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Pew Internet: 15 Prozent der US-amerikanischen Onliner lassen ihre Diätpläne im Netz auswerten

Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 17.05.11

Das Pew Internet & American Life Project hat in Kooperation mit der California HealthCare Foundation die Studie "The Social Life of Health Information, 2011" veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden zwischen August und September 2010 insgesamt 3.001 erwachsene US-Amerikaner telefonisch befragt. Der Report klärt darüber auf, inwiefern Menschen nach Gesundheitsinformationen suchen und wie im Netz soziale Medien genutzt werden, um sich über Gesundheitsfragen auszutauschen.

Die Ergebnisse verdeutlichen: 74 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner sind online und 80 Prozent dieser Internetnutzer haben sich schon einmal über Gesundheitsthemen wie beispielsweise Schwangerschaft, Geburt, Demenz oder chronische Krankheiten informiert. Dies entspricht 59 Prozent aller erwachsenen US-Amerikaner. Zudem haben bereits 34 Prozent der Onliner in Blogs, Newsgroups oder auf Webseiten die Kommentare anderer Nutzer zu Gesundheitsfragen oder medizinischen Themen gelesen. 14 Prozent der User haben E-Mailnewsletter mit gesundheitlichen oder medizinischen Themenschwerpunkten abonniert. Auch haben 25 Prozent der Internetnutzer schon einmal ein Video im Netz gesehen, das sich mit gesundheitlichen Themen beschäftigt.

Die Studie zeigt: 27 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner pflegen unentgeltlich einen Angehörigen oder Freund und 5 Prozent der US-Amerikaner sind für die Pflege eines behinderten oder beeinträchtigten Kindes verantwortlich. 28 Prozent der pflegenden Angehörigen, die soziale Netzwerke nutzen, lesen die aktuellen Gesundheitsinformationen von Freunden und 20 Prozent von ihnen machen sich auf verschiedenen Gesundheitswebseiten schlau. Außerdem konsultieren 21 Prozent der pflegenden Angehörigen, die sich im Netz über Gesundheitsthemen informieren, auch gerne einen Arzt im Netz und 20 Prozent von ihnen lesen Kritiken über Krankenhäuser im Internet nach.

Für die meisten Onliner stellen Webseiten, die Ärzte und Krankenhäuser bewerten, derzeit jedoch noch kein wichtiges Entscheidungswerkzeug dar. Die Untersuchung hebt unter anderem hervor:

  • 16 Prozent der Internetnutzer haben schon einmal Onlinerankings oder Bewertungen von Ärzten zu Rate gezogen.

  • 4 Prozent der Internetnutzer haben schon einmal eine Bewertung über einen Arzt geschrieben.

  • 3 Prozent der Internetnutzer haben im Netz schon einmal eine Bewertung über ein Krankenhaus veröffentlicht.

  • Zum Vergleich: 18 Prozent der Onliner, die an mindestens einer chronischen Krankheit leiden, haben sich im Netz über die Bewertung von Ärzten informiert. Bereits 6 Prozent von ihnen haben einen Bericht über ihre chronischen Beschwerden im Netz gepostet.

Im Gesundheitsbereich setzt sich der Trend durch, dass Menschen ihren Gesundheitszustand nachverfolgen möchten. Laut der aktuellen Studie haben 15 Prozent der US-amerikanischen Onliner ihr Gewicht, ihre Diätergebnisse oder ihre Sportpläne schon einmal im Netz auswerten lassen. 17 Prozent der Onliner haben zudem Gesundheitsindikatoren oder Symptome online auswerten lassen. Von den 85 Prozent der Smartphone-Nutzer haben außerdem 9 Prozent eine App für ihr Handy abonniert, die ihnen zur Überprüfung ihrer Gesundheit verhilft. Von diesen App-Nutzern sind 10 Prozent weiblich und 8 Prozent männlich. 8 Prozent sind zwischen 30 und 49 Jahre alt und nur 5 Prozent sind älter als 65 Jahre.

30 Prozent der US-Amerikaner sind der Auffassung, dass die medizinischen Onlineinformationen ihnen oder Menschen, die sie kennen, gut geholfen haben. Dieser Meinung sind auch 44 Prozent der Onliner, die einen Angehörigen zu Hause pflegen. Auch 10 Prozent der Erwachsenen mit mindestens einer chronischen Erkrankung haben das Gefühl, das Internet habe ihnen oder einem Bekannten bei wichtigen medizinischen Fragen geholfen. Weitere Informationen zur der Studie "The Social Life of Health Information, 2011" entnehmen Sie bitte dem englischsprachigen Download.





