Veröffentlicht am: 08.11.17

Big Dada is Watching You!

Am 11. und 12. November verwandeln sich die Technischen Sammlungen Dresden erneut in einen Hotspot für Medienbegeisterte und werden zum Zentrum für multimediale Erlebnisse. Das Medienfestival, der Höhepunkt des Deutschen Multimediapreises mb21, übernimmt ein Wochenende lang die Räume des Museums für Industrie- und Technikgeschichte.

Zentrales Thema: Datensicherheit

In diesem Jahr steht das Medienfestival im Zeichen von Big Dada. Damit widmen sich die Veranstalter dem Thema der massenhaften Erfassung persönlicher Daten und möchten für die Chancen und Risiken der Digitalisierung sensibilisieren. Inspirationen zu diesem Thema bietet das Medienfestival mehr als genug. So stellen sich beispielsweise die Installationen Artificial Blues und Smart Mirror der Aufgabe auf künstlerische Weise und führen dem Betrachter vor Augen, wie eng moderne Technik und künstliche Intelligenz mit dem Leben des Einzelnen verwoben sind. Beide Produktionen sind für den Deutschen Multimediapreis mb21 nominiert und werden beim Festival zusammen mit den anderen Nominierungen in der mb21-Lounge präsentiert.

Auch spielerisch können sich die Festivalgäste dem Thema Digitalisierung mit seinen vielen Facetten nähern. Der Silly Synth Lötworkshop lädt dazu ein, einen eigenen Synthesizer mit schrägen Tönen zu bauen. Im Indie Game Forum haben Gaming-Fans Gelegenheit, sich mit jungen Spiele-Entwicklern auszutauschen. Und bei den Retro Games können die Besucher eine Zeitreise in die Geschichte der Video- und Konsolenspiele unternehmen.

Highlight: Verleihung des Deutsche Multimediapreises

Offiziell eröffnet wird das Medienfestival am Samstag den 11. November um 11 Uhr im Foyer der Technischen Sammlungen. Die Verleihung des Deutschen Multimediapreises findet um 16 Uhr im Emanuel-Goldberg-Saal statt. Erst hier erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche Platzierung sie mit ihrem Wettbewerbsbeitrag errungen haben. Vergeben werden Preise im Gesamtwert von über 10.000 Euro.

„Der Deutsche Multimediapreis und das Medienfestival zeigen, wie viel kreatives und kritisches Potenzial junge Menschen im aktiven Umgang mit den neuen Medien besitzen“, so Annekatrin Klepsch, Zweite Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden und Beigeordnete für Kultur und Tourismus. „Diese Potenziale wollen wir weiter fördern und sollten sie viel mehr in die Diskussionen zur Digitalisierung einbinden.“

Die Landeshauptstadt Dresden gehört gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu den Hauptförderern des Kreativwettbewerbs. Veranstalter sind das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) sowie das Medienkulturzentrum Dresden.

Weitere Informationen

Quelle: Deutscher Multimediapreis mb21



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Deutscher Multimediapreis mb21


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