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Das "Internet & American Life Project" und das"Project for Excellence in Journalism" sind Projekte der nonprofit Organisation "Pew Research Center" und haben gemeinsam einen Report zum Thema "Das Verstehen des teilnehmenden Nachrichtenkonsumenten" veröffentlicht. Ziel war es, zu untersuchen, wie Internet- und Mobilfunknutzer Nachrichten in soziale Erfahrungen verwandelt haben. Zum Verständnis: Das "Project for Excellence in Journalism" widmet sich dem Verstehen der informationellen Revolution und analysiert Ergebnisse der Presse, der Schwerpunkt ist die inhaltliche Analyse. Die aktuelle Untersuchung basiert auf Telefoninterviews, die zwischen Dezember 2009 und Januar 2010 mit 2.259 Erwachsenen ab 18 Jahren und älter in den USA durchgeführt wurden.
Die Ergebnisse zeigen: 92 Prozent der US-Amerikaner nutzen mehrere Plattformen, um aktuelle Tagesnachrichten zu erhalten. Zu den Quellen gehören nationales und lokales Fernsehen, Internet, die lokale Tageszeitung, Radio und nationale Tageszeitungen. Insgesamt gaben 46 Prozent der US-Amerikaner bei der Studie an, sie würden aktuelle Meldungen von vier bis sechs verschiedenen Medienplattformen pro Tag erhalten. Nur sieben Prozent sagten, dass sie ihre Tagesmeldungen von nur einer Nachrichtenplattform erhielten.
Laut Studie ist das Internet der Mittelpunkt, auf Grund dessen sich die Beziehung von Menschen zu tagesaktuellen Meldungen verändert hat. So entnehmen 59 Prozent der US-Amerikaner an einem typischen Tag die aktuellen Meldungen einer Kombination aus Online und Offline-Angeboten. Zudem steht das Internet an dritte Stelle der am meisten genutzten Nachrichtenplattformen, hinter lokalen Fernsehnachrichten und nationalen Fernsehnachrichten.
Laut Studie ist die Ursache der US-Amerikaner, warum diese Nachrichten verwerten, opportunistischer Natur. Während die Nutzer online seien, würden die meisten von ihnen nach Aussage des Pew Research Centers sagen, sie nutzten zwischen zwei und fünf Online-Nachrichtenquellen. Zudem gaben 65 Prozent an, sie hätten keine favorisierte Nachrichtenwebseite und 21 Prozent sagten, sie würden sich routinemäßig auf eine Nachrichtenwebseite verlassen.
So kommt dann die aktuelle Studie zu der Erkenntnis, dass die Beziehung der Nutzer zu den Nachrichten in dieser neuen Multimediaumgebung auf den Attributen portabel, personalisiert und partizipatorisch basiert: 33 Prozent der Mobiltelefonnutzer erhalten Meldungen über ihr Telefon, 28 Prozent der Internetnutzer haben ihre Homepage darauf abgestimmt, dass diese Meldungen von Quellen und über Themen enthält, die sie interessieren. Zudem haben 37 Prozent der Nutzer zur Nachrichtenerstellung beigesteuert, sei es durch ihr Kommentieren oder durch das Posten in Sozialen Netzwerken wie Facebook oder via Twitter.
Insgesamt verfügen 80 Prozent der US-Amerikaner über ein Mobiltelefon und 37 Prozent von ihnen gehen damit auch online. 26 Prozent aller US-Amerikaner sagen, sie bekämen heutzutage Meldungen über ihr Mobiltelefon, dies entspricht 33 der Mobiltelefonnutzer. Diese funkbasierten Nachrichtenkonsumenten erhalten folgende Nachrichtentypen auf ihr Telefon: 26 Prozent der mobilen Nutzer erhalten Informationen zum Wetter, 25 Prozent der mobilen Nutzer erhalten Meldungen und Infos zu aktuellen Vorkommnissen, 16 Prozent bevorzugen hingegen Sportergebnisse und 12 Prozent informieren sich gerne über finanzielle Themen.
