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Medienkonvergenz Monitoring Soziale Online-Netzwerke-Report 2010": 92 Prozent der Jugendlichen nutzen oft das Soziale Netzwerk schülerVZ

von: Yvonne Zerbe
Quelle: Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft (Universität Leipzig) vom 01.09.10


Das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig hat den "Medienkonvergenz Monitoring Soziale Online-Netzwerke-Report 2010" veröffentlicht und stellt Ergebnisse zur Nutzung Sozialer Netzwerke von Jugendlichen vor. Das Medienkonvergenz Monitoring ist ein Projekt, das regelmäßig die konvergenzbezogene Medienaneignung Jugendlicher untersucht. Als Medienkonvergenz wird das Zusammenwachsen ehemals getrennter Medienbereiche auf technischer und inhaltlicher Ebene bezeichnet. Zur Datenerhebung der Studie wurden 8382 Nutzer sozialer Netzwerkplattformen zwischen 12 und 19 Jahren online quantitativ befragt. Zudem wurden 31 Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren aus der Region Leipzig qualitativ interviewt. Der Report zeigt: 92 Prozent der Jugendlichen nutzen oft das Soziale Netzwerk schülerVZ, 15 Prozent sind oft bei MySpace und 11 Prozent der Befragten nutzen oft studiVZ.

Zudem sind 29,7 Prozent der befragten Jugendlichen nur auf einem Sozialen Netzwerk angemeldet, nahezu 70 Prozent sind auf zwei und mehr Netzwerkplattformen aktiv. Bei der Betrachtung der genutzten Netzwerkplattformen hinsichtlich der Geschlechteraufteilung sowie Alter und Bildung wird deutlich: Die Vielnutzer Sozialer Netzwerke sind eher älter und weiblich. Durchschnittlich nutzen Mädchen 2,51 Netzwerkplattformen, bei den Jungen sind es durchschnittlich 2,08 Plattformen. Außerdem nutzen die Jugendlichen zwischen 18 und 19 Jahren durchschnittlich 2,74 Plattformen. Zum Vergleich: In der Altersgruppe der 12- bis 13-Jährigen werden durchschnittlich 1,99 Soziale Netzwerke genutzt.

Die Untersuchung belegt auch, dass Jugendliche in erster Linie durch das nähere Umfeld (Freunde, Mitschüler oder Geschwister) auf die Sozialen Netzwerke aufmerksam geworden sind. Die häufigste Aussage der Jugendlichen lautete, dass sie von jemandem eingeladen worden seien, sich dort anzumelden. Die Studie hat die Herausforderungen beim Umgang Jugendlicher mit Sozialen Netzwerken untersucht: So gaben insgesamt 23 Prozent der befragten Jugendlichen an, schon einmal schlechte Erfahrungen in einem Sozialen Netzwerk gemacht zu haben. Bei der Betrachtung der Geschlechter zeigt sich, dass 25 Prozent der Mädchen und nur 19 Prozent der Jungen bereits negative Erfahrungen in Sozialen Netzwerken gesammelt haben.

Bei der Frage, ob die Jugendlichen schon einmal schlechte Erfahrungen bei der Nutzung von Sozialen Online-Netzwerken gemacht haben, zeigen die Antworten: 24 Prozent der Heranwachsenden haben schon einmal Phänomene wie Bedrohung, Beleidigung oder Mobbing erlebt. 18 Prozent der Befragten wurden schon einmal in einem Sozialen Netzwerk belästigt und vier Prozent haben es erlebt, dass private Daten an die Öffentlichkeit gelangten. Bei den Jungen und Mädchen kristallisierten sich Unterschiede beim Erleben schlechter Erfahrungen heraus: 25 Prozent der Mädchen sind schon einmal in einem Sozialen Netzwerk mit sexueller Belästigung konfrontiert worden, dies bestätigten auch sechs Prozent der Jungen. Beleidigungen haben außerdem schon 24 Prozent der Mädchen und 22 Prozent der Jungen erlebt.

