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Die EU-"Cyber Security"-Agentur - ENISA (European Network and Information Security Agency, Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit) hat den dritten "Anti-Spam Measures Survey", den Report zum Thema "Anti-Spam Maßnahmen" veröffentlicht und untersucht darin Maßnahmen, die E-Mail Service-Provider vornehmen, um Spam zu reduzieren. Die Untersuchung wurde mit 92 Mail-Anbietern aus 30 verschiedenen Ländern durchgeführt, aus Deutschland nahmen drei Anbieter teil, aus den USA ein Anbieter und aus Österreich kamen sogar 13 Anbieter.
Die wichtigste Kernaussage der Untersuchung war: Nahezu alle Befragten behandeln Spam-Mails als einen Teil des Sicherheitsvorkehrungen und der Durchschnitt der Befragten antwortete im Hinblick auf die Wichtigkeit der Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf Spam, dass diese signifikant seien. Laut Bericht variieren die Anti-Spam Budgets je nach Größe des Providers, denn während kleinere Provider ein jährliches Budget von über 10.000 Euro aufweisen, können die größten Provider sogar ein Budget von mehreren Millionen Euros haben.
Zudem wurde festgestellt, dass Spam sich auf den Betrieb eine Service Providers im Hinblick auf die Qualität der Angebote auswirkt. Einige Anbieter bemerkten in dem Report, dass ein signifikanter Anteil der Anrufe bei den Hepldesks das Thema Spam behandelten, die meisten der Studienteilnehmer gaben jedoch an, dass weniger als 10 Prozent der Hepldesk-Anrufe das Thema Spam behandelten. Auch zeigen Daten über die abgebrochenen SMTP (E-Mailsendeverfahren), dass Anti-Spam Maßnahmen erfolgreich scheinen: Nahezu 80 Prozent der SMTP wurden als Spam ausgefiltert.
Laut Report bewähren sich Anti-Spam Maßnahmen generell effektiv, dennoch können diese Anstrengungen noch verbessert werden: So sollten unter anderem Blicklist-Manager sicherstellen, dass es einfacher sei, eine Domain oder einen Server von der Blacklist zu beseitigen, wenn Spamprobleme korrigiert wurden. Und mit so vielen verschiedenen Blicklists im Gebrauch, sollten laut ENISA die gemeinschaftlichen Bemühungen, Daten von Servern zu teilen, die von der Blicklist entfernt werden sollten, dabei helfen, das Problem anzugehen. Der vollständige Report zu den Anti-Spam Maßnahmen steht bei uns zum Download bereit.
Das Pew Internet & American Life Project ist ein Projekt des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat eine internationale Studie zum Thema "Internet-, Breitband- und Handystatistiken" veröffentlicht. Zur Datenerhebung wurden zwischen November und Dezember 2009 insgesamt 2.258 Erwachsene per Festnetz- und Mobiltelefon in den USA befragt. Teilweise wurden die Interviews in Spanisch abgehalten. Die Ergebnisse zeigen: 74 Prozent der US-amerikanischen Erwachsenen nutzten das Internet, eine Zahl, die sich nicht wesentlich verändert hat seit 2006, damals wurde eine US-amerikanische Online-Bevölkerung von 73 Prozent errechnet.
Deutlich wird an Hand der Studie jedoch auch, dass der Anteil der Onliner in der Altersgruppe der 18 bis 29-Jährigen bei insgesamt 93 Prozent lag, in der Gruppe der 30- bis 49 Jährigen lag er bei 81 Prozent, in der Gruppe der 50 bis 64-Jährigen bei 70 Prozent und in der Altersgruppe 65plus bei nur 38 Prozent. Im Hinblick auf die Gemeindetypen der Internetnutzer zeigte sich, dass der Anteil der Stadtbewohner bei 74 Prozent lag, der Anteil der Vorortbewohner betrug 77 Prozent und der Anteil der ländlichen Nutzer nur 70 Prozent. Zudem hatten 39 Prozent der Internetnutzer weniger als einen High School-Abschluss, 63 Prozent verfügten über einen High School-Abschluss, 87 Prozent hatten das College abgeschlossen und 94 Prozent hatten einen College- oder sogar höheren Abschluss.