Aktuelle Meldungen zu erhalten, ist laut Studie oft ein wichtiger sozialer Akt. So gaben 72 Prozent der US-Amerikaner, die Nachrichten konsumieren, in der Studie an, sie würden den Nachrichten interessiert folgen, um anschließend mit ihren Mitmenschen darüber zu sprechen und 69 Prozent sagten, sich mit Nachrichten auf dem Laufenden zu halten sei eine soziale oder zivile Pflicht. Im Bereich des Internets sagten 75 Prozent der Konsumenten von Onlinemeldungen, Meldungen würden ihnen durch E-Mails oder Bekanntmachungen in Sozialen Netzwerken zukommen. Weitere Informationen zur Studie entnehmen Sie bitte dem Download, das für Sie bereit steht.
Das Pew Internet & American Life Project hat in Kooperation mit der amerikanischen "Elon University" (North Carolina) die vierte Studie zum Thema "Die Zukunft des Internets" veröffentlicht. Die Untersuchung wurde mittels eines Online-Fragebogens mit einer ausgewählten Expertengruppe und einer hoch engagierten Internetöffentlichkeit zwischen Dezember 2009 und Januar 2010 durchgeführt.
Insgesamt wurden 895 Personen befragt: Institutionen, bei denen die Befragten einer Beschäftigung nachgehen, sind unter anderem Nokia, Cisco Systems, Microsoft oder British Telecom. Die Antworten der Untersuchungsteilnehmer gliedern sich in zwei Spalten: Einerseits werden die Antworten der 371 Langzeitexperten gezeigt, die regelmäßig an der Studie teilnehmen. Außerdem werden die Antworten aller Teilnehmer gezeigt, inklusive der 524 Personen, die von anderen Experten angeworben wurden.
Die Studienteilnehmer wurden dazu befragt, die Zukunft der internetbasierten Welt in einem Zeitraum von jetzt bis 2020 zu überprüfen. Zu diesem Zweck sollten die Teilnehmer verschiedene Zukunftsszenarien beurteilen, um Aussagen einer möglichen Evolution des Internets besser zu reflektieren. Im ersten Teil der Untersuchung sollten sich die Teilnehmer unter dem Aspekt "Die Zukunft der Intelligenz" darüber Gedanken machen, ob Google die Menschen dumm macht. 76 Prozent aller 895 Studienteilnehmer stimmten folgender Aussage zu:
Der Experte Paul Jones (University of North Carolina - Chapel Hill) begründete die Zustimmung dieser Aussage mit dem Argument, dass Google uns erlaubt, kreativer im Umgang mit Problemen und integrativer in unserem Denken zu werden. Daher würden wir zukünftig die Zeit mehr damit nutzen, Lösungen hervorzubringen. Esther Dyson (Langzeit-Internetexpertin und Investorin) sagt hingegen, das Problem sei nicht Google, sondern dass, was Google uns hilft zu finden. Für einige wird Google nutzlosen Inhalt finden, aber für andere Nutzer wird Google Antworten für Fragen liefern, um die Welt erforschen zu können.
Ein weiteres Zukunftsszenario untersuchte die Meinungen der Studienteilnehmer im Hinblick darauf, welchen Einfluss das Internet auf das Lesen, Schreiben und Erbringen von Wissen hat. 65 Prozent aller Studienteilnehmer und 69 Prozent der Langzeitexperten stimmten folgender Aussage zu:
32 Prozent aller 895 Experten und 27 Prozent der Langzeitexperten stimmten jedoch einer anderen Aussage zu:
Der Experte Alex Halavais (Association of Internet Researchers) äußerte zu dieser Frage die Stellungnahme, dass er der Auffassung sei, eine marginal größere Anzahl von Menschen wird zukünftig in den Prozess der Medienentwicklung beteiligt sein, sowohl visuell als auch textlich. Als Ergebnis daraus wird das gesamte Bildungsniveau ansteigen. Der Experte Kevin Novak (World Wide Web Consortium) meint zudem, das Schreiben und Lesen würde sich verbessern, weil diejenigen, die das Internet und den Wert der Informationen nutzten, weiterhin einem großen Wortschatz und kontextualen Informationen ausgesetzt seien. Weitere Informationen zu der Studie "Die Zukunft des Internets" entnehmen Sie bitte dem Download.