Den Jugendlichen wurde außerdem die Frage gestellt: "Hast Du in Sozialen Online-Netzwerken schon einmal etwas gemacht, was du im Nachhinein nicht okay fandest?". Hier gaben 14 Prozent an, bereits einmal (subjektiv) negative Handlungen ausgeführt zu haben. Bei der Betrachtung der Altersgruppen zeigt sich: 18 Prozent der 12- bis 13-Jährigen stimmten dieser Antwort zu, bei den 14- bis 15- Jährigen stimmten 16 Prozent zu und bei den 18- bis 19-Jährigen nur 12 Prozent. Nach Meinung der Studienexperten ist es für Jugendliche unumgänglich, Mitglied in einem Sozialen Netzwerk zu sein. Denn dieser Lebensraum ermöglicht es Jugendlichen, unter Gleichaltrigen zu sein, sich mit ihnen auszutauschen und sich einer Gruppe mit gleichen Interessen zugehörig zu fühlen.

Auch die soziale Realität spiegelt sich in Sozialen Netzwerken wider. Geschlechterunterschiede werden dort deutlich, denn Mädchen scheint es auffallend wichtiger zu sein, Kontakte zu pflegen und sie auch zu erhalten. Insgesamt sind die Handlungsmöglichkeiten laut Experten in Sozialen Netzwerken eher begrenzt, sie beschränken sich im Wesentlichen auf Selbstpräsentation, Informationen über andere Nutzer erhalten und die Kommunikation mit anderen Jugendlichen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Download, der zur Verfügung steht.



Download vorhanden  "Medienkonvergenz Monitoring Soziale Online-Netzwerke-Report 2010": 92 Prozent der Jugendlichen nutzen oft das Soziale Netzwerk schülerVZ" herunterladen
(pdf, 0.735 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.uni-leipzig.de/~mepaed/medienkonvergenz-monitoring/publikat ionen/


Im Angebot der SDC seit 01.09.10 (yze)

Medienkonvergenz Monitoring Report


Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


Verwandte
Themenbereiche:
Jugendschutz, Medienkompetenz, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche, Forschung, Mediennutzung allgemein, Internetdienste, Internet





Neue Umfrage-Ergebnisse: Internet wird am ehesten als Informationsquelle charakterisiert

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. vom 02.07.09

Die Zeitschrift "Internationale Politik" hat eine Umfrage für das Meinungsforschungsinstitut Forsa in Auftrag gegeben: 1004 Deutschen wurde im Juni 2009 die Frage gestellt, wie sie das Internet am ehesten charakterisieren würden. Mehrfachnennungen waren bei den insgesamt fünf zur Auswahl stehenden Antworten möglich. Die Einschätzung, dass das Internet eine Informationsquelle sei, war klarer Favorit bei allen Antworten, denn 89 Prozent der Befragten waren dieser Auffassung. Bei der Betrachtung dieser Antwort hinsichtlich des Alters der Befragten wird deutlich, dass 95 Prozent der 18 bis 29-Jährigen und 95 Prozent der 30 bis 44-Jährigen, jedoch nur 75 Prozent derjenigen, die 60 Jahre und älter waren, dieser Charakterisierung zustimmten. Beim Bildungsabschluss zeigt sich, dass 94 Prozent der Antwortgeber ihr Abitur abgelegt oder ein Studium absolviert hatten und 71 Prozent ihren Hauptschulabschluss besaßen.

Die Antwort, dass das Internet ein soziales Netzwerk sei, war eine Einschätzung, die immerhin 64 Prozent der Befragten teilten. Bei der demografischen Betrachtung zeigte sich, dass 68 Prozent aus der Gruppe der 30 und 44-Jährigen dieser Aussage zustimmten. Zudem teilten auch 58 Prozent aus der Gruppe der 45 bis 59-Jährigen diese Meinung. Die Befragten konnten außerdem der Charakterisierung zustimmen, dass das Internet die Ausgangsbasis für kriminelle Machenschaften wie Datenmissbrauch oder Betrug sei. Dies fanden insgesamt 57 Prozent der Befragten. 61 Prozent von ihnen gehörten zur Alterskategorie der 18 bis 29-Jährigen, zudem stimmten 68 Prozent der 30 bis 55-Jährigen und 58 Prozent derjenigen, die 60 Jahre alt und älter sind, dem zu. Zudem hatten 56 Prozent derjenigen, die dieser Auffassung waren, das Abitur oder einen Studienabschluss und 51 Prozent hatten die Hauptschule besucht.