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Pew Internet: 80 Prozent der US-amerikanischen Onliner engagieren sich in Organisationen

vom 21.01.11

Das Pew Internet & American Life Project ist ein Projekt der Non-Profit-Organisation Pew Research Center und hat eine aktuelle Studie zum Thema "The Social Side oft the Internet" (übersetzt: Die soziale Seite des Internet) veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden zwischen November und Dezember 2010 insgesamt 2.303 erwachsene US-Amerikaner telefonisch interviewt. Insgesamt waren 1.811 der Studienteilnehmer Internetnutzer. Erforscht wurde die Kommunikation in sozialen oder öffentlichen Gruppen. Dazu gehören unter anderem Kirchengruppen, Hobbygruppen, Gewerkschaften, Fangruppen oder Spiele-Gemeinschaften.

Die Ergebnisse zeigen: 75 Prozent aller erwachsenen US-Amerikaner beteiligen sich in Freiwilligengruppen und Organisationen. Für 59 Prozent der US-Amerikaner ist der Hauptgrund der Beteiligung, dass sie als Gruppe eher etwas bewerkstelligen können als alleine. 57 Prozent sind der Meinung, dass sie in der Gruppe mit Nachrichten versorgt werden, die sie positiv stimmen. 48 Prozent der US-Amerikaner engagieren sich in Gruppen, um Menschen mit gleichen Interessen zu treffen.

Die Analyse hat ergeben, dass das Internet für den Zusammenhalt der Gruppen ebenso wichtig ist wie persönliche Treffen oder der telefonische Austausch. 77 Prozent der Untersuchungsteilnehmer berichten, dass die Gruppe, in der sie sich engagieren, mit den Teilnehmern via E-Mail kommuniziert. 69 Prozent der Befragten berichten zudem, dass die Organisation, für die sie sich einsetzen, eine eigene Webseite hat. 69 Prozent der Befragten sagen, dass ihre Organisation Newsletter versendet und bei 40 Prozent der Befragten veranstaltet die Organisation Online-Diskussionen.

Die Untersuchung zeigt außerdem: 80 Prozent der Internetnutzer sind in Gruppen engagiert, bei den Nicht-Internetnutzern sind es 56 Prozent. 65 Prozent der Internetnutzer, die aktiv in Gruppen sind, nutzen die Webseite der Gruppe oder Initiative. 57 Prozent der befragten Onliner und aktiven Gruppenmitglieder tauschen sich außerdem mit Anderen via E-Mail aus. Zudem ist das Internet ein Werkzeug zur Vergrößerung der Gruppen: 57 Prozent der Internetnutzer, die sich in Gruppen engagieren, sind per E-Mail zur Beteiligung an der Vereinigung oder der Organisation eingeladen worden. 38 Prozent der US-Amerikaner, die online sind, haben via E-Mail andere Interessierte zur Beteiligung eingeladen.

Neue Kommunikationsformen beeinflussen das Gruppenleben zunehmen. Die Aktivitäten von privaten Gruppen oder Organisationen findet zunehmend mehr in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter statt. Die aktuelle Analyse verdeutlicht, dass 62 Prozent der US-amerikanischen Internetnutzer soziale Netzwerke nutzen und 12 Prozent von ihnen nutzen den Microblogging-Dienst Twitter. Insgesamt engagieren sich 82 Prozent der Onliner, die soziale Netzwerke nutzen, privat in Vereinigungen und Zusammenkünften. So sind unter anderem 24 Prozent der Nutzer von Sozialen Medien in Konsumentengruppen aktiv und 22 Prozent der Nutzer von Facebook, Twitter oder Yahoo setzten sich in gemeinnützigen und freiwilligen Organisationen ein. Zudem sind 17 Prozent der Nutzer von Sozialen Medien in Hobbygruppen involviert.