Außerdem gaben 60 Prozent der US-Amerikaner, inklusive der Spanisch sprechenden Bevölkerung an, über einen Breitbandanschluss zu verfügen. Der Anteil der amerikanischen Frauen, die einen Breitbandanschluss besaßen, lag bei 58 Prozent, der Anteil der männlichen Nutzer lag hingegen bei 61 Prozent. In der Altersgruppe der 18 und 29 Jährigen lag der Anteil der Breitbandnutzer bei 76 Prozent, in der Gruppe der Nutzer, die zwischen 30 und 49 Jahre alt waren, lag er 67 Prozent und bei den Onlinern, die zwischen 50 und 64 Jahre alt waren, lag er bei 56 Prozent. In der Gruppe 65plus betrug der Anteil der Breitbandnutzer nur 26 Prozent. Zudem waren 61 Prozent der Breitbandnutzer in städtischen Regionen ansässig, 64 Prozent lebten in der Vorstadt und 47 Prozent derjenigen Surfer mit Breitbandanschluss wohnten ländlich.
Die Untersuchung ergab außerdem, dass insgesamt 55 Prozent der US-Amerikaner das Internet mit WLAN nutzen. Zudem wurde die Nutzung der Geräte für den kabellosen Zugang untersucht: 46 Prozent der US-amerikanischen Erwachsenen besitzen heutzutage einen Laptop und von ihnen waren 83 Prozent über WLAN und 28 Prozent über kabellosen Breitband (schneller Internetzugang) verbunden. Von den 83 Prozent der US-amerikanischen Erwachsenen, die ein Mobilfunkgerät oder ein Smartphone (Mobiltelefon inklusive Kalender- oder Adressverwaltung, kann auch über einen Touchscreen verfügen) besaßen, besuchten 35 Prozent das Internet mit ihrem Handy. Weitere Informationen zur Studie "Internet-, Breitband- und Handystatistiken" entnehmen Sie bitte dem Download.
Das Pew Internet & American Life Project gehört zu den sieben Projekten des nichtkommerziellen "Pew Research Centers" und hat eine neue Studie zum Thema "Teenager und abgelenktes Autofahren" veröffentlicht. Die Ergebnisse basieren auf einer telefonischen Untersuchung, die von Juni bis September 2009 mit 800 US-amerikanischen Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren durchgeführt wurde. Der Report weist auf einen im Juli 2009 veröffentlichten Forschungsbericht des Virginia Tech Transportation Institute (VTTI) hin, wonach das Versenden von SMS auf dem Mobiltelefon das höchste Unfallrisiko von allen Gefahren, die von der Nutzung des Mobiltelefons während der Autofahrt ausgehen, darstellt.
Daher wurden die 800 Studienteilnehmer über ihre Erfahrungen, die sie im Hinblick der Mobilfunknutzung in Autos gemacht haben, befragt. Dies bezog sich sowohl auf Jugendliche, die in der Rolle des Fahrers waren, als auch auf Jugendliche, die als Beifahrer im Auto saßen. Außerdem befragten das Pew Internet & American Life Project und die Universität von Michigan von Juni bis Oktober 2009 neun Gruppen von Teenagern im Alter von 12 bis 18 Jahren zum Thema "Autofahren und Mobilfunktelefone". Die Gesamtergebnisse zeigen: 75 Prozent aller US-amerikanischen Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren besitzen ein eigenes Mobiltelefon und 66 Prozent nutzen ihr Telefon, um SMS zu Versenden und zu Empfangen.
Zudem haben alleine 82 Prozent aller Teenager zwischen 16 und 17 Jahren ein Mobiltelefon und 76 Prozent von ihnen versenden Textnachrichten. Insgesamt sagten 34 Prozent der Teenager, die zwischen 16 und 17 Jahre alt sind und Textnachrichten versenden, sie hätten auch SMS während des Autofahrens verschickt. Das sind immerhin 26 Prozent aller US-amerikanischen Jugendlichen zwischen 16 und 17 Jahren. Dennoch: SMS-Versenden während des Autofahrens ist weniger gebräuchlich als eine Unterhaltung auf dem Handy während des Fahrens zu führen: Beim Blick auf die Jugendlichen zwischen 16 und 17 Jahren, die ein Mobiltelefon besitzen, wird deutlich, dass 52 Prozent sagten, sie hätten mit dem Mobiltelefon eine Unterhaltung geführt, während sie hinter dem Lenkrad saßen.
Die Studie zeigt außerdem: Von allen Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren sagten 48 Prozent, sie hätten bereits in einem Fahrzeug gesessen, in dem der Fahrer SMS versendet hat. Der Vergleich unterschiedlicher Altersgruppen ergab, dass 32 Prozent der Teenager zwischen 12 und 13 Jahren bereits Beifahrer eines Fahrzeugführers waren, der am Lenkrad Textnachrichten verschickt hat. Dies bestätigten auch 55 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren. Doch bei der Betrachtung der Heranwachsenden, die im Alter von 16 beziehungsweise 17 Jahren sind und bereits Autofahren, stieg der Anteil derjenigen, die bereits mit einem SMS-verschickenden Fahrer im Auto saßen, auf 64 Prozent an.