Dass das Internet ein Instrument zur politischen Beteiligung sei, fanden hingegen nur 44 Prozent der Untersuchungsteilnehmer. Von allen Antworten, wurde dieser Charakterisierung am wenigsten zugestimmt. Von denjenigen, die dieser Auffassung waren, besaßen 48 Prozent ihr Abitur oder hatten einen Studienabschluss, 44 Prozent hatten einen mittleren Abschluss und 36 Prozent hatten die Hauptschule abgeschlossen. Insgesamt zeigt sich: Trotz der Auftritte der Parteien im Netz, des YouTube-Kanals "Open Reichstag" zur Bundestagswahl oder des Blogs "netzpolitik.org" kann das Internet die Bürger noch nicht richtig als ein Medium, dass zur poltischen Meinungsbildung verhilft, überzeugen. Bei dieser Charakterisierung des Internets waren unter den Antwortgebern insgesamt 51 Prozent der 18 bis 29-Jährigen, 42 Prozent aus der Altersgruppe der 45 bis 59-Jährigen und nur 37 Prozent derjenigen, die 60 Jahre alt und älter sind, vertreten.



Download vorhanden  "Neue Umfrage-Ergebnisse: Internet wird am ehesten als Informationsquelle charakterisiert" herunterladen
(pdf, 0.567 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.internationalepolitik.de


Im Angebot der SDC seit 02.07.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Nachhaltigkeit, Informationsfreiheit, Bürgerbeteiligung, Mediennutzung allgemein





Radiohören und Fernsehen per Internet immer beliebter

Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt vom 02.03.09

14,2 Millionen Menschen in Deutschland haben im ersten Vierteljahr 2008 zu privaten Zwecken über das Internet Radio gehört oder Fern gesehen. Im Vergleich zum Vorjahr (10,3 Millionen) ist das ein Zuwachs von rund 38 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der CeBIT 2009 in Hannover (3. bis 8. März 2009) weiter mitteilt, nutzten somit 19 Prozent aller Personen ab zehn Jahren das Internet für Radio und Fernsehen. Im Vorjahreszeitraum hatte dieser Anteil noch bei 14 Prozent gelegen.

Vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsene ist Radiohören und Fernsehen per Internet sehr verbreitet. Über 39 Prozent der 16- bis 24-jährigen machten von dieser Möglichkeit Gebrauch. In der Altersgruppe der 10- bis 15-jährigen nutzte knapp jeder Vierte (24 Prozent) das Internet für solche Zwecke, bei den 25- bis 44-jährigen waren es 28 Prozent. Von den Personen ab 45 Jahren wird das Angebot dagegen weniger in Anspruch genommen. Nur 13 Prozent der 45- bis 64-Jährigen hörten Internet-Radio oder sahen Internet-Fernsehen. Bei den Personen ab 65 Jahren lag der Anteil sogar nur bei 3 Prozent.

Auch Männer und Frauen nutzen Internet-Radio und -Fernsehen in unterschiedlichem Maße. Im ersten Vierteljahr 2008 hörten beziehungsweise sahen 26 Prozent der Männer über dieses Medium Radio oder Fernsehen. Im Vergleich dazu nahmen nur 13 Prozent der Frauen diese Möglichkeit wahr. Bei der Betrachtung der männlichen und weiblichen Alterstruktur wird klar: Beliebt ist das Internet-Radio oder Internet-Fernsehen bei den Männern im Alter zwischen 16 und 24 Jahren, in dieser Kategorie nutzen das Angebot 46,8 Prozent. Es folgen 35,9 Prozent der Nutzer, die zwischen 25 und 44 Jahre alt sind und nur 4,8 Prozent sind 65 Jahre und älter. Bei den Frauen sieht die Alterstruktur etwas anders aus: Zwar sind auch in der Kategorie von 16 bis 24 Jahren mit 31,2 Prozent die meisten Nutzer vertreten, doch es folgt dann die Kategorie der 10 bis 15 jährigen Mädchen mit 21,6 Prozent. 65 Jahre und älter ist außerdem nicht vertreten.