Die Untersuchungsteilnehmer sollten auch erklären, wie sie den Einfluss des Internet auf die Leistungsfähigkeit der politischen, religiösen oder sozialen Gruppen einschätzen. So glauben 68 Prozent aller befragten US-Amerikaner, dass das Internet eine bedeutende Auswirkung auf die Kommunikation der Gruppenmitglieder untereinander hat. 62 Prozent sind der Meinung, das Internet hat einen großen Einfluss darauf, die Aufmerksamkeit auf bestimmte Themen zu lenken. 52 Prozent der Teilnehmer finden, dass das Internet die Erbringung von Geld erheblich beeinflussen kann. Von den Gruppenmitgliedern, die online sind, sagen außerdem 41 Prozent, dass das Internet einen großen Einfluss auf die Organisation der Gruppenaktivitäten hat.

Weitere Informationen zur Studie "The Social Side oft the Internet" entnehmen Sie bitte dem Download, das in englischer Sprache zur Verfügung steht.



Download vorhanden  "Pew Internet: 80 Prozent der US-amerikanischen Onliner engagieren sich in Organisationen" herunterladen
(pdf, 0.374 MB)


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Pew Research: 58 Prozent der US-Amerikaner suchen online nach Produktinformationen

Quelle: Pew Research Center vom 12.10.10

Das Pew Internet & American Life Project ist ein Projekt des Pew Research Centers und hat aktuelle Studienergebnisse zum Thema "Online-Produktsuche" veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden zwischen August und September 2010 insgesamt 3.000 erwachsene US-Amerikaner ab 18 Jahren befragt.

Die Ergebnisse zeigen, dass 58 Prozent der Befragten online nach Informationen zu Produkten, die sie gekauft haben, recherchiert haben. Zudem haben 24 Prozent der befragten US—Amerikaner Kommentare oder Bewertungen über ihre gekauften Produkte online veröffentlicht. Laut Studie recherchieren 21 Prozent der Befragten an einem typischen Tag online nach Produktinformationen. Dies ist ein Anstieg von 15 Prozent seit 2007 und von 9 Prozent seit dem Jahre 2004.

Die Studie zeigt, dass 78 Prozent der befragten Internetnutzer angaben, sich zumindest zeitweise von der Produktsuche leiten zu lassen. Unter diesen Internetnutzern waren 77 Prozent weibliche Nutzer und 79 Prozent männliche Nutzer. 83 Prozent der Internetnutzer, die nach Produkten online suchen, haben zu Hause einen Breitbandanschluss, 67 Prozent dieser Nutzer haben keine Breitbandverbindung. Zudem sind 77 Prozent dieser Internetnutzer zwischen 18 und 29 Jahre alt, 80 Prozent sind zwischen 30 und 49 Jahre alt und 68 Prozent sind 65 Jahre alt und älter.

Die Studie verdeutlicht auch: 32 Prozent der befragten Internetnutzer berichteten, dass sie online Kommentare zu Produkten veröffentlicht haben. Unter diesen Nutzern waren 31 Prozent Frauen und 33 Prozent Männer. 35 Prozent von den Onlinern, die Kommentare zu Produkten veröffentlicht haben, verfügen zu Hause über einen Breitbandanschluss und 17 Prozent haben keinen Breitbandanschluss zu Hause.

Außerdem haben 27 Prozent der Nutzer, die online Kommentare zu Produkten veröffentlicht haben, einen High School Abschluss und 38 Prozent haben mindestens einen College Abschluss. 33 Prozent der Nutzer, die online Produktkommentare veröffentlicht haben, sind zwischen 18 und 29 Jahre alt. 35 Prozent der Nutzer sind zwischen 30 und 49 Jahre alt und 31 Prozent sind 65 Jahre alt und älter. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der englischen Studie, die zum Download bereit steht.



Download vorhanden  "Pew Research: 58 Prozent der US-Amerikaner suchen online nach Produktinformationen" herunterladen
(pdf, 0.195 MB)


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McAfee-Studie: 89 Prozent der US-amerikanischen Jugendlichen nutzen das Web für Hausaufgaben

Yvonne Zerbe
Quelle: McAfee vom 25.06.10


Das Unternehmen McAfee bietet Kunden Lösungen zum Schutz ihrer Computer und Netzwerke an und hat jetzt eine aktuelle Studie zum Thema "The Secret Online Lives of Teens" (auf Deutsch etwa: die geheimen Onlineleben von Jugendlichen) veröffentlicht. Die Studie hat das Online-Verhalten von 1.357 US-amerikanischen Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren, darunter 402 Jugendliche zwischen 10 und 12 Jahren, 593 Teenager im Alter von 13 bis 15 Jahren und 362 Teens im Alter von 16 bis 17 Jahren, beleuchtet. Die Studie zeigt: 59 Prozent der Befragten gaben an, das Internet seit fünf Jahren oder länger zu nutzen, und 58 Prozent der Befragten bezeichneten sich selbst als Intensivnutzer, da sie das Internet sechs oder sieben Tage in der Woche nutzen.

