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Das Förderprogramm "jugend aktiv!" möchte junge Menschen ermuntern, ihren Lebensraum aktiv mitzugestalten und neue Aktionen vor Ort zu entwickeln. Gerade kleine Projekte ziehen oft eine große langfristige Wirkung nach sich und haben zudem oft eine Vorbildfunktion. Das Programm fördert die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und zielt darauf ab, dass Heranwachsende sich Gedanken machen, welche Initiativen wichtig für ihren jeweiligen Wohnort sein könnten.
Wenn sich mindestens fünf Jugendliche zu einem Team zusammengeschlossen haben, sollten sie für ihr Projekt das Einverständnis des Bürgermeisters einholen. Sind dann alle Formalitäten geklärt, können die Stadt oder der Bürgermeister für die Jugendinitiative eine Förderung in Höhe von 500 Euro bei der Stiftung Demokratische Jugend beantragen.
Der Hintergrund: Trends wie die Abwanderung aus strukturschwachen Gebieten können häufig einen regionalen Fachkräftemangel zur Folge haben. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, wurde von der Stiftung Demokratische Jugend mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Koordinierungsstelle "Perspektiven für junge Menschen - gemeinsam gegen Abwanderung" ins Leben gerufen. Die Koordinierungsstelle begleitet die zahlreichen Projekte des Förderprogramms "jugend aktiv".