In Bezug auf die Gebietsstände gibt es ebenfalls Unterschiede bei der Nutzung von Radiohören oder Fernsehen per Internet. Während im früheren Bundesgebiet 20 Prozent dieses Angebot nutzen, sind es in den neuen deutschen Bundesländern sowie Berlin-Ost nur 15,1 Prozent. Zum Vergleich: Das Handy für den Internetzugang nutzten in den neuen Ländern sowie Berlin Ost 5,6 Prozent, im früheren Bundesgebiet jedoch nur 5,2 Prozent. Die vollständige Studie "Private Haushalte in der Informationsgesellschaft- Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien" des Statistischen Bundsamtes steht hier zum Download bereit.



Download vorhanden  "Radiohören und Fernsehen per Internet immer beliebter" herunterladen
(pdf, 0.308 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/ Presse/pm/2009/03/PD09__072__63931,templateId=renderPrint.psml


Im Angebot der SDC seit 02.03.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung durch Frauen / Aktivitäten für Frauen, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein





Studie zum Geschlechterverhalten im Sozialen Netzwerk studiVZ

Quelle: Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg vom 20.02.09

Der Studiengang "Medienwissenschaft: Analyse, Ästhetik, Publikum" der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg hat in der Studie "Real life extension" in Web-basierten sozialen Netzwerken" das Nutzungsverhalten sowie Strategien, insbesondere bei der Selbstpräsentation von Frauen und Männern, im Sozialen Netzwerk studiVZ untersucht. Insgesamt haben zehn Studierende unter der Leitung von Dr. Elizabeth Prommer das Projekt durchgeführt und Studierende der drei Potsdamer Hochschulen online interviewt. 1.210 der Befragten antworteten, davon waren 1021 Personen bei studiVZ registriert. Unter den Befragten lag der Frauenanteil bei 72 Prozent, der Männeranteil bei 28 Prozent. Zum Zeitpunkt der Befragung waren 42 Prozent der Teilnehmer zwischen 18 und 22 Jahre alt und 40 Prozent waren zwischen 23 und 26 Jahre alt. Lediglich 17 Prozent waren älter als 27 Jahre.

Die Ausgangsthese der Studie war, dass virtuelle Welten den Nutzern helfen, sich eine neue Identität zu schaffen oder bestimmte Teile ihres Charakters bei der Selbstdarstellung zu verschönern, um damit in Interaktion mit anderen Nutzern zu treten. Die Ergebnisse der Studie sind frappierend, denn das eigene Profil wird von den Nutzern bei studiVZ meistens aktuell gehalten und 93 Prozent der Frauen schätzen ihre Angaben als wahr ein. Bei den Männern sind es jedoch nur 80 Prozent. Das studiVZ Profil hat auch im realen Leben einen gewissen Einfluß, bei neuen Freunden sagen 40 Prozent der Befragten, dass sie sich stark bis sehr stark daran orientieren. Beim Einstellen der privaten Fotos auf die Plattform, setzen Frauen und Männer unterschiedliche Prioritäten: 76 Prozent der befragten Frauen ist es wichtig, authentisch zu wirken, dies wollen jedoch nur 63 Prozent der Männer. Auf die eigene Person neugierig machen möchten hingegen 31 Prozent der Frauen und 33 Prozent der Männer.

Von den Befragten besaßen 65 Prozent zwischen 21 und 100 Online-Freunde auf dem Portal. Gerne wird zum Austausch untereinander der Nachrichendienst genutzt, da die Beiträge nicht von jedem eingesehen werden können: 74 Prozent der Männer und 86 Prozent der Frauen nutzen ihn. Öffentliche Pinnwandeinträge nutzen hingegen 57 Prozent der Frauen und 38 Prozent der Männer. Die männliche Fraktion beteiligt sich lieber an Gruppendiskussionen oder sieht sich andere Nutzerprofile an. Eine andere Möglichkeit des Austausches ist das "Gruscheln", das Wort setzt sich aus "Kuscheln" und "Grüßen" zusammen und meint eine virtuelle Umarmung. Dies mögen 13 Prozent der Frauen, aber nur 9 Prozent der Männer.

