Im Rahmen der "didacta- die Bildungsmesse 2010 in Köln" veranstaltet der Verein VdS Bildungsmedien in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Hochschule München vom 18. bis 19. März 2010 ein Symposium zum Thema "Gewalt im Netz - Was können wir tun?". Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu geben. Dabei sollen die Teilnehmer sich mit den Gefahren der Internetnutzung wie Mobbing oder Datenmissbrauch in Sozialen Netzwerken auseinandersetzen sowie über die Schnelllebigkeit des Netzes diskutieren.
Die Tagung richtet sich an Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit, Erzieher, Pädagogen und Lehrkräfte und beginnt am 18. März 2010 um 11.00 Uhr mit einem Kurzvortrag: Professor Dr. Joachim Kahlert von der Ludwig-Maximilians-Universität München setzt sich mit dem Thema "Abgehängt? Die Schnelllebigkeit des Netzes als Herausforderung für Pädagogen/Pädagoginnen" auseinander. Direkt im Anschluss berichtet Professor Dr. Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. in Hannover über den Aspekt "Mediengewalt- wie sie wirkt, was zu tun ist". Am Nachmittag wird Birgit Kimmel von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) über "Cyber-Mobbing als Thema im Unterricht" referieren.
Am 19. März 2010 setzt sich das Symposium fort, so beschäftigt sich Birgit Kimmel ab 12.00 Uhr mit der Frage "Online-Plattformen für Kinder und Jugendliche - müssen wir uns sorgen?". Ab 15.00 Uhr wird Harald Schmidt von der zentralen Geschäftsstelle der Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes zum Thema "Internet und Handy- pädagogische Antworten auf eine neue Dimension des Gewaltkonsums" sprechen. Die Veranstaltung endet gegen 16.00 Uhr. Bei Interesse an einer Teilnahme, kann eine Anmeldung per E-Mail an verband@vds-bildungsmedien.de geschickt werden.