Die Untersuchung hat auch separat die Frage an 12 bis 17-Jährige gestellt, ob sie schon einmal in einem Auto gesessen hätten, bei dem der Fahrer ein Mobiltelefon nutzte und dadurch sie und andere in Gefahr brachte: 40 Prozent der Befragten gaben zu, bereits in so einer riskanten Situation gewesen zu sein. Zudem berichteten in der Studie Jugendliche, die zwischen 12 und 17 Jahre alt waren und Nutzer der SMS-Funktion waren, sehr häufig darüber, bereits Beifahrer von Autofahrern gewesen zu sein, die das Handy auf gefährlich Weise benutzt hatten.
Zwischen allen Teenagern, die SMS-Versenden sagten 58 Prozent, sie saßen bereits in einem Auto, in dem der Fahrer ebenfalls Textnachrichten versandt hatte. Dies bestätigten nur 28 Prozent der Jugendlichen, die keine SMS versendeten. Parallel dazu sagten 44 Prozent derjenigen, die SMS versendeten, sie saßen in einem Auto, in dem der Fahrer das Handy auf eine Art und Weise nutzte, mit der er sich und andere in Gefahr brachte. Diese Erfahrung hatten hingegen nur 31 Prozent derjenigen Jugendlichen gemacht, die keine Textnachrichten versendeten. Weitere Informationen zu der Studie "Teenager und abgelenktes Autofahren" entnehmen Sie bitte dem Download.
Das "Communications Consumer Panel" wurde 2003 als beratende Institution der britischen Behörde "Ofcom" gegründet, diese reguliert den Wettbewerb im Bereich der britischen TV und Radiosektoren und im Bereich der Festnetz- und mobilen Telekommunikation. Jetzt hat das "Communications Consumer Panel" die Studie "Mobile Reichweite: Die Konsumentenperspektive" veröffentlicht, befragt wurden 2000 Erwachsene in Großbritannien, die mindestens 18 Jahre alt waren. Die Ergebnisse zeigen: 87 Prozent der britischen Erwachsenen haben ein mobiles Telefon für ihren persönlichen Gebrauch.
Die Studienteilnehmer wurden gefragt, wie oft sie ihr mobiles Telefon für Telefonate oder für Dienste wie SMS-Verschicken, Multimedianachrichten versenden oder das Surfen im Netz nutzen würden. So gaben 53 Prozent an, häufig Textnachrichten zu verschicken und 25 Prozent senden gelegentlich Multimedianachrichten. 10 Prozent der Befragten sagten außerdem, sie würden häufig mit dem Handy das Internet nutzen, 15 Prozent gaben an, gelegentlich mit dem Handy im Internet unterwegs zu sein und 75 Prozent gehen nie mit dem Mobiltelefon ins Netz. Im Vergleich dazu nutzen 58 Prozent der Befragten das Handy tatsächlich auch zum Telefonieren.
Zudem wurde den Teilnehmern der Untersuchung die Frage gestellt, wie wichtig ihnen Faktoren wie Empfang, Kosten oder Qualität der Kundenberatung bei der Auswahl eines Mobilfunkanbieters sind: Auf einer Skala von 1 bis 10 wurde die Bedeutung des mobilen Empfangs von den Befragten mit einer 8,6 bewertet, die der Kosten mit einer 7,9 und die Qualität der Kundenberatung mit einer 7,2. Außerdem sollten die Befragten auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten wie wichtig ihnen die mobile Erreichbarkeit in Situationen wie beim Wandern, bei der Arbeit oder beim Bahnfahren ist. Dabei wurde die Erreichbarkeit zu Hause mit einer 8,3 bewertet, die Erreichbarkeit während eines Spaziergans mit einer 7,9, die Erreichbarkeit auf der Arbeit mit einer 7,2 und die Dringlichkeit eines mobilen Empfangs während der Bahnfahrt nur mit einer 6,1.