Das Pew Internet & American Life Project ist eine Initiative des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat gemeinsam mit dem "Pew Hispanic Center" den Report Latinos Online, 2006-2008: Narrowing the Gap"" veröffentlicht. In den USA werden unter dem Begriff "Latino" Menschen verstanden, die ihre Wurzeln in Lateinamerika haben oder deren Muttersprache Spanisch oder Portugiesisch ist.
Die Begriffe "Latino" und "Hispanic" sowie "Einwanderer" haben in dieser Studie die gleiche Bedeutung. Die aktuelle Analyse basiert auf acht Telefoninterviews, die von Februar bis Oktober 2006 und von August bis Dezember 2008 durchgeführt wurden. Insgesamt hatte das "Pew Hispanic Center" 7.554 Erwachsene und das Pew Internet & American Life Project 13.687 Erwachsene interviewt.
Die Studie zeigte: Von 2006 bis 2008 stieg die Internetnutzung von Menschen mit lateinamerikanischen Wurzeln in den USA um zehn Prozentpunkte, von 54 auf 64 Prozent. Im Vergleich dazu stieg der Anteil von weißen US-Amerikanern, die im Netz surften, um vier Prozentpunkte und der Anteil von Afroamerikanern, die online waren, um nur zwei Prozentpunkte. In 2006 gaben 31 Prozent der Erwachsenen mit lateinamerikanischen Wurzeln, die keinen High School Abschluss aufwiesen an, sie würden immer online sein, in 2008 sagten das schon 41 Prozent von ihnen. Zudem stieg die Internetnutzung von Menschen mit lateinamerikanischen Wurzeln, die weniger als 30.000 Dollar im Jahr verdienten, zwischen 2006 und 2008 um 17 Prozentpunkte.
Dennoch: Der Anteil derjenigen Menschen mit lateinamerikanischen Wurzeln, die zu Hause über einen Internetanschluss verfügten, stieg zwischen 2006 und 2008 nur von 79 Prozent auf 81 Prozent an. Zum Vergleich: 2006 hatten 92 Prozent der weißen US-Amerikaner zu Hause einen Internetanschluss und 2008 waren es sogar schon 94 Prozent. Zudem besaßen im Jahre 2006 insgesamt 84 Prozent der Afroamerikaner zuhause einen Onlinezugang und 2008 waren es 87 Prozent gewesen.
Die Höhe der Breitbandanschlüsse stieg jedoch für alle drei Nutzergruppen dramatisch an: In 2006 besaßen 63 Prozent der Erwachsenen mit lateinamerikanischen Wurzeln einen Internetzugang mit Breitbandanschluss, in 2008 betrug ihr Anteil 76 Prozent. Für weiße US-Amerikaner stieg die Anzahl der Breitbandanschlüsse von 65 Prozent im Jahre 2006 auf 82 Prozent im Jahre 2008 und bei den Afroamerikanern stieg die Breitbandnutzung von 63 Prozent im Jahre 2006 auf 78 Prozent im Jahre 2008.
Zudem ergab die aktuelle Studie, dass jüngere Menschen mit lateinamerikanischer Herkunft eher dazu neigten das Internet zu nutzen, als ältere Menschen lateinamerikanischer Herkunft: Zwischen Menschen mit lateinamerikanischer Herkunft der Altersgruppe 18 bis 34 Jahre nutzten 77 Prozent das Internet, in der Altersgruppe der 35 bis 49-Jährigen waren es 65 Prozent und in der Altersgruppe der 50 bis 64-Jährigen nur 53 Prozent. Hingegen nutzte ein Viertel der Menschen mit lateinamerikanischer Herkunft, die 65 Jahre alt und älter waren, das Internet. Weitere Informationen zur Studie "Latinos Online, 2006-2008: Narrowing the Gap" entnehmen Sie bitte dem Download, das für Sie bereit steht.
