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Das Programm CyberMentor bietet ab April 2010 erneut 800 Schülerinnen die Chance, sich mit einer Mentorin aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) auszutauschen. Ein Jahr lang schreiben sich die Schülerinnen und ihre Mentorinnen E-Mails über Schule, Studium, Beruf und MINT-Themen. Das deutschlandweite Programm wird von den Universitäten Regensburg und Ulm organisiert, um Mädchen die Perspektivenvielfalt des mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichs aufzuzeigen und sie bei der Studien- und Berufswahl zu unterstützen. Interessierte Schülerinnen und MINT-Frauen können sich auf der Webseite von Cybermentor anmelden.
"Ich wollte etwas Neues ausprobieren, noch mehr über den MINT-Bereich erfahren und andere Mädchen, die die gleichen Interessen haben, kennenlernen", berichtet Nicola. Sie ist eine der über 800 Schülerinnen, die im vergangenen Jahr am CyberMentor-Programm teilgenommen haben. Eine Kommunikationsplattform im Internet bietet den Teilnehmerinnen neben dem E-Mail-Kontakt die Möglichkeit, sich mit anderen Mädchen und Frauen zu vernetzen. Persönliche Treffen und Ausflüge zu Firmen und Forschungsinstituten ergänzen das Angebot.
Mentorinnen bei CyberMentor sind zum Beispiel im Bereich Wirtschaftsinformatik, Technomathematik, Biotechnologie oder im Ingenieurwesen tätig und engagieren sich freiwillig im Programm: "Ich möchte jungen Frauen gerne vermitteln, dass die Arbeit in einem MINT-Beruf eine spannende und tolle Sache ist, die auch speziell weibliche Kompetenzen benötigt", begründet die Informatikerin Christine R. ihre Teilnahme als Mentorin.
Das Programm CyberMentor wird im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen umgesetzt und aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds gefördert.