Die Studie ergab, dass 56 Prozent der Konsumenten bereits Probleme mit der mobilen Erreichbarkeit hatten, 33 Prozent von ihnen sogar regelmäßig. Die Probleme der Erreichbarkeit sind unterschiedlich gelagert: 36 Prozent der Nutzer haben schon einmal erlebt, dass es keinen Netzempfang gab und damit gar keine Erreichbarkeit möglich war, 20 Prozent der Untersuchungsteilnehmer haben schon mal eine schlechte Klangqualität erlebt und 20 Prozent gaben an, es schon einmal erfahren zu haben, dass Textnachrichten zu spät waren. In diesem Zusammenhang ist erkennbar, dass 19 Prozent derjenigen, die schon einmal Probleme mit dem Empfang des Mobiltelefons hatten, Schritte unternahmen, um die Probleme zu beseitigen. Von denjenigen, die regelmäßig Empfangsprobleme haben, ergriffen 24 Prozent entsprechende Maßnahmen. Zu den Gegenmaßnahmen zählen beispielsweise Kontakt zum Kundenservice aufnehmen, ein neues Mobiltelefon erwerben oder Informationen im Internet suchen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Download.
Das Pew Internet & American Life Project ist eines von sieben Projekten des Pew Research Centers und erstellt Berichte, die den Einfluss des Internets auf Familien, Gemeinschaften oder auf das politische Leben wiederspiegeln. Jetzt wurde von dem Projekt eine im April durchgeführte Studie zum Thema "Internetnutzung mit dem Wireless Lan" durchgeführt. So wurden 2.253 erwachsene Amerikaner befragt, ob sie verschiedene Geräte wie Laptop, Handy oder Spielkonsole benutzt haben um mit einem lokalen Funknetz online zu gehen. Die Untersuchung zeigte, dass 56 Prozent der Amerikaner den kabellosen Zugang zum Internet nutzten. Für den Zugang zum Internet verwendeten 39 Prozent der Amerikaner einen Laptop und 32 Prozent nutzten ihr Handy.
Im Hinblick auf die Laptopbesitzer zeigt die Studie, dass die meisten Nutzer ihre Geräte zu Hause verwenden. 64 Prozent gaben an, einmal am Tag über das WLAN online zu gehen und 48 Prozent taten dies sogar mehrmals am Tag. Zur gleichen Zeit ist es allerdings im Kommen, sich außerhalb von zu Hause ins Netz einzuloggen: 13 Prozent sagten, ihr Surfen mit dem Laptop setze sich daraus zusammen, am Arbeitsplatz und an anderen Orten online zu sein. 11 Prozent berichteten, dass sie meistens den Laptop außerhalb von zu Hause oder der Arbeit nutzten und 7 Prozent sagten, sie würden sich meistens bei der Arbeit mit dem Laptop online einloggen.
Außerdem sagten 56 Prozent der Amerikaner, dass sie mindestens einmal das Internet mit Zugangsgeräten für das WLAN genutzt haben und 24 Prozent sagten, sie seien Internetnutzer aber nutzten dafür nie WLAN: Auch nannten die Befragten unterschiedliche Gründe für die Nutzung von Geräten, mit denen der WLAN-Zugang möglich ist, denn 50 Prozent wollen auf diese Weise mit anderen Menschen in Kontakt bleiben und 46 Prozent waren der Auffassung, sie erhalten auf diese Weise bessere Online-Informationen und 17 Prozent meinten, sie könnten auf diesem Wege Online-Inhalte versenden, während sie nicht zu Hause oder bei der Arbeit sind.
Der Bericht verdeutlicht, dass die Online-Nutzung mit Geräten wie iPod, MP3-Player oder Spielkonsolen nicht sehr weit verbreitet ist. 45 Prozent der erwachsenen Amerikaner besitzen iPods oder MP3-Player, aber nur fünf Prozent haben diese Geräte benutzt, um ins Internet zu gehen. 41 Prozent der Amerikaner besitzen Spielkonsolen, aber nur neun Prozent nutzten sie, um online zu sein. Zudem besitzen zwei Prozent der Amerikaner ein E-Book, aber nur ein Prozent nutzte es, um kabellos online zu sein.
Insgesamt hat die Nutzung des Internets mit mobilen Geräten in den letzten zwei Jahren zugenommen: Im Dezember 2007 sagten noch 24 Prozent der Amerikaner, dass sie ab einem bestimmten Zeitpunkt mobile Geräte benutzt hatten, diese Aussage bekräftigten im April 2009 bereits 32 Prozent der Amerikaner. Zudem gaben 32 Prozent der Amerikaner im Jahre 2007 an, eine Aktivität mit den mobilen Geräten auszuführen, die sich nicht direkt auf Kommunikation bezieht. Dazu zählen unter anderem das Checken von E-Mails, Videos aufnehmen, Musik abspielen oder das Verschicken von SMS. Im April 2009 sagten bereits 44 Prozent der Amerikaner, dass sie an einem normalen Tag mindestens eine dieser Tätigkeiten ausführen würden. Weitere Informationen zu der Studie "Internetnutzung mit dem Wireless Lan" entnehmen Sie bitte dem Download, dass für Sie bei uns bereit steht.