Das Pew Internet & American Life Project ist eines von sieben Initiativen des Pew Research Centers. Diese Non-Profitorganisation stellt Informationen zu Themen oder Trends bereit, die US-Amerika und die restliche Welt betreffen und hat jetzt Studie "Teens and Sexting" veröffentlicht. Inhaltlich wird beleuchtet, wie Teenager mit dem Versenden von SMS, die einen sexuellen Hintergrund haben, umgehen. Das Kunstwort "Sexting" setzt sich hierbei aus den Begriffen "Sexualität" und "Texten" zusammen. Der Report basiert auf Ergebnisse einer Telefonuntersuchung zum Thema "Die Nutzung des Mobiltelefons von Jugendlichen und Erwachsenen", die mit sechs Hauptgruppen in 3 U.S. Städten im Oktober 2009 mit Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren durchgeführt wurde. Die quantitativen Ergebnisse der Untersuchung basieren auf Telefoninterviews, die zwischen Juni und September 2009 mit 800 Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren durchgeführt wurden.
Die Studie zeigte: 75 Prozent aller Jugendlichen besaßen ein Mobiltelefon und 66 Prozent von ihnen nutzten die SMS-Funktion (im englischen Sprachgebrauch auch "texting" genannt). Von den Jugendlichen, die ein Mobiltelefon besitzen, verschickten vier Prozent ein sexuell anzügliches Nacktfoto beziehungsweise ein Foto oder Video mit fast nacktem Körper von sich selber an jemand anderen. Insbesondere Jugendliche, die ihre Handykosten selber tragen, sind bei der Versendung anzüglicher Fotos weniger zurückhaltend: 17 Prozent von ihnen sendeten sexuell andeutende SMS an andere, im Gegensatz zu drei Prozent derjenigen Heranwachsenden, die nicht oder nur teilweise für ihre Handykosten selbst aufkommen müssen.
Im Hinblick auf den Empfang von sexuell anzüglichen Nackt- oder Halbnacktfotos gaben 15 Prozent der 12 bis 17-Jährigen an, bereits solch ein Foto auf ihrem Handy empfangen zu haben. 18 Prozent der älteren Teenager zwischen 14 und 18 Jahren haben solch ein Foto bekommen, jedoch nur 6 Prozent der 12 bis 13-Jährigen. Bei Teenagern, die anzügliche SMS versenden und erhalten, spielt das Mobiltelefon eine zentrale Rolle in ihrem Leben: 16 Prozent der Jugendlichen, die regelmäßig SMS versenden, erhielten anzügliche Bilder, jedoch gaben nur 7 Prozent der Jugendlichen, die keine SMS-Funktion nutzen an, solche Fotos zu erhalten.
Interessanterweise gaben 80 Prozent der Jugendlichen, die sexuell anzügliche Inhalte erhalten an, sie würden ihre Telefon nutzen, um Langeweile zu kompensieren, dies sagten auch 67 Prozent der Jugendlichen, die keine sexuellen Fotos oder ähnliches zugesandt bekamen. 68 Prozent der Jugendlichen, die obszöne Fotos erhielten, sagten außerdem, sie würden generell nicht ihr Mobiltelefon ausstellen, wenn sie es nicht wirklich müssten. Dies bestätigten auch 46 Prozent der Jugendlichen, die keine anzüglichen SMS bekamen. Die Experten von Pew Internet & American Life Project fanden außerdem heraus, dass drei generelle Situationen vorherrschen, die das Versenden von SMS mit anzüglichen Bildern bedingen: In einer Situation werden diese Bilder zwischen zwei verliebten Partnern geteilt, manchmal ist "sexting" auch Teil einer experimentellen Phase von Teenagern, die noch nicht sexuell aktiv sind. Manchmal werden auch Fotos mit sexuellem Inhalt an Freunde und Klassenkameraden verschickt, beispielsweise aus Rache am ehemaligen Partner oder aus Sehnsucht nach einer Partnerschaft. Weitere Informationen zum Thema "Versenden von SMS mit anzüglichem Hintergrund unter Teenagern" entnehmen Sie bitte der Studie "Teens and Sexting", die zum Download bereit steht.