Wichtige Gründe für die Internetnutzung sind für Jugendliche die Aspekte Kommunikation, Spielen und Bildung. 89 Prozent der Befragten nutzten das Web, um für Hausaufgaben zu recherchieren. Die Nutzung Sozialer Netzwerke sind hingegen die am schnellsten wachsende Online-Aktivität: 81 Prozent der 16- bis 17-Jährigen berichteten, sie wären bei mindestens einem Netzwerk angemeldet. Im Hinblick auf den Einfluss der Eltern gaben insgesamt 91 Prozent aller befragten Kinder und Jugendlichen an, ihre Eltern würden ihnen bei der Onlinenutzung Vertrauen entgegen bringen. Außerdem sagten 56 Prozent, ihre Eltern wüssten nur einige Details von dem, was sie online täten und 26 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, ihre Eltern hätten nicht genug Zeit, sie bei der Internetnutzung zu kontrollieren.

Bei der Studie gaben immerhin 56 Prozent der Jugendlichen an, sie würden ihre Online-Aktivitäten vor ihren Eltern geheim halten. 29 Prozent der Jugendlichen verstecken ihre Online-Aktivitäten, indem sie den Browser minimieren, wenn die Eltern in der Nähe sind, 20 Prozent verstecken und löschen schnell Textnachrichten und 21 Prozent entfernen die Browser-Chronik. Außerdem sagten 95 Prozent aller Heranwachsenden, sie würden sich sicher genug mit ihrer Fähigkeit fühlen, gefahrlos durchs Netz zu surfen. 52 Prozent der Studienteilnehmer gaben daher auch an, sie würden lediglich jemanden kennen, der Erfahrungen mit Cyberbullying, also mit dem Mobben und Ausgrenzen im Netz, gemacht hatte. Nur 29 Prozent der Befragten sagten, sie hätten damit auch schon selbst Erfahrungen gemacht. 25 Prozent der Jugendlichen sagten außerdem, sie stünden dem Problem Cyberbullying hilflos gegenüber und wüssten nicht, was in solch einer Situation zu tun sei.

Die Studie beleuchtet zudem das veränderte Nutzungsverhalten der Heranwachsenden im Vergleich zum Jahre 2008: 59 Prozent der 13- bis 17-Jährigen nutzten damals ein Soziales Netzwerk, heutzutage sind es schon 73 Prozent. Dieser Anstieg der Nutzung könnte laut Studie der Grund für den Anstieg der Preisgabe persönlicher Informationen sein. Insgesamt ist die Internetnutzung seit 2008 angestiegen, dies ist auch bedingt durch internetkompatible Smartphones und Spielkonsolen sowie durch die Zunahme von W-LAN Internetzugängen.

Mädchen sind laut Studie insgesamt online verletzbarer, da sie gerne miteinander kommunizieren und Informationen teilen. Die Zahlen zeigen: 25 Prozent der Mädels, inklusive 43 Prozent der jungen Frauen zwischen 16 und 17 Jahren, gaben an, sie würden online mit jemandem chatten, den sie nicht kennen. 35 Prozent der Jungen luden sich hingegen gerne Erwachseneninhalte herunter, insbesondere 45 Prozent der 16- bis 17-Jährigen. Weitere Ergebnisse der Studie "The Secret Online Lives of Teens" entnehmen Sie bitte dem Download, der in englischer Sprache für Sie bereit steht.



