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Die in der Altersgruppe zwischen 40 und 65 Jahren überwiegend ablehnende Haltung gegenüber Computerspielen hat zuletzt offenbar abgenommen. Zumindest wenn es nach Erkenntnissen der RealGames-Spieleplattform Zylom geht, nutzen immer mehr Menschen mittleren Alters Games selbst aktiv. Zwar bestehen gerade bei Senioren nach wie vor Ängste vor dem Internet, die sie von dessen Gebrauch abhalten. Besonders gegenüber Casual Games habe die Skepsis jedoch nachgelassen.
"Die Unwissenheit und Ängste älterer Menschen sind zurückgegangen, womit ein stärkerer Zuspruch zu Computern und Spielen erklärbar ist", meint Hans Rudolf Schelling, Geschäftsführer des Zentrums für Gerontologie an der Universität Zürich, im Gespräch mit pressetext. Allerdings stehe bei Älteren generell der Nutzen-Aspekt im Vordergrund, gibt der Experte zu bedenken. "Sie sehen weniger den Nutzen, sich mit Computerspielen zu unterhalten", betont Schelling. Somit bestehe ein geringerer Bedarf als bei jüngeren Usern.
Einige Angehörige der Generation 40 plus haben ihre Meinung zu Online-Spielen scheinbar dennoch revidiert. Bis hin zu den Senioren stellen ältere Menschen für Games "eine neue, stark wachsende Gruppe dar", meinen die Games-Anbieter bei Zylom. Bisher hätten bei den Nutzern Unkenntnis und Vorurteile regiert. Der häufigere direkte Kontakt mit Computern, dem Internet und dadurch auch Computerspielen habe jedoch zu einem Überdenken der eigenen Haltung geführt. Allein bei Zylom habe sich die Anzahl der Besucher aus der Altersklasse zwischen 40 und 65 Jahren seit 2008 nach eigenen Angaben verdoppelt.