Das Communications Consumer Panel ist ein unabhängiges Beratungsgremium für Konsumenten- und Bürgerinteressen in den Bereichen Telekommunikation, Rundfunk sowie Absatzmärkte und hat seinen Sitz in Großbritannien. Jetzt hat die Beratungsgesellschaft einen Forschungsbericht zum Thema "Nicht online, nicht eingeplant: Konsumenten sagen, Breitband ist für alle notwendig" veröffentlicht. Die Untersuchung im Vereinigten Königreich bestand aus zwei verschiedenen Komponenten, so gab es bei der qualitativen Untersuchung ein Programm mit 16 Diskussionsgruppen und außerdem fand quantitativ eine face-to-face Omnibus-Befragung mit 2000 erwachsenen Bürgern statt.
Den Teilnehmern der Studie wurde die Frage gestellt: "Wie wichtig ist der Breitbandanschluss zu Hause?" Von den Befragten mit Breitband zu Hause, antworteten 42 Prozent bei der quantitativen Untersuchung, dass Breitband für sie persönlich zu Hause notwendig sei und sie nicht ohne Breitband auskommen könnten. Für 31 Prozent der Befragten war Breitband zudem sehr wichtig. Von denjenigen, die keinen Breitbandanschluss zu Hause haben, antworteten 53 Prozent, dass Breitband grundsätzlich nicht für sie wichtig sei, da kein Interesse am Internet bestünde. Bereits an dieser Stelle wird die digitale Spaltung in Großbritannien und Nordirland sehr deutlich.
Zwar wissen viele Bürger des Vereinigten Königreichs, wie wichtig der Zugang zum Internet ist, doch eine verbesserte Aufklärung scheint notwendig. Bei der quantitativen Untersuchung wurde die Frage gestellt: "Was meinen Sie, wie wichtig der Internet-Breitbandschluss zu Hause für Sie in den nächsten zwei bis fünf Jahren sein wird?" Von denjenigen ohne Breitbandanschluss antworteten 41 Prozent, der Anschluss sei genauso wichtig wie jetzt, 17 Prozent sagen sogar, er sei weniger wichtig für sie. Von denjenigen mit Breitbandanschluss waren 43 Prozent der Auffassung der Zugang zu Hause würde in der Zukunft die gleiche Bedeutung haben wie jetzt und 29 Prozent glauben immerhin, er könne an Bedeutung gewinnen.
Den Studienteilnehmern wurde außerdem die Frage gestellt, womit sich die Nutzer, die in den letzten 12 Monaten im Internet waren, gerne beschäftigen: Insgesamt 90 Prozent der Nutzer suchen im Internet nach Informationen. 78 Prozent kommunizieren im Netz und 71 Prozent erledigen ihre Bankgeschäfte, Einkäufe oder Verkäufe online. 55 Prozent wollen sich außerdem im Internet durch Videos, Filme oder Onlinespiele unterhalten lassen. Beim Vergleich der Interessen zwischen Menschen, die in ländlichen Gegenden wohnen und Menschen, die nicht auf dem Lande wohnen zeigt sich: 70 Prozent der ländlichen Bevölkerung kommuniziert gerne via Internet, bei der Bevölkerung, die nicht in ländlichen Gegenden wohnt, sind es hingegen 79 Prozent. Insbesondere sind 89 Prozent der ländlichen Bevölkerung an der Informationssuche im Netz interessiert, genauso wie 90 Prozent der nicht-ländlichen Bevölkerung.
Bei der Studienfrage, wie wichtig der Breibandanschluss für alle sei, stimmten 85 Prozent der quantitativ Befragten zu, dass es möglich sein sollte, einen Breitbandzugang zu Hause zu haben, unabhängig davon, wo Menschen lebten. Außerdem waren 81 Prozent der Meinung, dass jeder Mensch das Recht haben sollte, Internet-Breitbandanschluss zu Hause zu haben. Zudem waren 73 Prozent der Meinung, es solle jedem Menschen ein Internet-Breitbandanschluss zu Hause ermöglicht werden, auch wenn das Einkommen niedrig sei. Weitere Ergebnisse entnehmen Sie bitte der Studie, die bei uns für Sie als Download bereit steht.