Download vorhanden  "McAfee-Studie: 89 Prozent der US-amerikanischen Jugendlichen nutzen das Web für Hausaufgaben" herunterladen
(pdf, 1.494 MB)


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Pew Internet: 57 Prozent der Onliner forschen in Suchmaschinen nach Informationen von sich selbst

Yvonne Zerbe
Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 31.05.10


Das Pew Internet & American Life Project ist ein Projekt des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat aktuell eine Studie zum Thema "Management des guten Rufs in Sozialen Netzwerken - Wie Menschen ihre Identität überwachen und andere Nutzer online suchen" veröffentlicht: Für viele junge Internetnutzer ist die Pflege des öffentlichen Ansehens ein wichtiges Charakteristikum im Online-Leben geworden. Während manche Nutzer so hervorstechen, dass sie sich an spezielle Gruppen anpassen, haben sich andere Nutzer eine offene Herangehensweise zu Eigen gemacht, um Informationen von sich selbst zu teilen. Suchmaschinen und Soziale Medien wie Netzwerke spielen eine entscheidende Rolle dabei, wie jemand seinen Online-Ruf aufbaut.

Mit der Zeit haben verschiedene Trends das Wachstum der Aktivitäten zum Aufbau eines guten Namens im Netz gezeigt:

  • Der Aufbau des guten Namens über Suchmaschinen hat zugenommen, 57 Prozent der erwachsenen Internetnutzer nutzen jetzt Suchmaschinen, um Informationen über sich selbst online zu finden, in 2006 waren es noch 46 Prozent gewesen
  • 46 Prozent der erwachsenen Onliner haben ein eigenes Profil auf Sozialen Netzwerkseiten, das sind 20 Prozent mehr als in 2006.
  • Die digitalen Fußspuren anderer Nutzer zu überprüfen ist ebenfalls im Kommen, denn 46 Prozent der Internetnutzer suchen im Netz nach Informationen von Menschen aus ihrer Vergangenheit, in 2006 waren es noch 36 Prozent.

Zudem wurde das Verhalten von jungen Menschen zwischen 18 und 29 Jahren in Sozialen Netzwerken untersucht, so sagten 44 Prozent der jungen Internetnutzer, sie würden Schritte unternehmen, um persönliche Informationen, die über sie online erhältlich sind, zu limitieren. Dies sagten jedoch nur 33 Prozent der Nutzer zwischen 30 und 49 Jahren und 25 Prozent der Nutzer zwischen 50 und 64 Jahren. Zudem haben 47 Prozent der 18 bis 29-jährigen Onliner bereits unerwünschte Kommentare entfernt, die andere auf ihrem Profil in Sozialen Netzwerken veröffentlichten. Dies taten nur 29 Prozent der 30 bis 49-Jährigen und 26 Prozent der 50 bis 64-Jährigen.

Laut Studie sind jüngere Onliner im Vergleich zu Älteren achtsamer bei den privaten Einstellungen in den Sozialen Netzwerken und sie haben weniger Vertrauen zu den Webseitenbetreibern als ältere Nutzer. 28 Prozent der 18 bis 29-Nutzer der Sozialen Netzwerke sagten im Rahmen der Studie, sie seien der Auffassung, Soziale Netzwerke wie Facebook, MySpace oder LinkedIn seien in keinem Fall vertrauenswürdig., dies bestätigten auch 19 Prozent der 30 bis 49-jährigen Nutzer und 14 Prozent der 50 bis 64-jährigen Onliner.

Die Studie besagt außerdem, dass sich insbesondere Nutzer Sozialer Netzwerke an die Schwierigkeiten der Pflege des öffentlichen Ansehens anpassen würden: 65 Prozent der erwachsenen Nutzer der Sozialen Netzwerke haben ihre privaten Einstellungen auf ihrem Profil geändert, um zu limitieren, was sie inhaltlich mit Anderen teilen. 56 Prozent haben hingegen Kontakte, die eigentlich nicht zu den Freunden zählen von ihrer Freundesliste entfernt und 52 Prozent haben die Einstellungen so geändert, dass einige andere Nutzer die Aktualisierungen nicht mehr sehen können. 36 Prozent haben hingegen Kommentare entfernt, die von anderen Nutzern stammen und 30 Prozent haben ihren Namen von Fotos entfernt, die markiert waren, um sie besser zu identifizieren. Weitere Ergebnisse der Studie entnehmen Sie bitte dem Download, das in englischer Sprache bereit steht.