Die Verbraucherorganisation Consumer Focus, mit Sitz in London hat, eine internationale Studie namens "Pocketshopping" veröffentlicht: Untersucht wird das Thema "Mobiler Geschäftsverkehr", dies beinhaltet den Einkauf von Waren und Dienstleitungen per Mobiltelefon. Ziel der Untersuchung war es, die Einkaufserfahrungen von Mobilfunkgerätenutzern abzuschätzen sowie gute und schlechte Praktiken zu identifizieren. Durchgeführt wurde die Studie von Forschern von Verbraucherorganisationen in elf Ländern zwischen Juli und September 2009. Dazu gehörten unter anderem "The Danish Consumer Council", die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. - vzbv und das "National Consumer Council (Norway)". Insgesamt haben die Forscher 112 Güter und Dienstleistungen mit ihrem Mobiltelefon gekauft. Die Ergebnisse offenbaren die Notwendigkeit, Marktchancen und Wettbewerb zu steigern und Geschäftspraktiken sowie Verbraucherschutz im Bereich "m-commerce" zu verbessern.
Die Frage, welche Probleme bei "m-commerce" auftreten können, wurde in den einzelnen Ländern unterschiedlich beantwortet: In Deutschland waren die Hauptprobleme unerwünschte Werbung beziehungsweise unerwünschte Newsletter und in Spanien wurden zusätzlich zu diesen Schwierigkeiten fehlerhafte Probleme beklagt. Bei der Frage, ob alle anfallenden Kosten des Einkaufs von der Firma aufgelistet worden waren, gaben die Forscher in Deutschland an, dies sei bei 58 Prozent der Einkäufe der Fall gewesen und zudem wurden alle Posten exakt aufgeführt. In Großbritannien bestätigten die Forscher, dass bei nur 27 Prozent der mobilen Einkäufe alle Kosten aufgelistet worden seien, in den USA war dies hingegen bei 90 Prozent aller Einkäufe der Fall.
Außerdem wurde in der Studie die Frage gestellt, ob der Anbieter dem Käufer im Falle eines Diebstahls des Mobiltelefons entsprechende Anweisungen darüber gab, was zu tun sei. Hier wurde in Deutschland in 83 Prozent der Fälle keine Anweisung erteilt, in Belgien Slowenien oder Großbritannien wurden sogar zu 100 Prozent keine Angaben darüber gemacht. Eine Frage befasste sich zudem damit, ob die Forscher beim Einkauf die Möglichkeit hatten, alle wichtigen Details der Bestellung sofort durchzusehen, noch bevor sie endgültig in Auftrag gegeben wurde: In Deutschland war dies bei 58 Prozent aller Einkäufe möglich, in Großbritannien sogar bei 84 Prozent aller Einkäufe und in Spanien bei 70 Prozent aller Einkäufe.
Eine Frage befasste sich auch damit, ob der Anbieter Angaben zur geographischen Adresse des Unternehmens gemacht hatte. In Deutschland war dies bei 100 Prozent aller Einkäufe der Fall, in Belgien nur bei 73 Prozent der Einkäufe und in Norwegen nur bei 64 Prozent. Eine andere Frage der Untersuchung befasste sich damit, ob der Anbieter Angaben zu Lieferbeschränkungen gemacht hatte. In Deutschland war dies bei 33 Prozent der Einkäufe der Fall, bei 50 Prozent der Einkäufe jedoch gar nicht und bei 17 Prozent der Einkäufe wurde dies nicht exakt aufgelistet. In Slowenien wurden sogar bei 100 Prozent aller Einkäufe keine Angaben dazu gemacht, genauso wie in Kanada. Weitere Informationen zur Studie "Pocketshopping" liefert auch der Download, der für Sie bereit steht.
