreative, integrierte Kommunikation und hat in der aktuellen Studie "The Retail Revolution - How digital technologies change the way we shop" das Käuferverhalten in Deutschland untersucht. Beleuchtet wurde, wie sich das Konsumentenverhalten verändert, inwieweit neue Technologien und Medien bereits verwendet werden und welche Trends zukunftsträchtig sind. Für die Datenerhebung wurden insgesamt 2.500 Onliner, Offliner und hybride Käufer (Einkauf erfolgt im Geschäft sowie im Internet) befragt. Analysiert wurden die Einkaufsbereiche Lebensmittel, Kleidung, elektronische Geräte, Baumarkt-Artikel sowie Telekommunikations-Dienstleistungen. Die Ergebnisse der einzelnenn Branchen zeigen:

  1. Lebensmittel
    69 Prozent aller Befragten kaufen zumindest gelegentlich Lebensmittel im Internet ein. Laut Studie wird es zukünftig eine deutliche Veränderung in diesem Segment geben, da neue Liefer- und Bestellmodelle den Einkauf von Nahrungs- und Genussmitteln zunehmend vereinfachen.

  2. Kleidung
    58 Prozent der Konsumenten kombinieren den Online- und Offlinekauf von Kleidung. 48 Prozent der befragten Männer kaufen lieber in Geschäften als im Netz ihre Kleidung, da Bekleidung für die eher einen praktischen Stellenwert hat. Zum Vergleich: 23 Prozent der Frauen kaufen hauptsächlich im Geschäft ihre Kleidung und 70 Prozent der Frauen möchten beide Einkaufsquellen miteinander kombinieren. Laut Studienexperten werden stationäre Händler ihren Verkauf noch stärker auf das Netz konzentrieren, um mehr Konsumenten in die Geschäfte zu locken und einen Anreiz für den Kauf im Internet zu schaffen.

  3. Elektronische Geräte
    56 Prozent der Käufer elektronischer Geräte sind hybride Käufer. 24 Prozent der Käufer elektronischer Geräte kaufen ihre Waren nur im Netz und 21 Prozent kaufen die Waren beim Händler ihres Vertrauens. Die Studienexperten prognostizieren, dass es langfristig in diesem Segment eine Preis- und Warentransparenz geben wird. Der Hintergrund: Insbesondere bei elektronischen Geräten bestimmt der Preis die Bezugsquelle der Ware. Schon jetzt kaufen 62% der Befragten lieber online, weil die Auswahl größer ist.

  4. Baumarkt-Artikel
    In diesem Segment ist der traditionelle Handel nach wie vor sehr wichtig: 70 Prozent der Untersuchungsteilnehmer gehen direkt in einen Fachmarkt, um Schrauben, Farben oder Holzpaletten zu kaufen. 32 Prozent der Männer und 18 Prozent der Frauen kaufen zudem auch Baumarkt-Artikel im Internet ein. Die Experten sagen voraus, dass dieser Bereich künftig mehr Käufer im Netz durch Digitale Service-Tools gewinnen kann. Dazu gehören unter anderem Gestaltungsideen, Video-Anleitungen oder Farbfinder.

  5. Telekommunikations-Dienstleistungen
    In diesem Bereich wird überwiegend online eingekauft: 48% der befragten Teilnehmer kaufen digitale Medien im Netz, 68 Prozent kaufen diese direkt auf der Webseite des Anbieters. Die Experten der Untersuchung erwarten, dass der Schwerpunkt der Käufer bei Telekommunikations-Verträgen zukünftig noch mehr auf dem Datentransfer und nicht auf den Endgeräten liegt. Zudem wird erwartet, dass neue Geschäftsbereiche wie die Automobil- oder Unterhaltungselektronik den Handel beeinflussen.

Insgesamt ist der Preisvergleich beim Kauf von Produkten sehr wichtig: 40 bis 65 Prozent aller Befragten warten mit den Einkäufen, bis die Preise gesunken sind oder es besondere Angebote gibt. Zudem kaufen 50 bis 65 Prozent der Befragten in allen fünf Bereichen zumindest gelegentlich in einem bestimmten Geschäft oder Online-Shop ein, weil dort Sonderaktionen und Rabatte angeboten werden.

Beleuchtet wurde in der Studie auch die Einbindung von Smartphones während des Kaufvorgangs: 10 bis 20 Prozent der Befragten unterhalten sich am Telefon, während sie einkaufen gehen oder schreiben parallel eine SMS. Laut der Forschungsexperten scheint es sich langsam zu verbreiten, mit dem Handy direkt bei einem Händler online Waren zu bestellen, während man sich im Geschäft eines anderen Händlers aufhält, um die Waren zu vergleichen. Bereits 20 Prozent der Befragten gaben an, dies zu tun. Weitere Informationen der Studie "The Retail Revolution" entnehmen Sie bitte dem Download in deutscher Sprache.



Download vorhanden  "Studie "The Retail Revolution": 24 Prozent der Käufer elektronischer Geräte kaufen ihre Waren nur im Internet" herunterladen
(pdf, 6.521 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.interone.de


Im Angebot der SDC seit 19.05.11 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Medienkompetenz, Mediennutzung allgemein, E-Commerce, Internet, Mobile Nutzung






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