Download vorhanden  "Pew Internet: 57 Prozent der Onliner forschen in Suchmaschinen nach Informationen von sich selbst" herunterladen
(pdf, 1.013 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://pewinternet.org/Reports/2010/Reputation-Management.aspx


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Pew Internet: 82 Prozent der Online-Teenager zwischen 14 und 17 Jahren nutzen Soziale Netzwerke

Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 05.02.10

Das Pew Internet & American Life Project ist ein Projekt des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat aktuell eine Studie veröffentlicht, die sich mit dem Thema "Soziale Medien und junge Erwachsene" beschäftigt. Der Report setzt sich aus Erkenntnissen zusammen, die die Nutzung Sozialer Medien von Jugendlichen betreffen. Als Soziale Medien (Social Media) werden beispielsweise Soziale Netzwerke (Facebook oder MySpace), Wikis und Blogs verstanden.

Die Untersuchungsergebnisse von Jugendlichen stammen aus einer Erhebung, die zwischen Juni und September 2009 mit 800 Heranwachsenden zwischen 12 und 17 Jahren durchgeführt wurde. Die Ergebnisse von Erwachsenen sind einer Untersuchung entnommen, die zwischen August und September 2009 mit 2.253 Erwachsenen ab 18 Jahren durchgeführt wurde.

Die Studie zeigte: Annähernd 63 Prozent der jugendlichen Internetnutzer gehen jeden Tag ins Netz, 36 Prozent der Teenager surfen sogar mehrmals pro Tag im Internet und 27 Prozent sind einmal täglich online. Zudem zeigte die Befragung, dass 26 Prozent der Jugendlichen wöchentlich online sind. Unter den erwachsenen Internetnutzern sind hingegen 68 Prozent jeden Tag online, 21 Prozent gehen mehrmals pro Woche und 10 Prozent sind weniger als mehrmals pro Woche im Netz.

Laut Studie gehen jugendliche Internetnutzer, damit sind diejenigen unter 30 Jahren gemeint, nicht häufiger ins Internet als Nutzer, die 30 Jahre alt und älter sind. Dennoch: Erwachsene Internetnutzer, die zu Hause über eine Breitbandverbindung verfügen, und Erwachsene, die das Internet mit dem lokalen Funknetz W-LAN betreten, gehen unabhängig von ihrem Alter wesentlich häufiger ins Netz als andere Internetnutzer.

Die Untersuchung hat gezeigt, dass annähernd 79 Prozent der Teenager ein iPod oder andere MP3-Player besaßen. Bereits eine Studie im September 2009 hatte Erwachsene zu ihrem Nutzungsverhalten im Hinblick auf technische Geräte wie Computer, Spielkonsolen und E-book Reader befragt. Damals hatte sich gezeigt, dass 43 Prozent der Befragten einen MP3-Player besaßen und nur 3 Prozent der Erwachsenen einen E-book Reader hatten.

Bei den Jugendlichen werden MP3-Player ebenfalls favorisiert, dreiviertel der 18 bis 24-Jährigen besitzen einen MP3-Player. Zudem haben 80 Prozent der Teenager zwischen 12 und 17 Jahren eine Spielkonsole wie beispielsweise Nintendo Wii, Xbox oder eine Play Station, Zum Vergleich: 37 Prozent der Erwachsenen berichten in der Studie, dass sie eine Spielkonsole wie Xbox oder Play Station besaßen und 18 Prozent waren im Besitz einer portablen Spielgerätes wie beispielsweise Nintendo DS.

Die aktuelle Untersuchung zeigte außerdem: Während 82 Prozent der Teenager zwischen 14 und 17 Jahren, die online waren, Soziale Netzwerke nutzten, waren ein wenig mehr als die Hälfte der Jugendlichen, die zwischen 12 und 13 Jahre alt sind und im Netz surfen, in Sozialen Netzwerken angemeldet. Pew Internet & American Life Project gibt an, dass diese Ergebnisse im Licht der Altersbeschränkungen sinnvoll erschienen, diese legen fest, dass 12-Jährige davon ausgeschlossen sind, sich zu registrieren oder ihr Profil zu posten, aber nicht aktiv davon abgehalten werden. Weitere Informationen liefert das Download, das für Sie bereit gestellt ist.



Download vorhanden  "Pew Internet: 82 Prozent der Online-Teenager zwischen 14 und 17 Jahren nutzen Soziale Netzwerke" herunterladen
(pdf, 2.366 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org/Reports/2010/Social-Media-and-Young-Adults. aspx


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