Die englische Organisation Beatbullying setzt sich für die Bekämpfung von Mobbing ein und hat eine Studie zum Thema "Virtuelle Gewalt: Kinder vor Cyberbullying schützen" veröffentlicht. Für die Untersuchung wurden zwischen November 2008 und Februar 2009 insgesamt 2,094 Kinder, die weiterführende Schulen besuchen und aus den englischen Bezirken Cambridge, Essex, Inner London, Kent, Middlesex, Surrey und South Yorkshire kommen, interviewt. Cyberbullying wird in diesem Zusammenhang definiert als die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien, insbesondere Mobiltelefone und Internet, um jemandem absichtlich wehzutun. Dazu gehören unter anderem: Falschmeldungen, Schmähanrufe oder schweigende Anrufe mit dem Mobiltelefon, außerdem beschämende Fotos oder Videos aufnehmen und diese über das Handy oder eine Webseite verbreiten.
Die Untersuchung zeigt, dass 30 Prozent der 11 bis 16-Jährigen Erfahrungen mit unterschiedlichen Formen von Cyberbullying gemacht haben. Ein Viertel dieser Jugendlichen sagte, die Mobbingaktionen seien fortlaufend und nicht nur einmalig gewesen. Die am meisten verbreitete Form von Cyberbullying waren außerdem Falschmeldungen, 18 Prozent der Jugendlichen berichteten darüber, 13 Prozent gaben hingegen an, durch SMS oder E-Mails gemobbt worden zu sein und 8 Prozent der Jugendlichen hatten die Erfahrung gemacht, dass verletzende Kommentare über sie in Sozialen Netzwerken geschrieben wurden.
Laut der Studie erfahren Jugendliche, wenn es zu Cyberbullying kommt, Gewalt durch verschiedene Technologien und durch verschiedene Formen der Qual. Insbesondere fand Cyberbullying auf dem Portal von MSN Messenger sowie im Sozialen Netzwerk Bebo statt.: 18 Prozent der Jugendlichen identifizierten den MSN Service als Medium, durch das sie gemobbt wurden. Da dort sehr viel Bewegung herrscht und die Nutzer sehr schnell im Live-Chat reagieren können, ist dieses Phänomen laut Studie erklärbar.
Ein anderes Phänomen ist die Videoplattform YouTube, die es jedem, der einen Internetzugang hat, möglich macht, ein Video hochzuladen, dass Millionen von Nutzern wenige Minuten später sehen können. Während laut Studie 5 Prozent der Nutzer auf YouTube Mobbingopfer waren, sahen sieben Mal so viele dabei zu, wie andere Nutzer gemobbt wurden. Die Studie gibt bekannt, dass 62 Prozent derjenigen Kinder, die kontinuierlich Cyberbullying erfahren hatten, es als eine Erweiterung des Mobbings, das sie in der Schule oder an öffentlichen Orten erlebt hatten, ansahen. Nur 22 Prozent gaben an, sie seien erstmals per Handy oder das Internet gemobbt worden.
Ein weiteres Charakteristikum von Kindern, die fortwährend Cyberbullying erfahren ist, dass sie das Internet regelmäßig nutzen: Von den 1251 Kindern, die in der Befragung angaben, nie mit den neuen Medien gemobbt worden zu sein, nutzen 65 Prozent das Internet täglich und 29 Prozent nutzten es wöchentlich. Von den 158 Kinden, die angaben, fortwährend Cyberbullying erfahren zu haben, sagten indessen 78 Prozent, sie würden das Internet täglich nutzen und 19 Prozent gaben an, es wöchentlich zu nutzen. Weitere Informationen zur Studie "Virtuelle Gewalt: Kinder vor Cyberbullying schützen" entnehmen Sie bitte dem Download.