Bei studiVZ eingeloggt sind 53 Prozent der Frauen durchschnittlich bis zu 60 Minuten, bei den Männern sind es nur 42 Prozent. Frauen nehmen sich also auf der Plattform mehr Zeit, um anzukommen. Die Studie ergab, dass ein wichtiger Grund für die Beliebtheit von studiVZ die Kommunikation ist. 87 Prozent der 18 bis 22-jährigen nutzen das Soziale Netzwerk sehr häufig, um sich auszutauschen, 33 Prozent in dieser Alterklase suchen außerdem sehr oft Personen und 40 Prozent wollen alte Bekannte finden. Zum Vergleich: In der Alterklasse ab 27 Jahre bedienen sich 74 Prozent der Befragten sehr häufig studiVZ, um zu kommunizieren, sogar 35 Prozent der Befragten suchen oft Personen und 42 Prozent wollen alte Bekannte finden. Die Nutzungsmotive sind also häufig auch altersgebunden. Die vollständige Studie steht hier zum Download bereit.



Download vorhanden  "Studie zum Geschlechterverhalten im Sozialen Netzwerk studiVZ" herunterladen
(pdf, 0.433 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.hff-potsdam.de


Im Angebot der SDC seit 20.02.09 (yze)



Blogstudie 2007

von: A. Zerfaß, J. Bogosyan, Ask.com und Universität Leipzig
Quelle: mit freundlicher Genehmigung der Universität Leipzig vom 23.03.07, Februar 2007


In Kooperation mit der Suchmaschine Ask.com hat die Universität Leipzig unter Leitung von Prof. Dr. Ansgar Zerfaß über 600 Internetnutzer in Deutschland zum Thema Weblogs befragt. Die Studie vergleicht die Motivation von Bloglesern und Blogschreibern und entwickelt eine Typologie von Blognutzern. Darüber hinaus geht es um die Informationssuche im Internet sowie die Nutzung, Glaubwürdigkeit und Auffindbarkeit von Weblogs.

Der Ergebnisbericht kann hier heruntergeladen werden.

Download vorhanden  "Blogstudie 2007" herunterladen
(pdf, 0.364 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.blogstudie2007.de/


Im Angebot der SDC seit 23.03.07 (jch)

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Themenbereiche:
Forschung, Mediennutzung allgemein, Blogs





Rampensäue, bitte zurücktreten! Vom Blogger-Narzissmus zum Paradigma der Kollaboration

von: Claus Leggewie, ZMI Zentrum für Medien und Interaktivität Gießen vom 23.03.07

Anders als zur Pionierzeit des Netzes ist es heute keine Selbstverständlichkeit mehr an einen Medienwandel direkt-demokratische Erwartungen zu knüpfen. Mit dem demokratisch-interaktiven Potential des Web 2.0 setzt sich der vorliegende Beitrag des Politikwissenschaftlers Claus Leggewie auseinander.

Es handelt sich um die erweiterte schriftliche Fassung des Vortrages 'Demokratie 2.0 - Wie kollaboratives Netzwissen Bürgerbeteiligung stärken kann', der vom Autor im Rahmen der Tagung 'Weblogs, Podcasting und Videojournalismus - Neue Medien zwischen demokratischen und ökonomischen Potentialen' am ZKM in Karlsruhe gehalten wurde. Der Vortrag ist im gleichnamigen Band im d-punkt Verlag erschienen.

Link: Veröffentlichung im d-punkt Verlag

Download vorhanden  "Rampensäue, bitte zurücktreten! Vom Blogger-Narzissmus zum Paradigma der Kollaboration" herunterladen
(pdf, 0.156 MB)


Im Angebot der SDC seit 23.03.07 (jch)

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Mediennutzung allgemein, Blogs






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